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Ganz einfarbig gelbrote Art [Abb. 4], nur die zusammengefalteten Flügel scheinen dunkel durch die Flügeldecken [Abb. 5]. Das vorletzte Tarsenglied der vorderen Beinpaare verbreitert und 2-lappig ausgerandet ('herzförmig') [Abb. 6]. Fühler braun mit helleren basalen Gliedern; 1. Hintertarsenglied mit 3, das 2. Glied mit 2 Kerben. Aedoeagus [Abb. 7]. 2,7-4 mm. D: Weit verbreitet, besonders an lichten Waldrändern, sehr häufig. Entgegen der Gattungscharakteristik ist bei dieser Art das vorletzte Tarsenglied der vorderen Beinpaare verbreitert und 2-lappig ausgerandet; danach wäre sie eventuell in die Gattung Tolida zu versetzen.



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-Fühler ganz gelbrot [Abb. 10]. Sehr veränderlich gefärbte Art. Normalgefärbt ist der Halsschild rostrot, mit breit geschwärzter Längsmitte [Abb. 11], die Flügeldecken schwarz mit roten Schultermakeln, die genannten Teile können ganz rot oder auch ganz schwarz sein. Die gelbe Flügeldeckenbehaarung ist etwas rauh abstehend. Parameren [Abb. 12]. 3,5-4,5 mm. D: Allgemein verbreitet, sehr häufig. . (=lateralis Ol.)


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In der Färbung sehr ähnlich der variegata und in gleicher Weise variierend [Abb. 9]. Die Flügeldeckenbehaarung ist anliegend. Vorderschienen des ♂ distal schwach gebogen. Parameren [Abb. 13] [Abb. 14]. 3-5,5 mm. D: Verbreitet, aber seltener; kommt auch ans Licht.


-Dunkel gefärbte Art. Vorderkopf ± ausgedehnt gelbrot, desgleichen die basalen Fühlerglieder und die Taster; Halsschild und Flügeldecken braunschwarz, stark blaugrün irisierend, gelbgrau behaart, Halsschild an den Seiten oft braun, desgleichen die Flügeldecken, die mitunter auf den Schultern heller braunrot aufgehellt sind. Pygidium sehr lang, hinten fast fadenförmig. Vorderschienen des ♂ ganz gerade. Parameren [Abb. 15]. 3,65-5,15 mm. Die Art wird meist mit humeralis verwechselt. D: Aus Kroatien beschrieben, aber bis Japan verbreitet. In Mitteleuropa zunächst nur aus Thüringen und Württemberg.
-Hinterschienen außer dem Apikalkerb mit 3 Lateralkerben. 1. Hintertarsenglied mit 3, das 2. Glied mit 2 Kerben. Kopf, Halsschild, Schildchen und alle Beine hell rot, Flügeldecken schwarz. Unterseite hellrot, Abdomen schwärzlich mit schmal hellen Endrändern der Sternite. 4,5-4,8 mm. D: Aus der südlichen Slowakei, sonst Ungarn und Rumänien, sehr selten.
Auf den Hinterschienen außer dem Apikalkerb nur 1 kurzer Lateralkerb, der nur wenig länger als der Apikalkerb ist und nur wenig über demselben steht. 1. Hintertarsenglied mit 2 Kerben, das 2. Glied ohne Kerb oder dem Rudiment eines solchen. Ganz schwarze Art. 2,35-3 mm. D: Ungarn, Polen, Thüringen (Kyffhäuser).
Körper rotbraun, Kopf und Halsschild etwas heller rot, Fühler und Beine hell gelbbraun. Der kürzere Enddorn der Hinterschienen ist winzig klein, nur 1/5 so lang wie der größere. 2,3-2,4 mm. D: Türkei, Banat, Ungarn; wird auch aus der Tschechoslowakei gemeldet.
-1. Hintertarsenglied mit 3 Kerben, 2. Hintertarsenglied mit 1 Kerb. Flügeldecken etwa 2,35 x so lang wie gemeinsam breit. Vorderschenkel gelbrot bis braunrot, die ersten 4 Fühlerglieder hell rostrot. Kiefertaster rostrot mit ± angedunkeltem Endglied; Flügeldeckenbehaarung graugelb. Halsschildseitenrand, seitlich gesehen, fast gerade. Der obere Lateralkerb der Hinterschienen durchzieht die Schienenbreite ganz und endet etwa 1/4 der Schienenlänge vor dem Knie; der untere Kerb fast so lang wie der obere. 3,5 mm. D: Ungarn, Schweiz (Kanton Bern, Aarwangen).
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Halsschildseitenrand seitlich gesehen fast gerade, daher sind die Hinterwinkel stark stumpfwinklig, oft mit verrundeter Ecke. Parameren [Abb. 17]. 2,5-3,35 mm. D: Verbreitet und nicht selten.
Vorderschienen beim ♂ schwach einwärts gebogen, besonders distal. Anhangsorgane (Fühler, Taster, Beine) beim ♀ in der Regel ganz schwarz, beim ♂ die ersten Fühlerglieder mitunter dunkelrot. Parameren [Abb. 18]. 3,3-4,15 mm. D: Polen, Ungarn, Bulgarien, Norditalien, in Mitteleuropa stellenweise und selten.
Größere Art: 2,7-3,3 mm. Die Kerbe der Hinterschienen kräftig und deutlich. Der kurze Enddorn der Hinterschienen gut sichtbar. Parameren [Abb. 21]. D: In Mitteleuropa bisher nur Rheinland und Bayern, sonst Schweiz, Italien, Ungarn.
-Kleine Art: 2-2,5 mm. Die Kerbe der Hinterschienen schwach ausgebildet, auf den Hintertarsengliedern undeutlich. Der kurze Enddorn der Hinterschienen sehr klein und dünn, schwer erkennbar. D: Die Type von Vilshofen in Bayern, sonst bisher nur 1 Exemplar von Freyburg an der Unstrut.
Kleine Art: 2,7 mm. Ganz schwarz. Der obere der beiden Lateralkerbe der Hinterschienen steht weniger schräg als bei den folgenden Arten, er endet etwa 1/3 der Schienenlänge vor dem Knie, der untere Lateralkerb sehr kurz, kaum länger als der Apikalkerb. D: Bisher nur Frankreich.
Große Art: 3,8-4 mm. Der obere der beiden Lateralkerbe steht extrem schräg und endet am Knie. Ganz schwarz. Pygidium sehr langgestreckt. D: Bisher nur aus Frankreich.
Flügeldecken 3 mal so lang wie an den Schultern gemeinsam breit. Pygidium sehr kurz, die Flügeldecken wenig überragend. D: Bisher nur aus dem nordwestlichen Ungarn bekannt.
-Flügeldecken nur 2,3 mal so lang wie gemeinsam breit. Pygidium lang. Sehr plumpe und hochgewölbte Art. D: In der Umgebung von Berlin entdeckt. (=korsdefskyi Erm.)
1. Hintertarsenglied mit 3 Kerben, der obere mitunter undeutlich. Fühler lang, das 5.-10. Glied beim ♂ etwa doppelt so lang wie breit. Vorderbeine des ♂ hell gelbrot, Mittelschenkel braunrot. Beim ♀ ist der Vorderkopf nicht rostrot aufgehellt. Hinterschienenenddorne gelbbraun. Der obere der beiden Lateralkerbe der Hinterschienen durchzieht die Breite der Schienen fast ganz, der untere Kerb ist kürzer. Flügeldecken graugelb behaart. Parameren [Abb. 22]. 3,65-4 mm. D: In Mitteleuropa weit verbreitet.
Vorderbeine des ♂ rostrot, die Mittelbeine braunrot, die Hinterbeine schwarz. Der obere der beiden Lateralkerbe der Hinterschienen durchzieht die Breite der Schienen ganz und endet kurz vor dem Knie, der untere Kerb ist nur halb so lang. Flügeldeckenbehaarung dunkel, graurötlich schimmernd, ziemlich dicht. 3-3,65 mm. D: Bisher nur Frankreich.
-Die 4 ersten Fühlerglieder, Taster, Vorderbeine und Hinterschenkel orangerot. Flügeldeckenbehaarung gelbgrau. Vorderschienen des ♂ an der Basis kaum wadenförmig erweitert und daselbst ohne erkennbare Bewimperung. Flügeldecken 2,4 x so lang wie zusammen breit. 2,8-3,2 mm. D: Sowjetunion, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Deutschland (Felskirchen, 1944 Horion; vermutlich Feldkirchen; mehrere Orte dieses Namens in Mitteleuropa) Bayern, Rheinland. Hier noch eine Anzahl weiter Arten aus Ungarn und Norditalien, wobei entweder alle Beine rot sind oder nur die Vorderbeine beim ♂. Die eine oder andere Art könnte im Süden von Mitteleuropa zu erwarten sein.
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Der obere der beiden Lateralkerbe der Hinterschienen durchzieht die Breite der Schienen ganz oder fast ganz, der untere Kerb ist kürzer. Die basalen Fühlerglieder, die Taster, die Vorderbeine und die Mittelschenkel sind beim ♂ orangerot. Flügeldecken dunkel grau behaart. Pygidium sehr dünn, hinten fast fadenförmig, 3-3,5 mal so lang wie das kurze Hypopygium (♂), beim ♀ kürzer. Parameren [Abb. 23]. 2,5-3,3 mm. D: Südeuropa, im südöstlichsten Mitteleuropa, sehr selten.
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Die beiden Lateralkerbe der Hinterschienen von etwa gleicher Länge, der untere mitunter nur wenig kürzer. 1. Hintertarsenglied mit 2, das 2. Glied mit 1 Kerb. Flügeldecken hell gelbgrau behaart, längs der Naht breit, nach hinten etwas schmäler werdend, wenig auffällig dunkler behaart. Kopf vorne rostrot [Abb. 24], Fühler schwarz mit 4 gelbroten basalen Gliedern, das 5.-10. Glied (♂) etwa doppelt so lang wie breit. Parameren [Abb. 25] [Abb. 26] [Abb. 27]. 3,5-4 mm. D: Östliches Mitteleuropa, Ungarn, sehr selten. Die hier im Original von Ermisch gezeigte Abbildung der Parameren [Abb. 28] ist wohl eine Verwechselung und einer anderen Art zuzuordnen.




-Der obere der beiden Lateralkerbe der Hinterschienen ist bedeutend länger als der untere Kerb. Flügeldecken dunkel behaart, mit einer länglichen, bis zur Mitte reichenden, im ersten Viertel die ganze Schulterbreite einnehmenden, vorn den Seitenrand freilassenden, nach hinten sich verschmälernden und zugespitzten goldgelben Haarmakel. Die 4 ersten Fühlerglieder und die Taster, deren letztes Glied dunkel ist, rostrot. Das ♂ ist noch unbekannt. 3 mm. D: Aus Österreich beschrieben (Type durch Kriegseinwirkung vernichtet). Das von Ermisch erwähnte einzige Exemplar aus Lüneburg (Sammlung Lohse) erwies sich bei Nachprüfung als bicoloripilosa Ermisch mit gelben Schienendornen. Da der Typus der Art nicht mehr existiert, muß flavospinosa vorbehaltlich eines Neufundes als nomen nudum angesehen werden.
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Kopf vorn rostrot [Abb. 29]. Flügeldecken gelblich grauweiß behaart, dunkel behaart ist ein breiter Nahtstreif, der hinter der Basis sehr breit beginnt (die Basis selbst ist sehr schmal hell behaart) und sich nach hinten verschmälert. Beim ♂ die Taster, die basalen Fühlerglieder und die Vorderbeine orangerot, die Mittelbeine braun, die Hinterbeine schwarz. Die beiden Lateralkerbe der Hinterschienen stehen sehr schräg und sind fast gleichlang, der obere durchzieht die Breite der Schienen meist ganz. Parameren [Abb. 30] [Abb. 31] [Abb. 32] [Abb. 33] [Abb. 34]. 3,4-3,65 mm. D: Ungarn, Kärnten, Österreich, Mark Brandenburg. Hierher gelangt man bei Exemplaren von brunneispinosa mit dunklen Spornen der Hinterschienen. Siehe LZ >>>33





-Kopf ganz schwarz, höchstens der Anteclypeus rostrot. Flügeldecken gelbgrau behaart, ein dunkel behaarter, ziemlich breiter Saum längs der Naht verbreitert sich meist nach hinten, die Flügeldeckenenden umschließend und längs der Außenseiten, sich verschmälernd, nach vorn ziehend. Oft verdrängt die dunkle Behaarung die helle bis auf ein kleines Areal seitlich hinter dem Schildchen, mitunter bleibt aber von der dunklen Behaarung nur ein schmaler Nahtsaum erhalten. Pygidium dunkel behaart, an der Basis mit einem Kranz weißer Haare. Parameren [Abb. 35]. 3,3-4,15 mm. B: Wurde aus ·Artemisia vulgaris· gezogen. D: Mittel- und Südeuropa und stellenweise nicht selten.
1.-3. Hintertarsenglied mit Kerben versehen. 5.-10. Fühlerglied 1,25 oder weniger so lang wie breit. 1. Hintertarsenglied mit 3, das 2. und 3. Glied mit je 2 Kerben. Innenrand der Metepisternen gebogen. 3-5 mm. D: Südeuropa, aus Mitteleuropa wiederholt gemeldet, aber nicht zutreffend.
1. und 2. Hintertarsenglied mit je 2 Kerben, mitunter das 1. Glied mit der Spur eines 3. Kerbes. Innenrand der Metepisternen wie bei episternalis leicht gebogen. Kopf breit oval, stark längs, aber weniger quer gewölbt. Fühler kurz, 5.-10. Glied etwa 1,25 mal so lang wie breit. Pygidium dünn, relativ kurz, etwa 3/5 so lang wie die Flügeldecken, kontinuierlich in eine fadenförmige Spitze ausgezogen. Parameren [Abb. 36]. 3,5 mm. D: Bisher nur Thüringen und Rheinland.
-1. Hintertarsenglied mit 3 deutlichen Kerben, 2. Glied mit 2 Kerben. Innenrand der Metepisternen fast gerade. Fühler lang, das 5.-10. Glied beim ♂ etwa doppelt so lang wie breit, beim ♀ etwas kürzer. Der obere der beiden Lateralkerbe steht sehr schräg, viel schräger als bei den verwandten Arten. Pygidium sehr lang, 3/5 so lang wie die Flügeldecken und 3-4 mal so lang wie das Hypopygium. Parameren [Abb. 37]. 3,5-4,85 mm. D: In Mitteleuropa an vielen Wärmestellen, sehr selten.
Größer: 3-3,4 mm. Pygidium des ♂ sehr lang und schlank, beim ♀ robuster und kürzer. 5.-10. Fühlerglied beim ♂ reichlich doppelt so lang wie breit, beim ♀ viel kürzer. Halsschild in der Mitte des Vorderrands halsartig vorgebogen. Kopf fast länger als breit. Parameren [Abb. 38]. D: Ungarn, Slowakei, in Deutschland bisher nur aus Thüringen.
-Klein: 2 mm. Pygidium schlank kegelförmig, spitzig, reichlich doppelt so lang wie das normal kurze Hypopygium. Flügeldeckenbehaarung sehr dünn, schütter, gelblichgrau, grünlich irisierend. D: Bisher nur Ungarn und Österreich.
Große Art: 4,5-6 mm. 1. Hintertarsenglied mit 3-4, das 2. Glied mit 2-3, das 3. Glied mit 1-2 Kerben. D: Südeuropa, nicht Mitteleuropa, die Meldung in Horion, Faunistik V (München), beruht auf Fundortverwechslung.
-Kleine Art: 3,5-4 mm. Nur die beiden ersten Hintertarsenglieder mit Kerben versehen. Die beiden Lateralkerbe der Hinterschienen stehen weit auseinander, der obere durchzieht die Breite der Schienen ganz, der untere ist viel kürzer, oft findet sich über dem oberen Kerb ein kurzer, meist rudimentärer Kerb, der selten fehlt. Ganz schwarz, kräftig blaugrün irisierend. Parameren [Abb. 39]. D: Im südlichen Mitteleuropa an Wärmestellen, sehr selten.
Enddorne der Hinterschienen gelb. Ganz schwarz. Behaarung der Oberseite graurot, mäßig dicht. 1. Hintertarsenglied mit 2 Kerben und dem Rudiment eines 3. Kerbes, das 2. Glied mit 1 Kerb. 3,5 mm. D: Bisher nur das ♀ bekannt. Neusiedler-See.
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Fühler länger, das 5.-10. Glied etwa 1,4-1,5mal so lang wie breit. Die dichte Flügeldeckenbehaarung fuchsrot. Die beiden Lateralkerbe der Hinterschienen stehen weit auseinander. 1. Hintertarsenglied mit 2 kurzen, das 2. Glied mit 1 sehr kurzen Kerb. Halsschildseitenrand, seitlich gesehen, fast gerade. 4,3 mm. D: Bisher nur aus Oberfranken bekannt.
Flügeldecken Ianggestreckt, 2,8-3 mal so lang wie an den Schultern gemeinsam breit. Die beiden Lateralkerbe der Hinterschienen stehen ziemlich eng beieinander. 1. Hintertarsenglied mit 2-3, das 2. Glied mit 1-2 Kerben. Flügeldeckenbehaarung schütter und dünn, dunkelgraurot. 2,35-3 mm. D: Westliches Mitteleuropa, Thüringen.
-Von rhenana durch die dichte, den Untergrund ziemlich verdeckende hell graugelbe Behaarung unterschieden. Kerbe der Hinterschienen undeutlich und sehr kurz, 1. Hintertarsenglied mit 3 Kerben, 2. Hintertarsenglied mit 1 Kerb. 2,8 mm. D: Südosteuropa, Niedersachsen. (=pseudorhenana Ermisch)
1. Hintertarsenglied mit 3, das 2. Glied mit 1 Kerb. Hinterschienen im letzten Drittel mit 2 kurzen, aber kräftigen Lateralkerben. Flügeldecken 2,6 mal so lang wie gemeinsam breit, dunkel graurötlich behaart. 3,3-3,5 mm. D: Nordeuropa. (=palmi Erm.)
-1. Hintertarsenglied mit 3, das 2. Glied mit 1 und dem Rudiment eines 2. Kerbes. Hinterschienen mit 2 sehr kurzen, eng beieinander stehenden Lateralkerben. Flügeldecken etwa 2,5 mal so lang wie gemeinsam breit, sehr schütter, dunkel graurot behaart. 3,2 mm. D: Bisher nur Österreich, Böhmen, Slowakei.
-Kleine Art: 2,5 mm. Die Kerbung der Hinterbeine wenig deutlich, auf den Hinterschienen mit 2 sehr kurzen Lateralkerben. 1. Hintertarsenglied mit 1 kräftigen und 1 rudimentären Kerb, das 2. Glied mit undeutlichem Kerb. Halsschildseitenrand, seitlich gesehen, fast gerade, die Hinterwinkel stumpfwinklig. D: Bisher nur Bayern.
Flügeldecken 3 mal so lang wie an den Schultern gemeinsam breit. Pygidium knapp halb so lang wie die Flügeldecken. 5.-10. Fühlerglied etwa 1,8 mal so lang wie breit. Das Endglied reichlich 1,5 mal so lang wie das vorhergehende Glied Parameren [Abb. 40]. 4,15 mm. D: Bisher nur Sachsen.
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1.-3. Hintertarsenglied mit Kerben versehen. Ganz schwarz, kräftig blaugrün irisierend. Parameren [Abb. 43]. 3-3,5 mm. D: Zerstreut an Wärmestellen, nicht häufig.
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Der Arm der rechten Parameren ist deutlich zweizähnig Parameren [Abb. 44] [Abb. 45]. Flügeldecken 2,5 mal so lang wie gemeinsam breit. Pygidium 1,5 mal so lang wie das gestreckte Hypopygium und etwa 2/5 so lang wie die Flügeldecken (♂). Hinterschienen außer dem Apikalkerb mit 4-5 Lateralkerben, das 1. Hintertarsenglied mit 4-5, das 2. Glied mit 2 Kerben. 4-5,5 mm. Habitus [Abb. 46]. B: Auf ·Euphorbia cyparissias·. D: Weit verbreitet, sehr häufig.


-Der Arm der rechten Parameren ist nicht zweizähnig Parameren [Abb. 47]. Täuschend ähnlich der brevicauda. Flügeldecken etwas kürzer, 2,3-2,4 mal so lang wie gemeinsam breit. Auch das Pygidium etwas kürzer, aber das Hypopygium weniger gestreckt, daher das Pygidium doppelt so lang wie das Hypogygium. 1. Hintertarsenglied mit 3-4, das 2. Glied mit 2 Kerben. 3,5-4,8 mm. B: Am am loc.typ. im Mai sehr häufig auf ·Gypsophila panniculata· gefunden. D: Kyffhäuser (loc. class.), auch bei Jena gefunden, sonst verbreitet im Südosten bis Balkan, Kleinasien, Centralasien.
Kopf und die Anhangsorgane sowie die Beine schwarz oder teilweise schwarzbraun, lediglich die Enddorne der Hinterschienen gelb. Flügeldeckenbehaarung heller oder dunkler braun. Auf den Hinterschienen außer dem Apikalkerb 3 deutliche Lateralkerbe, zuweilen ein 4. Kerb. 1. Hintertarsenglied mit 3 deutlichen und dem Rudiment eines 4. Kerbes, das 2. Glied mit 3 Kerben. 3,15-3,5 mm. D: Südeuropa, Südtirol, ? Österreich.
Die 4 ersten Fühlerglieder gelbrot oder rostrot, Vorderbeine hellbraun, Vorderschenkel etwas heller. Kiefertaster braun bis schwärzlich. 3-4 mm. D: Westliches Südeuropa. Aus dem Rheinland gemeldet, aber wohl Fehlbestimmung.
-Die 4 ersten Fühlerglieder, Vorderbeine und Mittelschenkel (♂) sowie die Kiefertaster ± gelbrot, beim ♀ etwas dunkler. 2,65-4,3 mm. D: Südosteuropa, Ungarn, ? Österreich.
Kopf schwarz, Halsschild braunschwarz, Flügeldecken kastanienbraun, braunschwarz behaart mit violettem Schimmer. Fühler und Kiefertaster dunkelbraun, desgleichen die Beine. 3,5-3,65 mm. D: Erst wenige Funde: Bayern, Schlesien, Ungarn.
Kiefertaster hellfarbig. Die Kerbe der Hinterschienen sehr undeutlich und kurz, außer dem Apikalkerb 3 Lateralkerbe, wobei die beiden oberen oft nur rudimentär sind, der oberste zuweilen ganz fehlt. 1. Hintertarsenglied mit 2, das 2. Glied mit 1-2 undeutlichen Kerben. Kiefertaster heller (♂) oder dunkler braun (♀). 2,5-3 mm. D: Östliches Mitteleuropa an Wärmestellen, sehr selten.
-Größere Art: 3,5-5,5 mm. Flügeldeckenbehaarung und die der Unterseite hell graugelb, ziemlich dicht, den Untergrund verdeckend. Halsschildseiten seitlich gesehen nur schwach konkav geschweift. Auf den Hinterschienen außer dem Apikalkerb mit 3-4 Lateralkerben, 1. Hintertarsenglied mit 3-4, das 2. Glied mit 2 Kerben. Parameren [Abb. 48]. B: Besonders auf Euphorbia cyparissias. D: In Mitteleuropa an Wärmestellen, sehr häufig, sonst Ungarn, Südrußland.
Fühler kurz, das 5.-10. Glied etwa quadratisch, das letzte Glied kurzoval. Die Halsschildseiten seitlich gesehen fast gerade, die Hinterwinkel stumpfwinklig. 2,5-3,5 mm. D: Westliches Mitteleuropa bis Thüringen an Wärmestellen, Niedersachsen; sehr selten.
-Fühler länger, das 5.-10. Glied etwa 1,25 mal so lang wie breit, das letzte Glied länglich oval. Die Halsschildseiten seitlich gesehen schwach konkav geschweift, die Hinterwinkel rechtwinklig. 2,8-3,5 mm. D: Westliches Mitteleuropa an Wärmestellen, sehr selten.
Vorderschienen des ♂ innen an der Basis kaum wadenartig verdickt und hier mit wenig auffälligen Wimperhärchen besetzt [Abb. 49]. Flügeldecken etwa 2,5 mal so lang wie gemeinsam breit. Hinterschienen außer dem Apikalkerb mit 4-5 Lateralkerben, 1. Hintertarsenglied mit 4-5 Kerben, das 2. Glied mit 3 Kerben. Parameren [Abb. 50] [Abb. 51], Innenzahn der großen Paramere länger. D: Aus Südeuropa in das südwestliche und südöstliche Mitteleuropa einstrahlend und hier stellenweise, nicht häufig.


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-Vorderschienen des ♂ innen an der Basis etwas wadenartig verdickt und hier mit längeren Wimperhärchen besetzt [Abb. 52] [Abb. 53]. Sonst wie der vorige, Flügeldecken etwa 2,5 mal so lang wie gemeinsam breit [Abb. 54]. Parameren von verschiedenen Fundorten in England [Abb. 55] [Abb. 56], Innenzahn der großen Paramere kurz [Abb. 57] [Abb. 58]. D: Vom Kaukasus bis England verbreitet und wohl bisher nicht von pentas unterschieden.






Vorderschienen des ♂ innen an der Basis nicht oder kaum wadenartig verdickt, hier nur mit unauffälligen Wimperhärchen besetzt. 5.-10. Fühlerglied etwa 1,5 mal so lang wie breit. Flügeldecken (♂) ziemlich geradlinig-parallel, reichlich 3 mal so lang wie gemeinsam breit. Pygidium sehr lang und schmal, 1/2-3/5 so lang wie die Flügeldecken und doppelt so lang wie das ebenfalls sehr gestreckte Hypopygium. Hinterschienen außer dem Apikalkerb mit 3-4 Lateralkerben. 1. Hintertarsenglied mit 3-4, das 2. Glied mit 2 Kerben. Parameren abnorm groß [Abb. 59]. 4-5 mm. D: Östliches Mitteleuropa, Steiermark, Slovakei, Bosnien.
-Vorderschienen des ♂ innen an der Basis ± wadenartig verdickt und hier mit deutlichen Wimperhärchen besetzt. 5.-10. Fühlerglied 1,3 mal so lang wie breit. Pygidium lang und schmal, aber nur 1/2 so lang wie die Flügeldecken, reichlich doppelt so lang wie das gestreckte Hypopygium. Hinterschienen außer dem Apikalkerb mit 3 Lateralkerben, der obere mitunter undeutlich. 1. Hintertarsenglied mit 3, das 2. Glied mit 2 Kerben. Die Parameren sind normalgroß [Abb. 60]. 3,3-4 mm. D: Im südlichen Mitteleuropa an Wärmestellen und da meist häufig.
Flügeldecken von den Schultern an (♂) sanft gebogen verschmälert, knapp 3 mal so lang wie gemeinsam breit. Pygidium weniger lang und schlank als bei den beiden vorhergehenden Arten, 1/2 so lang wie die Flügeldecken; Hinterschienen mit 3 Lateralkerben außer dem Apikalkerb. 1. Hintertarsenglied mit 4, das 2. Glied mit 2 Kerben. Die schwarze Behaarung der Flügeldecken irisiert schwach grünlich. Parameren [Abb. 61]. 4,5 mm. D: Bisher nur von Neuenahr (loc. classicus) und Südfrankreich bekannt.
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Kleine Art: 2,5-3,5 mm. Flügeldecken 2,7-2,8 mal so lang wie gemeinsam breit. Fühler ziemlich kurz, 5.-10. Glied etwa 1,25 mal so lang wie breit. Hsch ziemlich parallelseitig, beim ♂ mit fast geraden Seiten. 1. Hintertarsenglied mit 3, das 2. Glied mit 2 Kerben. Pygidium etwa 1/2 so lang wie die Flügeldecken Parameren [Abb. 62]. D: In Mitteleuropa verbreitet und stellenweise häufig.
-Endglied der Fühler kürzer, nur wenig oder kaum länger als das vorhergehende Glied, rundlich eiförmig. Flügeldecken 2,6 mal so lang wie gemeinsam breit. Pygidium 1/2 so lang wie die Flügeldecken und 2,25 mal so lang wie das Hypopygium. Hinterschienen außer dem Apikalkerb mit 4 Lateralkerben. 1. Hintertarsenglied mit 4, das 2. Glied mit 2 Kerben. Kopf breiter und gewölbter als bei pumila und dieckmanni. Parameren [Abb. 63]. 4,3-4,5 mm. D: Südwestliches Mitteleuropa, nicht selten.
Kaum größer als pygmaeola, 3,5-3,8 mm, selten 4 mm. Flügeldeckenbehaarung dunkel, bei frischen Exemplaren ± purpurn schimmernd. 5.-10. Fühlerglied etwa 1,7x so lang wie breit. Pygidium langgestreckt, schlank, knapp halb so lang wie die Flügeldecken und 2,3 mal so lang wie das Hypopygium (♂). Flügeldecken 2,7 mal so lang wie gemeinsam breit. Parameren [Abb. 64]. D: In Mitteleuropa hier und da an Wärmestellen und dort nicht selten.
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Die Lanzette des Penis sehr schmal [Abb. 65] [Abb. 66]. Flügeldecken des ♂ etwa 2,7 mal so lang wie gemeinsam breit, nicht ausgesprochen parallelseitig, sanft gebogen [Abb. 67], beim ♀ etwas kräftiger. Flügeldeckenbehaarung grauschwarz, grünlich irisierend. Parameren [Abb. 68]. 3,5-5,75 mm. B: Weniger thermophil als die verwandten Arten. D: In Mitteleuropa wohl überall und sehr häufig.



5.-10. Fühlerglied beim ♂ kaum länger als breit, beim ♀ quadratisch, das Endglied breitoval. Flügeldecken 2,5 mal so lang wie gemeinsam breit. Pygidium kräftiger als bei den verwandten Arten. Parameren [Abb. 70]. 3,85-4 mm. B: Alpine Art. D: Bisher nur aus Südtirol und der Schweiz.
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-5.-10. Fühlerglied etwa 1,25 mal so lang wie breit, das Endglied schmäler eiförmig als bei alpicola. Flügeldecken etwa 2,5 mal so lang wie gemeinsam breit. Pygidium schlanker als bei alpicola, etwa 1/3 so lang wie die Flügeldecken. Parameren [Abb. 71]. 3,6-4,5 mm. B: Atlantische Art. D: Südwestliches Mitteleuropa, Dänemark.
Kopf relativ größer, mäßig gewölbt, Stirn und Scheitel verlaufen in kontinuierlicher Kurve. Pygidium plump kegelförmig, etwa 1,7 mal so lang wie das langgestreckte Hypopygium. Sehr parallele Art. Flügeldecken 2,6 mal so lang wie gemeinsam breit. Die 3 Lateralkerbe der Hinterschienen sehr kurz. Parameren [Abb. 72]. 3,5-4 mm. D: In Mitteleuropa verbreitet, auch in Dänemark, selten.
-Kopf relativ kleiner aber stärker gewölbt, Stirn und Scheitel verlaufen in unvermittelter Kurve. Pygidium schlanker und länger, doppelt so lang wie das Hypopygium. Ebenfalls sehr parallele Art, Flügeldecken etwa 2,8 mal so lang wie gemeinsam breit. Parameren [Abb. 73]. 3,3 mm. D: Aus Holland beschrieben, neuerdings bei Aschaffenburg aufgefunden.