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Halsschildseitenrand (von schräg oben) vor den Hinterwinkeln ganz leicht ausgeschweift [Abb. 3] [Abb. 4].0,9-1 mm große, parallele oder nach hinten schwach verengte Art mit metallglänzendem Halsschild [Abb. 5]. Mittlere Fühlerglieder lang. Halsschild mit 1, Flügeldecken mit 2 Tastborsten auf jeder Seite [Abb. 1]. Spermatheka [Abb. 6] [Abb. 7]. Penis [Abb. 8]. B: Unter faulenden Vegetabilien und im Dung. D: Eine gewöhnliche, im ganzen Gebiet verbreitete Art.






Halsschildseitenrand (von schräg oben) vor den Hinterwinkeln ganz leicht ausgeschweift. Kleine (0,7 mm), schmale, parallele Art mit schwach punktiertem und etwas glänzendem Halsschild ohne Metallglanz, mit feiner, querstreifiger Chagrinierung. Spermatheka [Abb. 11]. Penis [Abb. 12]. (Untergattung Ctenopteryx) D: In ganz Mitteleuropa verbreitet und nicht selten.


Halsschild unpunktiert (100 x), mit charakteristischer lederartiger Chagrinierung. 0,7 mm große, schlanke, parallele und flache Art, unterscheidet sich von der sehr nahe verwandten brevipennis durch flachere, mehr parallele Gestalt, unpunktierte, weniger glänzende Oberseite und nach vorn nicht verengte hintere Halsschildhälfte. Spermatheka schwierig von der von brevipennis zu unterscheiden, aber heller [Abb. 15]. Vorderschienen und Vordertarsen des ♂ sind erweitert. Penis [Abb. 16]. D: Eine seltene, wahrscheinlich aber verbreitete Art. (=longicornis auct. (nec Mannh. 1844))

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Größte Flügeldeckenbreite hinter der Mitte. Klein bis sehr klein (0,7-0,6 mm), nach vorn verengt [Abb. 17]. Gräulich, an Kopf und Halsschild Bronzeglanz. Halsschild schmäler als die Flügeldecken. ♀: Spermatheka sehr schwach gefärbt [Abb. 18] [Abb. 19]. ♂: Penis [Abb. 20] [Abb. 21]; 6. sichtbares Sternit am Hinterrand jederseits der Ausrandung mit einer kleinen Gruppe von ~4 Borsten [Abb. 22]. Besonders in Dung. D: Verbreitung noch ungeklärt.





-Im ganzen etwas glänzender, aber sonst der vorigen Art äußerst ähnlich und nur im ♂ Geschlecht sicher zu unterscheiden ist eine weitere Art (Vorst & Sörensson l.c.): 6. sichtbares Sternit mit einem flach dreieckigen Feld aus ~25 Borsten am Hinterrand vor der Ausrandung [Abb. 23]. Aedoeagus [Abb. 24]. ♀: Spermatheka wie bei dispar. In verrottendem Gras, an einem Kadaver und im Autokescher. B: Scheint vor allem in trockenen Kiefernwäldern vorzukommen. D: Bisher (2016) aus Norwegen (Typus), Schweden, den Niederlanden, Dänemark, Deutschland und Polen bekannt; sicher weiter verbreitet.

-Größte Flügeldeckenbreite in oder vor der Mitte. Kleine (0,7 mm), dunkel gefärbte, etwas glänzende Art mit schwach punktiertem Halsschild. Vorderschienen und -Tarsen des ♂ stärker erweitert als bei pumila, sonst aber von dieser Art oft schwierig zu unterscheiden. Spermatheka [Abb. 14]. Penis [Abb. 25]. B: Besonders an feuchten Lokalitäten unter Schilf und Laub. D: Wahrscheinlich im ganzen Gebiet verbreitet.

Flügeldecken mit charakteristischem, seidigem Schimmer. Mittelgroße (0,9 mm), lange, parallele Art. Kopf und Halsschild dicht punktiert. Fühler dunkel gefärbt. Spermatheka [Abb. 27]. Aedoeagus ohne besondere Merkmale. B: Unter faulenden Pflanzenresten, im Dung und unter Aas. Auch an Polyporus sulphureus. D: Fennoskandien, England, Schottland, Niederlande, Nordamerika. Vielleicht auch in den mitteleuropäischen Gebirgsgegenden. (=platonoffi Renkonen 1945)
Mittelgroße Art (0,9 mm). Halsschildseitenrand im hinteren Viertel gleichmäßig gebogen. Kopf und Halsschild dicht und kräftig punktiert, sonst fascicularis sehr ähnlich. Spermatheka [Abb. 28]. Aedoeagus ohne besondere Merkmale. Unter faulenden Pflanzenresten, in Dünger, unter Aas, an Saftfluß und auch fliegend. D: Über die Verbreitung in Mitteleuropa liegen wenige sichere Auskünfte vor mit Ausnahme von Holland, vom Aachener Wald, Holstein und Tirol. Wahrscheinlich ist rugulosa eine weit verbreitete, aber bisher verkannte Art.
-Kleinere Art (0,8 mm). Halsschildseitenrand im hinteren Viertel vor den Hinterwinkel gerade [Abb. 29]. Nicht so breit wie rugulosa, mit kräftigeren, dunkleren Fühlern und mehr warziger Halsschildpunktierung. Sonst vermittels äußerer Charaktere von rugulosa oft schwierig zu unterscheiden. Spermatheka [Abb. 30]. Aedoeagus ohne besondere Merkmale. B: In Nordeuropa im Dung, unter Aas, an Saftfluß, unter faulenden Vegetabilien und fliegend gefunden. D: Über diese Art, die bisher mit parva vermischt ist, liegen keine sicheren Auskünfte über Verbreitung und Fundverhältnisse in Mitteleuropa vor. Sundt (l.c.) haben Exemplare aus Sibirien, der Mongolei, Fennoskandien und Tirol vorgelegen. Wahrscheinlich eine boreo-alpine Art. (=fennica Renkonen 1939)

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Kleine (0,7 mm), nach hinten etwas verengte Art. Halsschild groß, glänzend, mit zerstreuter, grober Punktierung. Halsschildseitenrand gleichförmig gebogen, im hinteren Viertel nie stärker. Spermatheka [Abb. 31]. Apikalteil des Penis gerade abgestutzt [Abb. 32]. B: Besonders unter faulenden Pflanzenresten (Kompost), aber auch bei Ameisen (Formica rufa L.). D: Eine weit verbreitete, nicht seltene Art.

-Kleinere (0,8 mm), parallele Art, Durch äußere Charaktere von fascicularis oft schwer zu unterscheiden. Die Punktierung des Halsschilds ist aber etwas rauher und der Seitenrand hinten nicht so stark gebogen. Auch etwas kleiner als fascicularis. Spermatheka [Abb. 33], Apikalpartie des Penis rechtwinklig zugespitzt [Abb. 34]. B: Unter faulenden Pflanzenresten, besonders solchen mit Mäusenestern und in von Lasius brunneus bewohnten hohlen Eichen. Fliegt zum Licht. Wahrscheinlich verbreitet, aber bisher verkannt. D: Ostpreußen (Gedwangen), England, Dänemark, Fennoskandien.

Halsschildseitenrand hinten stark, winkelförmig gebogen [Abb. 36]. Kleinere Art (0,8 mm). Halsschild in der Mitte schwach und zerstreut, an den Seiten stärker punktiert, kaum breiter als die Flügeldecken, nach vorn mehr gerade verengt. Fühler meist lichter gefärbt. Spermatheka [Abb. 35]. Aedoeagus ohne besondere Merkmale. B: Im Dung, an Aas, unter faulenden Pflanzenresten und in Vogelnestern. Auch fliegend. D: Ostpreußen (Gedwangen), Überlingen am Bodensee, Tirol; in Oldenburg und in der Lüneburger Heide, jedoch seltener als parva Rossk. Wahrscheinlich eine weiter verbreitete Art.

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-Halsschildseitenrand hinten gleichmäßig, nie winkelförmig gebogen [Abb. 37]. Kleinere Art (0,8 mm). Halsschild auch in der Mitte kräftiger punktiert, von oben gesehen nach vorn mehr gerundet verengt. Fühler dunkel gefärbt. Spermatheka [Abb. 38]. Penis ohne besondere Merkmale. B: Über die Fundverhältnisse liegen noch wenige Auskünfte vor ("unter Heumandln"). D: Aachen, Oberbayern, Tirol; im Norden des Gebietes verbreitet und häufig.. Ein am Licht gefangenes Ex. aus Nienburg gehört vermutlich hierher: Vorderkörper [Abb. 39], Spermatheka [Abb. 40].



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Spermatheka sehr groß [Abb. 42] [Abb. 44]. Die größte unserer Arten (1-1,1 mm), breit und etwas glänzend [Abb. 45]. Halsschildseitenrand vorn fast gerade, im hinteren Drittel Viertel sehr schwach gebogen. Fühler licht gefärbt, 3.-8. Glied länger als bei den übrigen Arten der Gattung. Penis ohne besondere Merkmale [Abb. 46]. B: Besonders unter Laub in Wäldern, aber auch in Kompost, in Dung und an Aas. D: Eine gewöhnliche, im ganzen Gebiet verbreitete Art.



-Spermatheka erinnert etwas an die der intermedia, ist aber kleiner [Abb. 43]. Mittelgroße (0,9 mm), parallele, schwarzbraune Art mit lichtgelben Fühlern. Halsschild grob chagriniert mit feiner, undeutlicher Punktierung und hinten mäßig gebogenem Seitenrand. Penis ohne besondere Merkmale. B: Lebensweise unbekannt. D: Bisher nur aus dem Kaukasus gemeldet. (=caucasica (Flach 1889))
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-Spermatheka [Abb. 41]. Mittelgroße (0,9 mm), längliche, gleichbreite Art mit schwach punktiertem und chagriniertem Kopf. Halsschild hoch gewölbt, undeutlich, zerstreut punktiert. Halsschildseitenrand hinten etwas stärker gebogen als bei fascicularis. Flügeldecken verhältnismäßig lang. ♂ unbekannt (parthenogenetische Art?). B: Unter faulenden Vegetabilien, an Aas, auch fliegend gefangen. D: Bis 1966 nur aus Nordamerika bekannt, später aber auch in England und Norwegen gefunden. In Mitteleuropa erstmals 1977 bei Hamburg in großer Zahl im Autokescher. Seitdem regelmäßig und jetzt wohl in ganz Mitteleuropa häufig; auch in Schweden, den Niederlanden und der Schweiz.
Spermatheka [Abb. 47]. Kleine (0,7 mm), etwas glänzende Art mit rauher, oft warziger Halsschildpunktierung. Fühler kräftig, dunkel gefärbt, 3.-8. Glied krugförmig, vor der Spitze eingeschnürt, Glied 8 beinahe kugelig. Halsschildseitenrand hinten etwas stärker gebogen als bei longicornis. Penis [Abb. 48]. B: Unter faulenden Pflanzenresten, in trockenem Dung und fliegend angetroffen. D: Eine sehr variable, gewöhnliche Art, die im ganzen Gebiet verbreitet ist. (=picicornis Rosskothen 1935)

-Spermatheka [Abb. 49]. Kleinere Art, 0,8 mm, der silvatica sehr ähnlich. Von dieser unterscheidet sich arnoldi durch den hinten gleichmäßig, nie winklig gebogenen Halsschildseitenrand und den in der Mitte wie an den Seiten gleichstark punktierten Halsschild. Wegen der schwierigen Unterscheidung wahrscheinlich öfter mit silvatica verwechselt. Aedoeagus ohne besondere Merkmale. B: An Tauben- und Reiherkot, auch unter Aas (Dachs) und in Kompost. D: Bisher nur aus dem Rheinland (Aachen, Düsseldorf) und Hessen (Schlitz), weiter aus Dänemark, England und Schweden nachgewiesen, wahrscheinlich aber weiter verbreitet.
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Schwanz der Spermatheka erhoben, den Trichter überragend, und die Windungen loser gebaut und lichter gefärbt [Abb. 50] [Abb. 53]. Mittelgroße bis größere (0,9-1,0 mm), gedrungene und gewölbte, pechschwarze und etwas glänzende Art [Abb. 54]. Kopf sehr fein und weitläufig punktiert und behaart, schwach chagriniert und etwas glänzend. Fühler meist ebenso dunkel gefärbt wie das Tier. Halsschild gewölbt, auch in der Längsrichtung, mit deutlicher Mikroskulptur und feiner Punktierung, nach vorn gerundet verengt mit starkem Bogen in der hinteren Hälfte des Seitenrandes. Flügeldecken so lang wie zusammen breit. Wahrscheinlich eine parthenogenetische Art. B: In Feuchtgebieten unter Weiden- und Erlenlaub. In England ist die Art unter Salix-Rinde überwinternd gefunden worden. D: Bis 1966 nur aus Nordamerika bekannt, später aber auch in England gefunden. Niederlande; in Niedersachsen im Allertal bei Schwarmstedt.


-Schwanz der Spermatheka den Trichter nie überragend, meist dunkler gefärbt [Abb. 51]. Größere (1,0-1,1mm) Art. Unterscheidet sich von henrici durch etwas bedeutendere Größe, lichtere Farbe, gröbere Punktierung des Halsschilds und hinten etwas schwächer gebogenen Seitenrand. Die Flügeldecken sind auch etwas länger. B: Über die Fundverhältnisse liegen keine Auskünfte vor. D: Jären im südlichen Norwegen, wahrscheinlich auch aus Aachen. (=fraterna Johns.)
Halsschild glänzend, ohne sichtbare Mikroskulptur und mit zerstreuter Punktierung. Kleinere Art (0,8 mm), die 2 ersten Fühlerglieder oft dunkel gefärbt. Halsschild hoch gewölbt, der Seitenrand hinten sehr stark gebogen. Flügeldecken kürzer als zusammen breit, nach hinten etwas verengt. Spermatheka [Abb. 52]. Aedoeagus ohne besondere Merkmale. B: Sicher eine verbreitet Art, die unter Moos in unmittelbarer Nähe von Quellwasser lebt. D: Rheinland, Holstein, auch in England, Norwegen und Schweden.
und Kanarische Inseln. Mit licht gefärbten Fühlern und gewölbtem Halsschild, dessen Seitenrand hinten mäßig gebogen ist. Unterscheidet sich von der nach äußeren Merkmalen ähnlichen atomaria durch die Spermatheka [Abb. 57], bräunliche Farbe und kräftigere Mikroskulptur des Halsschilds, der bei matthewsi nie glänzender ist als die Flügeldecken. D: Kaukasus, Mittelmeergebiet und Kanarische Inseln. Wahrscheinlich eine wenigstens im Mittelmeergebiet verbreitet Art, die vielleicht auch in Mitteleuropa vorkommt.
-Mir nicht näher bekannt. Nach Siede (persönliche Mitteilung) zu Unrecht mit matthewsi synonymisiert. D: Kaukasus.
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Schmälere Art mit lichter gefärbten Fühlern. Halsschild kaum breiter als die Flügeldecken [Abb. 58], dichter punktiert und mit charakteristischer, querstreifiger Netzung von abwechselnd größeren und kleineren Maschen [Abb. 59]. Halsschildseitenrand hinten mäßig gebogen [Abb. 60] [Abb. 61]. Spermatheka [Abb. 55] [Abb. 62] [Abb. 63]. Aedoeagus ohne besondere Merkmale. 0,9 mm. B: Besonders unter faulenden Vegetabilien. D: Eine gewöhnliche, weit verbreitet Art.






Fühler dunkler gefärbt. Halsschild etwas breiter als die Flügeldecken mit mehr zerstreuter Punktierung und hinten stärker gebogenem Seitenrand. Windungen der Spermatheka mehr gedrungen und der Schwanz niedriger angesetzt [Abb. 64]. Aedoeagus ohne besondere Artmerkmale. 0,9 mm. B: Besonders unter feuchten, faulenden Vegetabilien. D: Eine boreale Art, die vielleicht auch in den mitteleuropäischen Gebirgsgegenden vorkommt. Auch in England gefunden.
Parallele oder nach vorn etwas verengte Art mit glänzendem, zerstreut punktiertem Kopf und licht gefärbten Fühlern. Halsschild nicht breiter als die Flügeldecken, etwas glänzend, mit grober und zerstreuter Punktierung. Halsschildseitenrand wie bei fascicularis gebogen. Spermatheka wie bei rugulosa [Abb. 28]. Penis ohne besondere Merkmale. 0,8 mm. B: In Nestern von Mäuse- und Wespenbussarand. D: Bisher nur aus Dänemark, Norwegen und Schweden bekannt, aber wegen des eigenartigen Biotops vielleicht bisher übersehen.
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-Nach hinten etwas verengte Art. Halsschild glänzend, gewölbt und etwas breiter als die Flügeldecken [Abb. 70], schwach und verstreut punktiert mit hinten schwach gebogenem Seitenrand. Die Spermatheka unterscheidet sich von den anderen Arten des sitkaensis-Typs durch lockerere Windungen [Abb. 71] [Abb. 72] [Abb. 73]. Penis ohne besondere Merkmale. Von der nach äußeren Charakteren ähnlichen lucidula unterscheidet sich atomaria durch den Bau der Spermatheka, den dichter punktierten Halsschild und hinten schwächer gebogenen Seitenrand. 0,8 mm. B: Unter faulenden Vegetabilien, besonders an feuchten Stellen, aber auch in Vogelnestern, im Dung und bei Ameisen. D: Eine gewöhnliche, im ganzen Gebiet verbreitet Art.




Halsschildseitenrand im hinteren Drittel nicht viel stärker gebogen als in den vorderen. Kleinere bis mittelgroße (0,8-0,9 mm), mäßig gewölbte, nach hinten etwas verengte Art. Halsschild deutlich genetzt, kaum glänzender als die Flügeldecken. Die 2 ersten Fühlerglieder durchscheinend bernsteinfarben, 3.-8. Glied schmutziggelb und 9.-11. dunkler gefärbt. Halsschildseitenrand hinten wie bei intermedia gebogen. Unterscheidet sich von der sehr variablen sitkaensis durch kleinere Augen. Die Spermatheka ist der der sitkaensis sehr ähnlich, aber lichter gefärbt [Abb. 74]. Aedoeagus gegen den Apikalteil etwas verengt [Abb. 75]. B: Besonders unter Grashaufen. D: Ostslowakei, Frankreich, Spanien. Auch in Schweden, Dänemark und England. Im nördlichen Niedersachsen in Wiesengelände. Wahrscheinlich verbreitet aber bisher verkannt.

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Schmälere Art. Halsschild nach vorn mehr gerade verengt, mit zerstreuter, aber grober Punktierung. Halsschildseitenrand hinten nicht so stark gebogen wie bei sitkaensis. Wenigstens die 2 ersten Fühlerglieder dunkel, beinahe pechschwarz gefärbt. Spermatheka kleiner als die von sitkaensis [Abb. 76]. Aedoeagus ohne besondere Merkmale. 0,9-1 mm. B: Unter faulenden Vegetabilien, wahrscheinlich besonders in Laubwäldern. D: In England, Fennoskandien, der Mongolei und Sibirien. Nach Sörensson (pers. Mitteilung) eine nordische Art, die in der Taiga lebt. Aus Mitteleuropa nicht bekannt und vielleicht in höheren Lagen der Alpen zu erwarten, nicht im Flachland; die Meldung aus Überlingen am Bodensee bezieht sich vermutlich auf eine andere Art.
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-Breitere, gedrungene Art. Halsschild hoch gewölbt, glänzend, nach vorn gerundet verengt, zerstreut und fein punktiert mit feiner, querstreifiger Chagrinierung. Halsschildseitenrand hinten sehr stark, oft winklig gebogen [Abb. 77]. Fühler lichter gefärbt als bei sjobergi. Aedoeagus [Abb. 78], Spermatheka [Abb. 56] [Abb. 79] [Abb. 80] [Abb. 81]. 1 mm. B: Unter faulenden Vegetabilien an feuchten Stellen, besonders an Seeufern. D: Verbreitung noch unklar, aber wohl in Europa weit verbreitet. (=fratercula Rossk. 1935)





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-Relativ stark gewölbte Art [Abb. 82]. Der danica in Körperform und Farbe ähnlich, aber der Halsschild feiner punktiert und nach vorne fast gerade verengt, in der hinteren Hälfte stärker gerundet. Spermatheka [Abb. 83] [Abb. 84]. D: Madeira; inzwischen auch vom portugiesischen Festland bekannt. {p. 130, Acrotrichis (A.) williamsi Johnson was erroneously given as a replacement name for Acrotrichis fascicularis Wollaston, 1854. In fact, the latter is a misidentification of A. fascicularis (Herbst, 1793). Acrotrichis (A.) williamsi Johnson, sp. nov. resembles A. danica Sundt, 1958 in size, colour, eye facets, mentum, structure and pale colour of spermatheka, but differs in fine (not coarse) pronotal granulation, pronotal side-edge from 45 degrees more rounded (not feebly curved) and approaching fascicularis (Herbst, 1793), elytra straight sided in both sexes (not apically narrowed in male) and in slight apical (not strong) narrowing of male aedeagus. Holotype male: Madeira, iv.72, Levada de Toros, S.A. Williams 800 m/ /Manchester Museum Holotype / (in Manchester University Museum, MMUE). Paratypes: Madeira: 3 males, 5 females, same data; 1 male, 1 female, same data, Encumeada, 1000 m; 1 female, same data, Funchal; 3 females, Ribeiro Frio, Balcões, 18.iv.1981, laurisilva litter, leg. J.G. Blower; 1 male, same locality, iv.1981, leg. R.R. Askew; 1 female, Faja de Noguiero, 17.iv.1981, Ocatea litter, leg. R. R. Askew (in Manchester University Museum, MMUE).}

