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schueppeli rendschmidtii (Germar), 1839🗺
Der Flügeldeckenbasalrand ist unvollständig oder fehlt fast ganz. (Untergattung Abacopercus Ganglbauer 1892). Flügeldecken mit abwechselnd breiteren, schwach erhöhten, und schmaleren, etwas tiefer liegenden Zwischenräumen, Punktreihen breit bis sehr fein. 7. Zwischenraum fast über die gesamte Länge gekielt [Abb. 1]. Größte Art, 18-25 mm. D: Vom Balkan, den Karpaten, über die Slowakei bis Südschlesien und Mähren verbreitet. In Mitteleuropa nur eine Form mit schlankeren, gestreckteren Flügeldecken und schmäleren, weniger erhöhten abwechselnden Intervallen [Abb. 2].

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8. Zwischenraum der Flügeldecken in der Mitte mindestens halb so breit wie der 7.. Etwas größer, weniger schlank und flacher. Der Flügeldeckenbasalrand biegt im Bogen in den Flügeldeckenseitenrand um, ohne Schulterwinkel oder -zähnchen. Beine meistens rötlich. 13-17 mm [Abb. 3]. D: Montan bis alpin in den Südostalpen, Jugoslawien, Norditalien. In Mitteleuropa die Nominatrasse, nur in Kärnten (Karawanken) und Steiermark.
-8. Zwischenraum der Flügeldecken in der Mitte schmal, kielförmig, höchstens halb so breit wie der 7.. Etwas kleiner, schlanker und gewölbter. D: Italien: Lessinische und Venetianische Alpen.
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Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen flach [Abb. 5]. D: Östlich verbreitet, nach Müller im Karst von Krain und Triest, Nordistrien, Fiume. Östliches Mitteleuropa: Slovakei, Tschechien, Ostbayern.
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-Streifen der Flügeldecken stärker punktiert und die inneren Zwischenräume ± rippenförmig. D: Südliches und westliches Mitteleuropa, nördlich bis Südholland. (=carinatus porcatus (Duftschmid, 1812))
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-Eine viel größere und gestrecktere Form dieser Art mit feineren Punktstreifen und flacheren Zwischenräumen der Flügeldecken, kommt im Banat vor. Übergänge zur ssp. latus Dejean 1828, welche Rasse Müller falsch deutet, sollen in Slowenien (im Gebiet von Laibach) vorkommen, dringen aber nicht bis Mitteleuropa vor. (=carinatus latus Dejean, 1828)
-Eine größere Form mit zum Teil kielförmigen Zwischenräumen neben der Naht in Venetien. Die Frage der Subspecies bei dieser und anderen Arten der Gattung Abax ist noch ungeklärt; je nach Bearbeiter werden bestimmte Formen als ssp. bewertet oder nicht.
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Halsschild zur Basis stark verengt, herzförmig, an der Basis kaum breiter als am Vorderrand. Körper schlank und flach [Abb. 6]. Schulterzahn klein und stumpf. Seitenrandkehle der Flügeldecken hinter der Schulter schmal und der Seitenrand erst hinter der Mitte schwach aufgebogen. 16-17 mm. D: Endemisch in den Tessiner und Bergamasker Alpen.
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Halsschild in der Mitte am breitesten, nach hinten gleichmäßig gerundet verengt [Abb. 7]. Penisspitze kurz und breit [Abb. 8], seitlich betrachtet gerade. D: In den Dolomiten, Lessinischen und Judicarischen Alpen.

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parallelepipedus lombardus Fiori, 1896🗺
parallelepipedus contractus Heer, 1841
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Körper breit [Abb. 13], Halsschildseitenrand wulstig verdickt. Flügeldecken an der Basis nur wenig breiter als der Halsschild; zur Spitze nur flach abwärts gebogen, Furchen fein, hinten nicht deutlich vertieft, Intervalle ziemlich flach. Halsschild in der Mitte am breitesten, nach hinten wenig verengt [Abb. 14]; mit 2 langen, geraden Basaleindrücken, der äußere vorn kaum kürzer als der innere. Penis an der Spitze spatelförmig, die Unterseite ohne oder mit einer schwachen Andeutung eines Vorsprungs [Abb. 15]. B: Typischer Bewohner von Buchenwäldern, besonders in den Alpen. D: Europa, in Mitteleuropa mit Ausnahme des Nordens häufig. Anmerkung: Südlich der Alpen zahlreiche Unterarten. Darunter für das Tessin eine Form bei der der Apikalteil des Penis eine winklige Erweiterung aufweist: Halsschild nach hinten deutlich verengt, die größte Breite vor der Mitte [Abb. 16]. Aedoeagus wie bei der Stammform. D: Italien, Frankreich.



-Dem vorigen ähnlich, aber von schlankerem, mehr parallelseitigem Körperbau; die Flügeldecken länger. Apikalteil des Penis am unteren Ende mit einem sehr starken zahnförmigen Vorsprung. D: Schweiz: Tessin.
continuus wuesthoffi Schauberger, 1925🗺
Die Punkte im 8. Streifen der Flügeldecken sind auch in der Mitte gleichmäßig dicht nebeneinander gestellt. Größere, gestreckte Art mit breiterem Kopf und kräftig vorspringendem Schulterzahn. ♂ oberseits glänzend schwarz, ♀ mit matten Flügeldecken. 16-19 mm. D: Norditalien: Piemont. Anmerkung: Etwas kürzer und breiter ist eine ssp. die nach Norden das Tessin erreicht. ssp.
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Länglichoval [Abb. 17]. Halsschild zur Basis deutlich verengt, diese deutlich schmaler als die Flügeldeckenbasis. Beide Geschlechter glänzend schwarz. 13-17 mm. D: Von England und Nordostfrankreich über Mitteleuropa ohne den Nordosten bis zur Ukraine verbreitet. Im südlichen Mitteleuropa meist häufig in Gebirgswäldern.
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-Kurzoval [Abb. 18]. Halsschild nach vorn stark, zur Basis kaum verengt, diese nur geringfügig schmaler als die Flügeldeckenbasis. Beide Geschlechter glänzend schwarz. Aedoeagus [Abb. 19] [Abb. 20]. 11-15 mm. B: Waldbewohner, vorwiegend im Gebirge, aber auch in der Ebene. D: Von Frankreich über Mittel- und Südosteuropa bis zur Ukraine verbreitet. In Mitteleuropa mit Ausnahme von Nordostdeutschland überall, meist nicht selten.

