Gattung Calathus

CarabidaeHarpalinaeSphodrini
Von Arved Lompe (erweiterte Übertragung aus Schatzmayr, Ganglbauer, Battoni & Vereschagina)Literaturverzeichnis ⇒
Mittelgroße Arten von 6-14 mm mit kammartig gezähnelten Klauen. Halsschildbasis auch bei Arten mit nach hinten verengtem Halsschild stets breiter als der Vorderrand. Endglied der Lippentaster spindelförmig, nicht verbreitert. Körper relativ flach, Fühler und Beine lang und schlank. Flügeldeckenstreifen bei einigen größeren Arten erkennbar punktiert, Zwischenräume flach, isodiametrisch genetzt und deshalb meist nur fettglänzend. 3. Zwischenraum der Flügeldecken mit 2 oder mehr Porenpunkten, Scutellarpunkte stets vorhanden. Fühler vom 4. Glied an behaart. ♂ meistens glänzender als die ♀ und mit 3 erweiterten Vordertarsengliedern (ausgenommen rotundicollis, dort einfach).
Für Arten von den Kanarischen Inseln siehe >>>Calathus_Kanaren
Für Arten von Madeira siehe >>>Calathus_Madeira
Für Arten aus Kleinasien siehe >>>Calathus_AM
Eine verkürzte Tabelle der mitteleuropäischen Arten siehe >>>Calathus_ME
#1
→ 2Halsschildseiten ungerandet [Abb. 1], der Seitenrand höchstens etwas aufgebogen und nur flach abgesetzt, die innere Begrenzung +/- undeutlich. Die Seitenrandkehle breit, ohne auffallende Punktreihe entlang der Grenzlinie. Die Schulterrandung spitz, aber nicht zur Seite zahnartig vorstehend.
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Abb. 1
→ 5-Seitenrand des Halsschilds gerandet, wulstartig abgesetzt, wenn auch manchmal nur fein [Abb. 2] [Abb. 3]; die innere Begrenzung +/- deutlich eingeschnitten. Die Seiten meist nicht oder wenig glänzend.
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Abb. 2
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Abb. 3
#2
solieri🗺ColeowebHalsschild, Fühler und Beine rot. Flügeldecken matt, schwarz mit bläulichem Schimmer. Episternen viel länger als breit. Penisspitze: [Abb. 4]. D: Sizilien, Nordafrika.
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Abb. 4
libanensis Putzeys, 1873Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild rotbraun mit helleren Rändern [Abb. 3], Flügeldecken dunkel- bis pechbraun [Abb. 5]. Mit 8-10 borstentragenden Porenpunkten am 3. und 5. Streifen, oft auch Punkte an der Spitze am 1. Streifen der Flügeldecken; die Punkte fein. Episternen etwa so lang wie breit [Abb. 6]. Die ersten 4 Glieder der Mittel- und Hintertarsen in der Mitte gekielt [Abb. 7]. Aedoeagus: [Abb. 8], Innensack außer dem dornartigem Sklerit mit einem Doppelpolster aus groben Stacheln [Abb. 9]. 9-10 mm. D: Türkei.
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Abb. 3
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
→ 3-Halsschild und Flügeldecken fast gleichfarbig, dunkel pechbraun bis schwarz.
#3
rotundicollis Dej., 1828Fundmeldungen🗺ColeowebEpisternen länger als breit. Vordertarsen bei beiden Geschlechtern einfach. Penisspitze: [Abb. 10] [Abb. 11]. D: Italien, Westeuropa. (=piceus Marsh.)
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Abb. 10
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Abb. 11
→ 4-Episternen nicht länger als breit. Vordertarsen beim ♂ verbreitert.
#4
rubripes🗺ColeowebBeine einfarbig rot, relativ lang gestreckt. Art aus den Alpen. Halsschild auch nach hinten verengt mit breit abgerundeten, in der Anlage stumpfwinkligen Hinterecken; die Basis stark ausgerandet. 13-14 mm. D: Südschweiz, Italien: Lombardei, Toscana.
montivagus🗺Coleoweb-Beine und Fühler viel kürzer, zumindest die Schenkel verdunkelt. D: Appennin, Sizilien.
#5
→ 6Penis bei Aufsicht an der Spitze nicht erweitert [Abb. 12]. Die nachfolgende Gruppe enthält die größeren Arten Europas, fuscipes u.s.w.
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Abb. 12
→ 29-Penis an der Spitze mit spatelförmiger oder knopfartiger Erweiterung [Abb. 13] [Abb. 14]. Episternen etwas länger als breit oder zumindest ein wenig stärker verengt als bei der Vergleichsgruppe (natürlich mit Ausnahme des fuscipes). Mittelgroße und kleine Arten.
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Abb. 13
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Abb. 14
#6
→ 7Der 3. Streifen der Flügeldecken nur mit 2 borstentragenden Punkten. Kinnzahn ein- oder zweispitzig.
→ 10-Der 3. Streifen der Flügeldecken mit mehr als 2 borstentragenden Punkten. Kinnzahn zweispitzig.
#7
circumseptus Germar, 1824Fundmeldungen🗺ColeowebKinn mit einfachem Zahn. Halsschild und Flügeldecken mit gelbem Seitenrand. D: Küsten des Mittelmmeers und Westeuropas.
→ 8-Kinn mit zweispitzigem Zahn. Aedoeagus: [Abb. 15]. Art aus Portugal.
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Abb. 15
#8
estrelensis Jeanne, 1976Fundmeldungen🗺Coleoweb(n. Jeanne, 1976) - Halsschild stärker quer, die Vorderwinkel weniger nach vorne vorstehend. Flügeldecken viel breiter, die Streifen sehr fein, die Zwischenräume flach. Penisspitze breit, stark nach links erweitert [Abb. 16] [Abb. 15]. D: Sierra de Estrela. rotundatus ssp.
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Abb. 16
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Abb. 15
→ 9-Halsschild weniger quer, die Vorderwinkel stark nach vorne vorstehend, Flügeldecken weniger breit.
#9
rotundatus Duval, 1857🗺ColeowebFlügeldeckenstreifen sehr fein, die zwischenräume flach. Die Penisspitze schlank und weniger nach links gebogen [Abb. 15]. D: Sra. de Marao, Sra. de Geres.
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Abb. 15
leonensis Jeanne, 1976🗺Coleoweb-Streifen der Flügeldecken viel stärker, die Zwischenräume etwas konvex. Penisspitze schlank, nicht nach links erweitert (? was ist damit gemeint). D: Montes de Leon: Sra. de la Cabrera. rotundatus ssp.
#10
→ 11Arten mit weiter Verbreitung: Italien, Mittel- und Westeuropa.
→ 20-Arten aus Triest und von der Balkanhalbinsel.
#11
fuscipes (Goeze, 1777)Fundmeldungen🗺ColeowebEpisternen länger als breit, nach hinten deutlich verengt, die Innenkante wenigstens so lang wie der Vorderrand; der Hinterrand ein wenig schmäler als der halbe Vorderrand. Auch der 5. Flügeldeckenstreifen mit borstentragenden Punkten. Habitus [Abb. 17]. Penisspitze: [Abb. 12]. D: Ganz Europa.
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Abb. 17
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Abb. 12
→ 12-Episternen kürzer und mehr quadratisch, die Innenkante etwas kürzer als der Vorderrand, der Hinterrand wenigstens halb so breit wie der Vorderrand.
#12
dejeani Ganglbauer, 1891🗺ColeowebAuch der 5. Streifen der Flügeldecken mit Porenpunkten. Aedoeagus: [Abb. 18]. 11,5-13,5 mm. D: Portugal und Westspanien. hispanicus ssp.
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Abb. 18
→ 13-Nur der 3. Streifen mit Porenpunkten; manchmal an der Spitze der Flügeldecken in dem einen oder anderen Streifen oder Zwischenraum zusätzliche Punkte (1-2); bei luctuosus glabricollis aus Triest, der eine glatte Halsschildbasis besitzt, manchmal auch im 5. Streifen Porenpunkte. Arten aus Spanien, Frankreich und Italien.
#13
→ 14Halsschild an den Seiten gerundet. Arten aus Portugal, Galizien und den Kantabrischen Gebirgen.
→ 15-Arten aus anderen Regionen Spaniens oder Europas.
#14
→ 14aHalsschild an der Basis so breit oder fast so breit wie die Basis der Flügeldecken, diese beim Männchen wenig glänzend.
brevis Gautier, 1866Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild an der Basis deutlich schmäler als die Basis der Flügeldecken, diese beim Männchen glänzend, wie üblich. Aedoeagus: Penisspitze [Abb. 19], Sklerite des Innensacks s-förmig [Abb. 20]. 11,5-13,5 mm. D: Im Westen der Iberischen Halbinsel: Portugal, Galizien.
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Abb. 19
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Abb. 20
dejeani Ganglbauer, 1891🗺Coleoweb → 14a-Ähnlich aber mit Porenpunkten am 5. Streifen. Aedoeagus: [Abb. 18]. hispanicus Hierher noch andere Formen aus Spanien, die in diese Gruppe gehören. Aedoeagus ähnlich dejeani. Siehe auch weiter unter ssp.
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Abb. 18
#14a
uniseriatus Vuillefroy, 1866Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild zur Basis ein wenig verengt, an der Basis fein punktiert. Am 3. Streifen 8-9 Porenpunkte. Aedoeagus: Penisspitze weniger schlank, Sklerit des Innensacks S-förmig [Abb. 21]. D: Kantabrische Gebirge.
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Abb. 21
moralesi Nègre, 1966Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild zur Basis nicht verengt; an der Basis nicht punktiert. das 1. Fühlerglied ziegelrot. Am 3. Flügeldeckenstreifen 11-14 Porenpunkte, oft am 5. Streifen ebenfalls 1-3 Punkte. Aedoeagus: Penisspitze sehr schlank [Abb. 22], Sklerit des Innensacks mit einem Haken [Abb. 23]. D: Spanien, Kantabrische Gebirge.
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Abb. 22
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Abb. 23
vivesi Nègre, 1966🗺Coleoweb-Ebenfalls zahlreiche Porenpunkte am 3. Streifen der Flügeldecken, aber die Penisspitze kürzer und weniger parallel [Abb. 24] und, von der Seite betrachtet, regelmäßig gebogen mit Ausnahme der äußersten Spitze, die abwärts gebogen ist, während sie bei moralesi über die Länge gerade und an der Spitze plötzlich gebogen ist, ähnlich einem Adlerschnabel. D: Spanien, Navarra: Sierra de Urbasa.
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Abb. 24
mirei Nègre, 1966🗺Coleoweb-Auffallend wenig Punkte am 3. Streifen, in der Regel 4-6. Von vuillefroyi, dem die Form durch die schwarze, seidige Färbung, den flachen Habitus und die gleiche Form der Penisspitze sehr ähnlich ist, deutlich durch die Halsschildform zu unterscheiden, der an der Basis sehr breit und an den Seiten nicht 'geschlängelt' ist; Basalgruben wenig deutlich. Penisspitze ähnlich kurz wie bei malacensis. D: Sierra de Urbion, Puerto de Santa Inés.
malacensis Nègre, 1966🗺Coleoweb-Penisspitze auffallend kurz und gedrungen [Abb. 25]. D: Andalusien, Umgebung Ronda, Sierra de Alcojona.
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Abb. 25
#15
→ 16Halsschild an der Basis viel schmäler als die Basis der Flügeldecken [Abb. 26]. Arten aus den südlichen und zentralen Gebirgen Spaniens. Schultern scharf, aber nicht in eine zahnförmige Spitze ausgezogen.
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Abb. 26
→ 18-Arten aus Katalonien, Frankreich, Italien.
oreades Nègre, 1966Fundmeldungen🗺Coleoweb-Art der Cadena Suriberica. Halsschild kurz und breit, an der Basis punktiert. Flügeldeckenstreifen wenig tief, nicht punktiert, die Zwischenräume flach. Penisspitze kurz, im Unterschied zu uniseriatus regelmäßig nach vorne verengt, jedoch etwas gestreckter als bei malacensis; Sklerit des Innensacks ein großer stumpf-kegelförmiger Zahn [Abb. 27]. D: Spanien: Sierra de Cuenca, Sierra de Albarracin.
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Abb. 27
#16
→ 17Streifen der Flügeldecken deutlich punktiert. Halsschildbasis mit deutlicher Skulptur. Zentralspanische Gebirge.
baeticus Rambur, 1837Fundmeldungen🗺Coleoweb-Streifen der Flügeldecken unpunktiert, Halsschildbasis glatt, Habitus [Abb. 26]. Aedoeagus: [Abb. 28], Penisspitze: [Abb. 29]. D: Gebirge Südspaniens.
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Abb. 26
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Abb. 28
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Abb. 29
#17
hispanicus Gautier, 1866🗺ColeowebBreite, gewölbte Art. Halsschild mit tiefen und großen Basalgrübchen, mit dichter Punktur die bis an die Seiten ausgedehnt ist. Streifen der Flügeldecken mit großen Punkten. Penisspitze: [Abb. 30]. D: Spanien.
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Abb. 30
vuillefroyi🗺Coleoweb-Schlanke, flache Art. Halsschild mit deutlichen aber schmalen Basalgrübchen. Die Punktur auf die Basalgrübchen beschränkt. die Punkte in den Flügeldeckenstreifen viel feiner. Penisspitze: [Abb. 31]. D: Spanien.
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Abb. 31
#18
sirentensis🗺ColeowebHalsschild weniger breit, nach hinten mehr verengt, stärker konvex, mit großer, dichter und ausgedehnter Punktur an der Basis. Penisspitze: [Abb. 32]. D: Art aus der alpinen Regionen des zentralen und südlichen Appennins.
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Abb. 32
luctuosus (Latreille) 1804🗺Coleoweb-Halsschild breiter, mehr oder weniger parallel oder nach hinten verbreitert, flach, die Basis so breit wie die der Flügeldecken [Abb. 33], Basalgrübchen klein und flach, glatt oder mit feiner, auf die Grübchen und die Basis der Seitenränder beschränkter Punktur. Basalkante gerade, nicht leicht zur Mitte gebogen wie bei fuscipes und sirentensis. Breite, untersetzte, wenig gewölbte Art mit etwas kürzeren Episternen [Abb. 34] als sirentensis. Schwarz. nur das 1. Fühlerglied und die Taster zur Spitze heller. Flügeldecken seitlich gerundet erweitert, zu den Schultern kräftig verengt [Abb. 35]. Aedoeagus [Abb. 36], Penisspitze [Abb. 37]. 9-13 mm. D: West- und Südwesteuropa, östlich bis Italien und Elsaß, noch nicht in Mitteleuropa nachgewiesen.
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
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Abb. 37
#20
→ 21Episternen länger, nach hinten stark verschmälert, ihre Innenkante wenigstens so lang wie die vordere, die Hinterkante niemals halb so lang wie die vordere.
→ 24-Episternen kurz, nach hinten schwach verengt, ihre Hinterkante mindestens halb so breit wie die Vorderkante. Basalkante des Halsschilds gerade oder über die ganze Breite schwach zur Mitte ausgerandet. Hinterwinkel sschärfer, an der Spitze kürzer verrundet.
#21
distinguendus Chaudoir, 1846Fundmeldungen🗺ColeowebEpisternen der Hinterbrust so lang wie breit, weniger schmal. Körperanhänge und Halsschildseiten dunkel. Aedoeagus: [Abb. 38]. Sklerit des Innensacks neben dem Zapfen und nur einem lappenförmigen Fortsatz: [Abb. 39]. 9,5-13 mm. D: Eine Art der Ebenen Griechenlands und Kleinasiens: Nordküste des Schwarzen Meeres.
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Abb. 38
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Abb. 39
→ 22-Episternen der Hinterbrust schlanker, deutlich oder viel länger als breit. Sklerit des Innensacks anders.
#22
syriacus Chaudoir, 1863Fundmeldungen🗺ColeowebNacken und Halsschild breiter, letzterer 1,2-1,25 x so breit wie lang. Halsschildhinterwinkel weniger gerundet. Aedoeagus mit umfangreicher und stärker chitinisierten Wandungen: [Abb. 40]. Sklerit des Innensacks sehr klein, kommaförmig: [Abb. 41]. 10,5-13,5 mm. D: Kleinasien, Kaukasus, Krim.
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Abb. 40
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Abb. 41
→ 23-Nacken und Halssschild weniger breit, letzterer 1,16-1,2 x so breit wie lang; Halsschildhinterwinkel +/- abgerundet. Kleinasien, Europa.
#23
fuscipes (Goeze, 1777)Fundmeldungen🗺Coleoweb graecus Dejean, 1831FundmeldungenDie beiden folgenden Arten sind äußerlich kaum zu unterscheiden: In Europa und Westasien weit verbreitete Art. Streifen der Flügeldecken unpunktiert, die Zwischenräume flach. Schwarz, Körperanhänge hell rotbraun oder die Schenkel oder die ganzen Beine geschwärzt. Aedoeagus: [Abb. 42]; die Spitze des Penis ist +/- zylindrisch zugespitzt [Abb. 12]. Sklerit des Innensacks relativ groß und mächtig, nicht vollständig mit der Wandung verwachsen, ein zapfenförmiger Vorsprung ragt hervor: [Abb. 43]. Brachypter. 9-14 mm. B: Eurytop in offenem Gelände, steigt bis in alpine Lagen auf. D: Über ganz Europa einschließlich Island, Nordafrika und Westasien verbreitet, in Mitteleuropa überall häufig. Hierher noch eine Subspezies mit etwas tieferen Streifen die deutlich fein punktiert sind und mit stärker vertieften Porenpunkten auf den etwas gewölbten Zwischenräumen der Flügeldecken. Sklerit: [Abb. 44]. D: Griechenland und Kleinasien. ssp.
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Abb. 42
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Abb. 12
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Abb. 43
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Abb. 44
longicollis Motschulsky, 1865Fundmeldungen🗺Coleoweb-Aedoeagus: [Abb. 45], auf der Oberseite ist eine Kante vom Ende des Ostiums zur Mitte der Spitze ausgebildet. Sklerit des Innensacks ähnlich dem von fuscipes, aber kleiner, die Fortsätze schlanker: [Abb. 46]. 10,2-13,7 mm. D: Thrakien, Kaukaus und Westasien.
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Abb. 45
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Abb. 46
#24
→ 25Halsschild an der Basis fein und zerstreut oder nicht punktiert, Streifen auf den Flügeldecken glatt.
→ 26-Halsschild an der Basis deutlich und dicht punktiert, die Punkte tief und grob. Auch die Streifen der Flügeldecken sichtbar oder sehr deutlich punktiert.
#25
bosnicus Ganglbauer, 1891🗺ColeowebFühler ganz schwarz oder nur das 1. Glied auf der Vorderseite rotbraun. Schlankere und gestrecktere Art. 10-11 mm. D: Bosnien.
glabricollis Dejean, 1828🗺Coleoweb-Taster und Fühler rostrot, das 1. Fühlerglied gelbrot. Dem vorigen ähnlich, aber kürzer und breiter. Der Halsschild an der Basis breiter und nach vorn stärker verengt als bei dem vorigen. 11-13 mm. D: Krain, Istrien, Balkanhalbinsel bis Griechenland.
#26
→ 27Körper groß und robust, sehr breit. Streifen der Flügeldecken vertieft und tief punktiert, so tief wie die borstentragenden Punkte im 3. und 5. Streifen.
→ 28-Körper normal, die Punktur der Halsschildbasis feiner, die Streifen der Flügeldecken weniger tief eingedrückt und feiner punktiert.
#27
giganteus Dejean, 1828Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild trapezförmig, bis zur Basis verbreitert, die Punktur an der Basis sehr dicht und grob. Die Zwischenräume auf den Flügeldecken gewölbt. Aed seitlich betrachtet zur Spitze gleichmäßig flach gebogen [Abb. 47]. 13-17 mm. D: Albanien, Griechenland.
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Abb. 47
ellipticus Reitter, 1889Fundmeldungen🗺Coleoweb taygetanus Apfelbeck, 1904🗺Coleoweb-Halsschild von der Mitte zur Basis parallel oder etwas verengt, mehr rechteckig. Die Punktur an der Basis weniger dicht und etwas feiner punktiert. Die Zwischenräume der Flügeldecken eine Spur flacher. Aedoeagus seitlich betrachtet vor der Spitze stärker gebogen [Abb. 48]. 15-17 mm. D: Griechenland. Kleiner: 13-15 mm. Halsschild etwas trapezförmig. D: Peloponnes: Taygetos. ellipticus ssp.
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Abb. 48
#28
Auf den Flügeldecken borstentragende Punkte am 3. Streifen und einige an der Spitze des 5. Streifens. Halsschild +/- gerade bis konvex zu den Hinterwinkeln verengt. Halsschild relativ klein, zur Basis etwas verengt. D: Form aus Mazedonien und Bosnien. ...ravasinii Müller, 1935 Penis mit schlanker Spitze [Abb. 49], Sklerit des Innensacks ein schlanker Zahn [Abb. 50]. D: Mazedonien, Albanien. ravasinii ssp. ...macedonicus Maran, 1935
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Abb. 49
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Abb. 50
jakupicensis Guéorguiev, 2008🗺Coleoweb-Der 5. Streifen ohne Borsten. Halsschild etwas konkav zu den Hinterwinkeln verengt. Aedoeagus [Abb. 51]. 11,4 mm. D: Zentral-Mazedonien, Jakupica-Massiv.
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Abb. 51
korax Reitter, 1889🗺Coleoweb-Auch der 5. Streifen mit borstentragenden Punkten auf der Scheibe. D: Form aus Südalbanien und Griechenland.
dissimilis Apfelbeck, 1904Fundmeldungen-Kleiner: 10,5-12,5 mm. Deutlich schmäler. Flügeldecken fein gestreift und punktiert, die Punkte nahezu verschwunden. D: Peloponnes: Chelmos. ellipticus ssp.
#29
granatensis Vuillefroy, 1866Fundmeldungen🗺ColeowebBraunrot, ähnlich ambiguus. Der 3. Flügeldeckenstreifen mit 4 oder 5 Porenpunkten, ein Humeralzahn fehlt. Penisspitze lang spatelförmig erweitert [Abb. 52] [Abb. 53]. D: Zentral- und Südspanien.
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Abb. 52
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Abb. 53
→ 30-Arten mit anderer Verbreitung. Der 3. Streifen der Flügeldecken in der Regel nur mit 2 oder 3 Porenpunkten. Penis anders oder Arten von den Azoren.
#30
→ 31Halsschild länger als breit. Fühler viel länger und graziler. Arten von den Azoren.
→ 32-Arten mit anderer Verbreitung.
#31
extensicollis Putzeys, 1873🗺ColeowebHalsschild an den Seiten regelmäßig gerundet. 3. Streifen der Flügeldecken mit 3 Porenpunkten. D: Azoren
vicenteorum🗺Coleoweb-Halsschild an der Basis viel breiter als an der Spitze. 3. Streifen der Flügeldecken nur mit 2 Porenpunkten. D: Azoren
#32
metallicus Dejean, 1828🗺Coleoweb biharicus Maran, 1934Fundmeldungen🗺Coleoweb aeneus Putzeys, 1873🗺ColeowebFlügeldecken und oft auch der Halsschild in der Regel deutlich metallisch gefärbt, oft ähnlich wie bei Agonum milleri aus Mitteleuropa. Dennoch die Farbe unterschiedlich: von grünlich, kupfrig und bläulich bis schwarz [Abb. 54], jedoch niemals braun oder pechschwarz. Körperanhänge rotbraun, 1. Fühlerglied heller rötlich. 8,5-12 mm. Penisspitze etwas weniger verbreitert als bei den folgenden Arten [Abb. 55] [Abb. 56]. D: Montan in Südosteuropa: Kapaten und Balkan. In Mitteleuropa nur in der Slowakei (Tatra, Karpaten). Hierher als Unterarten D: Rumänien. metallicus D: Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Türkei. metallicus ssp. ssp.
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Abb. 54
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Abb. 55
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Abb. 56
→ 33-Anders gefärbt und mit weiter Verbreitung, lediglich albanicus nur aus Albanien und den angrenzenden Gebirgen.
#33
→ 34Der 3. Zwischenraum der Flügeldecken in der Regel mit 2 Porenpunkten am 2. und 3. Streifen. Kleine und mittelgroße Arten.
→ 37-Der 3. Zwischenraum der Flügeldecken mit 3 Porenpunkten am 2. und 3. Streifen. Die Hinterecken des Halsschilds mehr oder weniger breit verrundet. kleinere Arten von 6-9 mm.
#34
albanicus🗺ColeowebKleine (max. 7,7 mm). Die Hinterecken des Halsschilds ein wenig abgerundet. D: Endemische Art aus Albanien.
→ 35-Größere Arten: 8-12 mm. Weiter verbreitet. Die Hinterecken des Halsschilds mit scharfer Spitze.
#35
ambiguus (Payk., 1790)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild stärker quer, nach vorn stärker verengt, zur Basis gleichmäßig gerundet [Abb. 57]. Schwarzbraun, Halsschildseitenrand breit heller durchscheinend, meist auch der Vorder- und Hinterrand aufgehellt. Beide Halsschildbasaleindrücke flach und undeutlich. Flügeldeckenstreifen fein, Intervalle flach, Oberseite weniger glänzend. Aedoeagus an der Spitze weniger erweitert, regelmäßig gerundet [Abb. 13], seitlich betrachet endet die Spitze einfach nach unten gerichtet [Abb. 58], unterseits tief löffelartig ausgehöhlt. Normalerweise ungeflügelt. 8-12 mm. B: Xerophil, vorzugsweise auf Flugsand. D: Europa, Kleinasien, Kaukasus, Westsibirien. In Mitteleuropa überall, aber weniger häufig als erratus, im Gebirge selten oder fehlend.
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Abb. 57
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Abb. 13
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Abb. 58
→ 36-Halsschild weniger quer, etwa quadratisch, die Seiten von der Mitte zur Basis parallel oder leicht ausgeschweift. Penisspitze von der konvexen Seite betrachtet seitlich mit einer zähnchenartigen Erweiterung [Abb. 14]
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Abb. 14
#36
erratus (Sahlb., 1827)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild an den Seiten nach hinten schwach ausgeschweift verengt [Abb. 59]. In der Regel dunkel gefärbt, Fühler und Beine rötlich. Aedoeagus seitlich betrachtet an der Spitze abgeknickt, knöpfchenartig wei bei manchen Harpalus [Abb. 14] [Abb. 60]. Geflügelt. 8-12 mm. B: Ziemlich eurytop, aber vorzugsweise auf besonnten, trockenen, leichten Böden sowie hochalpinen Grasheiden. D: Europa, Kleinasien, Kaukasus, Sibirien. In Mitteleuropa überall häufig.
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Abb. 59
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Abb. 14
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Abb. 60
asturiensis Vuilleroy, 1866🗺Coleoweb-Halsschildseiten in der hinteren Hälfte nicht ausgeschweift. Flügeldecken breiter, an den seiten stärker gerundet. Fühler rötlich, Beine braun. Aedoeagus seitlich betrachtet an der Spitze nur leicht gebogen [Abb. 61]. Ungeflügelt. 8-12 mm. D: Frankreich, Spanien, Portugal.
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Abb. 61
#37
micropterus (Duft., 1812)Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite schwarz [Abb. 62], nur die Halsschildseiten und seltener auch die Flügeldeckenränder schmal braungelb aufgehellt; Epipleuren heller braun. Körperanhänge gelb. Halsschild vor der Mitte am breitesten. Flügeldecken kürzer. Augen seitlich mäßig vorgewölbt. Seitenfurchen der Stirn gerade. ♀ kaum weniger glänzend als das ♂. Aedoeagus: [Abb. 63] [Abb. 64], Innensack ohne sklerositierte Strukturen; Penisspitze: [Abb. 65]. B: Schattenliebende Art der Wälder, in der Ebene häufig, steigt aber bis in die Krummholzregion der Hochgebirge empor. D: Von Frankreich und Mittelitalien über Mittel- und Nordeuropa bis Sibirien verbreitet.
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Abb. 62
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Abb. 63
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Abb. 64
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Abb. 65
micropterus carpathicus n.ssp.Fundmeldungen-Oberseite schwarz, Epipleuren und Halsschildseitenrand dunkelbraun. Körperanhänge gelb, Fühler zur Spitze und Tarsen dunkler als bei micropterus [Abb. 66]. Ein ganz leichter Metallschimmer auf den Flügeldecken ist mitunter erkennbar. Penis mit nur schmaler Verbreiterung an der Spitze [Abb. 56], viel schlanker und länger ausgezogen als bei der Stammform und daran sicher von micropterus zu unterscheiden. D: Ich habe 2 Exemplare vom Prislop-Paß in den Ostkarpaten [Abb. 66]. Die Beschreibung wird demnächst veröffentlicht.
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Abb. 66
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Abb. 56
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Abb. 66
→ 38-Oberseite rotbraun oder Halschild und Flügeldecken verschieden gefärbt; selten schwarz, dann aber der Halsschild deutlich hinter der Mitte am breitesten, die Augen flacher und die Beine ± gebräunt
#38
→ 39Halsschild schlanker, meistens vor der Mitte am breitesten und nach hinten deutlicher verengt. Flügeldecken länglicher oval, nach hinten etwas spitzer gerundet verengt. Ohne oder nur mit einem winzigen Schulterzähnchen. Episternen der Hinterbrust länger. Entweder einfarbig hellbräunlich oder dunkler braun oder der Halsschild heller als Kopf und Flügeldecken. Körperanhänge hell bräunlichgelb. ♂: Die Verdickung an der Penisspitze weniger deutlich abgesetzt, die Oberseite davor höchstens flach gewölbt und ohne feine Längsfurche [Abb. 67] (Mitte und rechts), rechte Paramere an der Spitze mit einem kleinen Häkchen oder mit einem äußerst feinen seitlichen Spitzchen.
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Abb. 67
→ 40-Halsschild in oder hinter der Mitte am breitesten, nach hinten weniger verengt, etwas stärker quer. Flügeldecken kürzer oval, nach hinten breiter gerundet. Der Seitenrand der Flügeldecken hat an der Schulter beim Übergang zur Basis ein kleines Zähnchen, das bei Betrachtung seitlich schräg von hinten sichtbar ist; dieses Zähnchen kann manchmal sehr klein sein! Episternen der Hinterbrust kürzer [Abb. 68]. Kopf und Flügeldecken schwarzbraun mit hellrotem Halsschild oder +/- einfarbig dunkel, schwarzbraun. ♂: Penisspitze von oben betrachtet deutlich seitlich erweitert, hufeisenförmig, davor oberseits etwas gekielt mit einer feinen Längsfurche [Abb. 67] (links), rechte Paramere mit einem großen Haken an der Spitze [Abb. 69].
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Abb. 68
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Abb. 67
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Abb. 69
#39
mollis (Marsh., 1802)Fundmeldungen🗺ColeowebRechte (schlanke) Paramere vor der Spitze immer mit einem deutlichen Zähnchen [Abb. 70], Verdickung an der Penisspitze ohne Absatz [Abb. 71] [Abb. 67] (rechts). Mittel- bis dunkelbraun, der Halsschild so wie die Flügeldecken und der Kopf gefärbt, höchstens die Seitenränder etwas heller [Abb. 72], aber nicht farblich abgesetzt (bei nur etwas farblich abgesetztem Halsschild ist immer genitaliter auf cintus zu prüfen!). Färbung bei uns stets wesentlich heller als micropterus (im Mediterrangebiet kommen auch dunkle Formen vor). Schläfen etwas kürzer und steiler [Abb. 73]; makropter. 3. Flügeldeckenzwischenraum meistens mit 3 Porenpunkten. Körperanhänge mittel- bis hellbraun. 6-9 mm. B: Stenotope Art offener, trockener Dünenbereiche, insbesondere am Meeresstrand. D: Vom Mittelmeergebiet (einschließlich Nordafrika) über West- und Mitteleuropa bis ins südliche Skandinavien und Zentralasien. In Mitteleuropa wohl nur an den Küsten; Vorkommen im Binnenland sehr selten oder sogar fraglich; solche Tiere sind sehr sorgfältig auf cinctus zu prüfen. (=ochropterus auct. non (Duftschmid, 1812))
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Abb. 70
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Abb. 71
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Abb. 67
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Abb. 72
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Abb. 73
cinctus Motschulsky, 1850Fundmeldungen🗺Coleoweb-Rechte Paramere ohne Zähnchen vor der Spitze, aber eine feine seitliche Spitze ist bei den meisten Tieren vorhanden [Abb. 74] oder zumindest angedeutet; Verdickung an der Penisspitze selten wie bei mollis, meist etwas stärker abgesetzt, aber nie so stark wie bei melanocephalus, oberseits flach und ohne Mittelfurche [Abb. 67] (Mitte). Halsschild immer zumindest etwas heller als die Flügeldecken und der Kopf, nur in der Mitte etwas dunkler. Schläfen meist etwas länger und flacher [Abb. 75], selten kurz und steil wie bei mollis (Unterflügel dann stärker entwickelt); zumeist mikropter, selten mit stärker oder voll entwickelten Flügeln. Im 3. Zwischenraum der Flügeldecken meistens mit 3 Porenpunkten. Körperanhänge hell- bis mittelbraun. 6-9,5 mm [Abb. 76]. B: Stenotope Art trockener, sonnenexponierter, meistens sandiger Böden (Sandtrockenrasen, Wiesen, Weiden, selten Äcker). D: Von Südeuropa über Westeuropa bis Südwestskandinavien und Kleinasien. In Mitteleuropa mehr in der Ebene, in Südeuropa auch in höheren Lagen. (=erythroderus Gemminger & Harold, 1868)
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Abb. 74
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Abb. 67
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Abb. 75
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Abb. 76
#40
melanocephalus (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild hell gelbrot, Kopf und Flügeldecken bis auf die hellere Basis schwarz, Körperanhänge gelb [Abb. 77]. Aedoeagus: rechte Paramere mit einem großen Häkchen an der Spitze [Abb. 69], Penis in Aufsicht vor der Spitze etwas gekielt mit einer feinen Furche und einer deutlichen Kehle davor, der Umriß nach hinten eckig begrenzt [Abb. 78] [Abb. 67] (links). B: Bevorzugt offenes, besonntes Gelände. In Mitteleuropa überall sehr häufig, auch auf Kulturland. D: Von den Azoren und Nordafrika über ganz Europa bis nach Sibirien verbreitet, von der Ebene bis hochalpin.
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Abb. 77
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Abb. 69
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Abb. 78
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Abb. 67
→ 41-Halsschild und Flügeldecken etwa gleichfarbig dunkel.
#41
alpinus Dejean, 1828FundmeldungenGewölbter, tiefschwarz glänzend, ♀ matt. Körperanhänge kastanienbraun bis rötlichgelb. 3. Fühlerglied nicht oder kaum länger als das 4. [Abb. 79]. Flügeldeckenfurchen kräftiger, an der Spitze leicht vertieft. Aedoeagus [Abb. 80]. Um 7 mm. B: Montan bis alpin. D: Ostalpen; Typen vom Zirbitzkogelgebiet. melanocephalus Bei dem abgebildeten Genital eines (leider immaturen) Tieres aus Kärnten ist der Penis zur Spitze deutlich stärker gebogen als bei der Stammform und die Erweiterung an der Spitze ist nach hinten nicht eckig. Die Einstufung als var. ist zu überprüfen. var.
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Abb. 79
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Abb. 80
obscuricollis Chaudoir 1897-Flacher, breiter, braunschwarz, oft mit etwas hellerem Halsschild, weniger glänzend. 3. Fühlerglied deutlich länger als das 4.. Flügeldeckenfurchen feiner, an der Spitze nicht vertieft. 6-9 mm. B: Montan bis alpin. D: Alpen Österreichs. melanocephalus var.
Enthaltene Taxaaeneus albanicus alpinus ambiguus asturiensis baeticus biharicus bosnicus brevis cinctus circumseptus dejeani dissimilis distinguendus ellipticus erratus estrelensis extensicollis fuscipes giganteus glabricollis graecus granatensis hispanicus jakupicensis korax leonensis libanensis longicollis luctuosus malacensis melanocephalus metallicus micropterus mirei mollis montivagus moralesi obscuricollis oreades rotundatus rotundicollis rubripes sirentensis solieri syriacus taygetanus uniseriatus vicenteorum vivesi vuillefroyi
Literaturverzeichnis
Schatzmayr, A. (1937): I Calathus d'Europa - Pubblicazioni del Museo Entomologico "Pietro Rossi", Duino, 2:1-50
Negre, J. (1969): Los grandes Calathus de la peninsula Iberica - Miscelanea Zoologica, 2(4):7-32 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Schatzmayr1937 Calathus.pdf"
Schweiger, H. (1977): Neue Calathus-Arten aus Kleinasien (Col.Carabidae) - Koleopterologische Rundschau, 53:115-125 >>>"F:\taxa\scans\Schweiger1977 Calathus Kleinasien.pdf"
Battoni, F. & Vereschagina, T. (1984): Materiali per una revisione dei Calathus Bonelli del gruppo fuscipes (Coleoptera, Carabidae) - Giornale Italiano di Entomologia, 2:129-162
Guéorguiev, B. (2008): Calathus (Calathus) jakupicensis (Coleoptera: Carabidae), a New Species from Macedonia - Acta Zoologica Bulgarica, 60(3):239-242 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Gueorguiev2008 Calathus jakupicensis.pdf"
Erstellt am: 10.10.2012 · Letzte Aktualisierung: 29.07.2023 - 11:47:52
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