faber (L.) opifex Mulsant, 1851Die Dornen am Halsschildseitenrand stumpf. Rostbraun bis pechbraun, flach gewölbt, die Brust dicht gelblich behaart. Flügeldecken lederartig, runzelig, mit 2 meist undeutlichen oder ganz fehlenden Längsrippen
[Abb. 1]. Halsschild doppelt so breit wie lang, beim ♂ etwa so breit wie die Flügeldecken, beim ♀ etwas schmaler. ♂: Fühler etwas länger als der Körper; Halsschild oben fein und dicht punktiert; matt, mit Ausnahme von 2 größeren und einigen unregelmäßigen kleinen, glatten, glänzenden und leicht erhabenen Schwielen. ♀: Fühler etwa bis zur Mitte der Flügeldecken reichend; Halsschild auf der ganzen Oberfläche stark und grob runzelig punktiert. 25-60 mm. Im östlichen Mitteleuropa, nach Westen selten oder fehlend. VII-IX, abends und nachts aktiv, tagsüber verborgen in den Larvengängen und in anderen Verstecken. Larve in starken, alten Kiefernstöcken, gelegentlich auch in Fichte. Entwicklung mehrjährig. Mulmbock. In N.Afrika und S.Italien (Sizilien und Kalabrien) die ssp.