

Halsschild nach vorn gleichmässig verschmälert, an den Seiten kurz behaart. Flügeldecken mit feinen oder groben Punktreihen; mit langen abstehenden Haaren besetzt, diese dichter gestellt und besonders auffallend auf dem Absturz [Abb. 2], dort etwas länger als die Zwischenräume breit. Stirn beim ♀ fast kahl, beim ♂ kurz behaart. 1,1-1,8 mm. B: Hauptwirtspflanze bei uns ·Abies alba· und andere Abies-Arten, ausnahmsweise an ·Picea excelsa·, ·Larix europaea·, ·Pinus silvestris· und ·Thuja· sp., in Nordafrika angeblich an Zeder. D: In ganz Mittel- und Südeuropa, wo die Tanne vorkommt, fehlt aber in den inneren Alpentälern, Kärnten, Süd- und Osttirol. Außerdem in England, auf der Balkanhalbinsel, Kleinasien und Kaukasus, ein scheinbar getrenntes Vorkommen in Sachalin und Japan einerseits, Marokko und Algerien andererseits. (=piceae a. orientalis Eggers (1911)) (=subdepressus Eggers (1940))
-Halsschild fast kugelig, an den Seiten mit langen Haaren besetzt. Stirn einzeln lang behaart. Flügeldecken nur an den Seiten mit schwachen Punktstreifen. 1,3- 2 mm. B: Wirtsarten sind ·Abies pinsapo·, ·Abies numidica·, ·Pinus halepensis·, ·Cedrus atlantica·. D: Südfrankreich, Südspanien, Algerien, Italien, Griechenland.
Körper gedrungen [Abb. 3], doppelt so lang wie breit, braun-schwarz, nahezu matt. Flügeldecken nur 1,33-1,36 mal so lang wie breit, mit feinen Punktstreifen, die auf dem Absturz stärker vertieft sind. 1,8-2 mm. B: Alpine Art, vorwiegend an ·Larix decidua· und ·Larix polonica·, fraglich an ·Picea excelsa·, ·Pinus silvestris· und ·Pinus montana·. D: Österreich, Schweiz, auch im Karpatenbecken und Polen. Kleiner gekörnter Lärchenborkenkäfer.
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Halsschildseiten von der Basis bis nach nach vorne gleichmäßig, fast halbkreisförmig gebogen [Abb. 6]. Schultern flach, kaum vorstehend. Dunkelbraun bis schwarz, die Punktstreifen der Flügeldecken querüber deutlich eingedrückt [Abb. 4] [Abb. 7] nur zum Absturz undeutlicher. Die Punkte der Zwischenräume im rauh skulptierten Untergrund kaum zu erkennen [Abb. 8]. Aedoeagus [Abb. 9]. 1,2-1,7 mm. B: In unserem Raum gemeldet in Zweigen und Ästen, auch Gipfelpartien, von ·Picea excelsa·, ·Abies pectinata·, ·Pinus silvestris·, ·Pinus nigra·, ·Pinus nigra austriaca·, ·Pinus strobus·, ·Pinus montana pumilio·, ·Larix europaea·, ·Pseudotsuga douglasia·, ·Juniperus communis·. Fraßspuren [Abb. 10]. D: Im ganzen Nadelholzgürtel der Paläarktis, von England bis Sachalin und Japan, von Marokko bis zum Polarkreis in Finnland, ebenso auf der Balkanhalbinsel und Kleinasien. (=abietis (Ratz., 1837)) *) Es gibt bei asperatus Tiere mit schwachen und kaum eingedrückten Punktstreifen, bei ihnen ist aber der Untergrund nicht glänzend glatt. Die Unterschiede der Streifung sind mit dem Mikroskop sehr deutlich zu sehen, besser als es sich photographisch darstellen läßt. Solche Tiere sind vermutlich aus Norddeutschland als saltuarius gemeldet.





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-Halsschildseiten an der Basis stärker gebogen, nach vorne flacher gebogen und somit etwas zugespitzt verengt [Abb. 11]. Schultern deutlich vorstehend. Die Punktreihen der Flügeldecken neben der Naht erkennbar eingedrückt, zu den Seiten und nach hinten erloschen [Abb. 12] [Abb. 5]. Die Punkte der Zwischenräume auf dem glänzend, glatten Untergrund gut zu erkennen [Abb. 13]. Aedoeagus [Abb. 14] [Abb. 15]. 1,5-1,8 mm. B: Vorwiegend an ·Picea excelsa·, ausnahmsweise an ·Abies pectinata·, ·Pinus silvestris·, ·Pinus strobus· und ·Pinus nigra·, ·Pinus nigra austriaca·. D: Von Deutschland bis in den Fernen Osten und China, nach Süden bis Griechenland, im Norden bis Norwegen, Schweden und Finnland. (=asperatus sensu Ratz., 1837, auch bei Eichhoff l.c.) Ich habe noch keinen saltuarius aus Deutschland gesehen. Vielleicht eine boreomontane Art; die Funde aus dem Erzgebirge sind daraufhin zu prüfen..




