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Flügeldecken gestreckt, etwa 1,6x so lang wie zusammen breit. Oberseite vollständig blaugrün metallisch glänzend, Zwischenräume mit nur einreihiger Behaarung. Körper schwarz, Kopf, Halsschild und Flügeldecken blau, blaugrün oder selten violett metallischglänzend, der Glanz auf dem Vorderkörper meistens schwächer. Untergattung: Chlorapion Györffy. Halsschild etwa quadratisch, wenig dicht und wenig kräftig punktiert, die Punktabstände z.T. so groß wie die Punktdurchmesser, Längsrinne fein, Flügeldecken länglich, verkehrt eiförmig, an den Schultern wesentlich breiter als der Halsschild; Rüssel beim ♂ schwach, beim ♀ stärker gebogen, länger und dünn. 1,8-2,6 mm. B: Larvenentwicklung oligophag in den Stengeln unserer verschiedenen Trifolium-Arten. Käfer durch Blattfraß schädlich. D: Paläarktisch verbreitet; das ,,grüne Kleespitzmäuschen" ist in Mitteleuropa überall sehr häufig und das ganze Jahr hindurch anzutreffen.
Flügeldecken gedrungen, kurz, verkehrt eiförmig (pisi-ähnlich), schwarz, dunkel bronzefarbig glänzend und ziemlich lang und dicht weiß behaart. 1,9-2,2 mm. B: Larvenentwicklung wahrscheinlich in den Fruchthülsen von ·Dorycnium·-Arten. Käfer von V-IX. D: Von Rumänien und Bulgarien über Süd- und Westeuropa und das südliche Osteuropa bis Algerien verbreitet; in Mitteleuropa nur im Südosten: Slowakei, Böhmen, Burgenland, Nieder- und Oberösterreich.
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Halsschild kräftiger, sehr dicht oder besonders beim ♂ gedrängt punktiert, die Punkte teilweise zusammenfließend. Flügeldecken parallelseitig (meistens ♂) oder schwach gerundet, mit unscheinbarem bläulichen Schimmer. Rüssel wenig gebogen, zur Spitze deutlich verschmälert. Penis mit abgerundeter Spitze [Abb. 1]. 2,2-2,6 mm. B: Käfer von V-IX an ·Lotus tenuis· auf Salzboden. Neuere Funde haben gezeigt, daß diese Art auch an ·Lotus corniculatus· in Trockenrasenbiotopen lebt. Larvenentwicklung vermutlich wie bei loti D: Vom Kaukasus über Rumänien, die Balkanhalbinsel, Italien, Südschweiz und Frankreich sowie über Ungarn bis ins südöstliche Mitteleuropa nachgewiesen. In Mitteleuropa bisher in der Slowakei, dem Burgenland und Niederösterreich gefunden, möglicherweise weiter verbreitet, aber bisher nicht beachtet..

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Flügeldecken meist gedrungener, nach hinten stärker erweitert, größte Breite hinter der Mitte. Oberseite stärker glänzend, Flügeldecken mit unscheinbarem erzgrünen Schimmer (bei Käfern aus Südeuropa meist mit dunkelblauem Glanz), Rüssel im allgemeinen etwas schlanker, beim ♂ so lang, beim ♀ etwas länger als Kopf + Halsschild zusammen. Penisspitze verrundet [Abb. 3] [Abb. 4], mit kurzer Tegmenplatte; Innenstrukturen [Abb. 5]. 2-2,5 mm. B: Larvenentwicklung in den Früchten von ·Lotus uliginosus·, Käfer auf dieser Pflanze von IV-IX an Feuchtstellen. D: Bisher nur aus Nordafrika und Europa westlich einer Linie, die von Südschweden über Polen, Ungarn und Bulgarien verläuft, nachgewiesen und in diesem Gebiet weit verbreitet. In Mitteleuropa überall zu erwarten, aber aus vielen Gebieten noch nicht gemeldet, da erst 1973 als mitteleuropäisch erkannt. (=sicardi (Desbr.))


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-Flügeldecken meist etwas schlanker, nach hinten weniger stark erweitert, größte Breite in oder hinter der Mitte [Abb. 6]. Oberseite matt oder schwach glänzend, Flügeldecken höchstens mit fettigem Glanz. Rüssel meist etwas kräftiger, beim ♂ wenig kürzer, beim ♀ so lang wie Kopf + Halsschild zusammen. Penis zugespitzt [Abb. 7] [Abb. 8] mit langer Tegmen-Platte. 2-2,5 mm. B: Larvenentwicklung in den Früchten von ·Lotus corniculatus·. Käfer auf trockenen sowie halbfeuchten Böden an der Entwicklungspflanze, an Salzstellen auch auf ·Lotus tenuis·; von IV-X. D: Von der Mongolei über Mittel- und Vorderasien sowie Europa bis Nordafrika verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall nicht selten.

