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Fühler 9-gliedrig (Glied 6 oft kaum erkennbar, so daß die Fühler dann 8-gliedrig erscheinen) [Abb. 1] [Abb. 2] [Abb. 3]. Körper rundlich oval [Abb. 4]. Der 3. (innerste) Flügeldeckenstreifen bis über die Mitte kräftig ausgeprägt. Flügeldecken fein verrunzelt, unscharf doppelt punktiert. Naht zwischen 1. und 2. Bauchsegment in der Mitte geschwunden oder äußerst fein. Tasterendglied [Abb. 5] [Abb. 6]. Aedoeagus [Abb. 7]. 1,5-2,7 mm. B: In Laubbäumen, besonders Eichen, deren Holz vom Mycel von Schwämmen (vorzugsweise ·Polyporus sulphureus·) durchsetzt ist. D: Im Norden und Osten ziemlich häufig, nach Süden und Westen verstreut und selten.








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Punktierung der Oberseite dicht, mehr oder weniger runzelig [Abb. 13], vor allem in Schildchennähe. Die Flügeldecken durch runzlige Puntzwischenräume mehr oder weniger matt. Flügeldeckenbehaarung gleichmäßig durchmischt, weder die längs- noch die quergerichteten Haare reihig gestellt. Fühler [Abb. 14] [Abb. 8]. Tasterendglied [Abb. 15] *). Aedoeagus [Abb. 16] [Abb. 17]; Ovipositor ~1,6 x so lang wie die Apophysen [Abb. 18]. Habitus auffallend gestreckt [Abb. 19]. 1,7-2,5 mm. D: Im Norden und Osten ziemlich häufig, aber etwas seltener als flavicornis, nach Süden und Westen verstreut und selten. *) Vinolas (l.c.) bildet das Tasterendglied völlig anders ab [Abb. 20], ebenso die Fühler [Abb. 21]. Darüberhinaus fehlt in seiner Genitalzeichnung das charakteristische Zähnchen auf der Innenseite des rechten Seitenlappens [Abb. 22], der auch eine völlig andere Form hat. Es ist zu vermuten, daß in Spanien noch eine weitere Art vorkommt.










-Punktierung der Oberfläche weniger dicht, die Punkte normalerweise voneinander getrennt. Flügeldecken glänzender, Mikroskulptur oft auf den Nahtbereich beschränkt. Fühler [Abb. 23]. Aedoeagus [Abb. 24]; Ovipositor ~ 2,1 x so lang wie die Apophysen [Abb. 25]. 1,9-2,7 mm. B: Wurde in Schweden in von ·Fomitopsis pinicola· durchsetztem Holz gefunden, nicht in den Fruchtkörpern, dort aber D. punctulata. D: Polen, Baltikum Nordeuropa, aber wohl weiter verbreitet.


Oberseite glänzend, Punktierung fein. Subhumerale Streifen durch eine Reihe von groben Punkten undeutlich markiert. Fühler kurz und bei beiden Geschlechtern sehr ähnlich [Abb. 26]. Aedoeagus [Abb. 27]; Ovipositor [Abb. 28]. 1,9-2,6 mm. B: Larven in alten Fruchtkörperresten von ·Fomes fomentarius· und ·Ganoderma· und in der benachbarten Borke gefunden. D: Funde aus Deutschland, Österreich, Frankreich, sicher weiter verbreitet.


-Oberseite durch grobe und dichte Punktierung matt. Subhumerale Streifen eingedrückt, aber nur im basalen Fünftel der Flügeldecken sichtbar. ♂ mit stark vergrößerten Endgliedern der Fühler. Aedoeagus [Abb. 29]. B: Larvenentwicklung in ·Inonotus cuticularis· beobachtet. D: Aus Schweden (Hallands Väderö) beschrieben.
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Die Flügeldeckenbehaarung ist regelmäßig längsstreifig geordnet in der Weise, das sich Reihen von längsgerichteten Haaren mit Reihen stärker aufgerichteter, querliegener Behaarung abwechseln [Abb. 30] [Abb. 31]. Stark gewölbt, Oberseite glänzend, sehr fein punktiert, die Flügeldeckenpunktur ist nicht oder kaum verrunzelt [Abb. 32]. Metasternum in der Mitte mit einer Längsfurche, die vorne und hinten verlöscht; in der Mitte mit verstreuter, aber doppelter Punktur. Tasterendglied [Abb. 33] [Abb. 34]. Aedoeagus [Abb. 35]. 2,2-2,5 mm. B: Die Larven entwickeln sich in verschiedene Arten von ·Phellinus·. D: Westliche Art bis nach Nordostniedersachsen; aus der ganzen Osthälfte von Mitteleuropa nicht sicher nachgewiesen, selten.





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Behaarung auf den Flügeldecken gleichmäßig verteilt, mäßig aufgerichtet (ca. 45°). Körper fein und +/- weitläufig punktiert. Letztes Glied der Kiefertaster in der apikalen Hälfte mit parallelen Seiten [Abb. 36]. Fühler [Abb. 37] [Abb. 38]. Metasternum in der Mitte mit einer Längsfurche, die nur vorn schmal und seicht verlöscht. Aedoeagus [Abb. 39] [Abb. 40]. 1,7-2,3 mm. B: Larvenentwicklung in verschiedenen Pilzen, wobei ·Inonotus·-Arten bevorzugt werden. D: Im mittleren und südlichen Mitteleuropa, selten. (=serra Panz.)




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-Behaarung auf den Flügeldecken in ungeordneten Bändern angeordnet, aufstehend (ca. 90°). Körperpunktierung stärker. Letztes Glied der Kiefertaster dreieckig [Abb. 41] [Abb. 42]. Flügeldecken fein, flach und dichter als auf dem Halsschild punktiert. Jede Flügeldecken mit 2 seitlichen Streifen, von denen der innere tiefer ist und die Flügeldeckenspitze nicht erreicht. Unterseite fein punktiert, der Durchmesser der Punkte geringer als ihr Abstand zueinander. Fühler [Abb. 43] [Abb. 44] [Abb. 45]. Aedoeagus [Abb. 46] [Abb. 47], Ovipositor [Abb. 48]. 1,7-2,1 mm. B: Die Larven entwickeln sich in Zunderschwamm (·Fomes fomentarius·). D: Baden, Pfalz, Rheinland, Sachsen, Tschechien (Mähren) und Rumänien.







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Der Randstreifen am Ende der Flügeldecken glatt, ohne Punkte [Abb. 49]. 2,5-3 mm [Abb. 50]. Flügeldeckenbasis sehr fein, bisweilen etwas runzelig punktiert; die Punkte kaum stärker als die des Halsschilds. ♂: 9. Fühlerglied viel länger als breit, Glied 8 am Vorderrand schwach ausgeschnitten, Glied 10 mit gerundeten Seiten [Abb. 51]; ♀ [Abb. 52]. Aedoeagus [Abb. 53]. B: In Gebirgsgegenden an Baumschwämmen (·Polyporus sulphureus·) D: Europa, verstreut und selten.




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Nur der äußere Randstreifen der Flügeldecken grob punktiert, der innere höchstens mit wenigen groben Punkten [Abb. 54]. Der Hinterrand der Flügeldecken an der Spitze einzeln abgerundet, der Nahtwinkel stumpf. Halsschild dicht punktiert. Fühler [Abb. 55] [Abb. 56]. Tasterendglied [Abb. 57]. Aedoeagus [Abb. 58] [Abb. 59], Ovipositor [Abb. 60]. Durchschnittlich kleiner: 2,5-4 mm. B: An harten Baumschwämmen (·Fomes·) D: Wohl überall, aber nicht häufig.






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-Auch der innere Randstreifen der Flügeldecken grob punktiert [Abb. 61]. Der Hinterrand der Flügeldecken gemeinschaftlich abgerundet, die Nahtecke abgerundet spitz- bis rechtwinklig. Halsschild weniger dicht punktiert; Fühler [Abb. 62] [Abb. 63]. Tasterendglied [Abb. 64]. Aedoeagus [Abb. 65] [Abb. 66], Ovipositor extrem lang und dünn [Abb. 67]. Durchschnittlich größer: 3-4,5 mm [Abb. 68]. B: An harten Baumschwämmen. D: Bisher noch wenig gemeldet, und nur im Osten bisher sicher nachgewiesen, westlich bis Niedersachsen und Holstein.







Endglied der Kiefertaster dreieckig, Fühlerglied 8 beim ♂ tief ausgerandet. D: Sardinien, Italien, Frankreich.