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3. und 7. Flügeldeckenzwischenraum hinter der Basis, 5. Zwischenraum in der Flügeldeckenmitte rippenförmig erhaben. Jeder dieser Zwischenräume hinter den Rippen mit mehreren kräftigen Tuberkeln; jede Flügeldecke vor der Mitte mit kräftigem Quereindruck. Untergattung Cyphelophorus Kuwert. Tief schwarz, Halsschild kräftig granuliert, Flügeldecken glänzend. 2,8-3,3 mm. B: Im Sphagnum und auf feuchten Moorböden verstreut und sehr selten. Im allgemeinen nur vereinzelt, im Anspülicht der Küste jedoch mehrfach in Anzahl. D: Nördliches Mitteleuropa, südlich bis zum Hohen Venn, dem Harz und Niederschlesien.

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Halsschild mit spitzwinklig nach außen vorspringenden Hinterecken [Abb. 7]. Innenwülste vor der Mitte unterbrochen. Schultern eckig vorstehend. Kopf braun, Halsschild braunrot, Flügeldecken bräunlichgelb, mit ± ausgedehnten schwarzen Flecken [Abb. 8]. Ungerade Zwischenräume stärker rippenförmig erhaben, mit kurzen, gebogenen Härchen, die meistens nur zum Flügeldeckenseitenrand erkennbar sind. Aedoeagus [Abb. 9]. 4,5-5 mm. B: Auf feuchten Böden, phytophag an Cruciferen; in England als Rübenschädling festgestellt. D: In Westeuropa verbreitet, von dort ins westliche Mitteleuropa vordringend; Belgien, Niederlande, Elsaß; bei uns in Hessen und dem Rheinland, Holstein, an der Aller.


-Halsschildhinterwinkel rechtwinklig, Innenwulst des Halsschildes vor der Mitte nicht unterbrochen. Schultern abgerundet. In Färbung und Flügeldeckenskulptur mit rufipes übereinstimmend. 4,5-5 mm. B: Wurde als Schädling an Stoppelrüben beobachtet. D: Atlantisch verbreitet. Belgien, Niederlande, Rheinland, Oldenburg, Hamburg selten oder sehr selten.
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Braun, Halsschildseiten heller, Flügeldecken braungelb mit zahlreichen dunklen Flecken. Abwechselnde Zwischenräume mit Rippen, auf denen dichtgestellte krumme Härchen stehen. Rippe des 3. Flügeldeckenzwischenraumes vor der Mitte deutlich etwas verflacht, aber nicht unterbrochen [Abb. 10]. Lippentaster seidig behaart. Flügel gut entwickelt. Aedoeagus [Abb. 11]. 3-4 mm. B: Vorzugsweise an trockenen Stellen, auf Kulturfeldern, unter Unkraut, im Anspülicht, bei Ameisen. D: Ganz Mitteleuropa; im Norden überall häufig, nach Süden seltener.

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-Mit nubilus weitgehend übereinstimmend; Rippe des 3. Flügeldeckenzwischenraumes vor der Mitte durch einen tiefen Eindruck unterbrochen [Abb. 12]. Lippentaster kahl. Flügel verkümmert. Seiten der Sternite mit kurzer und dichter Behaarung. Aedoeagus [Abb. 13]. 3-3,5 mm. B: Terricol unter Steinen, an Schneerändern, zwischen Graswurzeln. D: Europäische Gebirge; in Mitteleuropa im Alpengebiet weit verbreitet, aber nicht häufig.

Halsschildhinterwinkel stumpfwinklig, vor den Ecken nicht ausgeschweift [Abb. 14]. Punktstreifen grob, abwechselnde Flügeldeckenzwischenräume rippenförmig, die Rippen dicht mit gekrümmten Borsten besetzt. Kopf und Halsschild metallisch grünlich oder kupferig, Halsschild manchmal heller gerandet, Flügeldecken bräunlich mit helleren und dunkleren fleckchen. 4-5 mm. B: Gern, aber nicht nur in Salzwasser. D: Mittelmeergebiet, Westeuropa, Westengland; möglicherweise bei uns im Nordwesten aufzufinden.
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-Halsschildseiten vor den Hinterecken deutlich ausgeschweift, diese spitzwinklig [Abb. 15]. Kopf und Halsschild metallisch grün, kupferig oder purpurn, Flügeldecken dunkel metallisch grün mit gelbbraunen, schwarz gefleckten Rippen, oder heller bräunlichgelb mit kleinen schwarzen F [Abb. 16]lecken. Flügeldeckenrippen mit gekrümmten Börstchen besetzt. 4,5-5,5 mm. B: Halophil. D: In Südosteuropa, am Neusiedlersee bisweilen in großer Menge im Schlamm unter Steinen; Böhmen, Mähren,

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Sehr große Art von 6-9 mm [Abb. 21]. Halsschild ziemlich breit, alle Wulste gleichmäßig grob und vollständig granuliert, matt; Granula nie zusammenfließend. Flanken der Halsschildwülste scharfkantig, steil abfallend. Unterseite schwarzbraun. Aedoeagus [Abb. 22] [Abb. 23]. B: Gern auf überschwemmten Wiesen; Steppenart. D: Ganz Europa.


-Kleinere Art: 4,7-5,6 mm aus Italien 2010 von Angus & Toledo (l.c.) beschrieben, die sich bisher nur durch Chromosonenuntersuchung sicher von aequalis trennen läßt. Äußerlich bisher nicht von aequalis und aquaticus zu unterscheiden. /. Sternit [Abb. 24] Aedoeagus [Abb. 25]. D: Italien. Die Autoren äußern die Vermutung, daß möglicherweise alle Meldungen von aequalis aus Italien auf diese Art zu beziehen sind.

Sehr große Art von 5-9 mm mit auffallend kleinem, an der Basis schmalem, stark ausgeschweiftem Halsschild. Aedoeagus außergewöhnlich langgestreckt, bis 1,5 mm [Abb. 26]; Zähnung des Analsternits kurz und dicht ohne deutliche Zwischenräume; manche Zähne doppelt so breit wie lang [Abb. 19]. B: Steppenart. Auf flachen, frühjahrsüberschwemmten Grasflächen. D: Südosteuropa und östliches Mitteleuropa, Umgebung Wien mehrfach.

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Durchschnittlich kleiner, dunkler, meist mit mehreren helleren Flecken. Parameren kürzer, Außenrand in der Regel deutlich konvex, Basalteil fast so lang wie die Parameren [Abb. 27] [Abb. 28]; bei den ♀ ist das hufeisenförmige 9. Tergit kürzer und am Außenrand apikal deutlich konkav [Abb. 29]. Sehr variabel und soll von der folgenden Art in vielen Fällen nur durch Chromosomenanalyse sicher trennbar sein. B: In stehenden Gewässern häufig. D: Europa. Verbreitung mehr östlich und montan. In den Alpen und Pyrenäen häufig. Nicht in England.


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-Durchschnittlich größer, oft einfarbig hell braungelb mit deutlicher Pfeilmakel und dunklem Punkt im 6. Flügeldeckenintervall [Abb. 30]. Vorderkörper [Abb. 31]. Parameren viel länger als der Mittellobus; Außenränder derselben meist parallelseitig; weniger variabel als die vorige Art. 7. Sternit [Abb. 20]. Aedoeagus [Abb. 32] [Abb. 33]. Bei den Weibchen ist das 9. Tergit länger und am Außenrand nicht konkav [Abb. 34]. B: In detritusreichen stehenden Gewässern häufig. D: Verbreitung mehr westeuropäisch-atlantisch. Häufig in England, Frankreich und der norddeutschen Tiefebene, Rheinland, Niederbayern. Auch in Polen, Ungarn, Italien (? siehe thauma LZ >>>9a) und den Balkanstaaten zusammen mit aquaticus.





Schienen und Tarsen sehr kurz, 2. Hintertarsenglied nur wenig länger als das 3. [Abb. 39]. Körper kurz und gedrungen. Halsschild in oder etwas vor der Mitte am breitesten, nach hinten ± geradlinig verengt. Flügeldecken gröber als bei glacialis, feiner als bei nivalis punktiert. Kopf und Halsschild metallisch, Flügeldecken metallisch braun mit bräunlichgelben Flecken oder bräunlichgelb mit schwärzlichen Flecken. Kiefertaster braunrot bis schwärzlich, höchstens schwach metallisch, Beine braunrot mit schwärzlichen Tarsen. 2,4-3,4 mm. B: Alpin. D: Tatra, Karawanken; sehr selten.
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Körper gedrungen, sehr stark gewölbt, Flügeldecken 1,5 x so lang wie zusammen breit. Halsschild mit deutlicher Längswölbung, auch auf den Innenwülsten kräftig gekörnt [Abb. 42]. Flügeldeckenstreifen sehr grob punktiert, die ungeraden Zwischenräume stärker rippenförmig erhaben und mit einer gut erkennbaren Reihe gekrümmter Härchen. Kopf und Halsschild meist kupferig metallglänzend. Flügeldecken gelbbraun mit schwarzen Flecken, Beine braun. 3-3,5 mm. Aedoeagus [Abb. 44]. B: Im nassen Sand an Bachufern, gewöhnlich gesellig. D: Ganz Mitteleuropa, doch im allgemeinen selten.

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-Körper gestreckter, flacher gewölbt. Innere Halsschildwülste nur flach areoliert. Flügeldecken mit deutlichem Eindruck am Ende des 1. Flügeldeckendrittels. Innere Halsschildwülste gewölbt, Flügeldeckenzwischenräume - die abwechselnden meist stärker - gewölbt. Kopf und Halsschild dunkel metallisch, Flügeldecken metallisch braun oder gelbbraun mit dunklen Flecken, Beine braunrot. 3,2-3,8 mm. B: Subalpin bis alpin in Höhen von 1300-2500 m. Vorzugsweise an Schmelzwassertümpeln. D: Im ganzen Alpengebiet, in den Sudeten und Beskiden oft zusammen mit glacialis, aber seltener
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Kiefertaster tiefschwarz mit starkem Metallglanz. Kopf, Halsschild und Beine meistens schwarz mit schwach grünem Erzschimmer, Flügeldecken schwarz oder braun mit Bronzeglanz, seltener mit ausgedehnten helleren Flecken oder sogar gelbbraun mit schwarzen Flecken. Halsschild flach, Innenwülste nur punktiert, Mittelwülste punktiert oder schwach areoliert, Außenwülste granuliert. Flügeldecken mit feineren Punktstreifen und flachen Zwischenräumen, vor der Mitte mit flachem Eindruck. 2,5-3,4 mm. B: Montan bis alpin; im Frühjahr auf Schneeflecken und an feuchten Felswänden oft sehr zahlreich, in Schmelzwasserlachen. D: Im ganzen Alpengebiet in höheren Lagen wohl überall häufig; Schwarzwald?, Sudeten, Karpaten.
3-3,8 mm. Stark, wie lackiert glänzend. Innere und mittlere Halsschildwülste glänzend, einfach oder areoliert punktiert. Stirnfurche schmal. Flügeldeckenpunktstreifen feiner punktiert, Zwischenräume flach, ein Eindruck in der Flügeldeckenvorderhälfte fehlt. Dunkel bronzefarbig, Kopf und Halsschild mit Metallschimmer, Flügeldecken bronzebraun oder kastanienbraun mit grünem oder violettem Metallschimmer. Kiefertasterendglied manchmal etwas asymmetrisch. B: Gebirgsart. D: Von den Karpaten bis nach den Sudeten verbreitet; Altvatergebirge, Riesengebirge, Beskiden, Glatzer Schneeberg; sehr selten.

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Schmäler und länger. Flügeldecken meistens dunkelbronzen oder metallschwarz, bräunlich gefleckt, oft mit hellerem Fleck im hinteren Drittel. Fühler und Beine dunkler. Kiefertaster pechbraun oder fast schwarz, bisweilen mit hellerer Wurzel. Halsschild ohne gelben Seitensaum. Übergänge zu brevipalpis kommen vor. 2,2-3,2 mm. D: Von Südosteuropa bis ins östliche Österreich und die Slowakei vorkommend. (=guttulus auct. nec Motsch.)
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-Breiter und kürzer, Halsschild hell metallisch (meist grün bis purpurn), Flügeldecken hellgelb bis bräunlichgelb, hinter der Mitte mit Pfeilmakel und weiteren dunklen Flecken [Abb. 47]. Kiefertaster und Beine rötlich bis gelb. Halsschild meistens gelb gesäumt. Aedoeagus [Abb. 48]. 2,2-3,2 mm. B: Auch in salzhaltigem Wasser. D: Paläarktisch verbreitet, in ganz Mitteleuropa wohl überall häufig. (Var. bulbipalpis Kuwert mit stark angeschwollenem Kiefertasterendglied besitzt nach Lohse keinen Rassenwert).

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-Mir unbekannt ist eine endemische Art aus dem Kaukasus, die von früheren Bearbeitern als Stammform der beiden obengenannten Arten betrachtet wurde
Große Art von 5,5-6 mm, mit charakteristischer Färbung. Halsschild nicht metallisch, sondern hell rotbraun wie die Flügeldecken, letztere mit einem dunklen Längsfleck jederseits und einer Pfeilmakel auf der Naht. Fühler, Taster und Beine bräunlichgelb. Halsschild überall stark gekörnt, Flügeldeckenpunktstreifen grob, Oberseite deutlich behaart. D: Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend: östliches Österreich, Slowakei, endemische Art der mittleren Donau und in den letzten Jahren in Bayern an der Isarmündung stellenweise im zeitigen Frühjahr massenhaft beobachtet worden. Neuere Funde auch aus dem Wiener Raum. (=zoppae Ganglb.) (=fallax Kuw.)

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Halsschild glatt und glänzend, höchstens mit verstreuten Pünktchen und verloschener Granulation auf dem Außenwulst [Abb. 51]. Halsschildfurchen schmal, fast gerade. Jederseits der Stirnfurche befindet sich eine feine, schräg nach hinten zur Mitte laufende Seitenfurche, die diese Art auch von allen anderen Arten der Untergattung unterscheidet [Abb. 52] (diese Furche ist viel feiner als die anderen!). Kopf und Halsschild dunkel bronzefarbig, selten grünlich. Flügeldecken dunkelbraun [Abb. 53], nur ausnahmsweise heller und mit erkennbaren schwarzen Flecken. Aedoeagus [Abb. 54]. 2,4-2,8 mm. D: Nördliches Mitteleuropa nicht selten, nach Süden seltener, gebietsweise sehr selten.



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Innere Halsschildwülste etwas hinter, mittlere Wülste etwas vor der Mitte stärker gewölbt (gebuckelt) [Abb. 55], Fühler gewöhnlich 9-gliedrig [Abb. 56]. Halsschildmitte nur areoliert punktiert und glänzend. Kopf und Halsschild dunkel erzfarben oder mit Bronzeschimmer, Flügeldecken ± dunkelbraun, oft mit Metallschimmer [Abb. 57]. Aedoeagus [Abb. 58] [Abb. 59]. B: Vorzugsweise in Moorgewässern. D: Wohl in ganz Mitteleuropa, im allgemeinen verstreut und selten. im Norden und Osten verbreitet und nicht häufig.




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-Alle Halsschildwülste gleichmäßig schwach gewölbt, auch die Innenwülste grob granuliert. Fühler meistens 8-gliedrig. Kopf und Halsschild dunkel, meistens etwas grünlich schimmernd, Flügeldecken ± dunkelbraun, oft mit Metallschimmer [Abb. 60]. Aedoeagus [Abb. 61]. Vergleiche auch die Anmerkung bei granularis LZ >>>31. D: Östliche Art. Südliches Nord- und Mitteleuropa westlich bis zum Rheinland; im Süden und Westen selten oder sehr selten, östlich der Elbe verbreitet und häufiger. (=pumilio auct. nec Er.)

Halsschild in oder etwas vor der Mitte am breitesten, die Seiten jedoch bis zu den Vorderwinkeln gleichmäßig gerundet. Halsschildfurchen sehr schmal und wie die Seitenabsetzung matt verrunzelt, Halsschildwülste fein und gleichmäßig gekörnt, auch die Längswölbung gleichmäßig (nicht gebuckelt). Flügeldeckenzwischenräume gewöhnlich untereinander gleichstark gewölbt, der äußere Zwischenraum schwach kielförmig vorspringend. Halsschild meistens grün metallisch, Flügeldecken braun. Aedoeagus [Abb. 62]. 3-4 mm. B: Streng azidophile Art . D: Aus Skandinavien beschrieben, im östlichen Mitteleuropa (Preußen, Schlesien) verstreut und sehr selten. Neue sichere Funde in Bayern (Bayer.Wald b.Regen; Holzkirchen Obby., Umg. Dinkelsbühl Mfr.) stellenweise sehr zahlreich in Riedgrassümpfen, meist vergesellschaftet mit H. asperatus Rey. Einzelangaben auch aus dem übrigen nördlichen und östlichen Mitteleuropa sind revisionsbedürftig und beziehen sich wohl überwiegend auf strigifrons
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-Halsschild deutlich vor der Mitte am breitesten [Abb. 49] und nach hinten gerader verengt. Die in der Mitte breite Seitenrandabsetzung verengt sich vor Erreichen des Vorderwinkels, so daß der Seitenrand im vorderen Fünftel von oben gerade oder sogar konkav erscheint (wie [Abb. 63]). Halsschildfurchen breiter und glänzend, die Mittel- und Innenwülste gebuckelt und nur areoliert und daher glänzender. Abwechselnde Flügeldeckenzwischenräume meistens stärker erhaben, der äußere Zwischenraum als kräftiger Kiel vorspringend und von der Unterseite gut sichtbar. Ein flacher Dorsaleindruck im vorderen Flügeldeckendrittel kann vorkommen. Halsschild erzfarben oder mit Bronzeglanz, Flügeldecken heller oder dunkler braun, gewöhnlich mit Metallschimmer [Abb. 64]. Aedoeagus [Abb. 65] [Abb. 66], ähnlich dem von flavipes, jedoch der Mittellappen schärfer zugespitzt.) Nur schwer von ftavipes zu unterscheiden, doch ist dort der äußere Flügeldeckenzwischenraum schwächer gekielt, so daß der Flügeldeckenseitenrand gewöhnlich im letzten Drittel von oben sichtbar ist; auch sind dort die Halsschildwülste nicht gebuckelt und der Dorsaleindruck der Flügeldecken meistens sehr deutlich. 3-4,5 mm. D: Im Norden und Nordosten wohl überall, wenn auch viel seltener als flavipes. Nach Süden seltener werdend und schon im Mittelgebirgsbereich nur noch sporadisch und sehr selten; in Süd- und Ostbayern in Flachmoorgräben ausgesprochen häufig. Stücke des asperatus mit schmaler Stirnfurche unterscheiden sich durch ganz flachen, vollständig granulierten Halsschild.





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Innenwülste des Halsschildes stark glänzend, fein punktiert, höchstens schwach areoliert, Innenfurchen kaum gewinkelt [Abb. 69]. Gestalt wie flavipes, Flügeldecken jedoch mit gröberen Punktstreifen, deren Punkte nicht nur größer als dort sind, sondern auch voneinander etwas weiter entfernt stehen. Flügeldecken braun, oft mit schwachem Metallglanz [Abb. 70]. Auf dem 3.-5. Zwischenraum zwischen der Pfeilmakel und der Spitze mit einem hellen Fleck; ein weiterer Fleck zwischen der Basis und der Pfeilmakel auf dem 4.-5. Zwischenraum, sowie einer schräg dahinter auf dem 7.-8. Intervall. Aedoeagus [Abb. 71] [Abb. 72]; die Spangen des Innensacks nur so lang wie der Medianlobus. 3-3,8 mm. D: Westliches Mitteleuropa, Thüringen, Brandenburg, Schlesien, östliches Österreich; in Bayern am nördlichen Alpenrand ziemlich häufig in Fahrspuren und an Seerändern. (=quadrisignatus Bach)






-Flügeldecken kurz und breit, nur 1,5 x so lang wie zusammen breit, und dadurch von allen folgenden Arten verschieden. Halsschildform und -skulptur wie bei flavipes, weniger glänzend als bei dorsalis. Flügeldecken heller oder dunkler braun, wenigstens die Pfeilmakel und ein Fleck in der Mitte des 7. Zwischenraumes schwarz, helle Flecken oft sehr ausgedehnt und zusammengeflossen; bei dunklen Stücken ist stets ein heller Fleck im 3. Zwischenraum vor der Pfeilmakel und ein weiterer im 5. Zwischenraum am Ende des vorderen Drittels erkennbar. Aedoeagus [Abb. 74]. 3-3,8 mm. D: Österreich, Böhmen, Mähren, Schlesien selten; in Südbayern verbreitet und im Frühjahr stellenweise sehr häufig; daneben ein isoliertes Vorkommen in Belgien und Westdeutschland (Rheinland, Nassau).

-Halsschild vollständig dicht und ziemlich feinkörnig granuliert. Streifen der Flügeldecken kräftig und ziemlich tief, die Zwischenräume kräftig gewölbt. Dorsaleindruck der Flügeldecken fehlt oder ist schwach. Flügeldecken stets dunkel. 2. und 3. Flügeldeckenstreifen hinter der Basis mit einfacher Pünktchenreihe oder höchstens einzelnen danebengestellten Pünktchen. Aedoeagus [Abb. 77]. 3,8-4,8 mm. D: Vereinzelte Angaben aus ganz Mitteleuropa, doch oft auf stärker granulierte flavipes zu beziehen. Vermutlich ist bei uns die geschlossene Verbreitung auf das südliche und allenfalls westliche Mitteleuropa beschränkt. (=crenatus Rey)
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Halsschildinnenfurche sanft ausgebuchtet [Abb. 63] [Abb. 78]. Flügeldecken gewöhnlich dunkler; Gestalt etwas schlanker, Flügeldecken seitlich schwächer gerundet und nach hinten etwas spitzer zulaufend [Abb. 79]. Aedoeagus länger, durchschnittlich 0,65 mm, sein Basalstück ein wenig länger als die Parameren [Abb. 80] [Abb. 81] (messen!). D: Überall häufig oder sehr häufig, sogar im Hochgebirge. (=viridicollis Steph.)




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-Halsschildinnenfurche meistens stärker winklig vorspringend [Abb. 50], Flügeldecken oft heller und stärker metallglänzend [Abb. 75], Gestalt gedrungener, Flügeldecken seitlich stärker gerundet und am Ende stumpfer verrundet. Aedoeagus kürzer, durchschnittlich 0,5 mm, das Basalstück und die Parameren gleichlang [Abb. 82] [Abb. 83]. Bisher in Mitteleuropa unerkannt und mit flavipes zusammengeworfen. B: Soll saure Gewässer bevorzugen. Ohne Genitaluntersuchung nicht immer einwandfrei zu erkennen. D: Vermutlich weit verbreitet und nicht selten (z.B. bei Hamburg ebenso häufig wie jener). (=walkeri Sharp) Die beiden Arten sind von strigifrons wie unter LZ >>>25 angegeben zu trennen; der in seiner Gestalt ähnliche dorsalis hat einen glänzenderen Halsschild und helle Flügeldeckenmakeln. Zwergstücke unter 3 mm, die gelegentlich vorkommen, können auch für granularis gehalten werden, der aber einen schmal gerandeten Halsschild besitzt, während hier der Halsschild bis zum vorderen Fünftel breit gerandet ist; vorn verschwindet jedoch der Halsschildseitenrand unter der Vorwölbung des Halsschildes [Abb. 63]. Diese Bildung findet sich auch ± ausgeprägt bei den Arten strigifrons, asperatus, dorsalis, croaticus.




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Körper von der Größe und Gestalt des brevipalpis LZ >>>18, nur 2,2-3 mm lang. Flügeldecken nicht besonders gestreckt [Abb. 84] [Abb. 76]. Halsschild deutlich gewölbt, fast stets vollständig granuliert, ziemlich schmal gerandet, seitlich nur schwach gerundet, wenig vor der Mitte am breitesten und nach hinten nur wenig stärker verengt. Fühler wie bei allen folgenden Arten normal 9-gliedrig. Kopf und Halsschild (auch der Vorderrand) dunkel bronzebraun, selten grünlich, Flügeldecken hell gelbbraun, Zwischenräume ± gewölbt. Halsschild höchstens an den Seiten schwach gelblich aufgehellt. Halsschildinnenfurche nur undeutlich gewinkelt oder fast gerade, mittlerer Halsschildwulst hinten schmäler als am Vorderrand. Aedoeagus [Abb. 85] [Abb. 86]. D: Überall häufig. Der ähnlich kleine redtenbacheri hat gewöhnlich 8-gliedrige Fühler, stärker gerundete Halsschildseiten, die Flügeldecken sind stärker gewölbt und kürzer, die Zwischenräume sind hochgewölbt, der äußere Zwischenraum ist stark kielförmig erhaben. Vergleiche LZ >>>24



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Halsschild oberseits vollständig granuliert, auf den Innenwülsten deutlich stärker aufgewölbt [Abb. 88], Flügeldecken mit groben Punktstreifen und schmalen gewölbten Zwischenräumen [Abb. 89], die an den meisten Stellen wenig breiter als die Punktdurchmesser sind. Aedoeagus [Abb. 90] [Abb. 91]. 3,2-4,3 mm. Habitus [Abb. 92]. B: Halobiont. D: Westeuropäisch-atlantische Art. Südschweden, Dänemark, Nordseeinseln; Ostseeküste bei Damp; Fehmarn; sehr selten.




Halsschild sehr glänzend, auf dem Innen- und Mittelwulst einfach punktiert, eine schwache Areolierung höchstens stellenweise erkennbar. Gelber Halsschildvorder- und Seitenrand sehr hell. Halsschild an seiner breitesten Stelle kurz hinter den Vorderecken schmäler als die Flügeldecken an den Schultern, nach hinten fast geradlinig verengt. Flügeldecken nach hinten auffällig verbreitert, Flügeldeckenpunktstreifen besonders fein. Aedoeagus [Abb. 93]. 3,4-4 mm. D: In ganz Westeuropa weit verbreitet aber selten; auch in Ungarn; Burgenland (St. Margarethen, Apetlon). Aus Mitteleuropa mehrere revisionsbedürftige Fundangaben; bestimmt sehr selten (=erichsoni Bach) (=semifulgens Rey)
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Halsschild zur Basis mehr geradlinig [Abb. 43] oder sogar schwach ausgeschweift [Abb. 94] verengt. Halsschildinnen- und Mittelwulst gewöhnlich nur areoliert; Halsschild grün metallisch, oft auch dunkler bronzefarben; gelber Vorder- und Seitenrand deutlich, Flügeldecken braungelb [Abb. 95]. Aedoeagus [Abb. 96] [Abb. 97]. 2,5-3,6 mm. B: Thermophil in flachen Kiesgrubentümpeln und Fahrspuren. D: Wohl überall nicht häufig. (=affinis auct.) (=semifulgens d'Orch. nec Rey)




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Halsschild mit deutlichem, vollständigem gelbem Vorder- und Seitenrand. Halsschild sehr schwach gewölbt und schwächer granuliert. Kopf und Halsschild meist dunkelgrün metallisch, Flügeldecken bräunlichgelb [Abb. 68]. Kiefertasterendglied gestreckter und gewöhnlich auch ganz hell. Aedoeagus [Abb. 99] [Abb. 100]. 2,5-3,8 mm. D: Überall häufig.


-In Form und Farbe weitgehend mit minutus übereinstimmend, aber durchschnittlich größer (♀ 3,5-4,0 mm !); Halsschild seitlich mehr gerundet, stärker granuliert, daher weniger glänzend. Flügeldeckenpunktreihen gröber, Zwischenräume stärker gewölbt. Von minutus oft kaum unterscheidbar, aber durch Chromosomenuntersuchung sicher als gute Art bewiesen. Typische Tiere sind aber doch bei einiger Übung recht sicher erkennbar. D: Aus Westsibirien beschrieben und inzwischen im Burgenland um den Neusiedler See (dort stellenweise häufig) sowie im Mündungsgebiet der Elbe, Rheinland und Südbayern nachgewiesen.
-Halsschild mit schmal rötlichbraunem Vorder- und Seitenrand. Halsschild stärker gewölbt und granuliert. Kiefertasterendglied etwas kürzer und mehr bräunlich, zur Spitze geschwärzt. Aedoeagus dem des minutus ähnlich, aber der Mittellappen stärker zugespitzt und der Basalteil relativ länger [Abb. 101]. 2,8-3,3 mm. Kleine Stücke sind dem granularis ähnlich, haben aber gestrecktere Flügeldecken, deutlicher gewinkelte, hinten nach außen gebogene Halsschildinnenfurche und ganz anderen Aedoeagus. B: Gebirgsart. D: Bei uns weiter als bisher bekannt verbreitet.Sowohl in den Sudeten als auch in den Alpen gefunden und vermutlich weiter verbreitet. (discrepans ist die durchschnittlich kleinste und am wenigsten gestreckte Art der minutus-Gruppe, die sich von den 4 vorhergehenden Arten durch den Mangel der hellen Halsschildrandung, das kurze Kiefertasterendglied und die umfangreich verdunkelten Klauenglieder unterscheiden läßt.)
