Eine Revision der europäischen- und nordamerikanischen Arten lieferte Gebien in Col. Rundschau 1913, 6-8. Beim ♂ sind die Mittelschienen schwach, die Vorderschienen viel stärker gebogen.
#1
→ 2Submentum vom Halse nur durch eine quere, breite Einsenkung geschieden, Submentum nicht wulstig emporgehoben.
bellardii Truqui-Submentum vom Halse durch eine tief eingerissone Querfurche abgesetzt und vom Halse stark wulstförmig emporgehoben. Sdhwarz, matt, Halsschild ziemlich stark und dicht punktiert, die Hinterwinkel spitzig, Flügeldecken stark chagriniert, sehr fein, flach punktuliert, mit ganz feinen Punktreihen. Bei v. Reitteri Gebien ist die Oberseite rauher, der Vorderkörper dichter und stärker runzelig punktiert, die Flügeldecken zwischen den deutlicheren Punktstreifen dichter punktiert und gegen die Seiten mit queren Runzeln durchsetzt. L. 20-27 mm. Kleinasien, Syrien, Cypern.
italicus TruquiSchwarz, etwas glänzend, Halsschild recht fein, wenig dicht punktiert, Hinterwinkel spitzig. Flügeldecken undeutlich chagriniert, äusserst fein punktuliert, mit feinen Punktreihen. L. 20-27 mm. Italien, Korsika, Sicilien.
croaticus Truqui-Schwarz, matt., Halsschild stärker und dichter punktiert, Hinterwinkel fast dornförmig; Flügeldecken deutlicher chagriniert sehr fein und dicht punktiert, die Punktreihen wenig stärker ausgeprägt. L. 20-27 mm. Südungarn, Kroatien, östlich bis Griechenland, Peloponnes, Euboea. italicus var.