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Kleine, schwarze Art von 3-4 mm mit schwarzen oder braunen Flügeldecken, Kopf fast von der Breite des Halsschilds Im südöstl. Mitteleuropa an Ufern und auf Sandbänken. Sonst an Binnenlandsalzstellen ziemlich selten, auch an der Nordsee zu erwarten, da schon aus den Niederlanden gemeldet.
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♂: Kopfhörner über der Fühlereinlenkung lang, vorgestreckt. Das Horn am Vorderrand des Halsschilds kürzer, den ausgestreckten Kopf nicht überragend [Abb. 2]. Halsschildvorderecken breit verrundet [Abb. 3]. Aedoeagus [Abb. 4] [Abb. 5] [Abb. 6]. 5,5-7 mm. Weit verbreitet und nicht gerade selten. Vorzugsweise, aber nicht ausschließlich an Salzstellen.




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-♂: über den Fühlern nur ein dreieckiger Zahn, das Horn des Halsschilds länger, den Kopf etwas überragend [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 8]. Kräftiger gebaut. 5,5-6,5 mm. Mittelmeergebiet Anmerkung: Bei graellsi (Portugal, Bestimmung nach Ganglbauer) ist der Basalbulbus des Aedoeagus schmäler als die Paramerenspange [Abb. 8]. Bei tricornis vom Neusiedlersee [Abb. 6] und von Hope/Niedersachsen [Abb. 9] ist der Basalbulbus breiter als die Paramerenspange. Bei einem als tricornis zu bestimmenden Tier von Helgoland ist der Basalbulbus wie bei graellsi ausgebildet [Abb. 5]. Der Status beider Formen wäre zu prüfen.





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Flügeldeckenan der Basis und Naht mit ausgedehntem schwarzen Nahtfleck. Fühler dunkel, auch das 2. Fühlerglied meist deutlich geschwärzt. Vorderrand des Halsschilds beim ♂ von der Basis des Hornes zu den Vorderecken etwas schräg abfallend [Abb. 10]. Penis parallelseitig und zur Spitze weniger abgerundet, beinahe abgestutzt [Abb. 11] [Abb. 12]. 6-8 mm. An Binnenlandsalzstellen ziemlich selten, an der Nordseeküste noch nicht nachgewiesen, aber vielleicht vorkommend, da von England Küstenfunde bekannt sind. (germanicus Wagn.)






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Durchschnittlich kleiner: 5,6-7,4 mm, Rumpflänge 2,9-3,6 mm. Kopf beim ♂ 1,0-1,1 mm, beim ♀ 1,0-1,15 rnrn breit. Vorderecken des Pronotums deutlich abgerundet. Das 4. Glied der Fühler weniger gestreckt (Länge/Breite: 1,25-1,45). Punktur auf den Flügeldecken etwas weitläufiger, Punktzwischenräume größer als die Punktdurchmesser. Schwarz; Beine etwas heller braun; Flügeldecken gelbbraun bis rotbraun, meist mit einer deutlichen Scutellarmakel, die von den Schultern bis zum Nahtwinkel reicht. ♂: Analstemit am Hinterrand meist einfach bogenförmig vorgezogen, zwischen den innersten großen Hinterrandborsten ohne oder nur mit wenigen (< 5) feinen Borstenpunkten [Abb. 17]. Aedoeagus kleiner [Abb. 14]: Parameren 440-530 µm, Medianlobus oberhalb der Paramerenbasis 370-430 µm. ♀: Spermathek etwas kleiner, der basale Teil des Receptaculum seminis etwa 0,18 mm lang. Auf Salzboden kurz oberhalb und unterhalb der Flutgrenze, sehr verbreitet. Von den Küsten Westeuropas und des Mittelmeergebietes (Atlantik, Mittelmeer, Nordsee) bis in die Mongolei gemeldet. In Mitteleuropa nur an der Nordseeküste und an Salzstellen in Nord- und Mitteldeutschland sowie in Österreich. Selten, aber an den Fundstellen oft in großer Zahl.

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-Durchschnittlich größer: 6,3-7,8 mm, Rumpflänge 3,4-4,2 mm. Kopf beim ♂ 1,06- 1,35 mm, beim ♀ 1,04-1,25 mm breit. Vorderecken des Pronotums deutlicher. Das 4. Glied der Fühler mehr gestreckt (Länge/Breite: 1,40-1,55). Punktur auf den Flügeldecken enger, Punktzwischenräume etwa so groß wie die Punktdurchmesser. Schwarz; Beine etwas heller rotbraun; Flügeldecken rotbraun mit unscharf angedunkelter Scutellarregion, jedoch nur selten mit einer großen Scutellarmakel wie bei spectabilis. ♂: Analsternit am Hinterrand ähnlich wie bei spectabilis vorgezogen, zwischen den innersten großen Hinterrandborsten mit mehr als 10 feinen Borstenpunkten [Abb. 18]. Aedoeagus größer [Abb. 19]: Parameren 530-680 µm, Medianlobus oberhalb der Paramerenbasis 440-510 µm [Abb. 20]. ♀: Spermathek von gleicher Gestalt wie bei spectabilis, etwas größer, der basale Teil des Receptaculum seminis etwa 0,19-0,22 mm lang [Abb. 21]. Auf Salzboden kurz oberhalb und unterhalb der Flutgrenze, sehr verbreitet. Küsten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. In Mitteleuropa wahrscheinlich nur an den Küsten der Nordsee von Belgien bis Dänemark weit verbreitet. Nicht selten.


