Gattung Copris Geoffr., 1762

ColeopteraLamellicorniaScarabaeidae
Von Arved Lompe. (n. V. Balthasar)
Balthasar, V. (1963): Monographie der Scarabaeidae und Aphodiidae der palaearktischen und orientalischen Region Band 1 - Verlag der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften - >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Balthasar_Monographie_Scarabaeidae_1.pdf" p. 317
Die Gattung ist in Europa und den angrenzenden Gebieten nur mit wenigen Arten vertreten, zahlreich dagegen im Fernen Osten und der Orientalischen Region.
#1
hispanus (Linnaeus, 1764)Fundmeldungen🗺ColeowebVorderecken des Halsschildes scharf rechtwinkelig, an der Spitze kaum abgerundet [Abb. 1]. Kopfhorn des ♂ lang, nach hinten gebogen, an der Basis einfach, des ♀ kurz. Vorderrand des Halsschildes in der Mitte deutlich ausgerandet. Die erhöhte hintere Partie des Halsschildes mehr oder weniger kurz, ihr Vorderrand ohne deutliche Höcker oder Zähne. Beim ♀ liegt diese Randkante vor der Mitte des Halsschildes. Die sanft abfallende vordere Partie des Halsschildes ist beim ♂ sehr groß, granuliert, die hintere gehobene Partie in der Mitte punktiert. Vorderschienen mit 4 Außenzähnen. Länge 20-30 mm. - Südeuropa, Nordafrika, Kleinasien, Syrien, Iran, Turkestan, Afghanistan, Nord-Pakistan.
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Abb. 1
→ 6-Vorderwinkel des Halsschildes breit abgerundet, Vorderrand in der Mitte nicht ausgerandet. Halsschildauszeichnungen der ♂ einzelne Höcker und Zähne bildend, die durch Ausbuchtungen oder Gruben getrennt sind [Abb. 2]. Vordere Partie des Halsschildes nie so deutlich und gänzlich granuliert.
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Abb. 2
#6
lunaris (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebVorderschienen mit 4 Außenzähnen. Auf dem Halsschild der Abfall des Mittelhöckers beim ♂ ohne glatte, erhöhte Mittellinie, Scheibe jederseits der Mittelfurche, besonders beim ♂, fein und spärlich punktiert, glänzend. Metasternum vorne glatt oder mit einigen feinen Punkten. Länge 16-24 mm [Abb. 2]. Mittel- und Südeuropa, Kleinasien, Iran.
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Abb. 2
→ 8-Vorderschienen mit 3 Außenzähnen. Auf dem Halsschilde der Abfall des Mittelhöckers beim ♂ mit glatter, etwas erhöhter Mittellinie, Halsschildscheibe jederseits der Mittelfurche auch beim ♂ ziemlich stark und dicht punktiert. Metasternum vorne deutlich, meist reichlich punktiert.
#8
→ 9Flügeldecken glänzend, Zwischenräume nur sehr fein und sehr spärlich punktuliert.
felschei Reitt.-Flügeldecken überall fein, lederartig gerunzelt und daher matt. Sonst dem C. pueli Boissy sehr ähnlich. Länge 23 mm. - Armenien.
#9
pueli Mollandin de Boissy, 1905🗺ColeowebHalsschildhöcker ähnlich gebildet wie bei gut entwickelten ♂ von C. lunaris (L.), mit starken, mehr oder weniger spitzen Seitenzähnen, welche durch mehr oder weniger tiefe Gruben vom Mittelhöcker getrennt sind. Halsschild des ♀ vorne mit einfacher Querliste, Stirnhöckerchen des ♀ quer, deutlich ausgerandet. Unterseite des Halsschilds schwärzlich behaart. Länge 17-25 mm. - Algerien.
umbilicatus Abeille de Perrin, 1901🗺Coleoweb-♂ nur mit 2 Halsschildhöckern in der Mitte, die seitlichen Gruben und Zähne fehlen. Weibchen sehr ähnlich dem ♀ der vorhergehenden Art. Unterseite des Halsschildes rötlich behaart. Länge 16-20 mm. - Südfrankreich, Toscana.
Enthaltene Taxafelschei hispanus lunaris pueli umbilicatus
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 17.02.2025 - 13:29:32
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