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Halsschildseitenrand schmal abgesetzt und nicht immer von oben vollständig sichtbar [Abb. 5] [Abb. 6]. Schwarzbraun mit hellerem Halsschildvorderrand, Beine gelbrot. Oberseite dicht rotbraun beschuppt, die Schüppchen von ungleicher Länge, mäßig fein und deutlich länger, als bei den folgenden Arten, besonders am Flügeldeckenende als deutlich "stachelig" abstehend erkennbar. Der Halsschild ziemlich dicht, die Flügeldecken oft weitläufiger punktiert. Halsschild fast an der Basis am breitesten, nur nach vorn +/- gerundet verengt. ♂: Clypeus mit zwei spitzen Zähnchen. 1. Sternit mit einer ziemlich großen warzenförmigen Auszeichnung. Genital [Abb. 7] [Abb. 8] [Abb. 9]. 1,6-2,2 mm. B: In trockenen Wäldern an ·Stereum·-Arten (Schichtpilze) [Abb. 10]. D: Weit verbreitet, in Mitteleuropa nur stellenweise häufiger, in Südeuropa häufig. (=rhododactylus Marsh.)




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Halsschild kräftig quer, ein Drittel breiter als lang, die Seiten breit verflacht [Abb. 11] [Abb. 12], nach vorn gerundet verengt und die Halsschildform an Cis boleti erinnernd. Halsschild ziemlich dicht punktiert, Untergrund verloschen chagriniert. Flügeldecken ziemlich glänzend und nicht sehr dicht punktiert. Fühlerkeule dunkelbraun, Halsschildrand, Schultern und Flügeldeckenspitze etwas heller rötlich . ♂: Kopf ohne Auszeichnungen, die Auszeichnung des 1. Sternites unauffällig [Abb. 13], weit vor der Mitte des Sternits gelegen*). Aedoeagus [Abb. 14], Penis und Parameren [Abb. 15]. 2-2,3 mm. B: Monophag in Schizophyllum commune (Spaltblättling) [Abb. 16]. D: Europa. An besonnten Plätzen in der Ebene, als auch im Gebirge. (=lucasi Ab., 1874) *) Wobei Lohse offensichtlich als Sternitlänge den Abstand zwischen den Hinterrändern der Hinterhüften und des Sternits betrachtet, also ohne den Fortsatz nach vorne, der etwa noch einmal so lang ist [Abb. 17].





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Halsschild zwischen der Punktur kräftig chagriniert, Halsschild dadurch matter als die glänzenden Flügeldecken. Bewimperung des Halsschildvorderrands sehr kurz. Flügeldecken deutlich gröber punktiert als der Halsschild [Abb. 18]. Halsschildseiten meist weniger gerundet, als bei den folgenden Arten. Rotbraun, seltener dunkelbraun bis fast schwarz, aber durchschnittlich dunkler als festivus. Flügeldecken ziemlich dicht kurz aufstehend beschuppt. ♂: Auszeichnung auf dem 1. Sternit sehr klein, jedoch mit feiner Umrandung. Penis und Parameren [Abb. 19] [Abb. 20]. 1,6-2,1 mm. B: C. vestitus lebt an ·Stereum· (Schichtpilzen) und ·Peniophora· (Zystidenrindenpilzen). ·Peniophora quercina· (Eichen-Zystidenrindenpilz) [Abb. 21] wächst bevorzugt auf abgestorbenen Ästen und Zweigen von Eichen. Die Larven fressen im Zwischenraum unter der Pilzkruste, die nur punktuell mit der Rinde verwachsen ist. D: Weit verbreitet, Wärme liebend, seltener als festivus. (=pygmaeus Nyholm nec Marsh.)



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♂: Clypeus-Zähnchen abgeflacht mit Borstenbüschel [Abb. 23]. Auszeichnung auf dem 1. Sternit flach, oft sehr undeutlich. Habitus [Abb. 24]. Aedoeagus: Tegmen mit leicht sklerotisierter, doppelter Spitze [Abb. 25] [Abb. 26] [Abb. 27] [Abb. 28]. 1,9-2,5 mm. B: An Baumschwämmen der Gattung ·Stereum· [Abb. 29] an beschatteten Stellen. Nicht nur in Laubwäldern, sondern auch in Nadelholzforsten an ·Stereum rugosum· (Rötender Runzel-Schichtpilz). D: Ganz Europa, meist häufig.





-♂: Clypeus-Zähnchen zugespitzt, nur spärrlich beschuppt [Abb. 30]. Durchschnittlich etwas breiter, als festivus. Habitus [Abb. 31]. Tegmen mit ziemlich stark sklerotisierter, spatelförmiger Spitze [Abb. 32] [Abb. 33] [Abb. 34]. 1,7-1,9 mm Die Art war schon länger aus mehreren Ländern bekannt (Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Griechenland, Azerbeijan), bevor sie 2021 aus den Pyrenäen beschrieben wurde. B: Wärme liebender als festivus. Besonders an ·Stereum hirsutum· [Abb. 35] bevorzugt in warmen eichendominierten Wäldern an nicht zu stark besonntem Eichenholz (Klafter, Stämme, Stubben). D: Vermutlich in ganz Europa verbreitet, aber meist deutlich seltener als festivus. Die meisten Nachweise gelangen in Franken (Bayern)




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Vorderrand des Kopfschilds und des Halsschilds mit einer breiten und hoch aufragenden Lamelle (♂) [Abb. 36] [Abb. 37]. Die Lamelle beim ♀ viel flacher, aber immer noch sehr auffallend. 1,5-2 mm. B: In der Auswahl seiner Brutpilze nicht wählerisch. Alle möglichen Gattungen von Baumpilzen werden befallen, bevorzugt wird anscheinend ·Piptoporus betulinus· (Birkenporling). D: Aus der australisch-asiatischen Region im 19. Jahrhundert nach England mit Pilzen in das Herbarium von Kew Gardens eingeschleppt. Seitdem hat sich die Art über die Britischen Inseln ausgebreitet und ist bis nach Nordfrankreich vorgedrungen. Kürzlich auch in Belgien angelandet (Gielen 2018).

Die größeren Punkte der Flügeldecken sind grob und tief und bilden deutliche und fast regelmäßige vollständige Längsreihen [Abb. 42]. Halsschild mit stumpfen Vorderwinkeln, von der Mitte nach hinten deutlicher als bei den 3 folgenden Arten gerundet verengt. 1,5-2 mm. B: Lebt in ·Fomes fomentarius· (Zunderschwamm) und ·Heterobasidion annosum· (Gemeiner Wurzelschwamm) [Abb. 43] . D: Aus fast ganz Europa gemeldet, stellenweise nicht selten, aber schwer zu finden.
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Die Vorderecken des Halsschilds ragen bei der Ansicht von oben als spitze Ecken vor [Abb. 44]. Achtung: Bei einigen ♀♀ ist das Merkmal nur zu erkennen, wenn das Präparat vorne +/- angehoben wird. Seitliche Ansicht [Abb. 45]. Halsschild wegen der kräftigeren Chagrinierung nur fettglänzend. Die gröberen Punkte der Flügeldecken stehen weitläufiger. ♂: Auszeichnung auf dem ersten Sternit klein, punktförmig oder ganz geschwunden. Clypeus mit kleinen rundlichen Zähnchen. Aedoeagus [Abb. 46]. 1,5-2,1 mm. B: In einer größeren Zahl von Pilzarten lebend und zudem klimatisch anspruchslos. Besonders konstant in Laubwäldern in ·Ganoderma lipsiense· (Flacher Lackporling) [Abb. 47] und ·Fomes fomentarius· (Zunderschwamm) lebend. In Nadelwäldern ist der Wurzelschwamm Heterobasidion annosum sein primärer Brutpilz. D: Ganz Europa, häufig. (=nitidus auct. nec F., 1792)


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Körper ausgefärbt schwarzbraun. Die Behaarung der Flügeldecken sehr fein, punktförmig (die feine Grundpunktur oft undeutlich). Halsschild kaum breiter als lang, nach vorn schwächer verengt, in der Mitte am breitesten [Abb. 49]. ♂: Clypeus mit kleinen spitzen Zähnen, die in der Größe varieren [Abb. 50] [Abb. 51], 1. Sternit mit kleiner, nicht umrandeter, oft völlig geschwundener Auszeichnung. Aedoeagus [Abb. 52] [Abb. 53]. B: Hauptsächlich in Fomes fomentarius (Zunderschwamm) brütend [Abb. 54]. D: Eine weit verbreitete aber nur im Gebirge häufiger auftretende Art.




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-Die feine anliegende Behaarung der Flügeldecken deutlich länger als bei nitidus und jacquemarti. Halsschild merklich breiter als lang, hinter der Mitte am breitesten, nach vorn stärker verengt [Abb. 55] [Abb. 56], die Vorderwinkel untergeschlagen. Punktur der Flügeldecken etwas verrunzelt. ♂: Clypeus mit 2 großen und breiten Zähnen [Abb. 57], 1. Sternit in der Mitte mit einer großen, lang gelb behaarten warzenförmigen Auszeichnung. Aedoeagus [Abb. 58] [Abb. 59]. B: Hauptsächlich in toten ·Fomitopsis pinicola·-Fruchtkörpern (Rotrandiger Baumporling) [Abb. 60], gelegentlich in Antrodia serialis (Reihige Tramete). D: In der Ebene sowie im Gebirge nicht selten.




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-In diese Gruppe gehört noch eine weitere, hellbraune Art [Abb. 61]. Die Art ähnelt ineatocribratus, hat aber eine weniger gerundete Halsschildform und eine feinere, undeutlich reihig angeordnete Flügeldeckenpunktur. Den Aedoeagus zeigt [Abb. 62]. B: Besonders im Gebirge in zum Teil ziemlich mürben, vielfach am Boden liegenden Zunderschwamm-Konsolen (Fomes fomentarius) [Abb. 63] zusammen mit anderen Arten der castaneus-Gruppe. D: Wohl weit verbreitet, aber selten.

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Körper schlanker, von gestreckter Gestalt [Abb. 64]. Schwärzlichbraun. Halsschild kaum quer, seitlich nur leicht gerundet, fast parallelseitig, die Hinterwinkel von oben gesehen in der Anlage ± rechtwinklig. Die größeren Punkte der Flügeldecken bilden ziemlich regelmäßige Reihen, die daraus entspringenden aufstehenden Börstchen wohl nicht länger, aber feiner als bei comptus und regelmäßiger gereiht. Die Börstchen der Zwischenräume kürzer. ♂: Clypeus mit 2 kleinen Zähnchen. Aedoeagus [Abb. 65]. 1,7-2 mm. B: In Deutschland fast nur an ·Cerocorticium molare·, = Radulomyces molaris (Gezähnter Reibeisenpilz) [Abb. 66] an toten Eichenästen, meist im Kronenbereich. In Südeuropa polyphager, aus Trametes hirsuta und Schizophyllum commune in Anzahl gezüchtet. D: Südeuropäische Art. In warmen Eichenwäldern wohl weiter verbreitet und häufiger, als bisher bekannt.

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-Körper plumper, von gedrungener Gestalt [Abb. 67] [Abb. 68]; schwarzbraun, manchmal der Halsschild mit einem heller rötlichen Ton. Halsschild deutlich quer, die Seiten gerundet, in den Halsschildhinterrand in fast gleichmäßiger Kurve übergehend. Flügeldecken nach hinten leicht erweitert. Die gröberen Flügeldeckenpunkte bilden etwas unregelmäßige Längsreihen, die feineren Punkte der manchmal etwas runzligen Zwischenräume sind oft schlecht erkennbar. Beschuppung der Oberseite rauh, ihre Reihung machmal kaum erkennbar. ♂: Halsschild stärker gewölbt und bauchiger, hinter dem Vorderrand etwas quer eingedrückt. In Südeuropa kommen Exemplare mit stark vergrößertem Halsschild vor. Clypeus mit 2 kleinen Zähnchen, dazwischen gerade. Aedoeagus [Abb. 69] [Abb. 70], Frischpräparat [Abb. 71], Trockenpräparat [Abb. 72]. 1,8-2,3 mm. B: In niederen Lagen besonders in ·Coriolopsis troggii·. Die Blasse Borstentramete kommt z.B. in der Oberrheinebene an totem Pappelholz häufig vor. Seltener in ·Coriolopsis gallica· (Braune Borstentramete) und Trametes-Arten. D: Weit verbreitet, in Mitteleuropa verstreut und meist nicht häufig, im Südeuropa häufiger.





-Dem comptus sehr ähnlich ist eine weitere Art aus Kleinasien. Zahn der Vorderschienen noch länger und schlanker, Vorderrand des Clypeus beim ♂ seicht ausgerandet, jederseits mit einem Zähnchen. Aedoeagus [Abb. 73]. D: Türkei: Taurus-Gebirge.
-Eine weitere ähnliche Art in Mittelasien. ♂: Vorderrand des Clypeus gerade wie bei comptus, jederseits mit einem Zähnchen. Aedoeagus. D: Afghanistan bis Kirgistan.
Klein, 1,4-1,9 mm. Hell rostrot, glatt [Abb. 74]. Halsschildseitenrand sehr schmal abgesetzt, unbewimpert, beide Seitenränder genau von oben gesehen bei einäugiger Betrachtung nur ganz hinten gleichzeitig erkennbar. Beschuppung der Flügeldecken kurz, wenig aufstehend, stellenweise unordentlich gereiht, hell goldbraun. Die groben Flügeldeckenpunkte spärlich und weitläufig, manchmal schlecht erkennbar und nur vorn ± gereiht. ♂: Halsschild stärker gewölbt, am Vorderrand mit 2 großen aufgebogenen dreieckigen Zipfeln [Abb. 75], Clypeus lamellenförmig aufgebogen, in der Mitte rundlich ausgeschnitten, so daß jederseits ein scharfer Winkel entsteht. B: In alten ·Fomitopsis pinicola· (Rotrandiger Baumporling) [Abb. 76]. D: In den europäischen Mittelgebirgen und den Alpen verbreitet, aber nur stellenweise häufiger. Von fìssicornis und dentatus, mit denen diese Art leicht verwechselt wird, durch die ungleichmäßige Flügeldeckenpunktur gut zu unterscheiden. Vergleiche LZ >>>28

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Körper ziemlich gestreckt. Schwarzbraun bis rotbraun [Abb. 77]. Halsschildseitenrand locker und ziemlich Iang hell bewimpert. Halsschild sehr uneben, besonders in der Mitte etwas hinter dem Vorderrand stark niedergedrückt. Halsschild kurz, die Seiten besonders beim ♂ fast gerade. Flügeldecken mehr als zweieinhalb mal so lang wie der Halsschild mit dichten, recht kräftigen hellen Schuppen besetzt. 1,5-3,2 mm. ♂: Die Auszeichnung am 1. Sternit klein, oval, vor der Mitte des Sternits gelegen und um mehr als ihren Längsdurchmesser vom Hinterrand des Sternits entfernt Aedoeagus [Abb. 78]. B: Brütet in Trametes-Arten, z.B. Trametes hirsuta (Zottige Tramete) [Abb. 79], Lenzites betulina (Birkenblättling) und Bjerkandera spec. (Rauchporlinge). D: In Europa bis in den hohen Norden. (=setiger Mell., 1848)

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Durchschnittlich kleiner, 2,3-2,8 mm [Abb. 80]. Halsschild stärker, fast bis zur Seitenrand-Absetzung gewölbt, weniger als ein Drittel breiter als lang, höchstens hinten neben der Mittellinie mit einem ganz flachen Eindruck, sonst querüber gleichmäßig gewölbt und mit feiner, kurzer anliegender Beschuppung. Flügeldecken gröber und deutlich lockerer beschuppt, als boleti und rugulosus und daran gut zu erkennen. Halsschildpunktur recht fein, nicht gedrängt, die Punktzwischenräume auf der Vorderhälfte so groß wie die Punktdurchmesser. Flügeldecken mit wenig dicht gestellter feiner Grundpunktur und weitläufigen, zum Teil unordentlich gereihten gröberen Punkten. Halsschildseitenrand sehr kurz und weitläufig bewimpert. ♂: Aedoeagus [Abb. 81] [Abb. 82] [Abb. 83] B: Hauptsächlich in Laubwäldern niederer Lagen. In Trametes-Arten und im Birkenblättling (Lenzites betulina). [Abb. 84] D: Weit verbreitet und stellenweise häufig (=micans auct. nec F., 1792)



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Breiter gebaut [Abb. 85] [Abb. 86], Halsschild flacher gewölbt, stärker quer, seitlich breiter verflacht, sein Seitenrand sehr kurz, oft kaum erkennbar bewimpert [Abb. 87]. Die grobe Punktur der Flügeldecken, besonders in der Umgebung des Schildchens dichter, oft stärker verrunzelt, die Flügeldecken flacher, jedoch vor der Spitze steiler abfallend, ihre Beschuppung sehr unregelmäßig gelagert. ♂: Aedoeagus [Abb. 88] [Abb. 89] [Abb. 90]. B: Besonders in Baumschwämme der Gattung Trametes, z.B. ·Trametes versicolor· (Schmetterlings-Tramete) [Abb. 91] und Lenzites in Laubwäldern aller Höhenlagen. D: Überall eine der häufigsten Arten. 





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-Schmaler gebaut, stärker gewölbt, Halsschild weniger quer, seine Seitenrand dicht und regelmäßig deutlich bewimpert [Abb. 92] [Abb. 93], jedoch kürzer und weniger auffällig als bei setiger. Die grobe Punktur der Flügeldecken weniger dicht, die Flügeldecken gewölbter, aber vor der Spitze flacher abfallend, ihre Beschuppung regelmäßig gelagert. ♂: Aedoeagus [Abb. 94] [Abb. 95] [Abb. 96]. Unterseite [Abb. 97]. B: Bewohnt sonnige Plätze in niederen und mittleren Höhenlagen und gehört zur Gruppe der Trametes-Bewohner (versicolor, hirsuta, gibbosa u.a.), die fast immer auch in Lenzites betulina (Birkenblättling) vorkommen. D: Wie C. boleti weit verbreitet, aber seltener, nur im Osten und Süden von Europa machmal häufiger.





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Flügeldecken mit deutlichen, ziemlich regelmäßigen Reihen dicht gestellter Punkte [Abb. 98]. Gestreckt, schwarzbraun, selten heller [Abb. 99]. Fühler einfarbig hell rotgelb. Halsschild ziemlich stark gewölbt, sein schmaler Seitenrand fast immer in der Mitte ganz leicht eingebuchtet. Flügeldecken mit deutlicher, ziemlich dichter kupferig metallischer oder gelblicher Beschuppung. ♂: Stirn ausgehöhlt, Clypeus aufgebogen und mit 2 abgerundeten Zähnchen in der Mitte; Halsschildvorderrand leicht gewulstet. Aedoeagus. 2-2,4 mm. B: Von der Ebene bis in hohe Berglagen bevorzugt in Baumschwämmen der Gattung Trametes, z.B. ·Trametes gibbosa· (Buckel-Tramete) [Abb. 100] und Lenzites. D: Überall häufig. (=hispidus (Payk., 1798)) Durch schlanke Gestalt, schmal abgesetzten Halsschildseitenrand und einfarbig helle Fühler gut von submicans und kleinen Stücken der boleti-Gruppe zu trennen.

-Die groben Punkte der Flügeldecken nicht in Reihen angeordnet. Körper kurz walzenförmig. Beschuppung der Oberseite kurz, fast börstchenförmig, aufstehend, gelblich. ♂: Clypeus mit 2 Zähnen, Stirn mit einer beulenartigen Erhebung. 2,8-3 mm. Sachsen. D: Nur einmal in Sachsen (Deutschland) gefunden.


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Halsschildseiten- und Vorderrand mit langen, abstehenden, hellen Schuppenhaaren bewimpert [Abb. 104]. Beschuppung der Flügeldecken unregelmäßig, ziemlich lang und rau aufstehend, börstchenförmig. Dunkelbraun, opaleszent glänzend ('mit Seifenglanz'), einförmig und dicht punktiert. ♂: Clypeus mit 2 ganz kleinen stumpfen Höckern, Abdomen mit ganz flacher, kaum erkennbarer Einsenkung auf dem 1. Sternit [Abb. 105]. Aedoeagus [Abb. 106]. 2,2-2,8 mm. B: Monophag an Baumschwämmen der Gattung Trichaptum, besonders am häufigen, an totem Nadelholz wachsenden ·Trichaptum abietinum· (Violetter Lederporling) [Abb. 107]. D: Weit verbreitet und in Nadelwäldern sicher überall zu finden. In Südeuropa findet man Cis tomentosus Mellié am Lederporling.


Größer, 1,9-2,5 mm. Körper gedrungen, nur 2x so lang wie breit [Abb. 108]. Dunkelbraun bis fast schwarz, manchmal mit etwas helleren Flügeldecken. ♂: Halsschildvorderrand mit 2 Zähnen, Vorderrand des Kopfes mit 4 Zähnen [Abb. 109], 1. Sternit ohne Auszeichnung. Aedoeagus [Abb. 110]. B: In einem chinesischen Restaurant in Hamburg wurde ein Befall an Tau Fou, einem Produkt aus Soja-Mehl, festgestellt. Europäische Freilandfunde in ·Ganoderma· (Lackporlinge) ·Trametes· (Trameten) und an ·Antrodia xantha· (Gelbe Braunfäuletramete) [Abb. 111] [Abb. 112]. Wohl polyphag und in weiteren Pilzarten zu erwarten. D: Usprüngliche Heimat ist China und Thailand, inzwischen weltweit verschleppt. (=multidentatus sensu Lohse nec Pic, 1912)


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1,3-1,9 mm, querüber schwächer gewölbt [Abb. 113] und die Flügeldecken zur Spitze weniger steil abfallend [Abb. 114]. Halsschild nach vorn weniger stark verengt. Flügeldecken etwas feiner und weitläufiger punktiert [Abb. 115]. Fühler einfarbig rotgelb. ♂: Clypeus mit 2 kleinen stumpfen Höckern. Halsschildvorderrand in der Mitte schwach ausgebuchtet. Penis mit gerundeter Hakenspitze [Abb. 116]. B: Im nadelholzreichen Bergland ist Fomitopsis pinicola (Rotrandige Baumporlig) der wichtigste Brutpilz. In Laubwäldern niederer Lagen gelangen Nachweise in Piptoporus betulina (Birkenporling) [Abb. 117] und Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling). Vereinzelt in Cerrena, Daedaleopsis, Fomes, Stereum und Gloeophyllum, auch unter verpilzter Rinde und in mycelhaltigem, trocken-morschem Holz. D: Weit verbreitet, aber meist nicht häufig. (=fuscatus Mell.)



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-Durchschnittlich größer, 1,5-2,2 mm, querüber stärker gewölbt [Abb. 118] und die Flügeldecken zur Spitze steiler abfallend [Abb. 119]. Halsschild nach vorn stärker verengt. Flügeldecken etwas stärker und dichter punktiert [Abb. 120]. Meist etwas dunkler, Fühlerkeule häufig gebräunt. ♂: Clypeus wie bei fagi mit 2 kleinen stumpfen Höckern [Abb. 121], Halsschildvorderrand einfach bis stumpf zweizähnig. Penis mit scharfer Hakenspitze [Abb. 122] [Abb. 123]. B: Cis fusciclavis wurde in rund 20 Pilz-Gattungen angetroffen, besonders häufig in Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling), Piptoporus betulina (Birkenporling), Fomes fomentarius (Zunderschwamm), manchmal in ·Polyporus squamosus· (Schuppiger Stielporling) [Abb. 124]. D: Weit verbreitet und deutlich häufiger als fagi aber nicht immer von ihm getrennt. (=castaneus Mell., 1848) Anmerkung. Die Punktierung ist recht variabel und es gibt Überschneidungen. Die Wölbung und der Flügeldeckenabsturz sind aber nach meinen Tieren sichere Unterscheidungsmerkmale, aber man muß sorgfältig vergleichen.





Oberseite dicht und kräftig punktiert [Abb. 125] [Abb. 126]. Vorderwinkel des Halsschilds abgerundet. Dunkelbraun, kurz und gedrungen, Flügeldecken nicht doppelt so lang wie der Halsschild. Halsschildseitenrand deutlich, Vorderrand nicht erkennbar bewimpert. Flügeldecken mit kurzen, aufstehenden, dicht gestellten goldbraunen Schüppchen besetzt. ♂: Der Clypeus bildet eine sehr hohe und breite Lamelle, die die ganze Kopfbreite umfaßt und deren Seitenrand unmittelbar vom Vorderrand des Auges nach vorn gerichtet ist; der Vorderrand dieser Lamelle ist schwach dreibuchtig. 1,6-2 mm, die ♀ gewöhnlich kleiner als die ♂. B: Vermutlich in Trametes-Arten. D: Aus Osteuropa ins östliche Mitteleuropa einstrahlend, auch im westlichen Südeuropa.

-Von der breiten, gedrungenen Gestalt des laminatus, aber etwas feiner und dichter punktiert [Abb. 127]. Dunkelbraun. Halsschildvorderwinkel rechteckig. Halsschildseitenrand nicht erkennbar bewimpert. Behaarung der Flügeldecken sehr fein. ♂: Vorderrand des Halsschilds zweizipfelig, der Clypeus bildet eine aufgebogene Lamelle, die am Vorderrand tief ausgebuchtet ist und daher deutlich zweizähnig erscheint. 1,5-2 mm. B: Käfer und Larven konnten in der Trametes versicolor (Schmetterlings-Tramete) gefunden werden. D: Eine Ciiden-Arten, die nur sehr sporadisch und selten auftritt. Der in seiner Kopfauszeichnung ähnliche quadridens ist heller gefärbt und besitzt doppelt punktierte Flügeldecken. Vergleiche LZ >>>15
Halsschild mit einer tiefen Mittellängsfurche [Abb. 128]. Dunkelbraun, matt. Halsschild sehr breit, sehr fein und sehr dicht, Flügeldecken fein und dicht punktiert. Flügeldecken sehr deutlich dicht, kurz und anliegend beschuppt. Körper kurz und gedrungen, etwas abgeflacht. ♂: Clypeus mit kleiner, aufgebogener 2-zipfliger Lamelle. 1,8-2,2 mm. B: In Trametes-Arten. D: Von Ost- und Südeuropa nach Mitteleuropa einstrahlend (östliches Österreich, Schweiz)
Rostrot bis braun. Oberseite matt, besonders der Halsschild gedrängt, mäßig fein punktiert [Abb. 129]; Punktabstände auf dem Halsschild überwiegend kleiner als die Punktdurchmesser. Halsschildvorder- und Seitenrand unbewimpert. Flügeldecken kurz beschuppt. ♂: Halsschildvorderrand mit zwei etwas aufgebogenen Zipfeln, der aufgebogene Clypeus mit 2 breiten, aber spitzen Zähnen. 1,8-2,8 mm. B: Primären Brutpilze sind ·Fomitopsis pinicola· (Rotrandiger Baumporling) und ·Antrodia serialis· (Reihige Tramete) [Abb. 130]. D: Europa. Hauptvorkommen im Bergland in Nadelholzwäldern.
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-Schwarzbraun, fettglänzend, Halsschild seitlich gerundet [Abb. 131] [Abb. 132]. Flügeldecken vor der Spitze an der Naht eingedrückt, sehr kurz beschuppt. ♂: Halsschild stark entwickelt, am Vorderrand mit zwei stumpfen, beulenartigen Zähnen, die nur bei sehr kleinen Stücken fehlen; Clypeus am Vorderrand stumpf zweizähnig. 2-2,8 mm. B: Die polyphage Art brütet bevorzugt in Fomes fomentarius (Zunderschwamm), Ganoderma lipsiense (Flacher Lackporling) und Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling). Einige Exemplare konnten Laetiporus sulphureus (Schwefelporling) [Abb. 133] entnommen werden. D: Weit verbreitet und nicht besonders häufig.

Südrußland.
-Kaukasus.
-Finnland.
-Kanarische Inseln. Gomera.
-Madeira.
-Griechenland, Levante.
-Frankreich.
-Georgien, Südrußland.
-Aserbeidschan.
-Großbritannien.
-Süd- und Südosteuropa.
-Frankreich, Italien, Kroatien.
-Italien (Sicilien).
-Südeuropa.