


🗺
Körper kurz eiförmig, Flügeldecken hinter der Mitte etwas erweitert und hier am breitesten [Abb. 4]. Hinterleibssternite dicht gekörnelt, matt, mit dichter, anliegender, kurzer, grauweißer oder gelblicher Behaarung. Halsschild zwischen der Punktierung glatt. Oberseite sehr variabel tomentiert, oft mit einer halbmondförmigen bräunlichen oder silbrigen Binde auf den Flügeldecken. Spitze des Penis schmal, einfach verjüngt, von der Seite gesehen flach abwärts gekrümmt, Paramerenspitzen allmählich verengt, einfach schmal abgerundet [Abb. 5]. 6,5-8,0 mm. D: In Mitteleuropa wohl überall bis in die hohen Lagen der Gebirge, meist nicht selten.


🗺
Halsschild dicht und fein punktiert [Abb. 7], Abstand der Punkte so groß wie oder meist größer als ihr Durchmesser, dazwischen deutlich chagriniert. Länglich oval, Flügeldecken in der Mitte am breitesten [Abb. 6]. Parameren langgestreckt, mindestens doppelt so lang wie die Phallobasis, an der Spitze schräg ausgerandet, Penis an der Spitze länglich lanzettförmig, gerade abgeplattet [Abb. 8] [Abb. 9]. 6,7-9,3 mm. D: In Mitteleuropa überall, meist häufig.






🗺
Körper kurz oval [Abb. 13], mehr kugelig, nach hinten mehr zugespitzt, kleinste Art der Gattung. Paramerenspitzen außen eingebuchtet, Penis breit, kurz verrundet, abwärts gebogen [Abb. 14] [Abb. 15]. 5,8-7,4 mm. D: In Mitteleuropa überall, meist nicht selten.


🗺
Größte Breite in oder hinter der Flügeldeckenmitte, hinten breit verrundet [Abb. 16], auch sonst sehr ähnlich pilula oder fasciatus. Parameren seitlich eingebuchtet, an der Spitze mit einem kleinen nach außen gebogenen Häkchen, Penis an der löffelartig erweiterten Spitze nach auswärts gebogen [Abb. 17] [Abb. 11]. 6,5-8,0 mm. D: In Mitteleuropa wohl überall, aber stets nur sehr sporadisch und meist selten.


-Größte Breite vor der Flügeldeckenmitte [Abb. 18], hinten mehr zugespitzt verrundet. Aedoeagus [Abb. 12], Penis an der Spitze noch schlanker lanzettförmig als bei pilula, Parameren an den Seiten fast gerade. D: Zirkumpolar: Nordamerika, Kanada, Sibirien, Europa; hier aus Finnland, Schweiz, Tschechien und Italien gemeldet (Jaakko Mattila, persönliche Mitteilung) und wohl auch bei uns zu erwarten.

Oberseite mit ziemlich langen, schräg abstehenden Haaren besetzt. Vorderbrust zwischen den Vorderhüften etwas schmäler als lang. 7,5-8,5 mm. D: West- und Südwestalpen, vom Mte. Viso bis zum Mte. Rosa-Gebiet, nördlich vermutlich bis zum Simplon, nicht häufig.
🗺
Meist auffallend kurz rundlich [Abb. 19], Flügeldecken mit sehr feinen Streifen, Zwischenräume flach. Flügeldecken oft mit goldgelber Querzeichnung, Oberseite aber oft abgerieben und daher fast kahl. Vorderbrust zwischen den Vorderhüften etwa so breit oder fast breiter als in der Mitte lang. 3. Tarsenglied ohne Hautläppchen. Parameren im basalen Drittel etwa 2 bis 2,5 × so breit wie an der Spitze dick, am Außenrand weit ausgeschweift zugespitzt, Penis etwa so lang wie die Parameren [Abb. 20]. 8-10 mm. D: Art der Mittelgebirge (mit Ausnahme der linksrheinischen) und der Alpen, im allgemeinen nicht häufig. (=lineatus Strm., 1823)

🗺
Größere Art, 8-12 mm [Abb. 21]. Flügeldecken mit stärkeren Streifen und deutlicher gewölbten Zwischenräumen, Vorderbrust zwischen den Vorderhüften breit, etwa so breit oder fast breiter als in der Mitte lang. Flügeldecken mit durchaus regelmäßig erscheinenden, oder mit etwas geschlängelten oder vielfach unterbrochenen oder teilweise in Punktreihen aufgelösten inneren Streifen. Tomentierung sehr variabel, nur bei ganz frischen Tieren vollständig erhalten, meist jedoch fast kahl. Parameren an der Basis ziemlich breit, mindestens 4 x so breit wie an der Spitze dick, an der Außenseite hinter der Mitte deutlich ausgeschweift, Penis länger als die Parameren [Abb. 22] [Abb. 23]. 3. Tarsenglied mit oder ohne Hautläppchen. D: Art der Mittelgebirge und Alpen, häufiger jedoch nur in den südwestlichen Teilen.


→ 8a-Kleinere Art, 7,5-10 mm. Flügeldecken mit feineren Streifen und undeutlicher gewölbten Zwischenräumen. Vorderbrust zwischen den Vorderhüften schmäler, in der Mitte deutlich länger als zwischen den Vorderhüften breit (messen !). Die Art variiert regional verschieden stark, so daß ihre Trennung von den beiden vorherigen Arten nicht immer leicht ist. Abweichend ist jedoch der Genitalapparat: Parameren viel schmäler, allmählich, ja fast geradlinig zugespitzt und nicht ausgeschweift [Abb. 24]. Ost- und Südostalpen, vorwiegend in der alpinen Region. Folgende Unterarten werden unterschieden
Flügeldecken mit sehr unregelmäßigen flachen, welligen oder vielfach unterbrochenen oder bis auf Reste erloschenen Streifen (Nominatform). D: Salzburger Alpen, vielleicht auch im Watzmann-Gebiet (Horion), in den Niederösterreichisch-Steirischen Kalkalpen (nördlich etwa bis zum Schneeberggebiet) und in den Niederen Tauern. Stammform.
-Von der typischen Form vor allem durch regelmäßige und oft auch tiefere Streifen auf den Flügeldecken unterschieden. D: In den Südsteirischen Alpen, Karawanken, Bacher Gebirge, Steiner Alpen, Julische-, Venetianer- und Lessinischen Alpen.
-Eine große (9-11 mm), auf der Oberseite dunkel bronzefarbene Form, die inneren Streifen der Flügeldecken sehr fein oder fast erloschen. D: Italien: Ortler- und Adamello-Gebiet.
-Eine weitere Form in den Bergamasker Alpen.
🗺
Flügeldecken meist dunkelbraun [Abb. 25], Oberseite mit sehr dichtem, scheckigem, dunklem und gelbbraunem Toment, dazwischen überall mit etwas geneigten, kurzen, im Profil aber gut sichtbaren, längeren Härchen, welche das Toment rauh erscheinen lassen. Aedoeagus ähnlich dem von lineatus oder glabratus [Abb. 26] [Abb. 27]. 8,5-10 mm. D: Südbayern: Watzmann und Wettersteingebirge; sonst in den Ostalpen subalpin und alpin weit verbreitet.


🗺
Länglich-oval [Abb. 28], Flügeldeckennaht von der Mitte zur Spitze glatter und etwas wulstförmig abgesetzt. Halsschild am Grunde dicht und fein, aber überall deutlich punktiert. Penis an der Spitze schwach verbreitert, nur wenig breiter als die Parameren an der Spitze dick, die ganze Aedoeagusspitze hakenförmig abwärts gebogen [Abb. 29] [Abb. 30]. 10-12 mm. D: In den Südostalpen (südliche Steiermark, Kärnten) in der subalpinen und alpinen Region, oft nicht selten. (=alpinus Gory)


-Rundlich-oval [Abb. 31], schwarzbraun, Flügeldecken braunrot, hintere Flügeldeckennaht nicht deutlich gewulstet, fein gelbbraun tomentiert, auf der Scheibe der Flügeldecken mit kleinen dunkleren Schrägflecken, Oberseite jedoch oft fast kahl erscheinend. Halsschild in der Mitte extrem fein, fast erloschen punktiert, dazwischen einzelne größere Punkte. Penis an der Spitze stark löffelartig verbreitert, leicht aufwärts gebogen, Spitze viel breiter als die stark verjüngten Parameren an der Spitze dick [Abb. 32] [Abb. 33]. 11,5-14 mm. D: Wie signatus verbreitet, in den mittleren und höheren Lagen der Ostalpen (Niederösterreich: Hohe Tauern, Südkärnten) stellenweise häufig.

