Gattung: Allecula Fabr.

ColeopteraPolyphagaHeteromeraTenebrionidaeAlleculinae
Von Arved Lompe.(n. Z. Kaszab)
Gestreckt, zylindrisch, meist schwarz oder braun, kahl oder fein behaart. Kopf lang, Clypeus groß und vorgestreckt, Augen quer, vorn ausgerandet. Fühler die Körperhälfte erreichend (♀) oder noch länger (♂). Flügeldecken punktiert-gestreift. Vorder- und Mittelhüften kugelig, Hinterhüften durch den Fortsatz des 1. Hinterleibsternits getrennt. Beine dünn und lang. Die Unterseite der vorletzten Glieder aller Tarsen tragen ein vorgestrecktes Läppchen. Am Innenrand der Krallen 5-7 Zähnchen. Hinterleib mit 5 Segmenten, das 6. Segment des ♂ versteckt. Weltweit 15 Arten, davon 3 in Europa.
#1
aterrima Rosh.🗺ColeowebOberseite kahl, mattschwarz, die Zwischenräume der Flügeldecken glatt. Das Ende der Hinterschenkel das Ende der Flügeldecken erreichend (♀) oder überragend (♂). Untergattung Upinella Muls. Das 1. Glied der Hintertarsen kaum länger als die Länge der übrigen Glieder zusammen. Am Innenrand der Krallen 7 Zähnchen. Vorder- und Hinterecke des Halsschilds abgerundet. Das 3. Glied der Fühler länger als das 4. Glied. 7-11 mm. B: Unter Rinde verpilzter Laubbäume, meist Buchen. D: In Südosteuropa und im südöstlichen Mitteleuropa zerstreut und selten. Aus Deutschland bisher unbekannt, in Õsterreich nur in den östlichen Ländern.
→ 2-Oberseite fein behaart, die Zwischenräume der Flügeldecken fein punktiert. Das Ende der Hinterschenkel erreicht das Ende der Flügeldecken nicht. Das 1. Glied der Hintertarsen länger als die übrigen Glieder zusammen. Am Innenrand der Krallen 5 Zähnchen. Hinterwinkel des Halsschilds nicht oder nur leicht gerundet. Das 3. Glied der Fühler kürzer als das 4.. Untergattung AIIecula s.str..
#2
morio (F., 1787)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild wenig breiter als lang [Abb. 1], dicht punktiert, die Punkte eng aneinanderstoßend, an der Basis ohne schräge Eindrücke. Das 3. Glied der Fühler 2,5-3-mal so lang wie das 2. [Abb. 2]. Taster und Beine rötlichgelb. Körper schmäler [Abb. 3]. Das Analsternit beim ♂ eingedrückt, innere Sternite/Tergite [Abb. 4]. Aedoeagus [Abb. 5]. 6-8 mm. B: In morschem Holz und in Mulm hohler Laubbäume, meist nicht selten. Fliegt ans Licht. D: In Nord- und Mitteleuropa, stellenweise auch in Südeuropa verbreitet.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
rhenana Bach, 1856Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild merklich breiter als lang [Abb. 6], dicht punktiert, die Punkte jedoch nicht eng aneinanderstoßend, die Zwischenräume zwischen den Punkten breiter als die Punkte selbst. Beiderseits neben den Seiten des Halsschilds an der Basis mit einem schrägen Eindruck. Das 3. Glied der Fühler nur doppelt so lang wie das 2.. Taster und Beine dunkel. Körper breiter. Das letzte Hinterleibsternit beim ♂ mit einer breiten, flachen Grube. 7-10 mm. B: Lebt wie die vorige Art; sehr selten. D: In Mitteleuropa verbreitet.
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Abb. 6
Erstellt am: 28.04.2008 · Letzte Aktualisierung: 12.07.2025 - 10:33:05
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