Gattung: Ablattaria Reitter

ColeopteraSilphidae
Von Arved Lompe (n. W. Schawaller)
Schawaller, W. (1979): Revision der Gattung Ablattaria Reitter 1884 (Coleoptera: Silphidae) - Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, Serie A (Biologie) Nr. 321 >>>"Schawaller1979 Ablattaria.pdf"
Die Vertreter ähneln einer Silpha, haben aber schnauzenförmig verlängerten Kopf wie Phosphuga. Halsschild vorn gleichmäßig konvex, nach vorn stark gebogen verengt, ohne Ecken, nur an den Seiten gerandet. Flügeldecken ungerippt, an Stelle der Rippen höchstens noch Andeutungen feiner Linien. Bei den ♂ die 4 ersten Vordertarsenglieder erweitert und unten bebürstet, von den Mitteltarsen nur die ersten 2-3 Glieder. Vorwiegend Schneckenfresser.
#1
subtriangula Reitter, 1905Pronotum konisch nach vorne verengt, Seiten fast gerade [Abb. 1]. Spanien.
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Abb. 1
→ 2-Pronotum halbkreisförmig nach vorne verengt, Seiten verrundet [Abb. 2].
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Abb. 2
#2
arenaria (Kraatz, 1876)Pronotum nur an den Seiten punktiert, die Scheibe ohne Punkte. Elytren ± parallel; zusätzlich zur normalen Punktur mehrere, größere Punkte, ihr Durchmesser etwa 3 x so groß wie jener der kleinen [Abb. 3]. Osteuropa, Anatolien, Südrußland, Syrien, Persien.
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Abb. 3
→ 3-Pronotum überall einheitlich punktiert. Elytren parallel oder rundlich; zusätzlich zur normalen Punktur mit oder ohne größere Punkte.
#3
cribrata (Menetries 1832).Elytren außer der normalen Punktur mit größeren Punkten, ihr Durchmesser etwa 4 x so groß wie jener der kleinen [Abb. 4]. Kaukasus.
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Abb. 4
-Elytren außer der normalen Punktur ohne oder mit wenigen großen Punkten, der Durchmesser der gegebenenfalls größeren Punkte höchstens 2 x so groß wie jener der kleinen. Europa, Anatolien. ...4
#4
laevigata (F., 1775)Körper kleiner: 12-18 mm. Flügeldecken ± parallel [Abb. 5]; zusätzlich zur normalen Punktur nur einige, wenig größere Punkte [Abb. 6]. Von West- über Süd- und Mitteleuropa bis zum Kaukasus verbreitet., aber meist selten, nur in Wärmegebieten häufiger. Fehlt der norddeutschen Tiefebene rechts der Weser. Mitteleuropa, Spanien, Frankreich. Stammform.
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Abb. 5
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Abb. 6
meridionalis Ganglbauer 1899-Körper größer. Flügeldecken seitlich stärker gerundet [Abb. 7]; dichter punktiert; zusätzlich zur normalen Punktur nur einige, größere Punkte, ihr Durchmesser etwa 2 x so groß wie jener der kleinen [Abb. 8]. Italien und umliegende Inseln. ssp.
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Abb. 7
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Abb. 8
gibba (Brülle 1832)-Körper größer. Flügeldecken seitlich flacher gerundet bis parallel [Abb. 9]; weniger dicht punktiert; zusätzlich zur normalen Punktur mehrere, wenig größere Punkte [Abb. 10]. Osteuropa, Anatolien. Die ssp. sind schlecht abgegrenzt und wohl nur bei größeren Serien im Vergleich zu erkennen. Größenangaben fehlen bei Schawaller (l.c.) ssp.
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Abb. 9
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Abb. 10
Enthaltene Taxaarenaria cribrata gibba laevigata meridionalis subtriangula
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