Gattung Leptodes Solier

TenebrionidaeLeptodini
A.L. (n. Reitter)
Die letzte sehr gute Übersicht der Arten gab Semenov in den Horae Soc. Ent. Ross. XVII 1893, 226-235. Die eleganten, schönen Arten sind trotz ihrer Ähnlichkeft Mustertiere für eine Bestimmungstabelle. Der Körper ist stets rostbraun oder braunrot. - In der Tabelle fehlt L. ...rimicola Bogacev & Kryzhanovskij, 1960 [Abb. 1]
leptodes_rimicola_hab.jpg
Abb. 1
#1
→ 2Kopf ohne Mittelkiel, Körper meistens lang, aufstehend behaart. Untergattung Leptodes s. str.
→ 7-Kopf mit einem Mittelkiele, Halsschild und Flügeldecken mit Dorsalrippen, Halsschild mit scharfer Seitenrandlinie, Flügeldecken mit vier Rippen, zwei dorsalen, einer humeralen und einer lateralen, welch letztere die Epipleuren scharf begrenzt, alle Rippen krenuliert. Oberseite nur kurz behaart oder fast; kahl. Untergattung Leptodopsis Haag.
#2
→ 3Flügeldecken von den Epipleuren durch keine Seitenrippe abgegrenzt. Halsschild nicht mit vertiefter Längsfurche, sondern manchmal nur mit höckerfreier, glänzender Mittellinie. Transkaukasische und westasiatische Arten.
→ 6-Flügeldecken von den Epipleuren durch eine Seitenrippe abgesetzt, oben mit zwei Dorsalrippen, einer schwächeren Humeral und einer Seitenrippe, alle krenuliert. Halsschild länglich, nicht kugelig, mit einer breiten Mittelfurche. Ostasiatische Arten.
#3
lederi Reitt. tschitscherini SemenovFlügeldecken nur mit einer deutlichen Dorsalrippe und zwischen dieser und der Naht mit vier Punktreihen. L. 9 mm. Araxestal. Flügeldecken nur mit einer Dorsalrippe, zwischen dieser und der Naht mit zwei Punktreihen. L. 9 mm. Persien (Amarat, am Kaspi-Meere).
→ 4-Flügeldecken mit zwei mehr oder weniger kräftigen Dorsalrippen, die zwei inneren Zwischenräume derselben mit je zwei Punktreihen, an den Seiten mit tiefen Punktstreifen.
#4
semenowi Reitt.Halsschild ohne seitliche Randkante, oben mit kleinen, runden punktförmigen, spärlich gestellten Körnchen, in der Mitte ohne breite, geglättete Längslinie; die zweite äußere Dorsalrippe etwas schwächer als die innere ausgeprägt und dicht krenuliert. L. 7-9 mm. Ahdagh am Araxes.
→ 5-Halsschild an den Seiten durch eine Randkante begrenzt, längs der Mitte mit breiter, geglätteter, körnerfreier Längslinie, die Rippen der Flügeldecken stark erhaben und fast glattrandig.
#5
boisduvali Zubk.Flügeldecken an den Seiten vor der Mitte komprimiert, daselbst mit zwei durch ein Fältchen geschiedenen Gruben Halsschild mit kleinen, wenig dicht gestellten Körnchen besetzt, Schienen lang und ziemlich dicht abstehend behaart. L. 7,5-9,8 mm. Westliches Transkaspien.
zubkovi Semenov-Flügeldecken an den Seiten etwas hinter der Mitte komprimiert und einfach eingedrückt, Halsschild vor den vorspringenden scharfen Hinterwinkeln an den Seiten ausgeschweift, oben mit starken plättchenartigen Tuberkeln besetzt, Schienen kurz und spärlich, fast anliegend behaart. L. 9-10 mm. Ostufer des Kaspi-Meeres: Krasnowodsk.
heydeni Reitt.-Flügeldecken an den Seiten nicht komprimiert, ohne Gruben, Halsschild mit hohen, ziemlich dicht gestellten länglichen TuberkeIn besetzt, Schienen spärlich und fast anliegend behaart. L. 6,3-9,5 mm. Osttranskaspien.
#6
sulcicollis Reitt.Flügeldecken kürzer, Basis undeutlich gerandet, der erste Zwischenraum der Rippen neben der Naht mit zwei, der zweite mit drei ziemlich starken Punktreihen. Halsschild mit tiefer Mittelfurche. Körper lang, abstehend behaart. L. 7 mm. China: Provinz Gansu. (Col. v. Semenov.)
reitteri Semenov-Flügeldecken länger, Basis deutlich gerandet, der erste und zweite Zwischenraum der Rippen mit drei sehr feinen Punktreihen. Halsschild mit zwei undeutlichen Längskielchen, dazwischen mit flacher, wenig prononzierter Furche. Körper spärlich, kurz, wenig deutlich behaart. L. 10-12 mm. Chinesisch-Turkestan.
#7
→ 8Alle Zwischenräume der Rippen auf den Flügeldecken mit zwei Punktreihen.
→ 11-Der erste oder zweite innere Zwischenraum der Rippen auf den Flügeldecken mit drei, die anderen mit zwei Punktreihen. Halsschild mit vier Dorsalrippen. Körper fast kahl.
#8
→ 9Der Kopfkiel lang und einfach, Scheitel mit sehr feinen, wenig länglichen Körnchen besetzt, Clypealgruben seicht, verflacht.
turkestanicus Semenov-Der Kopfkiel kurz, hinten gegabelt, daneben mit tiefer, am Grunde glatter Grube, Scheitel sehr grob mit länglichen, fast zusammengeflossenen Tuberkeln besetzt. Halsschild fast glatt, mit spärlichen Körnern, Scheibe mit vier Rippen, diese hoch und glatt, die seitlichen kürzer, die Seitenrandkante rippenförmig, fein gekerbt. Flügeldecken lang, die Rippen hoch, die Punktreihen grob. L. 7,3-10,5 mm. Westturkestan: Mursa-rabat.
#9
→ 10Halsschild ohne scharfe Mittelrinne, die Rippen der Flügeldecken nur fein gekerbt.
suworowi Reitt.-Halsschild mit eingegrabener Mittelrinne, am Grunde wie der Scheitel ziemlich stark gekörnt, die Dorsalrippe fein, die scharfe Lateralkante stark gekerbt, zwischen beiden an den Seiten vor der Mitte mit einem Buckel. Flügeldecken kürzer oval, alle Rippen hoch und fein gezähnelt; die Mittelschienen innen hinter der Mitte beträchtlich eingebuchtet. L. 7 mm. Semiretschie.
#10
tjanschanicus SemenovDie Seitenrippe des Halsschildes ist glatt. L. 8,5 mm. Turkestan: Issyk-Kul.
insignis Haag.-Die Seitenrandkante des Halsschildes ist wie die dorsalen Rippen fein gekerbt, die Rippe zwischen der dorsalen und Randrippe sehr fein und stark verkürzt. L. 8-10 mm. Tarbagatej, Tschungarei.
#11
schusteri Reitter, 1916Der erste Zwischenraum der Rippen neben der Naht mit drei kräftigen Punktreihen, die Rippen des Halsschildes glatt, kaum gekerbt. L. 8 mm. Kokand: Fergana
fedschenkoi Semenov-Der zweite Zwischenraum der Rippen neben der Naht mit drei kräftigen Punktreihen, die äußeren Rippen des Halsschildes nicht gekerht. L. 9,5 mm. Samarkand.
Enthaltene Taxaboisduvali fedschenkoi heydeni insignis lederi reitteri schusteri semenowi sulcicollis suworowi tjanschanicus tschitscherini turkestanicus zubkovi
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