quadrituberculatus Müll., 1806Tarsenglied so lang wie die Schienen, Klauenglied so lang wie die übrigen 4 Glieder zusammen, gegen das Ende stark erweitert, Klauen sehr lang und kräftig
[Abb. 1]. Fühler mit keulenförmig verdicktem Endglied, das länger als die 4 vorangehenden ist. Halsschild hinter der Mitte mit 2 großen beulenförmigen, oben behaarten Höckern, vor denselben mit seichter Querfurche
[Abb. 2]. Auf den Flügeldecken jederseits der 3. Zwischenraum hinter der Basis zu einem kräftigen, länglichen, oben behaarten Höcker ausgebildet und der 9. Zwischenraum kielförmig erhaben, dazwischen in der vorderen Hälfte ziemlich flach, hinten leicht gewölbt. Schienen zur Spitze hin mit streifenartigem Haarbesatz. Genitalorgane
[Abb. 3]; Parameren des Aedeagus sehr klein und reduziert. 2,8-3,3 mm. Früher verbreitet in Flüssen der Mittelgebirge und des Tieflandes in der ·Barben-Zone·, an untergetauchtem, faulendem Holz, in Stromschnellen, manchmal vergesellschaftet mit Potamophilus acuminatus und Stenelmis canaliculata; vor allem in Westeuropa, auch im hessisch-thüringischen Bergland und Mittelelbegebiet. Heute selten bis sehr selten: in Bayern noch mehrere rezente Nachweise, in Sachsen nur noch in der Neiße bei Muskau (1968) in Baden-Württemberg am Kaiserstuhl und in Österreich nur aus der Rabnitz (Burgenland) nachgewiesen.