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Kleine, schwarze Art von 3-4,5 mm mit schwarzen oder braunen Flügeldecken [Abb. 1], Kopf fast von der Breite des Halsschilds. Halsschild beim ♂ (ohne Horn) etwa so lang wie breit [Abb. 2], beim ♀ etwas quer. Außerordentlich variable Art. B: Halophil bis halobiont am Küstensaum, an Binnenlandsalzstellen auf Kahlflächen. Im südöstlichen Mitteleuropa an Ufern und auf Sandbänken. D: Hauptsächlich, aber nicht ausschließlich an den Küsten von Nordafrika und Westeuropa bis nach Mittelasien verbreitet. In Mitteleuropa nur im Südosten (Österreich), an der holländischen Nordseeküste und an einigen Salzstellen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.




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♂: Kopfhörner über der Fühlereinlenkung lang, vorgestreckt. Das Horn am Vorderrand des Halsschilds kürzer, den ausgestreckten Kopf nicht überragend [Abb. 6], manchmal sehr kurz [Abb. 7]. Halsschildvorderecken breit verrundet [Abb. 8] [Abb. 9]. Aedoeagus mit apikal deutlich erweitertem Medianlobus [Abb. 10] [Abb. 11] [Abb. 12] [Abb. 13]. 5,5-7,8 mm [Abb. 14]. B: Vorzugsweise, aber nicht ausschließlich an Salzstellen. Besonders im östlichen Mitteleuropa auch an nicht salzbeeinflußten Standorten. an sandigen und lehmigen Ufern, in Ton- und Kiesgruben. D: Über Nordafrika, das südliche und mittlere Europa bis ins südliche Nordeuropa, Mittelasien und China verbreitete Art; auch aus Japan gemeldet. In Mitteleuropa nicht selten an den Küsten und Binnenlandsalzstellen.








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-♂: die seitlichen Kopfhörner kurz, von der Form eines nach vorn gerichteten scharfen Zahnes [Abb. 15], das Halsschildhorn den Kopf deutlich überragend, in der Mittellinie an der Basis nicht oder nur sehr fein gefurcht. Aedoeagus [Abb. 16]. Dem tricornis äusserst nahe stehend, kräftiger gebaut, die Flügeldecken mit wenig ausgedehnter dreieckiger Scutellarmakel, von spectabilis durch sehr dichte runzelige Punktierung des Halsschildes verschieden [Abb. 17]. 5,5-7,25 mm. Habitus [Abb. 18]. B: An der Meeresküste und an salzigen Binnengewässern. D: Westliches Mittelmeergebiet, Italien.



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Durchschnittlich kleiner, 5,6-7,4 mm (Vorderkörper 2,9-3,6 mm) [Abb. 19]. Kopf 1-1,11 mm (♂) bzw. 1-1,15 rnrn (♀) breit. Halsschildseiten parallel, die Vorderecken flacher gerundet [Abb. 20]. Glied 4 der Fühler weniger gestreckt (Länge/Breite: 1,25-1,45). Punktur auf den Flügeldecken etwas weitläufiger, Punktzwischenräume größer als die Punktdurchmesser. Schwarz; Beine etwas heller braun; Flügeldecken gelbbraun bis rotbraun, meist mit einer deutlichen Scutellarmakel, die von den Schultern bis zum Nahtwinkel reicht. ♂: Stemit VIII [Abb. 21] am Hinterrand meist einfach bogenförmig vorgezogen, zwischen den innersten großen Hinterrandborsten ohne oder nur mit wenigen (< 5) feinen Borstenpunkten. Aedoeagus [Abb. 22] kleiner; Parameren innen (Innenseite der Paramerenbasis bis zum Apex) 0,44-0,53 mm lang; apikaler Teil des Medianlobus oberhalb der Paramerenbasis 0,37-0,43 mm lang. ♀: Spermathek [Abb. 23] etwas kleiner, der basale (größere) Teil des Receptaculum seminis etwa 0,18 mm lang. B: Am Meeresufer und Binnenlandsalzstellen. D: Von den Küsten Westeuropas und des Mittelmeergebietes (Atlantik, Mittelmeer, Nordsee) bis in die Mongolei gemeldet. In Mitteleuropa nur an der Nordseeküste und an Salzstellen in Nord- und Mitteldeutschland sowie in Österreich. Selten, aber an den Fundstellen oft in großer Zahl. (=limicola Totth., 1940) (=germanicus Wagner, 1935)




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-Durchschnittlich größer, 6,3-8 mm (Vorderkörper 3,4-4,2 mm) [Abb. 24]. Kopf 1,06-1,35 mm (♂) bzw. 1,04-1,2 mm (♀) breit. Halsschildseiten nach hinten ganz leicht verengt, dadurch die Vorderecken schärfer gerundet [Abb. 25]. Glied 4 der Fühler mehr gestreckt (Länge/Breite: 1,4-1,55). Punktur auf den Flügeldecken enger, Punktzwischenräume etwa so groß wie die Punktdurchmesser. Schwarz; Beine etwas heller rotbraun; Flügeldecken rotbraun mit unscharf angedunkelter Scutellarregion, jedoch nur selten mit einer großen Scutellarmakel wie bei spectabilis. ♂: Sternit VIII [Abb. 26] am Hinterrand ähnlich wie bei spectabilis vorgezogen, zwischen den innersten großen Hinterrandborsten mit mehr als 10 feinen Borstenpunkten. Aedoeagus [Abb. 27] [Abb. 28] größer; Parameren innen (Innenseite der Paramerenbasis bis zum Apex) 0,53-0,68 mm lang; apikaler Teil des Medianlobus oberhalb der Paramerenbasis 0,44-0,51 mm lang. ♀: Spermathek [Abb. 29] [Abb. 30] [Abb. 31] größer, der basale (größere) Teil des Receptaculum seminis etwa 0,19-0,22 mm lang. B: Meeresufer. D: Küsten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. In Mitteleuropa wahrscheinlich nur an den Küsten der Nordsee von Belgien bis Dänemark weit verbreitet. Nicht selten. (=spectabilis sensu Lohse et auct., nec Kraatz, 1857) Anmerkung: Der Medianlobus des Aedoeagus besteht aus 2 Lappen die +/- übereinanderliegen, ihr Innenrand ist so hyalin, daß er normalerweise auch bei hoher Vergrößerung nicht erkannt werden kann. Je nachdem wie groß die Überlappung ist, kann die erkennbare Form des Aesoeagus sehr unterschiedlich sein: Typ I ganz überlappend [Abb. 28], Typ II teilweise überlappend [Abb. 32], Typ III gespreizt [Abb. 33].









