Gattung Bembidion - Untergattung Bracteon Bedel, 1879 (Chrysobracteon)

CarabidaeTrechinaeBembidiiniBembidion
von Arved Lompe (n. J. Müller)
Die Untergattung Bracteon sensu Müller sehe >>>Odontium
#1
→ 2Halsschild stark quer, 1,5-2 mal so breit als lang. Flügeldecken außerhalb des 3. Dorsalstreifens meist gleichmäßig skulptiert, an der Basis meist mit längerer Randleiste; 4. Dorsalstreif gerade [Abb. 1].
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Abb. 1
litorale (Ol., 1790)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild schmäler, etwa 1 1/3 mal so breit als lang. Flügeldecken auch außerhalb des 3. Dorsalstreifens mit glänzenden und matten Stellen; besonders deutlich tritt ein größerer, etwas erhabener, glänzender Fleck im hinteren Drittel auf dem 6., 7. und 8. Zwischenraume auf, dahinter ein matteres Feld. Basalrandung der Flügeldecken sehr kurz. Der 4. Dorsalstreif geschlängelt [Abb. 2]. Oberseite matt, meist bronzefarbig, Fühler und Beine dunkel (1). Die vordere Seitenrandborste des Halsschildes, beziehungsweise der ihr entsprechende Porenpunkt häufig fehlend. 5-6 mm. Mitteleuropa, Sibirien. (1) In neuerer Zeit beschrieb H. Wagner einige melanotische Exemplare von Brieselang in der Mark Brandenburg mit dunkel bronzeschimmernder, brauner bis pechschwarzer Oberseite (ab. melanoticum Wagn. Ent. Mitteil. 1915, 306). Bemerkenswerterweise sind die Beine und Fühler meist heller als beim Typus, in extremen Fällen die Schenkel und das erste Fühlerglied rötlich- oder bräunlichgelb. Gerade die schwärzesten Stücke haben die hellste Bein- und Fühlerfärbung
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Abb. 2
#2
→ 3Kleinere, matte Arten von 4-6,5 mm Länge und normal entwickelter vorderer Seitenrandborste des Halsschildes
argenteolum Ahr., 1812Fundmeldungen🗺Coleoweb-Größere, wenigstens auf der Halsschildscheibe glänzende Art von 6,5-7,5 mm Länge; die vordere Randborste, beziehungsweise der zugehörige Porenpunkt fehlend. Oberseite erzfarbig, blau oder blaugrün [Abb. 3] (ab. azureum Gebl.), Fühler und Beine größtenteils dunkel. Mitteleuropa, Sibirien.
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Abb. 3
#3
→ 4Flügeldecken mit längerer Basalleiste und deutlichen Spiegelflecken vor den matten Feldern.
foveum Motsch.🗺Coleoweb-Flügeldecken länger, mit auffallend kurzem Basalrand; der 3. Zwischenraum vor den beiden matten Feldern nicht deutlich geglättet und erhöht. 6-6,5 mm. Baikalgebiet, angeblich auch in Nordrußland (Kanin).
#4
velox (L., 1761)Fundmeldungen🗺Coleoweb guentheri Seidl.Halsschild mit schwach vortretenden Hinterecken, an der Basis etwas schmäler als vor der Mitte [Abb. 4]. Schenkel und Schienen rötlichgelb, mit schmal verdunkeltem Kniegelenk [Abb. 5] [Abb. 1]; das erste Fühlerglied größtenteils, die drei folgenden an der Basis rötlichgelb. 5-6,5 mm. Mitteleuropa, Sibirien. {- Halsschild wie beim Vorigen, aber die Beine und Fühler im Allgemeinen dunkler. Die Schienen oft vollkommen dunkel metallisch und in der Regel nur das erste Fühlerglied teilweise rötlichgelb; manchmal sind aber die Schienen oder auch die Basis der Fühlerglieder 2 und 3 rötlichgelb und nur die Schenkel in größerer Ausdehnung als beim Vorigen verdunkelt (1). 4-5 mm. Finnland, Lappland, Nordrußland. velox (1) Die Färbung der Beine und Fühler variiert selbst bei Exemplaren vom gleichen Fundort. Müller mußte daher seinem Freund Netolitzky vollkommen beipflichten, wenn er B. guentheri Seidl. als Art einzieht und es bloß als eine nordische Form des velox betrachtet. Ent. Blätt. 1913, 185 } var.
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 1
lapponicum Zetterstedt, 1828🗺Coleoweb-Halsschild nach hinten schwach verengt, mit großen, spitzen, stark nach außen vorspringenden Hinterecken, infolgedessen die Basis auffallend breit, etwas breiter als der Halsschild an der stärksten Rundung vor der Mitte [Abb. 6]. Fühler dunkel, nur das erste Glied teilweise rötlichgelb und auch dieses auf der Oberseite meist in größerer Ausdehnung metallisch; Beine ebenfalls dunkel metallisch, selten die Schienen teilweise gebräunt. 4-5 mm. Im nördlichen Teile von Skandinavien und Rußland.
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Abb. 6
Enthaltene Taxaargenteolum foveum guentheri lapponicum litorale velox
Erstellt am: 03.03.2006 · Letzte Aktualisierung: 08.12.2021 - 14:27:47
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