Gattung Ernobius

ColeopteraTerediliaAnobiinae
Von Arved Lompe ( n. C. Johnson)
Johnson, C. (1975): A Review of the palaearctic Species of the Genus Ernobius Thomson - Ent.Bl. 71(2):65-93 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Johnson1975 Ernobius.pdf"
Espanol, F. (1994): Anobiidae (Coleoptera) de la fauna Íbero-Marroquí, con una nueva especie de Stagetus Wollaston, 1861 - Misc. Zool., 17: 149-152 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Espanol1994 Neue Anobiidae.pdf"
Kopf nicht in der Vorderbrust versenkbar, Halsschildseiten vollständig gekantet und bei einigen Arten ± breit verflacht. Fühler lang, fadenförmig, die 3 letzten Glieder verlängert. Flügeldecken mit vollständig ungeordneter Punktur, Oberseite mit feiner, kurzer Behaarung. Die Arten sind braungelb, braun oder fast schwärzlich, meistens ist der Nahtwinkel, oft auch noch die Flügeldeckennaht rötlich aufgehellt. Mehrere Arten besitzen einen erheblichen Sexualdimorphismus sowohl der Fühlergliedproportionen als auch der Halsschildform, wodurch mehrfach Arten doppelt beschrieben wurden und häufige Fehldeterminationen vorkommen. Da die Arten zudem sehr variabel in der Größe sind, ist vielfach eine Genitaluntersuchung nötig. Der Aedoeagus ist asymmetrisch gebaut, es sind ♂ bekannt, die ein spiegelbildlich aufgebautes Genital besitzen [Abb. 1] [Abb. 2]. Die Ernobius-Arten entwickeln sich in Koniferenzapfen und in den Markröhren dünner Nadelholzzweige.
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Abb. 1
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Abb. 2
Kurze Tabelle der mitteleuropäischen Arten >>>Ernobius_ME
In der Tabelle fehlende Arten: ...99
#1
→ 2Fühlerglieder 6-8 sehr kurz und schlank, zusammen halb so lang wie Glied 9 und kürzer als 3-5 zusammen (manchmal fast so lang bei laticollis ♀) [Abb. 3].
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Abb. 3
→ 13-Fühlerglieder 6-8 nie so kurz, oft ziemlich dick, zusammen immer länger als das 9. und zusammen so lang oder länger als 3-5 [Abb. 4].
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Abb. 4
#2
→ 3Sehr kleine und schmale braune Arten, 1,8-2,8 mm.
→ 4-Größere und breitere Arten, über 3 mm lang.
#3
juniperi Chobaut, 1899🗺ColeowebVorderwinkel des Halsschildes deutlich, da die Seiten stark gewunden sind (wie bei longicornis); Halsschild an den Seiten nicht verflacht. Aedoeagus [Abb. 5]. D: Südwesteuropa: Italien, Frankreich, Spanien.
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Abb. 5
cupressi Chobaut, 1899🗺Coleoweb-Vorderwinkel des Halsschildes verrundet, die Seiten nahe ihnen nicht gewunden; Halsschild an den Seiten verflacht. Aedoeagus [Abb. 6]. D: Südeuropa: Frankreich, Spanien, Griechenland.
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Abb. 6
#4
→ 5Größere Arten, 4,5-7 mm; Oberfläche eher matt; Halsschild und Flügeldecken grob und eng gekörnt, die Körnchen schwach punktiert, die Skulptur auf beiden ähnlich; Flügeldecken stark eingedrückt nahe den Schultern und auf jeder Seite des Schildchens; dunkel rotbraune Art.
→ 6-Kleinere Arten, 3-4 mm; Oberfläche glänzender; Halsschild mit weniger groben und auffallend punktförmigen Körnchen; Flügeldecken feiner und spärlicher gekörnt oder granuliert punktförmig, die Skulptur auf beiden unähnlich; Flügeldecken nicht oder schwach eingedrückt; Farbe typischerweise ganz schwarz, die Flügeldecken oft heller, gelegentlich ganz dunkelbraun.
#5
laticollis Pic, 1927🗺ColeowebEinfarbig hellbraun, Oberseite durch dichte Skulptur matt. Flügeldecken mit Andeutung von Längsrippen Aedoeagus [Abb. 7]. 4,5-7,5 mm. B: Entwickelt sich in der dicken Rinde stehender Kiefernstämme. D: Südeuropa, nördlich bis Osttirol gefunden,
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Abb. 7
reitteri Pic, 1902🗺Coleoweb-Aedoeagus [Abb. 8].
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Abb. 8
#6
→ 7Basis des Halsschildes mit einer quer verlaufenden Vertiefung.
→ 9-Halsschildbasis ohne Quervertiefung.
#7
longicornis (Sturm, 1837)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildseiten vor den verrundet (♂ [Abb. 9]) oder stumpf (♀) rechteckigen Vorderwinkeln etwas ausgeschweift [Abb. 10] [Abb. 11]. Vorderwinkel in Seitenansicht rechtwinklig angelegt. Fühler in der Regel einfarbig hell, die 3 Endglieder beim ♂ nicht breiter als die vorhergehenden; Glied 7 in beiden Geschlechtern etwas länger als breit [Abb. 3]. Das ♂ ist sehr gestreckt, Flügeldecken länger, ca. 2,5 mal so lang wie breit [Abb. 12] und es hat dünne, lange Fühler und hinten deutlich aufgebogenen Halsschildseitenrand; das ♀ ist dem nigrinus ähnlich, aber durchschnittlich heller gefärbt. Aedoeagus [Abb. 13] [Abb. 14]. 2,8-5 mm. D: Wie nigrinus überall verbreitet, aber etwas seltener. (=densicornis Muls. Rey ♀)
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 3
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
→ 8-Vorderwinkel des Halsschildes verrundet, die Seiten nicht ausgeschweift; Flügeldecken nicht so lang, ca. doppelt so lang wie breit; Fühler meist schwarz.
#8
nigrinus (Sturm, 1837)Fundmeldungen🗺ColeowebVorderkörper pechschwarz, Flügeldecken dunkelbraun.Halsschild so breit wie die Flügeldecken. ♂: Augen größer, mäßig gewölbt. Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16], Halsschild wie bei der vorigen Art. ♀: Kopf und Halsschild weniger breit als bei freudei, bis zum Seitenrand herabgewölbt. Flügeldecken meist heller bräunlich [Abb. 17]. Augen flacher [Abb. 18]. 3,3-4,3 mm. B: Entwickelt sich in den Markröhren von Kiefernzweigen, aber auch von Fichten zu klopfen. D: Wohl überall, aber nicht häufig. (=nigriclava Roub.)
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
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Abb. 18
→ 8a-Pechschwarz. Arten aus den Alpen und Süditalien.
#8a
freudei Lohse, 1970🗺ColeowebHalsschild schmäler als die Flügeldecken. ♂: Augen kleiner, stark, mehr als halbkugelig vorspringend, etwas asymmetrisch. Aedoeagus [Abb. 19]. ♀: Augen fast regelmäßig halbkugelig, Kopf und Halsschild wie [Abb. 20]. Halsschild breit, mit deutlicher Abflachung neben dem Seitenrand, nach vorn gleichmäßig verengt. Pechschwarz; 4-4,4 mm. B: Aus Zweigen der Zirbelkiefer gezüchtet. D: Bisher nur aus Nord- und Südtirol bekannt.
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Abb. 19
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Abb. 20
angelinii Lohse, 1991Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild so breit wie die Flügeldecken. ♂: Kopf quer, Augen fast halbkugelig vorstehend, die Stirn zwischen den Innenrändern der Augen von 3/5 der Kopfbreite über den Augen. Halsschild quer, 1,5 x so breit wie lang, in seiner Mitte am breitesten, die Seiten gerundet, nach vorn kaum stärker als nach hinten verengt, der Seitenrand ohne Andeutung eines Winkels in den Vorder- und Hinterrand übergehend. Halsschild querüber gewölbt, die Wölbung jedoch schwächer als bei nigrinus und nicht wie dort bis zum Seitenrand reichend, sondern ähnlich wie bei freudei neben dem Seitenrand verflacht. Fühler sehr lang, zurückgelegt bis hinter die Mitte der Flügeldecken reichend. 4,3-5,5 mm. Aedoeagus [Abb. 21]. ♀:durchschnittlich größer: 5,3-6,3 mm. Von gleicher Körperform wie das ♂, jedoch der Kopf kleiner, die Augen nicht ganz so gewölbt, aber bei weitem nicht so schwach gewölbt wie beim nigrinus ♂. Die größte Kopfbreite ist geringer als die Halsschildmittellänge. Halsschild weniger quer als beim ♂, 1,4 x so breit wie lang. Fühler kürzer als beim ♂, die Flügeldeckenmitte nicht erreichend, die Endglieder etwas kürzer. D: Fundort der Typen: Süditalien, Mt. Pollino (Piano Ruggio).
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Abb. 21
#9
pardoi C. G. Thomson, 1859🗺ColeowebGanz schwarz, mit Ausnahme der Flügeldeckenspitze, die leuchtend rötlich-gelb ist; Fühler schwarz, Glied 10 deutlich gebogen; Glieder 6-8 extrem kurz beim ♂. Aedoeagus [Abb. 22]. D: Südeuropa.
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Abb. 22
→ 10-Flügeldecken immer einfarbig, verschiedene Brauntöne; Fühler meist braun, sehr selten schwarz, Glied 10 nicht oder sehr schwach gebogen, 6-8 nicht so kurz.
#10
→ 11Basis des Halsschildes auf beiden Seiten der Mitte deutlich gewunden, die Krümmung somit ungleichmäßig; Halsschild spärlich bedeckt mit größeren Nabelpunkten, die überwiegend C-förmig sind, die Oberfläche glänzend.
→ 12-Basis des Halsschildes beiderseits der Mitte nicht oder kaum gewellt, Basis und Seiten daher gleichmäßig und durchgehend gewölbt; Halsschild sehr dicht mit feineren, fast kreisrunden Nabelpunkten bedeckt, die Oberfläche etwas matt; braune Arten.
#11
kiesenwetteri Schilsky, 1899🗺ColeowebHell braungelb, dem mollis in Gestalt und Farbe sehr ähnlich. Halsschild mit breit verflachten Seiten, Hinterwinkel verrundet, Vorderwinkel stumpfwinklig verrundet, deutlicher als bei mollis ausgeprägt. Halsschildpunktur auf der Hinterhälfte der Scheibe einfach eingestochen. Aedoeagus [Abb. 23]. 3,2-4 mm. D: In Gebirgsgegenden des südlichen Europa verstreut und selten, aber weit verbreitet, aus Mitteleuropa nur spärliche Angaben: Vogesen, Schwarzwald, Thüringen, Schlesien, Osttirol, Mähren. (=schilskyi Reitter, 1901)
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Abb. 23
pallidipennis Pic, 1902🗺Coleoweb-Braun bis braun-schwarz, inklusive Fühler; Seiten des Halsschildes hinten stärker gebogen, schmal verflacht. Aedoeagus [Abb. 24]. D: Griechenland, Spanien.
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Abb. 24
#12
subopacus Pic, 1904🗺ColeowebGrößer, 4 mm. Aedoeagus [Abb. 25]. D: Frankreich.
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Abb. 25
syriacus Pic, 1899🗺Coleoweb-Kleiner, 3,0-3,5 mm. Aedoeagus [Abb. 26]. D: Levante.
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Abb. 26
#13
→ 14Oberseite des Tarsenglieds 4 nur bis zur Mitte ausgerandet [Abb. 27]; meist größere Arten, 4.0-6.0 mm, sehr selten so klein wie 3.0 mm. Tarsenglied 5 bei den meisten Arten lang und schmal. Grundform des Aedoeagus ähnlich [Abb. 28].
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Abb. 27
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Abb. 28
→ 19-Oberseite des Tarsenglieds 4 mit deutlich über die Mitte reichendem Ausschnitt, der in der Regel mindestens drei Viertel der Gliedlänge einnimmt [Abb. 29] [Abb. 30] [Abb. 31]; meist kleinere Arten, 2-4 mm, sehr selten bis 5 mm. Aedoeagus mit anderer Grundform.
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 31
#14
→ 15Vordere Schienen auffallend nach innen gewölbt (bei ♂ stärker), zumindest in der basalen Hälfte, die Spitze nicht oder kaum nach außen gedreht.
→ 16-Vordere Schienen gerade, die Spitze deutlich nach außen gedreht.
#15
explanatus (Mannerheim, 1843)🗺Coleoweb explanatus phobos Gottwald, 1971🗺ColeowebHalsschild an den Seiten breit verflacht; Fühler eher kurz und dick, Glieder 6-8 ein- bis 1,5-mal so lang wie breit; Körper eher schlank. Tarsenglied 5 lang beim ♂, kurz beim ♀. Dunkelbraun bis fast schwarz, ziemlich glänzend. Halsschildrand, Fühler und Beine heller rötlich. Halsschildbehaarung goldgelb. ♂: Fühler sehr gestreckt [Abb. 4], Aedoeagus [Abb. 28], 3,5-5 mm. D: Skandinavien; auch aus dem Baltikum gemeldet und daher möglicherweise im äußersten Nordosten nachzuweisen. Wurde neuerdings in Tirol zusammen mit Xestobium austriacum in sogenannten Dürrlingen gefunden. Die hakenförmige Paramere ohne wadenförmige Verdickung [Abb. 32]. D: Mitteleuropa
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Abb. 4
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Abb. 28
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Abb. 32
gigas Mulsant & Rey, 1863🗺Coleoweb-Halsschild seitlich schmal verflacht; Fühler lang und schlank, noch länger als bei mollis [Abb. 33], Glieder 6-8 mindestens doppelt so lang wie breit sonst dieser Art sehr ähnlich. Körper eher breit; Farbe gelblich / rötlich-braun. Tarsenglied 5 bei beiden Geschlechtern lang. Aedoeagus [Abb. 34]. 3,5-6,5 mm, durchschnittliche Größe 5 mm. D: Bisher nur aus Westeuropa (Südengland, Frankreich) bekannt, jedoch vielleicht im südwestlichen Mitteleuropa nachzuweisen. (=mulsantianus Sharp)
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Abb. 33
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Abb. 34
#16
lucidus Mulsant & Rey, 1863🗺ColeowebHell gelblich-braun, sehr glänzend; Halsschild spärlich mit Nabelpunkten bedeckt, die C-förmig bis fast kreisförmig sind; Halsschildscheibe längskonvex; Fühler ähnlich wie reflexus. Aedoeagus [Abb. 35]. D: Frankreich, Spanien. Portugal, Deutschland?.
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Abb. 35
→ 17-Rotbraune Arten, nicht so glänzend; Halsschild sehr eng bedeckt mit überwiegend kreisförmigen feineren Punkten oder Körnchen, die genabelt oder einfach sind; Halsschildscheibe in Längsrichtung flacher.
#17
reflexus Mulsant & Rey, 1863🗺ColeowebGrößer, 5-6 mm; Halsschild an den Seiten, die wie die Basis stark gerundet sind, sehr breit verflacht; Halsschildpunke auffallend genabelt, mehr oder weniger kreisrund; Fühlerglied 8 über die Hälfte (normalerweise zwei Drittel) der Länge von 9; Behaarung länger, goldener und weniger anliegend als bei den nächsten Arten. Aedoeagus [Abb. 36]. D: Frankreich, Spanien.
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Abb. 36
→ 18-Kleiner, 3-5 mm; Halsschild an den Seiten, die nicht so stark gerundet sind, nicht oder nur schmal verflacht; Halsschildskulptur mehr körniger, nicht oder schwach genabelt; Fühlerglied 8 weniger als halb so lang wie 9.
#18
mollis (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild fein granuliert, nicht oder undeutlich genabelt [Abb. 37], die Härchen entspringen auf dem Scheitelpunkt der Körnchen. Sehr variable Art. Halsschild schmal abgesetzt und nicht aufgebogen [Abb. 38]. ♂: Gestreckter und schlanker, Fühler lang und dünn [Abb. 39]. Aedoeagus [Abb. 40] [Abb. 41]; es kommen auch Spiegelbilder vor [Abb. 42]. ♀: Fühler kürzer, bei kleinen Stücken wie bei pini gebildet, sonst merklich länger als dort. 2,8-6,2 mm. B: An berindetem Bauholz schädlich, oft auch in Häusern. D: Europa; im ganzen Gebiet die einzige wirklich häufige Art,
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Abb. 37
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Abb. 38
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Abb. 39
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Abb. 40
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Abb. 41
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Abb. 42
mollis espanoli Johnson, 1975🗺Coleoweb-Halsschild grob granuliert, die Körnchen schwach aber deutlich genabelt. Paramere zugespitzt [Abb. 43]. D: Teneriffa.
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Abb. 43
#19
angusticollis (Ratz., 1847)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildhinterwinkel deutlich ausgeprägt, weit von der Halsschildbasis nach vorn abgerückt, zwischen ihnen und den Schultern befindet sich ein tief einspringender Winkel; von den Hinterwinkeln verläuft die Basis zum Schildchen ausgeschweift (♂) oder gerundet (♀ [Abb. 44]) (=tabidus Kiesw.) und berührt nur mit ihrem mittleren Drittel die Flügeldeckenbasis [Abb. 45]. Vorderwinkel abgerundet. Rotbraun, ♂ oft fast schwarz. Aedoeagus [Abb. 46]. 1,8-4 mm. D: Wohl überall, aber ziemlich selten. (=parvicollis Muls.) (=tabidus Kiesw.)
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Abb. 44
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Abb. 45
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Abb. 46
→ 20-Hinterrand des Halsschildes mehr oder weniger gerade, nie so stark schräg auf jeder Seite, die Hinterwinkel die Flügelbasis mehr oder weniger berührend; bei beiden Geschlechtern die meisten Arten vollständig braun.
#20
pruinosus (Mulsant & Rey, 1863)🗺ColeowebHalsschild sehr matt, mit starker Netzung, sehr eng mit feinen Körnchen bedeckt, die kreisrund und kaum genabelt sind. Halsschild mit gewunden gelagerter goldgelber Behaarung. Fühler lang und schlank, Glied 5-8 sehr gestreckt, untereinander gleichlang, Glied 7 und 8 zusammen viel länger als 9. Einfarbig hell rotbraun, Fühler und Beine heller. Aedoeagus [Abb. 47]. 3-4,3 mm. D: Fälschlich aus Mitteleuropa gemeldete Art Südwesteuropas; möglicherweise im äußersten Südwesten nachzuweisen.
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Abb. 47
→ 21-Halsschild glänzender, ohne oder selten mit schwächerer Netzung, bedeckt mit etwas größeren kreis- oder C-förmigen Nabelpunkten / Körnchen.
#21
→ 22Fühlerglieder 7 und 8 etwas ähnlich 9-11, das heißt Glied 8 hat normalerweise mindestens drei Viertel der Länge von 9; Körper lang und schmal bei einer Art; Halsschild schmaler als die Flügeldecken (♂) oder so breit (♀).
→ 23-Fühlerglieder 7 und 8 verschieden von 9-11, das heißt Glied 8. überschreitet kaum die halbe Länge von 9; Körper immer kürzer.
#22
abietinus (Gyll., 1808)Fundmeldungen🗺ColeowebKleiner, 2,0-3,0 mm; Körper lang und schmal [Abb. 48]; Halsschild etwas spärlich nabelförmig granuliert, die Körnchen fast kreisrund [Abb. 49]. Die 3 letzten Fühlerglieder sind von den vorhergehenden in der Länge kaum verschieden, und erscheinen dadurch nicht deutlich abgesetzt [Abb. 50]. Bei den langen Fühlern des ♂ sind Glied 8 und 9 fast gleichlang; bei den kürzeren des ♀ ist Glied 8 etwa 1/4 kürzer als das 9.; in beiden Geschlechtern ist Glied 8 nicht kürzer als 7. Rötlichgelb oder hell rotbraun, Fühler und Beine gelb. Halsschild mit deutlicher glatter Mittelschwiele und jederseits einem weniger deutlichen Höcker. ♂: Halsschild nicht breiter als der Kopf, wesentlich schmäler als die langgestreckten Flügeldecken, zu den Vorderwinkeln nicht verengt, seitlich deutlich abgesetzt verflacht [Abb. 49]. Aedoeagus [Abb. 51] [Abb. 52]. ♀: Halsschild stärker quer, breiter als der Kopf, seitlich weniger deutlich abgesetzt [Abb. 53]. Flügeldecken kürzer. 2-3 mm. B: An Fichten und Kiefern. D: Wohl überall, aber nicht häufig.
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Abb. 48
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Abb. 49
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Abb. 50
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Abb. 49
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Abb. 51
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Abb. 52
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Abb. 53
oxycedri Reitter, 1901🗺Coleoweb-Größer, 3,3-4,0 mm; Körper kürzer und breiter; Halsschild dicht nabelartig granuliert, die Körnchen kreisförmig; Fühler und Tarsen dicker und breiter. Aedoeagus [Abb. 54]. D: Algerien, Marokko.
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Abb. 54
#23
→ 24Tarsenglied 5 eher kurz und breit, der hervorstehende Teil kaum 1,5 x so lang wie breit [Abb. 29]; Tarsi mehr oder weniger breit.
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Abb. 29
→ 30-Tarsenglied 5 lang und schlank, der hervorstehende Teil 2-3 mal so lang wie breit [Abb. 30]; Tarsen schmal.
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Abb. 30
#24
abietis (F., 1792)Fundmeldungen🗺ColeowebTarsenglied 5 sehr kurz, der hervorstehende Teil etwa so lang wie breit; Fühlerglied 9 so lang wie die Glieder 6-8 zusammen. Halsschild uneben, mit sehr deutlicher goldgelber ± gewundener Behaarung. Oberseite durch dichte Punktur etwas matt [Abb. 55]. Halsschild mit fast geraden Seiten und rechtwinklig angelegten Hinterwinkeln [Abb. 56]. Dunkel rotbraun, Kopf, Halsschild und letzte Fühlerglieder (besonders beim ♂) oft geschwärzt [Abb. 57]. ♂: Halsschildvorderwinkel rechtwinklig, Halsschildseiten breiter verflacht. Aedoeagus [Abb. 58]. ♀: Halsschildvorderwinkel stumpf verrundet [Abb. 59]. 2,3-3,8 mm. B: Kann leicht aus Fichtenzapfen gezüchtet werden. D: Im ganzen Gebiet nicht selten. (=abieticola Thoms.)
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Abb. 55
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Abb. 56
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Abb. 57
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Abb. 58
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Abb. 59
→ 25-Tarsenglied 5 nicht so kurz, der hervorstehende Teil fast 1,5 mal so lang wie breit♂; Fühlerglied 9 kürzer als 6-8 zusammen, im Allgemeinen nur so lang wie 7-8.
#25
curticollis Pic, 1921🗺ColeowebOstpaläarktische Art: Fühler kurz, bei beiden Geschlechtern eher schlank. Aedoeagus [Abb. 60]. D: Japan
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Abb. 60
→ 26-westpaläarktische Arten; Fühler länger und dicker, beim ♂ oft erheblich.
#26
→ 27Flügeldecken sehr grob und dicht granuliert.
→ 28-Flügeldecken fein und spärlich granuliert-punktiert.
#27
robusticornis C. G. Thomson, 1859🗺ColeowebFlügeldeckenbehaarung ziemlich lang und halb aufrecht; Halsschild glänzend, dicht mit Nabelkörnchen bedeckt, die eher C-förmig als kreisrund sind, außer nach vorne; Fühlerglied 6 kürzer als 7. Aedoeagus [Abb. 61]. D: Griechenland.
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Abb. 61
kailidisi Johnson, 1975🗺Coleoweb-Flügeldecken wie bei den meisten Arten kürzer und anliegender behaart; Halsschild eher matt, sehr eng mit kleineren, genabelten und kreisrunden Körnchen bedeckt, die sehr dicht beieinander liegen; Fühlerglied 6 etwa so lang wie 7. Aedoeagus [Abb. 62]. D: Griechenland, Türkei.
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Abb. 62
#28
→ 29Flügeldecken einfarbig dunkelbraun, seine Behaarung mehr oder weniger nach hinten gerichtet; Kopf fast so breit wie der Halsschild, der Halsschild beim ♂ schmaler als die Flügeldecken. Aedoeagus [Abb. 63].
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Abb. 63
anatolicus Johnson, 1975🗺Coleoweb-Flügeldecken braun mit schwarzem Streifen entlang der Naht; Flügeldeckenbehaarung von den Seiten und dem Nahtbereich nach innen gerichtet, dazwischen mehr oder weniger nach hinten; Kopf schmaler als der Halsschild, der beim ♂ so breit ist wie die Flügeldecken. Aedoeagus [Abb. 64]. D: Kleinasien: Türkei.
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Abb. 64
#29
mulsanti Kiesw., 1877🗺ColeowebKleiner, 3,0-4,0 mm; Fühlerglieder kürzer [Abb. 65]; Halsschild eng mit Nabelkörnchen bedeckt. Halsschildbehaarung ± gerade nach hinten gerichtet. Oberseite rauh, aber nicht besonders dicht punktiert, etwas glänzend. Dunkelbraun oder heller rotbraun, Flügeldecken nach hinten aufgehellt. 5. und 7. Glied länger als 6. und 8., Glied 7 und 8 zusammen kaum länger als 9. Von allen folgenden Arten durch den kleinen, im Vergleich mit den Flügeldecken besonders kurzen Halsschild verschieden: Flügeldecken etwa 4-mal so lang wie der Halsschild. Aedoeagus [Abb. 63]. D: Aus Südfrankreich beschrieben, mehrfach aus Mitteleuropa gemeldet, doch liegen sichere Nachweise bisher nur aus Thüringen und Niederösterreich vor. (=angusticollis Muls. Rey nec Ratz.)
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Abb. 65
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Abb. 63
mulsanti fructuum Peyerimhoff, 1920🗺Coleoweb-Größer, 4,0-5,5 mm; Fühlerglieder länger [Abb. 66]; Halsschild sehr dicht mit Nabelkörnchen gepackt. D: Nordafrika: Algerien
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Abb. 66
#30
madoni Pic, 1930🗺ColeowebDer gößte Teil des Halsschildes deutlich punktiert, nach vorne hin undeutliche C-förmige Körnchen um die Punkte herum; Körper lang und schmal; Halsschild schmaler als die Flügeldecken (♀); dunkelbraun. D: Zypern.
→ 31-Halsschild deutlich granuliert, die Körnchen im Allgemeinen deutlich nabelförmig; Körper kürzer und breiter; hauptsächlich hellbraune Arten.
#31
→ 32Körnchen in der Mitte des Halsschildes überwiegend C-förmig, genabelt bis punktartig [Abb. 67].
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Abb. 67
→ 33-Nabelkörnchen in der Mitte des Halsschildes überwiegend kreisförmig.
#32
rufus Illiger, 1807🗺ColeowebHellgelbbraun, in der Regel sehr glänzend; Halsschild seitlich breit verflacht, die Hinterwinkel stark abgerundet; Flügeldeckenbehaarung etwas lang und halb aufrecht; Fühler ziemlich lang und dick. Aedoeagus [Abb. 68]. D: Südeuropa: Spanien, Portugal, Italien.
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Abb. 68
pini (Sturm, 1837)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Rotbraun, etwas matt, Halsschild seitlich schmal auslaufend, die Hinterwinkel stärker eckig gebogen [Abb. 69]; Flügeldecken kürzer und gedrückter; Fühler kürzer und schlanker. Vorderschienen gerade. Halsschildskulptur aus hufeisenförmigen Körnchen bestehend, die nach hinten offen sind, so daß die Punkte auf der zum Halsschildvorderrand gerichteten Seite halbmondförmig begrenzt erscheinen [Abb. 67]. Halsschild seitlich nicht abgesetzt verflacht, Halsschildvorderwinkel in Seitenansicht rechtwinklig. Fühler in beiden Geschlechtern kurz [Abb. 70]. Aedoeagus [Abb. 71] normal [Abb. 1] und Spiegelbild [Abb. 2]. 2-3,2 mm. Von sehr kleinen Stücken des abietis am leichtesten durch die gerade nach hinten gerichtete Halsschildbehaarung zu trennen. B: An Kiefern. D: Wohl überall in Mitteleuropa, aber durchaus selten.
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Abb. 69
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Abb. 67
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Abb. 70
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Abb. 71
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Abb. 1
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Abb. 2
#33
impressithorax Pic, 1902🗺ColeowebHalsschild genetzt, an den Seiten breit verflacht, einschließlich der vorderen Winkel, die etwas hervortreten; Flügeldecken matt, fein und sehr eng granuliert; Fühlerglied 9 länger als 7 und 8 zusammen, aber kürzer als 6-8 zusammen, Aedoeagus [Abb. 72]. D: Nordafrika: Algerien.
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Abb. 72
→ 34-Halsschild an den Seiten höchsten schmal verflacht, an den Vorderwinkeln auslaufend; Flügeldecken glänzender, nicht ganz so eng granuliert; Fühlerglied 9 nur so lang wie die Glieder 7 und 8 zusammen.
#34
oertzeni Schilsky, 1900🗺ColeowebDurchschnittlich größer, 3,0-3,5 mm, sehr selten nur 2,5 mm; Halsschild im Allgemeinen etwas matt, da fein, aber deutlich genetzt; Halsschild eng mit feinen Nabelkörnchen bedeckt. Aedoeagus [Abb. 73]. D: Zypern, Griechenland, Italien.
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Abb. 73
→ 35-Durchschnittlich kleiner, 1,7-3 mm; Halsschild meist eher glänzend, nur sehr selten genetzt.
#35
parens Mulsant & Rey, 1863🗺ColeowebSeiten des Halsschildes deutlich abgeflacht und daher fast bis zu den vorderen Winkeln insgesamt flach; Halsschild kürzer, meist mit größeren und mehr verstreuten Nabelkörnchen. Aedoeagus [Abb. 74]. D: Frankreich, Spanien, Ungarn, Ukraine, Italien, Portugal, ?Deutschland.
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Abb. 74
→ 36-Seiten des Halsschildes kaum verflacht, jedenfalls vor der Mitte nicht oder kaum abgeflacht, außer in der Nähe der Hinterwinkel; Halsschild meist etwas länger, mit etwas kleineren und dichteren Nabelkörnchen.
#36
♀ aus Mitteluropa: vergleiche pini LZ >>>32
→ 37-Anders.
#37
gallicus Johnson, 1975🗺ColeowebFühler etwas dicker [Abb. 75]; Halsschild auffallend genabelt; ♂: Oberseite schwarz, mit Ausnahme der braunen Flügeldecken, ♀: Oberseite braun. Aedoeagus [Abb. 76]. D: Frankreich, Spanien.
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Abb. 75
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Abb. 76
fulvus Johnson, 1975🗺Coleoweb-Fühler schlanker [Abb. 77]; Halsschild schwach genabelt; Oberseite bei beiden Geschlechtern ganz braun. Aedoeagus [Abb. 77]. D: Korsika, Sizilien.
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Abb. 77
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Abb. 77
#99
oculeus Toskina, 2002🗺ColeowebFrankreich.
vinolasi Novoa & Baselga, 2000🗺Coleoweb-Spanien.
besucheti Zahradnik, 2000🗺Coleoweb-Schweiz.
jaroslavli Logvinovskiy, 1977🗺Coleoweb-Rußland.
Enthaltene Taxaabietinus abietis anatolicus angelinii angusticollis besucheti cupressi curticollis explanatus freudei fulvus gallicus gigas impressithorax jaroslavli juniperi kailidisi kiesenwetteri laticollis longicornis lucidus madoni mollis mulsanti nigrinus oculeus oertzeni oxycedri pallidipennis pardoi parens pini pruinosus reflexus reitteri robusticornis rufus subopacus syriacus vinolasi
Erstellt am: 24.07.2021 · Letzte Aktualisierung: 10.06.2026 - 18:18:31
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