Gattung Longitarsus Berthold

ColeopteraPhytophagaChrysomelidaeAlticinae
Von Arved Lompe (n. M. Döberl) vorwiegend
Gruev, B. & Kral, J. (1975): Einige Alticiden, neu für Bulgarien,
Doguet, S. (1993): Rehabilitation de Longitarsus helvolus Kutschera 1863, espèce distincte de Longitarsus membranaceus (Foudras 1860). - Ent. gall. 4: 45-46.
nebst taxonomisclien Änderungen - Entom. Nachr. Ber. 19:161-163 >>>https://www.zobodat.at/pdf/EntBer_19_0161-0163.pdf oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Gruev&Kral1975 Alticidae Bulgarien.pdf"
Die Arten dieser Gattung sind leicht an ihren Hinterbeinen zu erkennen, deren 1. Tarsenglied so lang oder länger als die halbe Schiene ist. Sie leben an den Blättern verschiedener Pflanzenfamilien, hauptsächlich Borraginaceen, Scrophulariaceen, Labiaten und anderen. Eine Art ist als bedeutsamer Schädling an Flachs, andere Arten sind als Gelegenheitsschädlinge an verschiedenen Arzneimittelpflanzen bekannt geworden. Die Tabelle enthält vorwiegend die mitteleuropäischen Arten.
{Arten der Atlantischen Inseln, die in dieser Tabelle nicht angeführt sind. ...Longitarsus_CA
}
#1
→ 2Flügeldecken schwarz, metallisch glänzend, pechbraun oder rotbraun, mit oder ohne dunkle Zeichnung; oder schwarz mit gelbem Seitenrand.
→ 32-Flügeldecken hell bräunlich oder gelblich, mit oder ohne Zeichnung.
#2
→ 3Oberseite metallisch glänzend oder einfarbig schwarz; zuweilen auch schwarz mit bräunlich aufgehellten Schultern (medvedevi).
→ 20-Flügeldecken schwarz mit roter oder gelber Zeichnung oder dunkelbraun.
#3
→ 4Größer (2,5-4 mm); Hinterschienen mit deutlicher Innenrandleiste.
→ 5-Kleiner (unter 2,5 mm); Hinterschienen ohne Innenrandleiste, meist dünn mit abschüssigem Rücken.
#4
linnaei (Duft.)Fundmeldungen🗺ColeowebStirn mit tiefen und scharfen Seitenrinnen [Abb. 1]; Fühlerglied 1 in der Regel hell, Beine gelbbraun, nur die Hinterschenkel dunkler; Hinterbrust an den Seiten glatt; Oberseite blau, grün, messingfarben oder kupfern glänzend [Abb. 2]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 3]. 2,8-3,5 mm. B: An ·Symphytum tuberosum·. D: Südeuropa, nördlich bis Österreich.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
echii (Koch, 1803)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Stirn ohne scharfe Seitenrinnen, statt dessen nur mit einer dicht punktierten Vertiefung; Fühlerglied 1 meist metallisch glänzend; Flügeldecken und Halsschild kräftig punktiert, Schulterbeule deutlich; Beine gelbbraun mit dunkleren Schenkeln; Hinterbrust an den Seiten stark punktiert; dunkel bronzefarben [Abb. 4], aber auch wie linnaei. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 5]. 2,5-4 mm. B: Im zeitigen Frühjahr an Wärmestellen an den abgestorbenen Rosetten vorjähriger ·Echium·-Pflanzen. D: Südliches Europa, nördlich bis Süd- und Mitteldeutschland.
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Abb. 4
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Abb. 5
dimidiatus Allard🗺Coleoweb-Bronzeschwarze Art, dem echii sehr ähnlich, jedoch mit engen Schultern; Halsschild sehr glatt, mit zerstreuten, feinen Punkten. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 6]. D: Südeuropa, aus Mitteleuropa noch nicht nachgewiesen.
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Abb. 6
#5
nigerrimus (Gyll., 1827)🗺ColeowebKörper auffallend kurz und breit gewölbt, einfarbig schwarz (nur bei frischen Stücken Fühlerwurzel und Beine pechbraun mit rötlichen Knien), Hinterschenkel bis zur Spitze der Flügeldecken reichend; Enddorn der Hinterschienen auffällig stark. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 7]. 1,5-2,3 mm. B: In Sumpfgebieten an ·Utricularia· spec., zumeist unter der Wasseroberfläche. D: Nord- und Mitteleuropa.
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Abb. 7
→ 6-Körper ± gestreckt, Fühlerbasis und Schienen größtenteils gelbbraun oder rötlichgelbbraun.
#6
→ 9Stirnlinien undeutlich, Seitenrinnen vorhanden [Abb. 1] [Abb. 8] [Abb. 9].
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Abb. 1
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Abb. 8
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Abb. 9
→ 7-Stirnlinien über den schmalen Höckerchen scharf, gerade vom oberen Augenrand zur Spitze des Nasenkiels laufend und sich hier x-förmig überschneidend, Seitenrinnen undeutlich [Abb. 10] [Abb. 11]. Oberseite schwarz, oft mit grünlichem Schimmer. Mehrere, einander sehr ähnliche Arten, an Labiaten lebend, nur durch Genitaluntersuchung sicher zu trennen.
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Abb. 10
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Abb. 11
#7
obliteratus (Rosh., 1847)Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite dicht runzelig punktiert; beim ♂ Analsternit mit einem halbmondförmigen Eindruck. Unterseite des Aedoeagus mit einer muldenartigen Rinne, deren Ränder in ganzer Länge parallel laufen. Der Duktus der Spermathek ist in charakteristischer Weise zum Rücken hin verschoben [Abb. 12]. 1,2-1,8 mm. B: An Wärmestellen auf ·Thymus·, ·Salvia· und anderen Labiaten. D: Im Süden verbreitet, im Norden fehlend.
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Abb. 12
→ 8-Oberseite etwas feiner punktiert; Unterseite des Aedoeagus mit einer Mulde, die zur Basis verengt ist [Abb. 13]. Bei der Spermathek mündet der Duktus am unteren Ende der Kapsel.
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Abb. 13
#8
salviae Gruev, 1975Fundmeldungen🗺ColeowebAnalsternit des ♂ mit einem großen, rundlichen Eindruck; die Mulde auf der Unterseite des Aedoeagus beginnt weit vor der Basis; der Duktus der Spermathek ist lang und mehrfach gewunden [Abb. 14] [Abb. 15]. 1,8-2,2 mm. Habitus [Abb. 16]. B: An ·Salvia pratensis·. D: Zusammen mit obliteratus im Süden weit verbreitet.
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
obliteratoides Gruev, 1982🗺Coleoweb-Analsternit des ♂ nur schwach eingedrückt; die Mulde auf der Unterseite des Aedoeagus beginnt bereits nahe der Basis; der Duktus der Spermathek ist nur ein- bis zweimal gewunden [Abb. 17]. 1,6-1,9 mm. B: An ·Thymus praecox· gefunden. D: In Südwesteuropa verbreitet, bis Mitteldeutschland
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Abb. 17
#9
→ 10Flügeldecken an den Seiten von der Mittel- oder Hinterbrust bis zur hinteren Außenecke zusammengedrückt und fast senkrecht abfallend.
→ 12-Flügeldecken an den Seiten in gleichmäßigem Bogen abfallend.
#10
anchusae (Payk., 1799)Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite schwarz, ziemlich glänzend, doch ohne deutlichen Metallglanz [Abb. 18], äußerst fein und dicht gewirkt; Flügeldecken mäßig dicht, mittelstark punktiert. Penis und Spermatheka [Abb. 13] [Abb. 19] (anders als in der zeichnerischen Darstellung ist die Peniswurzel deutlich breiter als der Schaft, fast halbkugelig; in ihrer Längsmitte liegt eine sklerotisierte Spange.) 1,5-2,4 mm. B: An ·Boraginaceae· sehr häufige Art. D: Europa. Tiere, bei denen der Steilabfall der Flügeldecken nicht so deutlich ausgeprägt ist, unterscheiden sich von niger durch angedunkelte Basis der Vorder- und Mittelschenkel; bei anchusae ist Fühlerglied 4 nur wenig länger als 3, bei niger fast doppelt so lang wie 3.
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Abb. 18
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Abb. 13
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Abb. 19
→ 11-Oberseite mit deutlichem Metallglanz, kleiner (1,8-2 mm); die beiden folgenden, in Mitteleuropa sehr seltenen Arten sind nur durch Genitaluntersuchung sicher zu unterscheiden.
#11
weisei Guillb., 1895🗺ColeowebTarsenglied 1 beim ♂ nur wenig breiter als 2; Hinterschenkel unterseits normal gebaut, Unterkante der Hinterschienen fast gerade; Aedoeagus an der Spitze fast halbkreisförmig, mit verrundetem Mittelspitzchen, Duktus der Spermatheka nahe der Mündung mit 2-3 größeren Windungen [Abb. 20]. D: Südwesteuropa, nordöstlich bis Mitteldeutschland. . (=maassi Hub.)
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Abb. 20
→ 11a-Tarsenglied 1 beim ♂ auffällig erweitert, meist doppelt so breit wie das 2.; Hinterschenkel unterseits lappig vorgezogen [Abb. 21]. Unterkante der Hinterschienen deutlich gekrümmt; Aedoeagus an der Spitze ziemlich gerade abgestutzt mit einem scharfen Mittelspitzchen; Duktus der Spermathek nahe der Mündung mit wenigen kleinen Windungen [Abb. 22].
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Abb. 21
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Abb. 22
#11a
fuscoaeneus Redt., 1849🗺ColeowebAnalsternit vor der Spitze mit einem rundlichen Grübchen. Dieses Grübehen befindet sich in einer länglichen Vertiefung, welche etwa 3/4 der Länge des Sternits erreicht [Abb. 23]. B: An ·Lithospermum arvense·. D: Südosteuropa bis Kleinasien; auch aus Österreich bekannt.
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Abb. 23
fuscoaeneus polonicus Warchalowski🗺Coleoweb-Analsternit nur mit einem kleinen Grübchen vor der Spitze, ohne längliche Vertiefung [Abb. 24]. Fast völlig schwarz, mit höchstens schwachem Metallschein. B: An ·Lithospermum arvense·. D: Bisher nur in Polen (Schlesien, Galizien) gefunden.
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Abb. 24
#12
→ 13Schulterbeule deutlich.
→ 16-Schulterbeule fehlend oder sehr schwach. Manchmal schwer zu beurteilendes Merkmal. Im Zweifel beide Alternativen prüfen.
#13
→ 14Halsschild und Flügeldecken ziemlich gleichförmig punktiert.
rectilineatus (Foudr.)🗺Coleoweb-Halsschild viel feiner als die Flügeldecken punktiert, diese auf der Scheibe mit deutlichen Punktreihen; mäßig glänzend; Beine und Fühler bräunlichgelb, Vorder- und Mittelschenkel in der Basalhälfte, Hinterschenkel im ganzen dunkel. Penis und Spermatheka [Abb. 25]. 1,6-2,2 mm. D: Südeuropa, nördlich bis Österreich und Schweiz.
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Abb. 25
#14
→ 15Kleinere Arten bis 2,2 mm, schwarz bis pechbraun.
niger (Koch, 1803)🗺Coleoweb-Größer: 2,3-3 mm. Flügeldecken dicht punktiert, glänzend schwarz; Fühlerglied 1-5 hell rötlichgelb, die übrigen dunkel. Beine hell, Hinterschenkel schwarz, selten auch die vorderen Schenkel angedunkelt; Schulterbeule ziemlich lang, niedrig, fast glatt, nur hinten deutlich abgesetzt. Penis und Spermatheka [Abb. 26]. B: An ·Boraginaceae·. D: Mittleres und südliches Europa. Schwarze Formen von melanocephalus (LZ >>>72) und plantagomaritimus (LZ >>>73) können ähnlich werden. Im Zweifelsfall ist Genitaluntersuchung anzuraten.
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Abb. 26
#15
parvulus (Payk., 1799)🗺ColeowebOberseite dicht und fein gewirkt, sehr fein und verloschen punktiert; von gestreckter Gestalt; Flügeldecken mehr als dreimal so lang wie der Halsschild; die var. concinnus Wse. ohne Schulterbeule. Penis und Spermatheka [Abb. 27]. 1-1,8 mm. B: An ·Linum·, der ,,Leinerdfloh". D: Europa.
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Abb. 27
medvedevi Shapiro🗺Coleoweb-Oberseite dicht und kräftig gewirkt, die kräftige Punktierung tritt nur unscharf aus dem chagrinierten Grund hervor; von gedrungener Gestalt, Flügeldecken weniger als dreimal so lang wie der Halsschild Die Färbung ist nicht einheitlich, sondern oft fleckig aufgehellt. Fühler und Beine hell; Vorder- und Mittelschenkel in der Basalhälfte, Hinterschenkel im ganzen dunkel; Fühler zur Spitze verdunkelt. Penis und Spermatheka [Abb. 28]. 1,5-2,2 mm. B: In Steppenheideformationen an Veronica-Arten (·Veronica chamaedrys·, ·Veronica austriaca·, ·Veronica teucrium·). D: Südosteuropa; Mitteleuropa: Polen, Tschechoslowakei, Österreich (Wien, Leithagebirge).
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Abb. 28
#16
→ 17Halsschild und Flügeldecken gleichförmig punktiert.
→ 18-Halsschild viel feiner als die Flügeldecken punktiert.
#17
tristis Weise, 1888Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild und Flügeldecken mit scharf eingestochenen Punkten; der Halsschild matt, die Flügeldecken mit glattem, glänzendem Grund; Vorderbeine einheitlich hell. Penis und Spermatheka [Abb. 29]. 1,5-2 mm. B: An ·Scutellaria hastifolia·. D: Südosteuropa; Mitteleuropa: Deutschland (Niedersachsen, Hamburg). (=pannonicus Kaszab) Die Art scheint monophag an ·Scutellaria hastifolia· zu leben. Nach den mir zugänglichen Florenwerken kommt diese Pflanze am Unterlauf der Größeren Flüsse vor (Rhein, Weser, Elbe, Oder, Donau >>>http://floraweb.de/webkarten/karte.html?taxnr=5408). In letzter Zeit nur von der Niederelbe gemeldet (vielleicht weil dort den Sammlern die Fraßpflanze bekannt ist). Bei gezielter Suche vielleicht auch andernorts zu finden.
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Abb. 29
-Die ganze Oberseite einheitlich gewirkt, die Punktierung ± verloschen; pechbraun bis pechschwarz. Hier sind zu vergleichen parvulus und medvedevi, siehe LZ >>>15
#18
→ 19Stirnkiel stumpf, Fühler und Beine mehr oder weniger verdunkelt, Seitenabfall der Flügeldecken kaum merklich angedrückt.
pallidicornis Kutsch.🗺Coleoweb-Stirnkiel scharf, Seitenabfall der Flügeldecken völlig gleichmäßig gebogen, Fühler und Beine einheitlich hellgelb, nur die Hinterschenkel teilweise verdunkelt. Penis und Spermatheka [Abb. 30]. 1,8-2,7 mm. B: An ·Symphytum·-Arten. D: Pyrenäen, Südeuropa, nördlich bis Österreich, Slowakei, Mähren. (=hubenthali Wanka)
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Abb. 30
#19
absynthii Kutsch., 1862Fundmeldungen🗺ColeowebGestreckt, flach, mäßig glänzend, schwarz [Abb. 31]; Flügeldecken in den Schultern wenig breiter als die Halsschildbasis, seitlich leicht gerundet. Penis [Abb. 32] [Abb. 33] und Spermatheka [Abb. 34]. 1,4-1,8 mm. B: An ·Artemisia·-Arten. D: Westliches und südliches Europa.
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
pinguis Weise, 1888🗺Coleoweb-Oval, hoch gewölbt, glänzend, schwarz; Flügeldecken für sich ein Oval bildend, an der Basis in flachem Bogen heraustretend, in den Schultern bedeutend breiter als die Halsschildbasis; nach dem Seitenrand stark, jedoch in einem viel regelmäßigeren Bogen abfallend als bei anchusae. Penis und Spermatheka [Abb. 35]. 1,8-2,5 mm. B: An ·Echium·- und ·Symphytum·-Arten. D: Mittel- und Südeuropa, nördlich bis Thüringen.
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Abb. 35
#20
→ 21Flügeldecken schwarz mit gelbroten Makeln oder gelbroter Spitze.
→ 23-Flügeldecken entweder schwarz mit gelbem Seitensaum oder einfarbig dunkelbraun.
#21
holsaticus (L., 1758)🗺ColeowebKörper kurz und breit gewölbt, Flügeldecken tief schwarz, vor der Spitze mit gelblich-roter Makel, die sich in seltenen Fällen über den größten Teil der Flügeldecken ausbreiten kann. Penis und Spermatheka [Abb. 36]. 1,5-2 mm. B: Vorwiegend in Sumpfgebieten an ·Pedicularis palustris· und ·Veronica beccabunga·. D: Europa.
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Abb. 36
→ 22-Körper länglich, eiförmig, nur mäßig gewölbt; größere Arten: 2-3 mm. Fühler zur Spitze hin deutlich verdunkelt. Wenn die Fühler völlig einfarbig hell, zu vergleichen mit pallidicornis, LZ >>>18
#22
quadriguttatus (Pont., 1765)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken schwarz ohne deutlichen Metallschimmer, fein punktiert; jede Flügeldecken mit zwei hellen Makeln [Abb. 37], die zuweilen zusammenfließen können (var. vittatus Weise) und seltener teilweise oder vollkommen verschwinden (var. immaculatus Weise); Hinterschenkel bis zum Hinterrand der Flügeldecken reichend. Penis und Spermatheka [Abb. 38]. 2,4-3 mm. B: An Boraginaceen, vor allem ·Nonea pulla·. D: Süd- und Mitteleuropa.
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Abb. 37
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Abb. 38
apicalis (Beck, 1817)🗺Coleoweb-Flügeldecken gewöhnlich mit olivgrünem Metallschimmer, eine Schrägmakel an der Spitze und selten auch ein Fleck an der Schulter gelbbraun; Flügeldecken matt chagriniert; Hinterschenkel den Hinterrand der Flügeldecken nicht erreichend. Penis und Spermatheka [Abb. 39]. 2,3-2,8 mm. B: An ·Cirsium·-, ·Carduus·- und ·Prunella·-Arten. D: Nord- und Mitteleuropa, Gebirgsgegenden Südeuropas.
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Abb. 39
#23
→ 31Flügeldecken schwarz mit gelbem Saum.
→ 24-Flügeldecken dunkler braun oder rotbraun.
#24
brunneus (Duft., 1825)Fundmeldungen🗺ColeowebSpitzenrand der Flügeldecken lang bewimpert [Abb. 40], die ersten Härchen nahe der Nahtecke auffallend lang, etwa halb so lang wie das erste Hintertarsenglied; feiner punktiert und meist größer und breiter als der häufige luridus LZ >>>30; die Flügeldeckennaht zuweilen angedunkelt [Abb. 41], selten Oberseite völlig pechschwarz (var. picinus Weise). Penis und Spermatheka [Abb. 42] [Abb. 43]. 1,8-2,5 mm. B: An ·Thalictrum·-Arten. D: Europa.
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Abb. 40
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Abb. 41
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Abb. 42
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Abb. 43
→ 25-Spitzenrand der Flügeldecken nur kurz bewimpert [Abb. 44].
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Abb. 44
#25
rubellus (Foudr., 1860)Fundmeldungen🗺ColeowebStark gewölbt, auffallend kurz, bauchig, fast eirund, vor der Mitte am breitesten; Punktierung aus der matten Grundchagrinierung nur schwach heraustretend; hellrötlich-kastanienbraun. Penis und Spermatheka [Abb. 45]. 1,7-2,3 mm. D: Alpenländer Europas. (=gravidulus Kutschera) Wurde von Leonardi und Mohr (1974) in mehrere Arten aufgespalten, von denen jedoch in Mitteleuropa nur rubellus nachgewiesen ist.
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Abb. 45
→ 26-Mehr länglich-gestreckte Arten, nicht auffallend kurz gewölbt.
#26
Fühler und Beine einheitlich hellgelb, nur die Hinterschenkel teilweise verdunkelt; Stirnkiel scharf. Siehe pallidicornis LZ >>>18
→ 27-Fühler zur Spitze hin deutlich angedunkelt.
#27
languidus Kutsch., 1863🗺ColeowebHalsschild und Flügeldecken äußerst fein und verworren punktiert, ziemlich schlanke Art; Oberseite fein, matt, seidig glänzend chagriniert; auf dem Rücken schwach gewölbt; Flügeldecken in den Schultern kaum breiter als der Halsschild, ohne deutliche Schulterbeule; beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen stark erweitert. Penis und Spermatheka [Abb. 46]. 1,8-2 mm. D: Südosteuropa, nördlich bis Österreich.
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Abb. 46
→ 28-Halsschild und Flügeldecken, hauptsächlich die letzteren, deutlich und tief punktiert.
#28
fulgens (Foudr., 1860)🗺ColeowebFlügeldecken mit völlig glattem, sehr stark glänzendem Untergrund; die kräftige Punktierung stellenweise gereiht; Flügeldecken an der Basis winkelig heraustretend mit hoher Beule, in den Schultern viel breiter als der Halsschild; Halsschild und Schultern oft etwas aufgehellt; Basalhälfte der Fühler, Spitze der Flügeldecken und die Beine rostrot bis rötlichgelb; Hinterschenkel pechbraun, Spitze der Tarsen angedunkelt. Penis und Spermatheka [Abb. 47]. 1,8-2,5 mm. D: Südeuropa, Mitteleuropa, nördlich bis Finnland. Oberseite völlig schwarz; ohne Schulterbeule. Siehe tristis LZ >>>17
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Abb. 47
→ 29-Zwischenräume der Punkte auf den Flügeldecken sehr fein und dicht gewirkt [Abb. 48].
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Abb. 48
#29
minusculus (Foudr., 1860)🗺ColeowebSehr kleine Art: 1,2-1,5 mm; Flügeldecken dicht und fein, stellenweise runzelig punktiert; sehr kleinen luridus-Stücken ähnlich, aber die Punktierung der Flügeldecken nicht gereiht und viel feiner und gedrängter; Flügeldecken ohne Schulterbeule, mit engen Schultern. Penis und Spermatheka [Abb. 49]. B: An Wärmestellen an ·Stachys recta·. D: Südeuropa und südliches Mitteleuropa.
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Abb. 49
→ 30-Größere Arten bis 3 mm; Flügeldecken kräftig punktiert, die Punkte in der vorderen Hälfte meist etwas gereiht; Schulterbeule vorhanden oder fehlend; in der Färbung sehr variabel von hellbraun bis schwarz; bei den ♂ die Unterkante der Hinterschienen kräftig gebogen.
#30
luridus (Scop., 1763)Fundmeldungen🗺ColeowebKleiner: 1,5-2,2 mm; überall häufig; gewöhnlich rotbraun [Abb. 50], die var. nigricans Weise pechschwarz. Penis [Abb. 51] [Abb. 52] und Spermatheka [Abb. 53]. B: Imago an verschiedenen Pflanzen; die Larve als Blattminierer nicht in Plantago-Arten, wie in der älteren Literatur gemeldet, sondern in Ranunculaceen (Ellis WN 2001-2024. Plant parasites of Europe: leafminers, galls and fungi. >>>https://bladmineerders.nl/parasites/animalia/arthropoda/insecta/coleoptera/polyphaga/cucujiformia/chrysomeloidea/chrysomelidae/alticinae/longitarsus/longitarsus-luridus/ (consulted December 24, 2024)). D: Europa.
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Abb. 50
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Abb. 51
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Abb. 52
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Abb. 53
conspiciabilis (Faldermann, 1837)-Größer: 2,1-3 mm. Oberseite glänzend kastanienbraun [Abb. 54], der Kopf oft etwas dunkler; stets geflügelt, doch ohne deutliche Schulterbeule; Aedoeagus [Abb. 55] und Spermatheka [Abb. 56] wie bei luridus. B: Lebt monophag an ·Clematis vitalba·. D: Aus dem Kaukasus beschrieben, Bulgarien, ? Ungarn, ? Österreich. Die Artberechtigung wird nicht von allen Spezialsten anerkannt.
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Abb. 54
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Abb. 55
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Abb. 56
#31
dorsalis (F., 1781)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild hell, höchstens die Mitte der Scheibe angedunkelt; Fühler und Beine schwarz, die ersten Fühlerglieder und die Tarsen rotbraun; ein innen scharf begrenzter breiter Saum um die Seiten der Flügeldecken weißlichgelb [Abb. 57]. Penis [Abb. 58] [Abb. 59] und Spermatheka [Abb. 60]. 1,8-2,5 mm. B: An ·Senecio·-Arten, auch am Neophyten ·Senecio inaequidens·. D: Westeuropa; Mitteleuropa: Südwestdeutschland, Rheinland, nördlich bis Niedersachsen.
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Abb. 57
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Abb. 58
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Abb. 59
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Abb. 60
stragulatus (Foudr.)🗺Coleoweb-Halsschild schwarz, Fühler und Beine rötlich-gelbbraun; Hinterschenkel zuweilen pechschwarz; der helle Saum der Flügeldecken veränderlich. Penis und Spermatheka [Abb. 61]. 1,6-2,5 mm. D: Südwesteuropa, nicht in Mitteleuropa.
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Abb. 61
#32
→ 33Stirn mit lanzettlichen Höckerchen, die oben von einer scharfen Linie begrenzt sind [Abb. 10] [Abb. 62]; Seitenrinnen undeutlich.
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Abb. 10
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Abb. 62
→ 40-Stirn ohne deutliche Höckerchen; falls solche vorhanden, dann sind sie nicht von scharfen Stirnlinien begrenzt; Seitenrinnen deutlich [Abb. 1] [Abb. 63] [Abb. 64]. Ein manchmal schwer zu beurteilendes Merkmal. Im Zweifel beide Alternativen verfolgen.
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Abb. 1
Bild fehlt:
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Abb. 63
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Abb. 64
#33
→ 34Größere Arten, 1,7-2,4 mm.
→ 36-Kleinere Arten, meist unter 1,8 mm, selten größer (1,5-2,19 mm).
#34
bertii Leonardi, 1973🗺ColeowebEnddorn der Hinterschienen lang, länger als der Querdurchmesser der Schiene vor der Spitze; Färbung gesättigt rostrot, Abdomen angedunkelt; Beine mit Ausnahme der Schenkel etwas heller; Flügeldecken eiförmig, ohne markierte Beule. Penis und Spermatheka [Abb. 65]. 2,4-3,3 mm. B: An ·Mentha·-Arten. D: Südosteuropa, Mitteleuropa (Österreich). (=ferrugineus auct.)
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Abb. 65
→ 35-Enddorn der Hinterschienen kürzer.
#35
ferrugineus (Foudr., 1860)Fundmeldungen🗺ColeowebStirnhöckerchen fast waagerecht; Flügeldecken gelb, selten mit angedunkelter Naht; Bauch schwarz, Analsternit gewöhnlich hell. Penis und Spermatheka [Abb. 66]. 1,8-2,4 mm. B: Zusammen mit lycopi an ·Mentha·-Arten, jedoch seltener. D: Mitteleuropa. (=waterhousei Kutschera et auct.)
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Abb. 66
substriatus Kutsch.Fundmeldungen🗺Coleoweb-Stirnhöckerchen in einem stumpfen Winkel zueinanderstehend [Abb. 67]; Halsschild kurz, eineinhalbmal so breit wie lang; Kopf und Unterseite schwarzbraun; Flügeldecken sehr breit, blaßgelb bis rötlichgelb mit schmaler, bräunlicher Nahtkante [Abb. 68]; fast regelmäßig gereiht punktiert; Schulterbeule stark hervortretend. Penis und Spermatheka [Abb. 69] [Abb. 70]. 1,7-2 mm. D: D: Südosteuropa bis ins östliche Österreich; ein isoliertes Vorkommen in Südschweden: Inseln Gotland und Öland.
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Abb. 67
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Abb. 68
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Abb. 69
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Abb. 70
#36
→ 37Hinterschenkel ziemlich einheitlich hell oder dunkel.
→ 39-Hinterschenkel an der Spitze abstechend verdunkelt; Flügeldecken reihig punktiert.
#37
→ 37aHinterschenkel einheitlich angedunkelt, Körper kurz eiförmig, stark gewölbt. Die hierher gehörenden Arten sind von Doguet (l.c.) als verschieden erkannt worden. Ihre genaue Verbreitung in Mitteleuropa ist noch nicht geklärt.
→ 38-Hinterschenkel einheitlich sehr hell.
#37a
membranaceus (Foudr., 1860)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild und Flügeldecken deutlich punktiert [Abb. 71]. Die Hinterschenkel etwas dunkler als die Vorder- oder Mittelschenkel; letztes Tarsenglied und Klauenglied verdunkelt, ebenso die letzten 5-6 Fühlerglieder. Der Aedoeagus ist in der Seitenansicht leicht geknickt, die Mittelrinne auf seiner Unterseite ist in ihrem Mittelteil deutlich verengt. Der Duktus der Spermatheka zeigt eine Tendenz zu größerer Komplexität der Windungen [Abb. 72] [Abb. 73]. 1,8-2,1 mm. B: An schattigen Plätzen, zum Beispiel Waldrändern, Hecken; auf dem Salbei-Gamander (·Teucrium scorodonia·). D: Deutschland, Frankreich, England.
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Abb. 71
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Abb. 72
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Abb. 73
helvolus Kutschera, 1863Fundmeldungen🗺Coleoweb-Das ganze Tier ist hell roströtlich [Abb. 74], lediglich die Oberlippe ist wie bei membranaceus etwas gebräunt; die Oberseite ist erloschen punktiert, fast glatt. Die Tarsenglieder sind einfärbig hell, lediglich das Klauenglied ist zuweilen an der Spitze schwach verdunkelt; die letzten 3-4 Fühlerglieder sind schwach gebräunt. Der Aedoeagus ist in der Seitenansicht gleichmäßig schwach gebogen, die Mittelrinne auf seiner Unterseite in ganzer Länge subparallel. Der Duktus der Spermatheka ist etwas einfacher gewunden als bei membranaceus [Abb. 75] [Abb. 76]. 1,5-2,1 mm. B: An xerothermen Kalkhängen auf dem Echten Gamander (·Teucrium chamaedrys·). D: Deutschland, Ungarn, Norditalien, Jugoslawien, Frankreich und Schweiz.
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Abb. 74
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Abb. 75
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Abb. 76
#38
nanus (Foudr., 1860)🗺ColeowebStrohgelb, etwas kleiner: 1,4-1,6 mm; Halsschild fast doppelt so breit wie lang; Oberseite ziemlich fein und verworren punktiert; Schulterbeule schwach aber deutlich. Penis und Spermatheka [Abb. 77]. B: An ·Teucrium·- und ·Stachys·-Arten. D: Süd- und Mitteleuropa, für Deutschland thermophile Art.
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Abb. 77
callidus Warch., 1967🗺Coleoweb-Hellbräunliche Art, Halsschild und Flügeldecken dunkler; Halsschild etwa um die Hälfte breiter als lang; Flügeldecken subparallel, kräftig und völlig verworren punktiert. Penis und Spermatheka [Abb. 78]. 1,4-1,7 mm. D: Südosteuropa bis Kleinasien; Mitteleuropa: Deutschland (Rheinland), Österreich, Polen.
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Abb. 78
#39
lycopi (Foudr., 1860)Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite mehrfarbig [Abb. 79]: Kopf deutlich dunkler als die Flügeldecken, Mund schwärzlich; Flügeldecken mit oder ohne Schulterbeule, Naht und Schildchen angedunkelt; Unterseite schwarzbraun. Penis und Spermatheka [Abb. 80]. 1,5-2 mm. B: An ·Mentha·-Arten. D: Paläarktis.
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Abb. 79
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Abb. 80
juncicola (Foudr.)🗺Coleoweb-Oberseite einheitlich gelb bis dunkelbraun gefärbt; Unterseite rotbraun,, Pygidium und Analsternit abstechend hell; Penis und Spermatheka [Abb. 81]. 1,7-2 mm. B: An ·Mentha·-Arten. D: Südeuropäisch-mediterrane Art, nördlich bis Österreich (Wien).
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Abb. 81
#40
→ 41Hinterschienen mit deutlicher Innenrandleiste [Abb. 82].
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Abb. 82
→ 46-Hinterschienen ohne Innenrandleiste [Abb. 83] [Abb. 84].
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Abb. 83
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Abb. 84
#41
→ 45Hinterschienen Enddorn kurz.
→ 42-Hinterschienen Enddorn lang [Abb. 82].
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Abb. 82
#42
→ 43Punktierung der Flügeldecken fein und meist verworren.
nigrofasciatus (Goeze, 1777)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Punktierung der Flügeldecken deutlich, mäßig dicht gereiht, Hinterbeine lang und kräftig; bräunlichgelb bis rostrot, Kopf und Halsschild gewöhnlich dunkler; Flügeldecken meist mit breitem, dunklem Nahtsaum, oft auch der Außenrand in unbestimmter Ausdehnung schwärzlich. Penis und Spermatheka [Abb. 85]. 2,5-3,2 mm. B: An ·Verbascum·- und ·Scrophularia·-Arten. D: Mittel- und Südeuropa.
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Abb. 85
#43
tabidus (F., 1775)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild an den Seiten stark herabgezogen und vorn seitlich zusammengedrückt, die Verdickung hinter den Vorderecken stark hervortretend und von 1/3 der Seitenlänge. Unterseite, Hinterschenkel, Fühler und Vorderkopf gewöhnlich pechbraun; Flügeldecken mit oder ohne dunklen Nahtsaum [Abb. 86]. Penis [Abb. 87] und Spermatheka [Abb. 88]. 3-4 mm. B: An ·Verbascum·-Arten. D: Europa.
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Abb. 86
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Abb. 87
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Abb. 88
→ 44-Halsschild an der vorderen Borstenpore ebenso breit oder nur unmerklich schmaler als an den Hinterwinkeln; zur sicheren Bestimmung der folgenden beiden Arten ist Genitaluntersuchung anzuraten.
#44
foudrasi Weise, 1893Fundmeldungen🗺ColeowebPunkte der Flügeldecken äußerst flach und nur dann gut zu bemerken, wenn sie dunkel durchscheinen; beim ♂ das 1. Tarsenglied der Vorderbeine gestreckt und nur schwach verbreitert, etwa dreimal so lang wie breit. Penis und Spermatheka [Abb. 89]. 2,5-3,4 mm. B: An ·Verbascum·-Arten und an ·Scrophularia canina·. D: Mittel- und Südeuropa, für Deutschland thermophile Art.
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Abb. 89
australis (Muls.Rey, 1874)🗺Coleoweb-Punktierung der Flügeldecken mäßig fein; Glied 1 der Vordertarsen des ♂ beträchtlich erweitert, lang herzförmig. Penis und Spermatheka [Abb. 90]. 2,8-3,4 mm. D: Westmediterran; Westeuropa, Rheinland.
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Abb. 90
#45
agilis (Rye, 1868)🗺ColeowebPunktierung der Flügeldecken flach und fein; etwas kürzer und breiter, stärker gerundet und gewölbt als tabidus; Hinterschienen leicht nach innen gebogen; Flügeldecken blaßgelb mit unbestimmtem, schwärzlichem Nahtsaum. Fühler mit Ausnahme der Spitze, Kopf und Halsschild sowie die Beine rötlich gelbbraun, die Hinterschenkel auf dem Rücken zuweilen angedunkelt; Brust und Bauch rötlichgelbbraun bis schwarz. Penis und Spermatheka [Abb. 91]. 2,6-3 mm. B: In Mitteleuropa an ·Scrophularia umbrosa·, aber auch an ·Scrophularia auriculata· gefunden. D: England, Frankreich, Holland, Belgien, Deutschland (Schleswig-Holstein, Bayern), Algerien.
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Abb. 91
scrobipennis Hktgr.🗺Coleoweb-Punktierung der Flügeldecken kräftig; Hinterschienen gerade; Färbung rostrot, die Flügeldeckennaht kaum verdunkelt; Rücken der Hinterschenkel und teilweise auch die Hinterschienen pechbraun, Fühler hell, ausgenommen die Enden der letzten Glieder. Penis und Spermatheka [Abb. 92]. 2,5-2,7 mm. B: Vermutlich an ·Scrophularia·-Arten. D: Südosteuropa: Ungarn, Bulgarien, Südrußland.
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Abb. 92
-Das Merkmal der Innenrandleiste kann manchmal auch für andere Arten zutreffen oder schwer zu beurteilen sein; bei abweichenden Tieren folge >>>46
#46
Enddorn der Hinterschienen auffallend lang, viel länger als die größte Breite der Hinterschienen vor der Spitze [Abb. 93]. Siehe ballotae LZ >>>60
Bild fehlt:
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Abb. 93
→ 46a-Enddorn der Hinterschienen viel kürzer.
#46a
→ 47Oberseite einfarbig gelb, auch die Nahtkante nicht verdunkelt, selten gebräunt.
→ 64-Flügeldecken mit deutlich dunklem Nahtsaum, der bisweilen nur auf die Nahtkante beschränkt ist.
#47
→ 48Brust und Bauch rötlich gelbbraun.
→ 57-Brust und/oder Bauch pechschwarz, zumindest bei ausgefärbten Stücken. Bei unausgefärbten (weichen) Stücken beide Alternativen verfolgen.
#48
→ 48aRötlich-ockergelbe Arten; Glied 1 der Hintertarsen kürzer als die halbe Schiene; die beiden ersten Glieder der Hintertarsen von der Seite betrachtet zur Spitze hin geradlinig erweitert [Abb. 94]. Spitze der Fühler, der Oberlippe und der Taster schwärzlich. 2,5-3 mm. An ·Senecio·-Arten. Hierher zwei sehr ähnliche Arten, deren Areale sich in Südengland und in Frankreich überschneiden und die nur durch Genitaluntersuchung sicher zu trennen sind.
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Abb. 94
→ 49-Nicht ausgesprochen rötlich-ockergelbe Arten; Glied 1 der Hintertarsen erreicht die halbe Schienenlänge; die beiden ersten Glieder der Hintertarsen schlank [Abb. 95] [Abb. 96].
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Abb. 95
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Abb. 96
#48a
flavicornis (Stephens, 1831)🗺ColeowebPenis und Spermatheka [Abb. 97]. D: West-Art: Südengland, Frankreich, Iberische Halbinsel, Nordafrika.
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Abb. 97
jacobaeae (Waterrh., 1858)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Penis und Spermatheka [Abb. 98]. D: Ost-Art: England, Nordostfrankreich, Mittel- und Südeuropa bis Sibirien und Tibet.
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Abb. 98
#49
rubiginosus (Foudr., 1860)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken grob und tief punktiert; Fühler sehr lang, beim ♂ fast länger als der Körper [Abb. 99]; geflügelt oder ungeflügelt. Die ab. fumigatus Wse. besitzt pechbraunen Kopf, rotbraunen Halsschild, verdunkelte Flügeldeckennaht und schwärzliche Unterseite. Penis und Spermatheka [Abb. 100] [Abb. 101] [Abb. 102]. 1,8-2,7 mm. B: An der Zaunwinde (·Calystegia sepium·). D: Mitteleuropa.
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Abb. 99
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Abb. 100
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Abb. 101
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Abb. 102
→ 50-Flügeldecken feiner punktiert.
#50
→ 53Fühlerglied 2 und 3 von fast gleicher Länge [Abb. 103].
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Abb. 103
→ 51-Fühlerglied 2 und 3 an Länge +/- deutlich verschieden [Abb. 104] [Abb. 105].
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Abb. 104
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Abb. 105
#51
aeruginosus (Foudr., 1860)Fundmeldungen🗺ColeowebFühlerglied 3 länger als 2 [Abb. 104], beim ♀ deutlicher als beim ♂; Spitzenrand der Flügeldecken mit langen Wimperhärchen, ein einzelnes, aufgerichtetes an der Nahtecke auffällig lang; die vier Eckporen des Halsschilds tragen je ein sehr langes, gerades Borstenhaar; Flügeldecken ohne merkliche Schulterbeule [Abb. 106]. Penis [Abb. 107] [Abb. 108] und Spermatheka [Abb. 109] [Abb. 110]. 2,5-3 mm. B: Von ·Eupatorium cannabinum· gemeldet. D: Mittelmeerländer, Mitteleuropa (nördlich bis Umgebung Nienburg).
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Abb. 104
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Abb. 106
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Abb. 107
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Abb. 108
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Abb. 109
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Abb. 110
→ 52-Fühlerglied 2 länger als 3; kleinere Arten von 1,7-2,3 mm.
#52
celticus Leonardi, 1975🗺ColeowebFlügeldecken ohne Spur einer Schulterbeule; einheitlich gelbbraun gefärbt, jedoch die Flügeldecken etwas heller erscheinend, Oberlippe und Taster sowie die Fühler zur Spitze hin verdunkelt. Die Fühler überragen nur knapp die Mitte der Flügeldecken; Halsschild kurz, um die Hälfte breiter als lang; Flügeldecken mit erloschener, auf der Scheibe leicht gereihter Punktierung. Penis und Spermatheka [Abb. 111]. 1,7-2,3 mm. D: Bisher gemeldet aus Österreich, Deutschland (Thüringen, Rheinland: Nahebergland), Ukraine, Südfrankreich, Schweiz (Wallis) und Italien (Ligurien).
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Abb. 111
reichei (Allard, 1860)🗺Coleoweb-Flügeldecken mit sehr deutlicher Schulterbeule; einheitlich gelbbraun, zuweilen mit angedunkelter Naht; Fühler zur Spitze hin angedunkelt, der Kopf rötlich mit dunklerer Stirn; alle Schenkel gleichfarbig hell; Halsschild etwa um die Hälfte breiter als lang; Schultern kräftig hervortretend, Flügeldecken subparallel, etwas schwächer als der Halsschild punktiert, matt. Penis und Spermatheka [Abb. 112]. 1,8-2,1 mm. B: An ·Plantago maritimus· und verschiedenen Labiaten. D: Von England bis Norditalien; aus vielen Gebieten Mitteleuropas nachgewiesen. Schultern eng; Flügeldeckenseiten gerundet; Halsschild etwa nur 1/3 breiter als lang usw. = nicht ausgefärbte Stücke von strigicollis Woll. mit noch heller Unterseite; siehe LZ >>>62 Schultern mit sehr schwacher Beule, etwas walzig gebaute Art. Siehe lewisii (Baly), der normalerweise eine angedunkelte Naht besitzt; LZ >>>75
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Abb. 112
#53
ochroleucus Marsh., 1802Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild kurz, mindestens um die Hälfte breiter als lang; die hellen Hinterschenkel an der Spitze abstechend schwarz, die beiden letzten Tarsenglieder schwärzlich, Oberseite blaßgelb [Abb. 113]; Fühler von etwa 3/4 Körperlänge, die äußeren 6 Glieder angedunkelt; Schulterbeule vorspringend. Penis und Spermatheka [Abb. 114] [Abb. 115]. 2,2-2,6 mm. B: Von ·Matricaria· und ·Senecio· gemeldet. D: Westeuropa bis Kleinasien.
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Abb. 113
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Abb. 114
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Abb. 115
→ 54-Halsschild länger, etwa um ein Drittel breiter als lang [Abb. 116]; wenn die Hinterschenkel an der Spitze angedunkelt sind, dann sind dennoch die letzten Tarsenglieder nicht abstechend dunkel.
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Abb. 116
#54
pellucidus (Foudr., 1860)Fundmeldungen🗺ColeowebFühler auch beim ♂ nicht so lang wie der Körper; Flügeldecken auf dem Rücken etwas abgeflacht, Schulterbeule meist deutlich, Punktierung in angedeuteten Reihen stehend; Oberlippe schwärzlich. Penis [Abb. 117] und Spermatheka [Abb. 118]. 2-2,5 mm. B: An der Ackerwinde (·Convolvulus arvensis·). D: Europa.
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Abb. 117
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Abb. 118
→ 55-Fühler beim ♂ so lang oder länger als der Körper.
#55
symphyti Hktr., 1912Fundmeldungen🗺ColeowebFühlerglied 4-11 auffällig verlängert, etwa 5-6-mal so lang wie breit [Abb. 119], die Endglieder kaum breiter als die mittleren, sehr blaß und zart, auch am Ende nicht angedunkelt; das ganze Tier gewöhnlich sehr hellfarbig und zerbrechlich aussehend, selten gleichmäßig verdunkelt; Brust und Bauch zuweilen rostrot, sogar schwärzlich; Flügeldecken mit oder ohne Schulterbeule. Penis und Spermatheka [Abb. 120] [Abb. 121]. 1,5-2,8 mm. B: An ·Symphytum officinale·. D: Mittleres Europa.
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Abb. 119
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Abb. 120
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Abb. 121
→ 56-Fühlerglied 4-11 höchstens 4-mal so lang wie breit [Abb. 103]; die Endglieder bräunlich; länglich-eiförmig, stark gewölbt; Oberseite weißlich bis rötlich-gelb oder ockerfarben; Brust und Bauch können verdunkelt sein.
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Abb. 103
#56
succineus (Foudr., 1860)Fundmeldungen🗺ColeowebEtwas größere Art: 1,8-2,7 mm [Abb. 122]; Flügeldecken völlig erloschen punktiert, matt, oft etwas durchscheinend; Flügeldecken stark querüber gewölbt, ohne Schulterbeule, nur die sehr seltene geflügelte var. perfectus Wse. mit deutlicher Schulterbeule; Brust, Bauch und Flügeldeckennaht können verdunkelt sein; Glied 1 der Vordertarsen beim ♂ nur schwach verbreitert. Penis [Abb. 123] [Abb. 124] und Spermatheka [Abb. 125] [Abb. 126]. B: An Compositen, häufig. D: In ganz Europa.
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Abb. 122
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Abb. 123
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Abb. 124
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Abb. 125
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Abb. 126
noricus Leonardi, 1976🗺Coleoweb-Etwas kleinere Art: 1,7-2,5 mm; Flügeldecken und Halsschild deutlich punktiert; bei reifen Stücken die Hinterschenkel gewöhnlich mit verdunkelten Spitzen; ohne Schulterbeule; Glied 1 der Vordertarsen beim ♂ auffällig breit. Penis und Spermatheka [Abb. 127]. B: Zusammen mit succineus D: In Mitteleuropa im Süden überall, bis Mitteldeutschland und Polen, aus dem Norden noch nicht nachgewiesen.
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Abb. 127
#57
→ 58Halsschild fast quadratisch, wenig breiter als lang.
→ 60-Halsschild viel breiter als lang, Kopf bei ausgefärbten Stücken in der Regel dunkel.
#58
pulmonariae Weise, 1893Fundmeldungen🗺ColeowebFühler einfarbig gelbbraun oder nur die letzten drei Glieder an der Spitze leicht gebräunt; Hinterschenkel auf dem Rücken nahe der Spitze nur selten angedunkelt; Flügeldecken kräftig punktiert. Penis [Abb. 128] und Spermatheka [Abb. 129]. 2,3-2,8 mm. B: An ·Pulmonaria·- und ·Symphytum·-Arten. D: Mittleres Europa.
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Abb. 128
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Abb. 129
→ 59-Fühler zur Spitze hin angedunkelt.
#59
exoletus (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebLangoval, seitlich wenig gerundet, gewölbt; Mittel- und Hinterbrust, Bauch und ein Wisch auf dem Rücken der Hinterschenkel schwarz; Flügeldecken fein punktiert; mit oder ohne Schulterbeule. Penis und Spermatheka [Abb. 130]. 2-3,2 mm. B: An Boraginaceen. D: Paläarktis.
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Abb. 130
cerinthes (Schrank, 1798)🗺Coleoweb-Kurzoval, Flügeldecken im hinteren Drittel am breitesten, am Ende breit abgerundet, mäßig gewölbt; Unterseite rötlich-gelbbraun, Mitte und Hinterbrust schwarz; Flügeldecken hellgelb, mit stark markierter Beule. Penis und Spermatheka [Abb. 131]. 1,5-2,5 mm. B:An Wärmestellen auf ·Cerinthe minor·. D: Südliches Europa, nördlich bis Mittelfrankreich, Österreich, Böhmen, Südbayern. nervosus(Woll.) ssp.
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Abb. 131
#60
ballotae (Marsh., 1802)Fundmeldungen🗺ColeowebEnddorn der Hinterschienen länger als die größte Breite der Schienen vor der Spitze [Abb. 93]; geflügelt oder ungeflügelt; braungelb [Abb. 132], Kopf und Hinterschenkelspitze gewöhnlich dunkler, auch die Flügeldeckennaht kann verdunkelt sein. Penis und Spermatheka [Abb. 133] [Abb. 134]. 1,6-2,3 mm. B: An ·Ballota·- und ·Marrubium·-Arten. D: Südliches und mittleres Europa, nördlich bis Mitteldeutschland, Tschechoslowakei, Polen.
Bild fehlt:
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Abb. 93
Bild fehlt:
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Abb. 132
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Abb. 133
Bild fehlt:
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Abb. 134
→ 61-Enddorn der Hinterschienen kürzer.
#61
→ 61aFühler lang, nur wenig kürzer als der Körper.
→ 62-Fühler kurz, nur wenig über die Mitte der Flügeldecken reichend.
#61a
Flügeldecken sehr grob punktiert. Siehe rubiginosus ab. fumigatus LZ >>>49
-Flügeldecken schwach punktiert, Schulterbeule fehlt. Siehe succineus oder noricus LZ >>>56
-Flügeldecken sehr schwach punktiert, matt, Schulterbeule vorspringend. Siehe gracilis LZ >>>77
#62
→ 63Halsschild mindestens um die Hälfte breiter als lang, Fühlerglied 2 länger als 3.
strigicollis Woll., 1864🗺Coleoweb-Halsschild um ein Drittel breiter als lang; Fühlerglied 2 länger als 3; Flügeldecken elliptisch, an der Basis wenig breiter als der Halsschild; mittelstark verworren punktiert, matt; Schulterbeule schwach; bräunlichgelb; Hinterschenkel deutlich dunkler als Vorder- und Mittelschenkel. Penis und Spermatheka [Abb. 135]. 1,7-2,1 mm. D: Von den Kanaren beschrieben, in Ausbreitung begriffen; in Mitteleuropa bisher nachgewiesen aus Österreich (Burgenland) und Deutschland (Südbaden, Harz). (=bombycinus Mohr) Flügeldecken fein punktiert und zumindest an der Basis in angedeuteten Reihen; größer: 2-2,5 mm; Fühlerglied 2 und 3 gleich lang. Siehe pellucidus ab. nigriventris LZ >>>54
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Abb. 135
#63
pratensis (Panz., 1794)Fundmeldungen🗺ColeowebKleine, überall häufige Art, 1,4-1,8 mm [Abb. 136]; Flügeldecken etwas abgeflacht, subparallel, mit deutlicher Schulterbeule; sehr fein punktiert; Beine einheitlich hell, Kopf pechbraun, Halsschild viel heller, doch dunkler als die gelbbraunen Flügeldecken; zuweilen Halsschild völlig pechbraun = ab. collaris Steph. Analsternit beim ♂ mit einem deutlichen Eindruck. Penis und Spermatheka [Abb. 137]. B: An ·Plantago·-Arten, vor allem ·Plantago lanceolata·. D: Europa.
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Abb. 136
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Abb. 137
-Größer, 1,7-2,1 mm; ziemlich gewölbt, Halsschild und Flügeldecken bräunlichgelb, Kopf und Hinterschenkel gewöhnlich abstechend dunkler; Nahtkante zuweilen fadendünn rötlich gesäumt; Flügeldecken gedrängt und fein, stärker als der Halsschild punktiert; beim ♂ 1. Vordertarsen Glied etwas breiter als das 3.; Analsternit des ♂ ganz ohne oder mit einem nur sehr schwachen länglichen Eindruck. Penis und Spermatheka [Abb. 138] [Abb. 139]. B: An ·Plantago major·. D: Im Süden von Spanien bis Bulgarien; in Mitteleuropa bisher nachgewiesen aus Deutschland (Franken, Südbaden, Pfalz: Hunsrück) und Österreich (Wien, Burgenland). ...scutellaris Mulsant et Rey, 1874
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Abb. 138
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Abb. 139
#64
→ 65Außer dem Nahtsaum auch noch der Seitenrand oder der Hinterrand der Flügeldecken geschwärzt.
→ 67-Flügeldecken nur mit schwarzem Nahtsaum.
#65
lateripunctatus personatus Wse.🗺ColeowebJede Flügeldecken mit einem großen, dunklen Fleck hinter der Schulter; in Mitteleuropa nur die ungeflügelte ssp. personatus Wse. ohne merkliche Schulterbeule. Penis und Spermatheka [Abb. 140]. 1,5-1,8 mm. B: Von ·Symphytum officinale· und ·Pulmonaria officinalis· gemeldet. D: Mittelmeerländer Europas und Afrikas; südliches Mitteleuropa nördlich bis Süddeutschland (Baden), Österreich (Burgenland, Niederösterreich), Slowakei.
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Abb. 140
→ 66-Flügeldecken ohne großen, dunklen Fleck hinter der Schulter.
#66
aeneicollis (Fald., 1837)🗺ColeowebDer schwarze, erzglänzende Nahtsaum der Flügeldecken endet vor der Spitze, am Seitenrand sind die Epipleuren und ein unbestimmter Saum darüber vor der Mitte schwärzlich; Kopf und Halsschild grünlich metallschimmernd, selten pechschwarz oder braun; Hinterschenkel außen pechschwarz, innen braun. Penis und Spermatheka [Abb. 141]. 1,8-2,2 mm. B: Von ·Lithospermum officinale· gemeldet. D: In Mitteleuropa selten. (=suturalis (Marsh.)) Hier auch atricillus ab. similis Wse. mit ebenfalls gebräuntem Flügeldeckenseitenrand; vergleichen! LZ >>>67
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Abb. 141
nasturtii (F., 1792)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Der schwarze Nahtsaum der Flügeldecken setzt sich um die Spitze herum als verwaschener dunkler Saum fort; Vorderkörper schwarz; Flügeldecken mit oder ohne Schulterbeule; Kopf und Halsschild können metallischen Schimmer aufweisen. Penis und Spermatheka [Abb. 142]. 1,5-2 mm. B: An Boraginaceen. D: Nördliches und mittleres Europa. Größer: 2,4-3 mm, breit elliptisch, Spitzen der Flügeldecken einzeln breit abgerundet. Siehe quadriguttatus var. vittatus LZ >>>22
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Abb. 142
#67
atricillus (L., 1761)Fundmeldungen🗺ColeowebKopf und Halsschild dunkel mit Bronzeglanz, normal nur die Naht schwärzlich, bei der seltenen ab. similis Wse. ist auch der Seitenrand der Flügeldecken gebräunt; Halsschild glänzend. Penis und Spermatheka [Abb. 143]. 2-3 mm. B: Von ·Medicago·, ·Onobrychis· und ·Achillea·, gemeldet. D: Europa. Sehr ähnlich, aber mit matt seidig schimmerndem Halsschild und sehr fein punktierten Flügeldecken ist suturellus LZ >>>77
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Abb. 143
→ 68-Halsschild hell oder dunkel, doch ohne metallischen Schimmer.
#68
→ 69Hinterschienen mit gebogener Unterseite, vor der Spitze stark verdickt. Die ♀ lang, fast gleichbreit, die ♂ viel kleiner, kürzer und mehr eiförmig.
→ 70-Hinterschienen gerade, schlank, nach der Spitze zu nur allmählich verbreitert; Geschlechtsdimorphismus nicht so stark ausgeprägt.
#69
nigrocillus Kutsch.🗺ColeowebKopf meist schwärzlich, Flügeldeckennahtsaum breit und deutlich, im hinteren Teil oft verwaschen und bis zur halben Flügeldeckenbreite erweitert; beim ♂ Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen mäßig erweitert, Analsternit mit nur angedeuteter Längsfurche. Penis und Spermatheka [Abb. 144]. 2-2,3 mm. B: Von ·Convolvulus arvensis· gemeldet. D: Westliches Mittelmeergebiet, aus Mitteleuropa noch nicht nachgewiesen.
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Abb. 144
longipennis Kutsch., 1863🗺Coleoweb-Kopf meist rotgelb, selten schwärzlich; Flügeldeckennahtsaum sehr schmal, braun, oft nur als gebräunte Nahtkante vorhanden; beim ♂ Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen stark erweitert, Analsternit mit deutlicher Längsrinne. Penis und Spermatheka [Abb. 145]. 1,8-2,6 mm. B: An ·Convolvulus arvensis·. D: Mittel- und Südeuropa, im Norden fehlend.
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Abb. 145
#70
longiseta Weise, 1889🗺ColeowebDie beiden ersten Wimperhärchen am Nahtwinkel der Flügeldecken auffällig lang; Kopf und Hinterschenkelspitze schwärzlich, Halsschild und Flügeldecken strohgelb; der schwarze Nahtsaum beginnt erst nach dem ersten Drittel der Flügeldecken, verbreitert sich allmählich und verengt sich wieder vor der Spitze; Unterseite schwarz; Halsschild und Flügeldecken sehr stark punktiert. Penis und Spermatheka [Abb. 146]. 1,5-1,8 mm. B: An Plantago-Arten, vor allem an ·Plantago lanceolata·. D: Mittel- und Nordeuropa. (=clarus Allen)
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Abb. 146
→ 71-Spitzenrand der Flügeldecken kurz bewimpert.
#71
→ 72Flügeldecken auf dem Abfall zur Spitze ebenso kräftig wie an der Flügeldeckenbasis punktiert.
→ 74-Flügeldecken auf dem Abfall zur Spitze deutlich schwächer als an der Flügeldeckenbasis punktiert.
#72
melanocephalus (Geer, 1775)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken schlanker [Abb. 147], der Außenrand am Ende mehr gerade verengt [Abb. 148]; Flügeldecken ziemlich kräftig und etwas gereiht punktiert; die Innenseite der gewöhnlich pechschwarzen Hinterschienen fällt steil ab; Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen beim ♂ stark erweitert. Bei den Varietäten kann sich die gewöhnlich braungelbe Färbung bis zur fast völligen Schwärzung des ganzen Tieres verdunkeln = ab. nigrinus Wse.. Penis und Spermatheka [Abb. 149] [Abb. 150] [Abb. 151]. 2,3-3 mm. B: An Plantago-Arten. D: Paläarktis.
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Abb. 147
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Abb. 148
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Abb. 149
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Abb. 150
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Abb. 151
→ 73-Flügeldecken gedrungener, der Außenrand an der Spitze mehr gerundet verengt [Abb. 152] [Abb. 153]; Aedoeagus gedrungener als bei melanocephalus, am Ende kürzer zugerundet.
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Abb. 152
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Abb. 153
#73
kutscherai Rye, 1872Fundmeldungen🗺ColeowebArt des Binnenlandes; Schulterbeule meist deutlich; Flügeldecken strohgelb, gewöhnlich mit Nahtstreifen [Abb. 154]; beim ♂ Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen deutlich erweitert und viel länger als breit [Abb. 155]. Aedoeagus [Abb. 156] [Abb. 157] und Spermatheka [Abb. 158]. 1,7-2,3 mm. B: In Mitteleuropa gemeldet von ·Galeobdolon luteum· und ·Galeopsis tetrahit·; von Kahlen in Südtirol an ·Melampyrum nemorosum· gefunden. D: Eine eurosibirische Art. (=kutscherae Rye, 1872)
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Abb. 154
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Abb. 155
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Abb. 156
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Abb. 157
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Abb. 158
plantagomaritimus Dollm., 1912Fundmeldungen🗺Coleoweb-Art der Nordseeküste; Flügeldecken grob punktiert; ziemlich dunkle Art [Abb. 159]; Fühlerglied 1-5 rötlich, 1 stark angedunkelt, 4-5 an der Spitze dunkler, die übrigen fast schwarz; beim ♂ Glied 1 der Vorder- und Mitteltarsen scheibenförmig erweitert. Penis und Spermatheka [Abb. 160] [Abb. 161]. 2,3-2,8 mm. B: Halophil an ·Plantago maritima·. D: Küstenländer der Nordsee, von England bis Dänemark.
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Abb. 159
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Abb. 160
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Abb. 161
#74
→ 76Halsschild um weniger als die Hälfte breiter als lang; größere Arten, durchschnittlich 2,1 mm.
→ 75-Halsschild mindestens um die Hälfte breiter als lang; kleinere Arten, durchschnittlich 1,7 mm.
#75
lewisii (Baly, 1874)🗺ColeowebFlügeldecken an der Basis deutlich breiter als der Halsschild; Flügeldecken nur hinter dem Schildchen an der Naht deutlich punktiert; Oberseite schmutziggelb, mit schwachem Glanz, Kopf rotbraun, Flügeldecken meist im mittleren Drittel mit geschwärzter Naht; beim ♂ 1. Vordertarsen Glied so breit wie das 3., Analsternit mit einem dünnen, dunklen Längseindruck, der in ein scharfes Punktgrübchen mündet; beim ♀ Analsternit ohne jeden Eindruck. Penis und Spermatheka [Abb. 162]. 1,7-2,4 mm. B: An ·Plantago·-Arten. D: Eine eurosibirische Art; in Mitteleuropa im Süden, im Norden noch nicht gefunden. (=scutellaris auct. nec Rey) Sehr ähnlich dem scutellaris Rey (LZ >>>63), der zuweilen eine rötliche Nahtkante besitzt.
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Abb. 162
minimus Kutsch., 1863🗺Coleoweb-Sehr klein (1,5-1,7 mm); Schultern sehr eng, gewöhnlich ungeflügelt; Flügeldecken auf mattem Grunde sehr fein punktiert; Kopf rötlich-pechbraun, Halsschild etwas heller, Schildchen und Flügeldecken gelbbraun, oft mit unbestimmtem Nahtsaum; beim ♂ Analsternit höchstens schwach eingedrückt, beim ♀ohne jeden Eindruck. Penis und Spermatheka [Abb. 163]. B: An ·Plantago·-Arten. D: In Mitteleuropa bisher nachgewiesen aus Österreich, Süddeutschland und Polen.
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Abb. 163
#76
→ 78Halsschild und Flügeldecken deutlich und mehr oder minder kräftig punktiert [Abb. 164].
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Abb. 164
→ 77-Halsschild und Flügeldecken sehr fein verloschen punktiert.
#77
gracilis Kutsch., 1864🗺ColeowebFlügeldecken gestreckt, nur mäßig gewölbt, mit vorspringender Schulterbeule; Beine einfarbig gelbbraun, höchstens die Hinterschenkel leicht angedunkelt; Oberseite strohgelb, Kopf und Schildchen dunkler, die ab. nigrithorax Hktgr. mit dunklem Halsschild; ausgefärbte Stücke besitzen einen dunklen Nahtsaum, der weit vor der Spitze erlischt; Fühler von fast 3/4 Körperlänge. Penis und Spermatheka [Abb. 165]. 1,8-2,5 mm. B: Im späten Herbst an ·Tussilago farfara·, auch an ·Senecio jacobaea·. D: Mittel- und Südeuropa.
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Abb. 165
-Fühler von halber Körperlänge; Oberseite völlig einfarbig, Flügeldecken deutlich verworren punktiert usw.. Siehe reichei LZ >>>52
suturellus (Duft., 1825)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken ziemlich gewölbt, Schulterbeule niedrig; Halsschild rotbraun, gewöhnlich mit mehreren unbestimmten helleren Flecken vor dem Schildchen; der schwarze Nahtsaum schlecht begrenzt; Halsschild matt seidig schimmernd, Scheibe sehr fein gewirkt, schwach punktiert (Gegensatz zu atricillus, der einen glänzenden Halsschild besitzt). Von dieser Gebirgsform weicht die der Ebene ab durch deutliche Schulterbeule, schlankere Fühler, schwarzen Kopf, schwarze Beine und blaßgelb-rötliche Flügeldecken mit ziemlich scharf begrenztem Nahtsaum, der sich - bisweilen etwas verblaßt - um die Spitze herumzieht und sich als Seitensaum bis um die Schulter fortsetzt. Penis und Spermatheka [Abb. 166]. 1,8-2,5 mm. B: Auf ·Senecio· und ·Tussilago·. D: Mittleres und nördliches Europa.
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Abb. 166
#78
→ 79Flügeldecken höchstens mit dunkler Nahtkante; Flügeldecken kurz, breit und kräftig gewölbt; der Vorderkörper dagegen klein und schmal erscheinend. Flügeldecken kenntlich gereiht punktiert; 1,5-2 mm. (Die hier aufgeführten beiden Arten lassen sich nur genitaliter sicher trennen).
→ 80-Flügeldecken mit pechschwarzem Nahtsaum von unbestimmter Ausdehnung [Abb. 167]; Kopf schwarz; Körper gestreckt, mäßig gewölbt; größere Arten von 1,8-2,5 mm, die sich ohne Genitaluntersuchung nicht sicher trennen lassen.
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Abb. 167
#79
curtus (All., 1860)🗺ColeowebGewöhnlich geflügelt, doch auch ungeflügelt vorkommend; beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen sehr breit; Aedoeagus subparallel, im Profil ziemlich gerade; beim ♀ Spermathek mit gleichmäßig dicker Kapsel [Abb. 168]. B: An ·Symphytum· und ·Pulmonaria·. D: Europa.
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Abb. 168
monticola Kutsch., 1863🗺Coleoweb-Gewöhnlich ungeflügelt, doch auch geflügelt vorkommend; beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen schmaler; Aedoeagus schwach konvex, im Profil nach oben gebogen; beim ♀ Spermathekenkapsel im unteren Teil deutlich verengt [Abb. 169]. B: An ·Symphytum· und ·Pulmonaria·. D: Europa.
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Abb. 169
#80
ganglbaueri Hktr., 1912Fundmeldungen🗺ColeowebBeim ♂ Glied 1 der Vordertarsen schmal, nicht merklich verbreitert; Analsternit mit einem kleinen Höckerchen, das innen durch einen kleinen, fast halbkreisförmigen Eindruck abgegrenzt wird; beim ♀ die Spermathek schlank, hellfarben, der Duktus mit 4-5 Windungen [Abb. 170] [Abb. 171]. 1,8-2,5 mm [Abb. 167]. B: An ·Senecio·-Arten. D: Mittleres und nördliches Europa.
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Abb. 170
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Abb. 171
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Abb. 167
brisouti Hktr., 1912🗺Coleoweb-Beim ♂ Glied 1 der Vordertarsen deutlich erweitert; Analsternit mit scharfem, schmalen Längseindruck, der gegen die Spitze hin das Sternit leicht dreieckig niederdrückt; beim ♀ die Spermathek robuster, von dunkler Färbung, der Duktus mit zahlreicheren Windungen [Abb. 172]. D: Südliches Europa, in Deutschland nur im Südwesten.
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Abb. 172
Enthaltene Taxaabsynthii aeneicollis aeruginosus agilis anchusae apicalis atricillus australis ballotae bertii brisouti brunneus callidus celticus cerinthes conspiciabilis curtus dimidiatus dorsalis echii exoletus ferrugineus flavicornis foudrasi fulgens fuscoaeneus ganglbaueri gracilis helvolus holsaticus jacobaeae juncicola kutscherai languidus lateripunctatus lewisii linnaei longipennis longiseta luridus lycopi medvedevi melanocephalus membranaceus minimus minusculus monticola nanus nasturtii niger nigerrimus nigrocillus nigrofasciatus noricus obliteratoides obliteratus ochroleucus pallidicornis parvulus pellucidus pinguis plantagomaritimus pratensis pulmonariae quadriguttatus rectilineatus reichei rubellus rubiginosus salviae scrobipennis stragulatus strigicollis substriatus succineus suturellus symphyti tabidus tristis weisei
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 09.07.2025 - 02:45:21
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