Fühler kurz, dick und spindelförmig, von der Basis an kräftig verdickt, das vierte bis sechste Glied deutlich quer. Von sehr breiter Form, Halsschild doppelt breiter als lang, dicht punktiert, seine größte Breite in einer Querlinie durch die sehr deutlich und scharf ausgebildeten, nur an der Spitze leicht abgerundeten Hinterwinkel, seine Seitenkonturen wenig und flach konvex, nach vorn stark verengt. Flügeldecken zum Ende ziemlich stark verengt, mit weniger grober, deutlicher und sehr dichter Punktierung. Rotbraun, der Kopf angedunkelt, Fühler und Beine hellgelb. 3,5 mm. Kaukasus (Elisabethpol, Helenendorf).
Seitenrand des Halsschildes stärker abgerundet, seine größte Breite in einer Querlinie knapp hinter der Mitte seiner Länge. Beim ♂ die Mittelschienen sehr stark gekrümmt, ohne winkelige Gratkante ihres basalen Drittels [Abb. 2]. Mittelkörper des Aedoeagus [Abb. 3] zum Ende ventralwärts stark abgebogen, sein Ende dicker, aber kurz zugespitzt, die Parameren stark abgeflacht und distal divergierend. 2,5-2,6 mm. Krim (Jaila-Gebirge), Kaukasus, Transkaukasien (Georgien, Tiflis).

-Seitenränder des Halsschildes weniger stark abgerundet, seine größte Breite in einer Querlinie durch das basale Viertel seiner Länge [Abb. 4]. Beim ♂ die Mittelschienen stark gekniet, mit einer winkelig vorspringenden, kantigen Verbreiterung im basalen Drittel [Abb. 5]. Mittelkörper des Aedoeagus gestreckter, sein Ende dünner und länger zugespitzt. 2,8-3 mm. Südlicheres Mitteleuropa und Mittelmeergebiet.

-Endkeule der Fühler stark verdickt, das siebente Glied doppelt breiter als das dritte Glied, das neunte und zehnte Glied sehr deutlich quer. Tiefschwarz, Flügeldecken an der Basis und am Ende schwarz, in der Mitte rötlichbraun, Fühler braun, Beine rötlichbraun. Halsschild ziemlich breit, seine Seitenrandkonturen wenig konvex, seine größte Breite in einer Querlinie im basalen Drittel seiner Länge. Flügeldecken verhältnismäßig kurz und gewölbt, mit einer in Querlinien angeordneten Punktierung. 2,8 mm. Kleinasien (Pisiditìcher Taurus).
-Seitenrandkonturen des Halsschildes wenig konvex, nach vorn sehr stark verengt, seine größte Breite in einer Querlinie durch das basale Viertel seiner Länge. Flügeldecken lang, beim ♂ fast parallelseitig, ihre Punktierung sehr kräftig. Beim ♂ die Trochanteren der Mittelbeine vor ihrem Ende gezähnt, die Mittelschienen gekrümmt, aber zylindrisch, nicht abgeflacht, wie bei paradoxus Motsch. gebildet, das Mittelzähnchen des dritten Abdominalsegmentes sehr stark vorspringend. Mittelkörper des Aedoeagus gestreckt, ventralwärts wenig abgebogen, sein Endteil abgeflacht und einwärts eingekrümmt, mit sehr stumpfen Ende, an jenen des funebris Reitter erinnernd, jedoch ohne dessen tiefen, dorsalen Eindruck. Parameren divergent. 2,6 mm. Bulgarien (Rumelien, Sliven).
Beim ♂ die Mittelschienen stark verbreitert, ihre Dorsalkante auf zwei Drittel ihrer Länge einwärts zu einer Messerschneide abgeflacht [Abb. 6]. Die Trochanteren der Mittelbeine ungezähnt. Mittelkörper des Aedoeagus gestreckt, sein Ende abgeflacht, mit einem breit abgerundeten Vorderrand endend [Abb. 7]. Parameren nicht divergent. 2,6-2,7 mm. Ternowaner Wald in Südwest-Krain.

-Beim ♂ die Mittelschienen zylindrisch, aber stark gekrümmt, jedoch nicht abgeflacht, wie bei paradoxus Motsch. gebildet, Trochanteren der Mittelbeine gezähnt. Mittelkörper des Aedoeagus vom gleichen Bautypus [Abb. 8], sein Endteil jederseits der Länge nach aufgebeult, mit einem tiefen, dorsalen Längseindruck, sein Ende selbst breit ausgewinkelt und einwärts gekrümmt. Parameren divergent. 2,5-2,6 mm. Herzegovina (Trebinje), Griechenland (Parnaß).


Kleinere Art von 2,6-2,8 mm Länge. Schmäler und gestreckter, Halsschild kleiner, weniger quer, mit stark konvexen Seitenrandkonturen, seine größte Breite in einer Querlinie etwa in der Mitte seiner Länge, seine Hinterwinkel stärker abgerundet. Flügeldecken lang, beim c? fast parallelseitig, beim ? etwas bauchiger, zum Ende gewöhnlich mit verengten Seitenkonturen. Fühler zum Ende sehr stark verdickt, wenig abgeflacht, dunkel pechbraun, Flügeldecken auf der Scheibe rötlichbraun, Fühler und Beine rötlichgelb. Punktierung des Halsschildes raspelartig und sehr weitläufig; jene der Flügeldecken ebenfalls raspelartig und nur sehr unbestimmt in Querlinien angeordnet. Beim ♂ die Mittelschienen gekrümmt und zylindrisch, an der Basis nicht abgeflacht [Abb. 11]. Das Körnchen am Hinterrande des dritten Ventralsegmentes wenig vorspringend. Endteil des Mittelkörpers des Aedoeagus ausgebaucht aufgetrieben, stumpf, sein Ende ventralwärts winkelig vorspringend, der Endbuckel dorsal tief gefurcht [Abb. 12]. Parameren unsymmetrisch und divergent. 2,6-2,8 mm. Kaukasus (Elisabethpol), Transkaukasien (Talysch, Lenkoran).

-Größere Art von 3 mm Länge und etwas darüber. Breit und kräftig, Halsschild breiter quer, mit nach vorn stärker verengten Seitenrandkonturen, seine größte Breite in einer Querlinie vor den Hinterwinkeln. Flügeldecken gestreckt, in der vorderen Hälfte fast parallelseitig, in der hinteren Hälfte mit nach hinten verengten Seitenkonturen. Fühler zum Ende stark verdickt. Dunkelbraun. 3 mm. Transkaukasien (Tiflis, Meskisches Gebirge).
Punktierung der Flügeldecken nicht sehr dicht, sie besteht aus sehr groben, runden, tief eingestochenen, unregelmäßig angeordneten Punkten. Beim ♂ die Trochanteren der Mittelbeine ungezähnt, Mittelschienen sehr lang, sehr wenig gekrümmt, zylindrisch [Abb. 13]. Drittes Abdominalsegment ohne Körnchen. Mittelkörper des Aedoeagus kurz und breit, ventralwärts wenig abgebogen, sein Ende eine scharfe Spitze bildend [Abb. 14]. Parameren nicht divergent. 2,6 mm [Abb. 15]. Klein-Asien (Pisidischer Taurus).


-Punktierung der Flügeldecken etwas dichter, sie besteht aus verhältnismäßig feineren, runden, tief eingestochenen Punkten, die zwar zunächst anscheinend auch unregelmäßig angeordnet, bei längerer Betrachtung aber, besonders im seitlich einfallenden Lichte, durch ihre seitlichen, dann als ganz feine Längskieichenlinien erkennbaren Zwischenräume enger in Reihen in der Längsrichtung der Flügeldecken geordnet erscheinen. Über die Sexualauszeichnung des ♂ und den Bautyp des Aedoeagus kann vorläufig noch nichts ausgesagt werden, weil noch kein ♂ vorliegt. 3,1-3,3 mm [Abb. 10]. Österreich, Umgebung Wien (Perchtoldsdorfer Heide).