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Die mittleren Fühlerglieder dicker, stark quer, 4.-7. Glied fast doppelt so breit wie lang, mehr als halb so dick wie die Keule [Abb. 3]. Braunrot bis fast schwarz, Halsschildbasiseindrücke tiefer, Flügeldecken plumper (weil am Ende des vorderen Drittels stärker erweitert) als bei den folgenden Arten [Abb. 4], Länge: Breite 1,43-1,51. Streifen der Flügeldecken sehr dicht punktiert, hinten nur noch schwach eingedrückt. Mittelbrust deutlich stärker punktiert als der Vorderbrustfortsatz [Abb. 5]. Aedoeagus [Abb. 6]. 2,1-2,6 mm. In alten Buchenwäldern, im ganzen Gebiet, meist selten.



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Oberseite meist pechschwarz, selten rostrot. Flügeldecken plumper, hinter dem vorderen Drittel schwach gerundet erweitert [Abb. 12], Länge: Breite = 1,53-1,62. Flügeldeckenstreifen zur Spitze abgeschwächt. Häufigste Art der Gattung. Schwarze Exemplare gibt es sonst nur noch bei fagi. Rotbraune Stücke sind am besten an der Flügeldeckenform und dem angegebenen Flügeldeckenindex zu erkennen. Halsschildbasisgrübchen schwach und kurz. Die Halsschildform schwankt. Wie bei den anderen Arten haben die ♀ im Durchschnitt einen etwas breiteren Halsschild als die ♂. Er ist stets schwach quer. Aedoeagus [Abb. 13]. 1,8-2,3 mm. Unter Laub- und Nadelholzrinde, überall sehr häufig.

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-Oberseite fast immer rostrot, sehr selten schwarz, nur die Fühlerkeule und die Tarsen rot (= atratulum Rtt.). Flügeldecken schmäler, mehr parallelseitig [Abb. 14], Länge: Breite = 1,64 bis 1,71. Streifen zur Spitze kaum schwächer. Der Halsschild ist flacher als bei histeroides [Abb. 9], im Durchschnitt länger, die Basisgrübchen etwas deutlicher. Flügeldeckenstreifen dicht punktiert. Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. 1,7-2,1 mm. An Laub- und Nadelholz, überall sehr häufig. (atratulum Reitter)



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Halsschild gedrungener, zu Basis deutlich verengt mit auffallend tiefen und weit nach vorne verlängerten Basalgruben, in diesen die Punktur auffallend stärker als auf dem übrigen Halsschild [Abb. 17]. Größer und breiter, im Körperumriß mit ferrugineum +/- übereinstimmend [Abb. 18]. Flügeldecken mit tief eingeschnittenen Streifen, vor der Mitte mit flacher Querdepression, die Naht etwas gehoben. Sehr seltene Art aus dem 0sten des Gebietes; die dafür gehaltenen Stücke sind meist ferrugineum oder braune histeroides. Flügeldeckenlänge:Breite = 1,55-1,68, also in die Bereiche der genannten Arten eingreifend; jedoch ähnlich ferrugineum, nicht so gerundet erweitert wie histeroides. Der Halsschild ist im Durchschnitt breiter als bei ferrugineum (etwa so breit wie bei histeroides) und deutlich breiter als bei deplanatum. Aedoeagus [Abb. 19]. 2,0-2,4 mm. Unter Nadelholzrinde, sehr selten. Funde aus dem Westen des Gebietes bedürfen der Bestätigung.


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-Halsschild schlanker, gegen die Basis etwas verengt, besonders beim ♂ mit kleinen, undeutlichen Basaleindrücken [Abb. 10]. Kleiner und schlanker [Abb. 20]. Flügeldecken mit weniger stark eingeschnittenen Streifen, depreß, aber ohne Quereindruck vor der Mitte, die Naht nicht gehoben. Flügeldeckenform sehr schlank. Länge : Breite = 1,69-1,75. Streifen auch hinten noch deutlich eingeschnitten, die Punktierung derselben weitläufiger als bei ferrugineum. Der 8. Streifen (außerhalb des unter der Schulter entspringenden besonders tiefen 7. Streifens) scharf und vollständig eingeritzt (bei ferrugineum nur zart durch sehr feine Punkte angedeutet). Halsschild von der Mitte nach hinten beim ♂ deutlich, beim ♀ schwach verengt (bei ferrugineum kaum verengt, manchmal mit der Andeutung einer flachen Ausschweifung). Aedoeagus [Abb. 21]. 1,7-2 mm. Unter Laubbaumrinde, besonders von Espen, Pappeln und Weiden, im Süden und in der Mitte des Gebietes selten, im Norden sehr selten, aber in letzter Zeit häufiger im Autokescher. 

