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Ränder des Vorder- und Seitendaches rinnenartig aufgebogen, Klauenzahn klein; Umriß breit elliptisch mit parallelen Seiten Untergattung: Lordiconia Rtt. Oberseite dunkel braunrot [Abb. 2], im Leben mit Goldglanz, nicht ausgefärbt grünlich bis bräunlich gelb, Flügeldecken gewöhnlich mit unregelmäßigen schwarzen Flecken; Unterseite schwarz, Epipleuren, ein schmaler Abdominalsaum, Trochanteren, die äußere Hälfte der Schenkel, Schienen, Tarsen sowie die ersten 6 Fühlerglieder rot. 9-11 mm. Mitteleuropa (Rheinland) bis Südrußland, aus zahlreichen mitteleuropäischen Gebieten keine oder nur alte Meldungen. An ·Salvia pratensis·.
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Größere Art (7-10 mm), Halsschild deutlich schmaler als die Flügeldecken, an den Seiten verrundet; Seitendach der Flügeldecken nicht durch eine Reihe grober Punkte abgetrennt. Untergattung: Odontionycha Ws.. Matt grün, im Leben mit schmalem Silbersaum an der Flügeldeckenbasis, im Tode meist gelb [Abb. 3]. Spermatheka [Abb. 4]. 8,5-10 mm. Palaearktis. An ·Salvia·-, ·Stachys·, ·Mentha·-, ·Galeopsis·-, ·Lycopus·- und verschiedenen Kompositen-Arten.

-Kleinere Art (4-5 mm), Halsschild kaum schmaler als die Flügeldecken mit gewinkelten Ecken; Seitenabflachung der Flügeldecken durch eine Reihe grober Punkte abgetrennt. Untergattung Mionychella Spaeth Matt grün, im Tode meist gelb [Abb. 5], im Leben mit silbernem Schimmer; Unterseite und Brust schwarz, Abdomen und Beine gelb, die ab. heydeni Spaeth besitzt teilweise angedunkeltes Abdomen. Süd- bis Mitteleuropa. An ·Silene inflata·, ·Dianthus caryophyllus· und ·Gypsophila paniculata·.
Körper oval, Punktstreifen der Flügeldecken grob, fast so breit wie die glatten Zwischenräume; Unterseite schwarz, Fühler und Beine gelb, Schenkel bis zur Mitte schwärzlich oder ganz gelb; Flügeldecken nach der Spitze zu wenig abfallend, ohne Eindrücke; Färbung rötlich bis gelb [Abb. 7], im Leben mit lebhaftem Silberglanz. 4,5-6,5 mm. B: An ·Silene·-Arten und ·Saponaria officinalis·. D: Mitteleuropa bis Sibirien; Baden, Württemberg, (?) Bayern, Hessen, Pfalz, Rheinland, (?) Westfalen, Schlesien; Niederösterreich, (?) Steiermark, Vorarlberg; Mähren. (=ornata Creutz.)
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Flügeldecken mit deutlichen Eindrücken im Basaldreieck und hinter der Schulterbeule [Abb. 8]; Seitendach der Flügeldecken breiter ausgedehnt und weniger stark abfallend, Punktstreifen weniger regelmäßig; Bauch fast immer in der Mitte schwarz; Oberseite gelb, die Flügeldecken bei ausgereiften Tieren neben der Naht und außen mit unbestimmten kirschroten Flecken oder Längsbinden, im Leben goldglänzend. 4-5 mm. B: Nach Steinhausen an ·Silene·-Arten, ·Saponaria officinalis· und ·Dianthus plumarius·, von anderen Autoren werden noch ·Lichenis·- und ·Melandryum·-Arten angegeben. D: Mittel- bis Südosteuropa, Sibirien; närdlich bis Schlesien, Thüringen, (?) Rheinland, (?) Franken, (?) Württemberg. (=splendidula Suff.)
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-Scheibe der Flügeldecken ohne Eindrücke, Nahtkante vorn nicht erhöht, Seitendach stark abfallend, Punktstreifen überall gleich stark; Unterseite fast immer ganz gelb; Oberseite gelb [Abb. 9], nie mit roter Zeichnung, im Leben grün mit Purpurglanz, Kopf, Prosternum und Brust (oft nur in der Mittel) schwarz, selten nur der Kopf schwarz (ab. melanocephala Suff.). 3,5-4,5 mm. B: Soll auf ·Spergula·-, ·Silene·-, ·Helichrysum·-, ·Centaurea·-, ·Antennaria·-, ·Saponaria·- und ·Thymus·-Arten leben, Steinhausen gibt nur ·Silene inflata· als Fraßpflanze an. D: Europa und Kleinasien.


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Unterseite des Halsschilds neben dem Kopf mit seichter Fühlerrinne, die nach dem Seitenrand durch einen Wulst abgeschlossen wird. Untergattung Pseudocassida Desbr. Stirnfeld schwarz; flachgewölbt; Oberseite ziegelrot, nach dem Tode gelbrot (unausgefärbt grünlich [Abb. 12] im Tode gelb) mit schwarzen Flecken [Abb. 13]; Unterseite und Beine schwarz. Aedoeagus [Abb. 14], Spermatheka [Abb. 15]. 7-8 mm. B: An ·Pulicaria·- und ·Inula·-Arten, das Vorkommen an ·Mentha·- und ·Verbascum·-Arten konnte von Steinhausen und anderen nicht bestätigt werden. D: Südliches Nordeuropa bis Südosteuropa, Asien.



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Seitenrandkante der Flügeldecken in der Mitte verdickt, Basalrand der Flügeldecken geschwärzt und gekerbt; größer als 6 mm; braungelb bis rostrot, Oberseite der Flügeldecken mit zahlreichen schwarzen Punkten [Abb. 16] [Abb. 17]; Punktierung der Flügeldecken grob, die Zwischenräume schmaler als die Punkte, der 2. höher und breiter als die übrigen und mit der Höckerstelle durch eine niedrige Querrippe verbunden. Aedoeagus [Abb. 18]. 6-7 mm. B: An ·Chenopodiaceen·; wurde als Schädling an Betarüben gemeldet. D: Europa bis Sibirien.


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Bauch schwarz, Rand des Abdomens gelb, Kopf gelb, Stirn fast glatt; Seitendach der Flügeldecken flach, bis zum Rand undeutlich punktiert; Umriß lang eiförmig; Oberseite gelb, zumeist mit unbestimmten, oft zusammenfließenden, dunklen Flecken [Abb. 19] [Abb. 20]. 4-6 mm. B: Auf ·Nelkengewächsen· häufig, an der Meeresküste auf ·Honckenya peploides·. D: Nord- bis Mitteleuropa. (=littoralis Ws)

-Bauchseite normal rotgelb; Kopfschild grob punktiert; Umriß kurz eiförmig [Abb. 21]; Flügeldecken stark gewölbt mit stark abfallendem Seitendach; Streifenpunkte tief und sehr dicht stehend; Oberseite einfarbig gelbbraun oder an der Flügeldeckennaht und hinter der Mitte mit dunklen Flecken; die ab. pectoralis Ws. besitzt schwarze Mittel- und Hinterbrust sowie schwarze Bauchmitte. 3,5-5 mm. D: Südosteuropa, östliches Mitteleuropa, Schweden; (?) Pommern, Mark Brandenburg, (?) Mecklenburg, Thüringen; Niederösterreich, Neusiedlersee, Böhmen, Mähren, Slowakei.
Seitenrandkante der Flügeldecken etwas verdickt, Flügeldecken auf der Schulterbeule, meist auch auf der Naht und den erhöhten Zwischenräumen mit schwarzer Zeichnung [Abb. 22]; Halsschild kissenartig gewölbt, an der Basis mit einem Quereindruck; Halsschild des ♂ doppelt so breit wie lang, der des ♀ kaum um die Hälfte breiter als lang. 6,5-8 mm. B: An ·Artemisia campestris· und absinthium. D: Osteuropa bis Sibirien, westlich bis (?) Schlesien, nach Spaeth (1926) bis Schweiz und Rheinland.
Beine vollkommen schwarz; Oberlippe flach ausgerandet; Oberseite tief schwarz, matt, am Vorderrand des Halsschilds mit glasheller, geteilter Makel [Abb. 23]. 6-8 mm. B: An ·Salvia·-Arten. D: Südosteuropa, nördlich bis Bayern, Schlesien, Sachsen, Thüringen, Harz, die Meldungen aber meist veraltet, Neufunde aus Bayern.
Halsschild halbkreisförmig, die Seiten zum Basalzahn breit verrundet [Abb. 24]; Basis der Flügeldecken mit größeren Kerbzähnchen, die Basis der Scheibe am Beginn des 2. Streifens immer mit einer niedrigen, glänzenden Beule; Kopfschild ¼ länger als breit, schwach trapezförmig; Flügeldecken fein, unregelmäßig, höchstens an der Naht in Reihen punktiert, ohne Rippen. (Von denticollis, der einzigen Art mit ähnlichem Halsschild durch kürzere, breitere Körperform, schmalen Kopfschild, tiefere Basalausrandung neben der Schulterbeule und die unregelmäßiger, feiner punktierten Flügeldecken unterschieden). 5,5-7,5 mm. B: An ·Filago·-Arten. D: West-, Süd- und Mitteleuropa; (?) Rheinland, (?) Hessen, (?) Franken, (?) Bayern, Pommern, (?) Preußen, Holstein, Mark Brandenburg; (?) Österreich, (?) Tschechoslowakei.
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-Fühler und Beine sowie die Trochanteren vollkommen gelb, oder nur die äußerste Basis der Schenkel angedunkelt; im allgemeinen größer und gestreckter als vibex, ähnlich wie diese gezeichnet, der dunkle Fleck außen auf der Scheibe zumeist fehlend [Abb. 25]. 5,5-8 mm. B: An ·Centaurea paniculata·. D: Südosteuropa bis südöstliches Mitteleuropa; (?) Brandenburg, Thüringen; Niederösterreich, Böhmen, Slowakei.
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Kurzoval, Länge/Breite beim ♂ ca. 1,43 und beim ♀ ca. 1,46 [Abb. 26] [Abb. 27]. Größer: 5,5-7,5 mm; Schenkel auf dem größten Teil ihrer Länge schwarz, häufig nur die Spitze hell, Aedoeagus [Abb. 28] [Abb. 29], Ductus ejaculatorius mit weniger als 10 Windungen, Ausgang der Samenblase kugelig; Spermatheka [Abb. 30] [Abb. 31]. B: An ·Cirsium·-, ·Carduus·-, ·Arctium·- und ·Centaurea·-Arten, die Angaben anderer Autoren für Tanacetum, Achillea und Mentha konnten von Steinhausen (1949) nicht bestätigt werden. D: Europa bis Sibirien.





-Langoval, Länge/Breite beim ♂ ca. 1,49 und beim ♀ ca. 1,54, kleiner: 5,1-6,6 mm [Abb. 32]; Schenkel auf 2/3 ihrer Länge schwarz, Aedoeagus wie bei vibex, aber Ductus ejac. mit 35-50 Windungen und Ausgang der Samenblase schraubenförmig zurückgekrümmt [Abb. 33]; Spermatheka [Abb. 34]. B: Wie pannonica an sehr trockenen Standorten. D: In Österreich, Frankreich und Polen.


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-Halsschild einfarbig grün; Flügeldecken bei lebenden und ausgefärbten Tieren mit rotem oder gelbbraunem Basaldreieck sowie 4 Basalflecken und einer deutlichen Makel hinter dem Schildchen [Abb. 37]. Bei toten Exemplaren schwinden mitunter die Basalflecken und es bleibt nur die Makel hinter dem Schildchen zurück [Abb. 38] [Abb. 39]. Die Art bildet im Mediterrangebiet eine eigene Rasse. Aedoeagus [Abb. 40]. 6-7,5 mm. B: An ·Carduus·-, ·Cirsium·- und ·Arctium·-Arten. D: Paläarktis.



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Oberlippe flach ausgerandet und dicht chagriniert, matt; Beine und Fühler einfarbig gelb; Umriß breit eiförmig; Halsschild doppelt so breit wie lang, elliptisch, in beiden Geschlechtern wenig unterschiedlich; Flügeldecken mit tief ausgerandeter Basis, breitem Seitendach und blutrotem Basaldreieck, die rote Färbung his über die Schulterbeule verbreitet [Abb. 41]; Halsschild verloschen, Flügeldecken fein punktiert: Epimeren der Mittelbrust immer gelb, Abdomen breit gelb gerandet. 6-7 mm. B: An ·Lappa·- und ·Arctium·-Arten sowie ·Scorzonera humilis·. D: Mittel- und Osteuropa bis Sibirien: Brandenburg, Thüringen, Rheinland, Franken, Bayern, Baden; Österreich, Tschechoslowakei.
-Oberlippe tief ausgerandet und glänzend; Schenkel mit Ausnahme der Spitze und Endglieder der Fühler schwarz; Umriß schmal eiförmig; Halsschild des ♂ in Form eines Kreisausschnittes mit scharfen, spitzwinkeligen Ecken, die die Flügeldecken seitlich überragen, beim ♀ halbkreisförmig mit weniger scharfen Ecken; Basis der Flügeldecken gerade, Seitendach schmal, das Basaldreieck mit blutroter Makel, welche die Schulterbeulen frei läßt [Abb. 42]; Halsschild mäßig grob, runzelig punktiert, Flügeldecken mit gröberen Punkten; Epimeren der Mittelbrust schwarz, Hinterleib schmal gelb gesäumt. 5-6 mm. B: An ·Pulicaria dysenterica·. D: Mitteleuropa, südliches Nordeuropa bis Sibirien; in Mitteleuropa nicht aus allen Gebieten gemeldet.
Sehr flach gebaut, die 4 vorderen Hüften gelb, Brust und Abdomen metallisch glänzend und dicht behaart, Brust quergeriffelt; grün (im Tode oft gelb), Basis der Flügeldecken oft mit 2 roten Flecken beiderseits der glatten Beule am Beginn des 2. Zwischenraumes [Abb. 43]; Unterseite schwarz mit hellem Abdominalsaum; Fühler und Beine gelb. 5,5-6,5 mm. D: Südeuropa, südliches Mitteleuropa, nördlich bis (?) Neusiedlersee, (?) Slowakei, Mähren.
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Halsschild viel schmaler als die Flügeldecken mit verrundeten, nahe der Längsmitte gelegenen Ecken [Abb. 44]; Unterseite einschließlich der Epimeren und Episternen der Mittelbrust, Hüften und Trochanteren schwarz. Basis der Flügeldecken ziemlich tief ausgerandet; Flügeldecken mäßig grob punktiert; grün (im Tode gelb), oft mit 2 rötlichen Flecken jederseits der Flügeldeckenbasis [Abb. 44]; Fühler und Beine gelb, letztere mit verdunkelten Endgliedern; Oberlippe sehr schmal und kurz ausgerandet; Flügeldecken mit einem flachen Längseindruck hinter der Mitte zwischen dem 4. und 8. Punktstreifen. Spermatheka [Abb. 45]. 5,5-6 mm. : An ·Tanacetum vulgare·. D: Mitteleuropa bis Mittelasien. Von prasinaLZ >>>28, welche sehr ähnlich werden kann, mit Sicherheit durch die Bildung der Oberlippe und Färbung der Episternen zu trennen.


-Kleiner (bis 6 mm); Umriß lang eiförmig, schmal, an den Seiten nicht erweitert, fast doppelt so lang wie breit; grün, im Tode gelb, voll ausgefärbte Stücke mit einem hellroten Flecken von einer Schulter zur anderen, welcher sich nach rückwärts bis über die Mitte der Naht ausdehnt [Abb. 49]. B: Wird von ·Achillea·-, ·Matricaria·- und ·Anthemis·-Arten gemeldet. D: Mitteleuropa, Südosteuropa; Schlesien, Brandenburg, Danzig; Neusiedlersee, Kärnten, Tschechoslowakei, aus allen anderen Gebieten keine oder nur veraltete Meldungen.
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Schenkel hell. Habitus [Abb. 50]. B: An ·Tanacetum vulgare· und ·Achillea ptarmica·. D: Palaearktis.
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-Schenkel angedunkelt, Oberlippe noch flacher ausgerandet. Aedoeagus [Abb. 51]. Habitus [Abb. 52]. B: Lebt an trockenen, besonnten Plätzen bis oberhalb 1500 m auf ·Leucanthemum vulgare·. D: Nach Bordy (l.c.) bisher in Österreich, Frankreich, Spanien und Polen nachgewiesen. Ich habe die Art in Rumänien gefunden.

Schenkel bis über die Mitte schwarz; Scheibe der Flügeldecken vollkommen blutrot [Abb. 53], selten verblaßt, die übrige Oberseite gelb oder grün, Unterseite schwarz, Trochanteren, Schienen und Fühlerbasisglieder gelb, Tarsen oberseits gebräunt; Flügeldecken grob, aber nicht dicht, in fast regelmäßigen Reihen punktiert. 4,5-5 mm. B: An ·Achillea·-Arten. D: Südöstliches Mitteleuropa; (?) Steiermark, (?) Slowakei.
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Basis der Flügeldecken mit gut ausgebildeten, schwarzen Kerbzähnchen, der erhöhte 2. Zwischenraum neben der Höckerstelle nicht winkelig nach innen gebogen; Halsschildecken verrundet oder abgestumpft; Episternen und Epimeren der Mittelbrust immer tiefschwarz; Oberlippe schmal, aber nicht tief eingeschnitten; grün, im Tode oft gelblich, Basaldreieck blutrot, diese Farbe durch den 2. Zwischenraum unterbrochen [Abb. 54], selten ist auch der Halsschild rötlich; Kopfschild kaum länger als breit. 5,5-7 mm. B: An ·Achillea millefolium·, ·Tanacetum vulgare· und ·Artemisia campestris·. D: Mitteleuropa, südliches Nordeuropa, Sibirien.
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Halsschild 1,8 x so breit wie lang oder schmäler, nach vorne stärker gerundet [Abb. 55]. Durchschnittlich etwas kleiner als die folgende Art (4-5,5 mm), schmaler und höher quergewölbt; grün, bei ausgereiften Stücken mit einem roten Basaldreieck [Abb. 56]; der Zwischenraum zwischen dem Nahtrand und dem 1. Rückenkiel am Ende des 1. Drittels fast ebensobreit wie der zwischen dem 1. und 2. Rückenkiel; Unterseite schwarz, Fühler, Beine und Trochanteren, Episternen und Epimere der Mittelbrust sowie ein breiter Abdominalsaum gelb. B: An ·Achillea millefolium·. D: Mittel- und Nordeuropa, Westsibirien.

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-Halschild 2 x so breit wie lang oder breiter, nach vorne flacher gerundet [Abb. 57]. Durchschnittlich etwas größer (4,5-6 mm) und breiter, weniger quergewölbt als die vorige Art; grün, im Tode verblichen gelb, bei ausentwickelten Tieren jede Flügeldecke mit 1 oder 2 rötlichen Makeln an der Basis [Abb. 58]; Zwischenraum zwischen dem Nahtrand und dem 1. Rückenkiel am Ende des 1. Drittels schmaler als jener zwischen dem 1. und 2. Rückenkiel; Unterseite wie bei sanguinolenta, jedoch meist nur die Episternen der Mittelbrust gelb und der Abdominalsaum schmaler. Aedoeagus [Abb. 59]. B: An ·Achillea·-Arten. D: Die häufigste der miteinander verwandten Arten. Europa, Zentralasien.


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Schenkel bis zur Mitte schwarz; Stirnlinien tief und weit vor der Fühlereinlenkung vereinigt, wo sie ein kurzes Dreieck einschließen [Abb. 62]; Oberseite gelbbraun, die ersten beiden Zwischenräume neben der Naht oft dunkler, der 3. etwas breiter und im Leben mit Perlmuttglanz [Abb. 63] [Abb. 64]. 4-5,5 mm. B: Auf verschiedenen Chenopodiaceae und Caryophyllum-Arten, am Meeresstrande auch auf ·Honckenya peploides·. D: Palaearktis.


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-Schenkel ganz gelb oder nur an der Basis angedunkelt; Stirnlinien feiner, erst in der Fühlereinlenkung zusammenstoßend [Abb. 65]; im Tode braungelb [Abb. 66], heller als nobilis, im Leben blattgrün mit je einer breiten, langen, grünsilbernen Längsbinde zwischen dem 2. und 5. Zwischenraum [Abb. 67]. 5 mm. B: An ·Spergula arvensis·, ·Beta vulgaris·, ·Arenaria maritima· und ·Honckenya peploides·, die von anderen Autoren angegebenen Fraßpflanzen Centaurea und Urtica konnten von Steinhausen (1949) nicht bestätigt werden. D: Palaearktis.

