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Flache, parallele Art [Abb. 3]. Halsschild nach vorne wenig verengt und die Vorderwinkel etwas lappig vorgezogen. Schläfen hinter den Augen mehr eckig gerundet. Flügeldecken mit je 2 rötlichen Flecken. Tarsen nur sehr schwach erweitert. 3-8,1 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 4] [Abb. 5] mit Innenstrukturen [Abb. 6]. Spermatheka [Abb. 7]. Aftersegment frei sichtbar. ♀: Flügeldecken hinten neben der Naht stark spitzig ausgezogen. B: Bevorzugt unter Nadelholzrinde. D: Überall häufig, nur im Westen seltener. (=quadripustulatus (L.))




-Stärker gewölbte, parallele Art [Abb. 8]. Halsschild nach vorne verengt und die Vorderwinkel spitz gerundet. Schläfen hinterden Augen flach gerundet. Flügeldecken ähnlich gefleckt und von quadripunctatus in kleinen Stücken nur genitaliter sicher zu trennen. 4-7 mm. Aedoeagus [Abb. 9]. Spermatheka [Abb. 10]. B: Unter der Rinde von Zitterpappel (·Populus tremula·). D: Bisher erst aus Finnland bekannt, sicher weiter verbreitet. Vielleicht auch bei uns. Alle Fänge von Pappel müssen auf diese Art geprüft werden.


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Flügeldecken mit weißlich gelben Flecken, der Humeralfleck meist dreiästig, von der Naht weiter entfernt als der hintere [Abb. 11] [Abb. 12]. ♂: Aedoeagus [Abb. 13]. ♀: Flügeldecken hinten an der Naht leicht zugespitzt; Spermatheka [Abb. 14]. 3,2-5,5 mm. D: Überall vorhanden, nirgends häufig



-Ähnlich, aber die vorderen Flecken auf den Flügeldecken größer, dreiästig und im gleichen Abstand zur Naht wie die hinteren [Abb. 15]. Spitze der Flügeldecken beim ♀ spitz ausgezogen, beim ♂ einfach verrundet [Abb. 16]. Aed.: [Abb. 17], Flagellum: [Abb. 18]. D: Nordamerikanische Art, die wiederholt in der Schweiz bei Zürich im Freiland gefangen wurde und sich dort angesiedelt haben dürfte. Auch in Deutschland in der Pfalz.



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Humeralfleck kleiner, steht in der Regel innen neben der Schulterbeule [Abb. 20]. Die Makeln rötlich, Körper tiefschwarz. Stirn oben gegen den Hals nur durch eine punktfreie Linie begrenzt. Mittel- und Hinterschienen breiter, schwach zahnförmig ausgezogen [Abb. 21]. ♂: Aedoeagus [Abb. 22]: Tegmen am Ende breit abgestutzt, die Behaarung ist an den Außenkanten gebüschelt; Medianlobus etwa so lang wie die Tegmen. ♀: Flügeldecken nur ganz schwach nach hinten abgeschrägt. D: Überall häufiger als quadriguttatus.


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-Humeralfleck größer, umschließt die Schulterbeule und erreicht seitlich dahinter fast die Randauskehlung der Flügeldecken. Von der Naht weiter entfernt als die hinteren Flecken. Die Makeln gelb bis rötlich-gelb [Abb. 23]. Körper tiefschwarz bis rotbraun. Stirn oben vom Hals durch einen linienförmigen Eindruck und meist auch eine Naht abgegrenzt. Mittel- und Hinterschienen schlanker, stärker zahnförmig ausgezogen [Abb. 24]. ♂: Aedoeagus [Abb. 25], Tegmen etwas gestreckter und apikal mehr gerundet, die Haare stehen gebüschelt in der Mitte, deulich größer als der Medianlobus. ♀: Flügeldecken nicht nach hinten abgeschrägt, sondern ± gerade abgeschnitten wie beim ♂. D: Nearktische Art, seit ca. 1970 mit Ausnahme Skandinaviens und der Iberischen Halbinsel über fast ganz Europa verbreitet.

