🗺
Kopf zwischen den interokularen Grübchen sehr bucklig [Abb. 1], die Beule rundlich, mit einem kleinen, länglichen und ziemlich tiefen medianen Grübchen versehen. Die Kiele an den Seiten des Kopfes nur schwach entwickelt. ♂ [Abb. 2]: Fühlergeißel kräftig, die Glieder 4 und 5 deutlich oder ein wenig breiter als lang, 6-8 quer oder deutlich breiter als lang [Abb. 3]. Fühlerglied 9 stark quer, 10 sehr groß, ein wenig breiter oder so breit wie lang, das Grübchen der Unterseite besonders groß, Glied 11 mit einem Zähnchen an der Basis. Innere Basalkielchen des 1. Tergits vorne besonders breit, nach hinten regelmäßig verjüngt, oben deutlich retikuliert. Stirn schräg nach vorn +/- 3-eckig oder trapezförmig vorgezogen [Abb. 4], mit einem in der Mitte geteiltem Haarsaum am Vorderrand; Clypeus in der Mitte mit einem Büschel divergierender Haare. Vorderschienen im distalen Drittel erweitert und etwas verdreht, Mittelschenkel am Ende des basalen Drittels mit einem feinen Dorn [Abb. 5] und die Mittelschienen vor der Spitze unterseits ausgerandet. Aedoeagus mit asymmetrischer Spitze [Abb. 6]. ♀: Fühler ziemlich kräftig, Glied 4 und 5 etwas oder deutlich breiter als lang, Glied 6-8 quer. 2,2-2,5 mm [Abb. 7]. Hauptsächlich in Nestern von Lasius brunneus in hohlen Bäumen und Stümpfen. Fast ganz Europa. (=moreanus (Reitt.)) (=laportei Raffr.) (=garganicus Fiori)







🗺
♂: Fühlerglied 10 etwa so lang wie breit [Abb. 9] [Abb. 10]. Humeralbeule abgerundet. Kopfoberfläche zwischen der Stirnfurche und den interokularen Grübchen ein wenig oder ziemlich konvex, mit ± markantem Eindruck. Stirnvorderrand bei Dorsalansicht abgerundet vorgezogen, in der Mitte des Unterrands mit einem ziemlich großen und +/- 2-geteilten Haarsaum, beiderseits mit ziemlich dichten Haaren [Abb. 11]. Clypeus in der Mitte mit einem Büschel divergierender Haare; Fühlerglied 9 quer, 10 an der Unterseite mit einem tiefen, kleinen basalen Grübchen und mit einem rundlichen apikalen Tuberkel. Aedoeagus [Abb. 12]. ♀ [Abb. 13]: Kopfoberfläche zwischen der Stirnfurche und den interokularen Grübchen verflacht oder sehr leicht konvex. 2,0-2,2 mm. Bei verschiedenen Lasius-Arten, aber auch unter Rinde und in morschem Holz. Fast ganz Europa. Nicht selten. . (=quadriceps (Baudi))




Kopfoberfläche zwischen der Stirnfurche und den interokularen Grübchen, nach vorne bis gegen den Stirnvorderrand, ziemlich und sehr regelmäßig konvex, ohne Grübchen oder Eindruck, höchstens mit einem kleinen Punkt, die Stirnfurche in der Mitte sehr breit unterbrochen. Behaarung der Seiten des Metasternums von vorne nach hinten gerichtet. ♂: Stirnvorderrand bei Dorsalansicht dreieckig vorgezogen, in der Mitte ± abgerundet oder abgestutzt; Clypeus in der Mitte mit einem Büschel divergierender Haare; Fühlerglied 9 quer, sein Unterrand ein wenig spitzig verlängert, 10 ein wenig breiter als lang, das Grübchen der Unterseite ziemlich groß. 1,95-2,15 mm. Bei verschiedenen Lasius-Arten unter Rinde und in Stämmen. Schweden, Finnland, Mähren, Polen, Ukraine, Jugoslawien, Nord-Italien, Südost-Frankreich. Sehr selten. (=buqueti sensu Machulka)
🗺
Kopfoberfläche zwischen der Stirnfurche und den interokularen Grübchen ziemlich konvex und mit einem ± markanten Eindruck (♀) oder sehr konvex und mit einem ziemlich tiefen Grübchen (♂). Behaarung der Seiten des Metasternums gegen dessen Mitte gerichtet. ♂: Stirnvorderrand bei Dorsalansicht ± abgerundet oder trapezoid vorgezogen; Haarbüschel des Clypeus deutlich breiter; Fühlerglied 9 quer, 10 deutlich breiter als lang, das Grübchen der Unterseite mittelgroß; Hinterschienen am Apex des Innenrands mit einem Bündel ziemlich kurzer Haare. 2,0-2,2 mm. Bei verschiedenen Lasius-Arten unter Rinde und in Stämmen. Mittel- und Osteuropa; Schweden, Rumänien, Jugoslawien, Italien Südostfrankreich. Seiten.
-Behaarung auf den Seiten der Hinterbrust von vorn nach hinten gerichtet oder die Haare manchmal etwas schräg gestellt. Die runde Scheitelbeule ziemlich aufgewölbt, fast buckelig, mit einem deutlichen und tiefen Mittelgrübchen. 2,3-2,6 mm. West- und Mitteleuropa; höchstwahrscheinlich parthenogenetisch.
-Kopfoberfläche zwischen der Stirnfurche und den interokularen Grübchen sehr konvex, mit einem gewöhnlich ziemlich tiefen Grübchen. Behaarung der Seiten des Metasternums von vorne nach hinten oder ein wenig schräg nach hinten gerichtet. ♂: Stirnvorderrand bei Dorsalansicht 3-eckig vorgezogen, in der Mitte ± abgerundet oder abgestutzt; Clypeus mit ziemlich schlankem Haarbüschel. Fühlerglied 9 quer, 10 deutlich breiter als lang, das Grübchen der Unterseite durch einen ziemlich großen aber wenig tiefen Eindruck ersetzt. 1,9-2,2 mm. Bei verschiedenen Lasius-Arten aber auch unter Rinde und in morschem Holz. Mittel- und Südeuropa; ganz Frankreich. Im Westen und Süden seines Areals weniger selten. (=slovenicus Mach.) (=humeralis Rüschk.)
Aushöhlung des Vorderteiles des Kopfes mehr (♀) oder weniger (♂) breit, weniger tief, ihre Seitenwände schräg abfallend. Die Stirnfurche ist tief, vollständig, in der Mitte offen und mündet in die Aushöhlung. Clypeus normal lang. Behaarung der Oberseite dichter, besonders auf dem Halsschild und Hinterleib aus kürzeren aber ziemlich dicht aneinander liegenden Haaren zusammengesetzt. ♂: Clypeus hinten ein wenig ausgebuchtet, vorne ein wenig erhaben, in der Mitte mit einem Büschel divergierender Haare; Fühlerglied 10 und 11 einfach, ohne Grübchen oder Tuberkel, 9 kaum länger als breit, 10. etwas breiter als lang. ♀: Fühlerglied 9 deutlich länger als breit, 10 kaum länger als breit. 2,4-2,5 mm. Niederösterreich, Siebenbürgen. Äußerst selten.
🗺
-Aushöhlung des Vorderteiles des Kopfes sehr breit, subparallel, sehr tief, ihre Seitenwände sind fast vertikal. Nur die Längszweige der Stirnfurche entwickelt, diese ziemlich tief, münden getrennt in der Aushöhlung. Clypeus sehr lang und vorragend. Behaarung der Oberseite mittelmäßig dicht, ziemlich gleich auf Halsschild, Flügeldecken und Hinterleib. ♂: Fühlerglied 9 ebenso lang oder kaum länger als breit, 10 ein wenig länger als breit, mit einem tiefen basalen Quereindruck an der Unterseite, 11 mit einem kleinen basalen Tuberkel [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15]. ♀: Glied 9 und 10 kaum oder wenig länger als breit. 2,0-2,2 mm, Habitus [Abb. 16]. Bei verschiedenen LasiusArten, aber auch unter Rinde, in morschem Holz und am Fuße von Bäumen. Südliches Mitteleuropa und Südeuropa bis Anatolien.


