Gattung Nebria s. str. -Westpaläarktis

CarabidaeNebriinaeNebriiniNebriaNebria
Von Arved Lompe (n. Ledoux & Roux)
Ledoux, G. & Roux, P. (2005): Nebria (Coleoptera, Nebriidae) - Faune Mondial. Museum, Lyon >>>"F:\taxa\coleo\scans\Ledoux&Roux2005 Nebria_s_str.pdf"
#1
→ 2Arten mit einer einzelnen apikalen Borste auf der Oberseite des ersten Fühlerglieds sowie nichtmetallische Arten aus Albanien, Griechenland und Mazedonien mit zwei apikalen Borsten auf dem ersten Fühlerglied.
→ 40-Arten mit zwei apikalen Borsten auf der Oberseite des ersten Fühlerglieds, mit Ausnahme der nichtmetallischen Arten aus Albanien, Griechenland und Mazedonien.
#2
→ 3Skutellarporenpunkte fehlen im Allgemeinen, zumindest einseitig (außer bei seltenen Exemplaren von retrospinosa, einer kleinen, breiten und abgeflachten Art aus dem Westkaukasus mit einem Halsschild, das mindestens 1,5 x breiter als lang ist und vor der Basis gerade oder leicht geschwungene Seiten aufweist; die Basis ist so breit wie der Vorderrand); vier kleine Arten (maximal 12 mm) aus dem Kaukasus und eine aus der Tatra-Region.
→ 7-Skutellarporenpunkte sind fast immer beidseitig vorhanden.
#3
tatrica L. Miller, 1859Fundmeldungen🗺Coleoweb tatrica dumbirensis Pulpán, 1957🗺Coleoweb tatrica fatrensis Hurka & Pulpán, 1992🗺Coleoweb tatrica komareki Hurka & Pulpán, 1992🗺ColeowebHalsschildseitenrandfurchen mit zwei oder drei Borsten nahe oder vor der Mitte [Abb. 1]; dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit Diskalporen; Hinterhüften mit mehreren Borsten an der Basis; Aedoeagus [Abb. 2]. Im Durchschnitt kleiner, nicht größer als 10 mm; 8-10 mm. Habitus [Abb. 3]. D: Slowakische Republik und Polen (Tatra und angrenzende Gebirgszüge). 3 Unterarten: a) letztes Segment der Maxillarpalpen länger, hintere Winkel des Halsschilds stärker nach hinten gestreckt, Flügeldecken mit deutlich und dicht punktierten Streifen und konvexen, glänzenden Zwischenräumen. D: Kleine Tatra, Dumbier-Massiv. b) im Durchschnitt größer, tiefere Flügeldeckenstreifen mit feiner Punktierung und leicht konvexe statt flacher Zwischenräume. D: Fatra und Mala Fatra. c) kurze, breite und leicht ausgestellte Flügeldecken mit einem kleinen Zahn an den Schultern. D: Slowakisches Rudohorie-Gebirge.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 4-Halsschildseitenrandfurchen mit einer einzelnen Borste in der Mitte; dritter Zwischenraum der Flügeldecken ohne Diskalporen; Hinterhüften mit einer einzelnen Borste an der Basis; im Durchschnitt etwas größer; Kaukasus.
#4
retrospinosa Heyden, 1885🗺ColeowebHalsschild breit (im Allgemeinen mindestens 1,5 x breiter als lang), Seiten gerade oder vor der Basis leicht geschwungen, letztere so breit wie der Vorderrand, die Seitenfurche im Allgemeinen breit; Gesamterscheinung breit und flach [Abb. 4]. Sternite 4-5-6 mit je einer Borste auf jeder Seite der Mitte. Aedoeagus [Abb. 5]. 10-11 mm. D: Westkaukasus (Kuban, Swanetien, Tscherkessien).
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 5-Diese Merkmale nicht kombiniert.
#5
tenella Motschulsky, 1850🗺Coleoweb tenella megrelica Shilenkov, 1983🗺Coleoweb tenella saridaghensis Shilenkov, 1983🗺ColeowebArt schmal und länglich [Abb. 6], mit sehr glänzender Oberseite; Kopf mit netzartiger Mikroskulptur aus feinen Quermaschen, das erste Fühlerglied zylindrisch, lang und dünn; Halsschild schmal; Flügeldecken lang und schmal, mit stark punktierten Streifen und konvexen Zwischenräumen, die Schultern schmal und undeutlich; Gesamterscheinung schlank. Aedoeagus [Abb. 7]. 8-11 mm. D: West- und Zentralkaukasus, bis nach Dagestan. (432) 2 Unterarten: a) Schwarze Grübchen, Halsschildbasis tief zweibuchtig, Flügeldecken verlängert, größte Breite im apikalen Viertel, reduzierte Mikroskulptur auf der Scheibe. D: Megrelia, Quelle des Khob-Flusses. b) Braune Grübchen wie bei der Nominatform, aber mit noch schmalerem Halsschild, dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit Diskalporen und im Durchschnitt kleiner. D: Dagestan, Sari-dagh.
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Abb. 6
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Abb. 7
→ 6-Breitere Art; kurze oder fehlende Schläfen, erstes Fühlerglied dicker.
#6
caucasica Ménétriés, 1832🗺ColeowebBreiter Kopf, kräftiger Hals [Abb. 8], der sich hinter den Augen kaum verjüngt, erstes Fühlerglied eiförmig; Seiten des Halsschilds leicht geschwungen, die Basis schmaler als der Vorderrand, die Hinterwinkel spitz und nach außen gerichtet; Sternite 4-5-6 mit in der Regel je einer Borste auf jeder Seite der Mitte; mehr oder weniger dunkelbraun. Aedoeagus [Abb. 9]. 10-11 mm. D: Zentralkaukasus.
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Abb. 8
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Abb. 9
tristicula Reitter, 1888🗺Coleoweb-Kopf weniger breit, Augen weniger gewölbt [Abb. 10], erstes Fühlerglied eher dick, lang und zylindrisch; Seiten des Halsschilds nicht oder nur sehr leicht nach hinten geschwungen; Sternite 4-5-6 mit in der Regel je zwei oder drei Borsten auf jeder Seite der Mitte; glänzend schwarz. Aedoeagus [Abb. 11]. 10-12 mm. D: Westkaukasus.
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Abb. 10
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Abb. 11
#7
sitiens Antoine, 1937🗺ColeowebMarokkanische Art, lang, glatt und glänzend, stark gewölbt, vollständig orangebraun oder rotbraun; Kopf mit dickem, nach hinten breiter werdendem Hals [Abb. 12], kleinen, unscheinbaren Augen, kräftigen Fühlern mit kurzem, sehr dickem ersten Glied; Sternite 4-5-6, meist mit je zwei Borsten beiderseits; Aedoeagus [Abb. 13]. 13-15 mm. D: Marokko (Djebel Ghat, Djebel M'Goun).
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Abb. 12
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Abb. 13
→ 8-Abweichend Merkmale oder andere Herkunft.
#8
→ 9Sternite 4-5-6 mit mehreren Borsten beidseits der Mitte (außer speiseri, einer kleinen, kurzen, gedrungenen und vollständig glänzend schwarzen Art aus Bosnien, für die es einzelne Ausnahmen gibt, die aber in diese Sektion eingeordnet wurde).
→ 14-Sternite 4-5-6 mit in der Regel einer einzelnen Borste beidseits der Mitte.
#9
speiseri Ganglbauer, 1891🗺Coleoweb speiseri telekiana Csiki, 1940🗺ColeowebKleine, tiefschwarze Art; Kopf ohne hellen Fleck auf dem Scheitel; Halsschild breit (1,5-1,6 x breiter als lang), Seiten vor den spitz nach außen gerichteten und scharfen Hinterwinkeln, tief eingebuchtet; Flügeldecken mit fast parallelen Seitenrändern [Abb. 14], Schultern gezähnt. Aedoeagus [Abb. 15]. 9-11 mm. D: Bosnien. a) Größer, Flügeldecken länger mit weniger ausgeprägten Schultern, Gesamtform weniger kompakt. D: Gebirgsmassive um Ipek.
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Abb. 14
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Abb. 15
→ 10-Unterschiedlich konstituierte Arten.
#10
commixta Chaudoir, 1850🗺ColeowebHalsschild sehr breit, Seiten nicht geschwungen, gerade oder vor der Basis konvex, Hinterwinkel enden in einem kleinen, nach außen gerichteten Dorn; Flügeldecken breit (1,6 x länger als breit) und flach [Abb. 16], oft mit metallischem Schimmer, Streifen tief und Zwischenräume deutlich konvex; Aedoeagus [Abb. 17]. 12-14 mm. D: Westkaukasus (Abchasien, Tscherkessien und Fishtgebirge).
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Abb. 16
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Abb. 17
→ 11-Halsschild oft weniger breit, mit deutlich geschwungenen Seiten; Flügeldecken länger und schmaler.
#11
lafresnayei Audinet-Serville, 1821Fundmeldungen🗺Coleoweb lafresnayei cantabrica Miré, 1964Fundmeldungen🗺Coleoweb lafresnayei ferruginipes Pic, 1903🗺ColeowebFranzösische Art, ganz pechbraun; Kopf mit einem helleren Fleck auf dem Scheitel; 1. Fühlerglied verdickt [Abb. 18]. Halsschild schmal (1,4 x breiter als lang); Flügeldecken oval, Seitenränder deutlich gebogen [Abb. 19]. Aedoeagus [Abb. 20]. 10-15 mm. D: Pyrenäen, Kantabrisches Gebirge und Zentralmassiv. 2 Unterarten: a) Halsschild vorn leicht verbreitert, mit nicht divergierenden Hinterwinkeln, Flügeldeckenstreifen stark punktiert. Habitus [Abb. 21]. D: Kantabrisches Gebirge. b) Erstes Fühlerglied lang und nicht keulenförmig, groß [Abb. 22]. D: Ostpyrenäen.
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 21
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Abb. 22
→ 12-Kaukasische Art; Flügeldecken subparallel, Seitenränder gerade oder leicht gebogen.
#12
patruelis Chaudoir, 1846🗺ColeowebHalsschild herzförmig, 1,4 x breiter als lang, mit abrupt geschwungenen Seiten und schmalen Seitenfurchen; Flügeldecken konvex, Seitenränder subparallel [Abb. 23], dritter Zwischenraum mit ein bis drei Diskalporen, Mikroskulptur netzartig, aus feinen Maschen gebildet; Gesamtform schmaler und stärker konvex. Aedoeagus [Abb. 24]. 11-14 mm. D: Zentralkaukasus (Swanetien).
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Abb. 23
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Abb. 24
→ 13-Gesamtform im Allgemeinen breiter und flacher; Halsschild oft breiter, Seitenfurchen breit; Flügeldecken mit leicht gebogenen Seitenrändern, dritter Zwischenraum mit drei bis fünf Diskalporen, Mikroskulptur netzartig, aus großen, festen Maschen gebildet.
#13
motschulskyi Chaudoir, 1846🗺ColeowebKinn mit sechs Borsten; Sternite 4-6 mit je drei bis sechs Borsten beidseitig der Mitte; Hinterrand des 7. Sternits beim ♂ meist mit je zwei Borsten beidseitig der Mitte; Hinterhüften mit je zwei oder drei Borsten an der Basis; Färbung braun, fast immer ohne metallischen Glanz; Aedoeagus [Abb. 25]. 13-15 mm. Habitus [Abb. 26]. D: Ostkaukasus (Dagestan, Aserbaidschan).
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Abb. 25
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Abb. 26
viridipennis Reitter, 1885🗺Coleoweb-Kinn mit acht oder zehn Borsten; Sternite 4-6 mit je zwei oder drei Borsten beidseitig der Mitte; Hinterrand des 7. Sternits beim ♂ mit je einer Borste beidseitig der Mitte; Hinterhüften mit je einer Borste an der Basis; mit meist sehr deutlichem grünem oder violettem metallischem Glanz. Aedoeagus [Abb. 27]. 13-15 mm. Habitus [Abb. 28]. D: Zentralkaukasus (Elbrusmassiv, Swanetien).
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Abb. 27
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Abb. 28
#14
→ 15Arten mit mehr oder weniger ausgeprägtem metallischem Schimmer.
→ 16-Schwarze, braune, rötliche oder gelbliche Arten ohne metallischen Schimmer.
#15
bonellii M.F. Adams, 1817🗺Coleoweb bonellii gaedikei Jedlicka, 1965🗺Coleoweb bonellii heinziana Shilenkov, 1983🗺ColeowebVorletztes Segment der Lippentaster mit fünf bis sieben Borsten; Halsschild breit, Vorderrand tief eingekerbt mit stark ausgeprägten, prominenten Lappen an den Ecken [Abb. 29], die Seitenfurchen abgeflacht, breit und erhaben; Gesamtform breit und abgeflacht; fast immer groß. Aedoeagus [Abb. 30]. 10-18 mm. D: Ostanatolien und Westkaukasus. (410) 2 Unterarten: a) Halsschild an der Basis stark verjüngt, Flügeldecken mit langen, fast parallelen Seitenrändern und reduzierter Zwischenraum-Skulptur, Schultern fast immer unbewehrt, relativ schmaler Kopf und ziemlich matte Färbung. D: Westkaukasus. b) Halsschild breit und nur leicht an der Basis verjüngt, Flügeldecken breit und kurz mit starker Skulptur, Schultern mit einem kräftigen Zahn, Kopf dick, Färbung oft violett oder purpurfarben. D: Ostanatolien.
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Abb. 29
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Abb. 30
femoralis Chaudoir, 1843🗺Coleoweb femoralis alpigrada Csiki, 1906🗺Coleoweb-Vorletztes Segment der Lippentaster mit nur vier Borsten; das 1. Fühlerglied nicht verdickt [Abb. 31]. Halsschild stärker konvex, weniger quer und insbesondere mit schmaleren und leicht erhabenen Seitenffurchen, der Vorderrand nur leicht gekerbt; Gesamtform schmaler und stärker konvex [Abb. 32]; Aedoeagus [Abb. 33]. fast immer kleiner: 9-11 mm. D: Nördliches und südöstliches Rumänien (Rodnei-Gebirge) und Ukraine. (465) a) Erstes Fühlerglied leicht verdickt, Beine gelblich. D: südöstliche Karpaten.
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
#16
dahlii Duftschmid, 1812🗺Coleoweb dahlii littoralis Dejean, 1826🗺Coleoweb dahlii montenegrina Apfelbeck, 1904🗺Coleoweb dahlii velebitica Heyden, 1884🗺ColeowebHalsschildsseitenfurchen mit zwei oder drei Borsten nahe oder vor der Mitte, zusätzlich zur Borste am Hinterwinkel; Hinterwinkel des Halsschilds spitz und nach hinten und außen gerichtet [Abb. 34]; erstes Fühlerglied auffallend zylindrisch; Aedoeagus [Abb. 35]. 11-14 mm. D: Vom Julischen Venetien bis Montenegro und Albanien.(386) 3 Unterarten: a) Schmal und parallel, mit einfarbigen Fühlern; Julisches Venetien und Dalmatien. b) Halsschild und Flügeldecken sehr breit, Halsschildswindung stark ausgeprägt, Hinterwinkel stark nach außen gerichtet. D: Montenegro. c) Ähnlich montenegrina, jedoch mit weniger ausgeprägten Hinterwinkeln des Halsschilds und hellbraunen Schienen. D: Velebit.
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Abb. 34
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Abb. 35
→ 17-Halsschildsseitenfurchen mit einer einzelnen Borste in der Nähe der Mitte, zusätzlich zur Borste am Hinterwinkel.
#17
→ 18Geflügelt; Seitenränder der Flügeldecken fast gerade, parallel; Metepisternien an der Basis deutlich länger als breit; europäische oder nordafrikanische Arten.
→ 20-Flügel reduzierte oder verkümmert; Seitenränder der Flügeldecken oft stärker gebogen; Metepisternien manchmal kaum länger als an der Basis breit.
#18
andalusia Rambur, 1837Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild mit sehr breiten Seitenfurchen, an den Seiten stark gerundet [Abb. 36] [Abb. 37], die Basis kaum breiter als der Vorderrand, die basale Vertiefung, die Seitenfurchen und der vordere Teil sehr dicht und grob punktiert (die basale Punktierung nimmt zur Scheibe hin ab, die dicht mikropunktiert ist), die Oberseite matt glänzend [Abb. 38]; Aedoeagus [Abb. 39] [Abb. 40]. 11-14 mm. D: Spanien, Süditalien und Maghreb.
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Abb. 36
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Abb. 37
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Abb. 38
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Abb. 39
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Abb. 40
→ 19-Halsschild mit weniger breiten Seitenfurchen, weniger gerundeten Seiten, die Basis breiter als der Vorderrand, basale Vertiefung, Seitenfurchen und Vorderteil weniger dicht punktiert (die aus großen Punkten bestehende basale Punktierung endet fast ohne Übergang und wird durch die Mikropunktierung der Scheibe ersetzt), Oberseite glänzend und mikroskulptiert.
#19
brevicollis (F., 1792)Fundmeldungen🗺Coleoweb brevicollis uzokensis ObenbergerLippentaster vollständig rötlich-gelb; Mikroskulptur der Flügeldecken aus feinen Quermaschen bestehend [Abb. 41]; Hintertarsen im Allgemeinen mit zahlreichen Borsten auf der Oberseite [Abb. 42]; Aedoeagus [Abb. 43] [Abb. 44]. 10-14 mm. Habitus [Abb. 45] [Abb. 46]. D: Weit verbreitet in Europa, Nordafrika und Kleinasien; einige wahrscheinlich importierte Exemplare wurden in Nordamerika gefunden. a) Körperanhänge glänzend schwarz. D: Bulgarien.
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Abb. 41
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Abb. 42
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Abb. 43
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Abb. 44
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Abb. 45
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Abb. 46
salina Fairmaire & Laboulbène, 1854Fundmeldungen🗺Coleoweb-Mindestens das erste Glied der Lippentaster verdunkelt; Die Mikroskulptur der Flügeldecken netzartig mit isodiametrischen Maschen [Abb. 47]; Hintertarsen höchstens mit wenigen Borsten auf der Oberseite [Abb. 48]; Aedoeagus [Abb. 49]. 10-13 mm. Habitus [Abb. 50]. D: Westeuropa.
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Abb. 47
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Abb. 48
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Abb. 49
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Abb. 50
#20
→ 21Arten aus Anatolien, dem Kaukasus oder dem Nordosten Irans.
→ 24-Arten aus Europa.
#21
adjarica Shilenkov, 1983🗺ColeowebKleine, breite und leicht gewölbte Art, intensiv glänzend schwarz; Kopf sehr breit mit kleinen Augen; Flügeldecken mit kurzem, breitem Apex [Abb. 51], tiefen, bis zum Apex reichenden Streifen und stark gewölbten Zwischenräumen; Aedoeagus [Abb. 52]. Kleiner: 9-10 mm. D: Nordostanatolien (Adjarsk).
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Abb. 51
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Abb. 52
→ 22-Größere Arten; Kopf nicht oder nur geringfügig vergrößert, mit normal großen Augen; Flügeldecken mit normal langem Apex; größer als 11 mm.
#22
verticalis Fischer von Waldheim, 1828🗺Coleoweb verticalis animosa Shilenkov, 1983🗺ColeowebBreite und flache Art [Abb. 53]; Kopf mit hellem Fleck auf dem Scheitel; Halsschild sehr breit, oft 1,5 x breiter als lang, Seiten fast bis zu den Hinterwinkeln gerundet, Seitenfurchen sehr breit, aufgebogen, stark punktiert; Basalrand der Flügeldecken ohne Winkel in den Seitenrand übergehend; Aedoeagus [Abb. 54]. 12-15 mm. D: Ostkaukasus. a) Beine dunkelrot mit manchmal dunkleren Schienen, Halsschild schmaler mit weniger erhabenen Seitenfurchen, Flügeldecken schmaler. D: Swanetien.
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Abb. 53
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Abb. 54
→ 23-Kopf ohne hellen Fleck auf dem Scheitel; Halsschild im Allgemeinen schmaler, Seiten lang und vor den Hinterwinkeln ausgerandet; Basalrand der Flügeldecken winklig mit den Seitenrändern verwachsen.
#23
faldermanni Ménétriés, 1832🗺ColeowebGesamtform weniger breit [Abb. 55]; Halsschildseitenfurchen weniger breit, mit weniger deutlicher Punktierung; Flügeldecken fast parallel, Seitenränder nur leicht gebogen, Apikalkante schwach ausgeprägt, Mikroskulptur netzartig mit isodiametrischen Maschen; 12-13 mm. D: Kaukasus (Talyschgebirge).
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Abb. 55
elbursiaca B. Bodemeyer, 1927🗺Coleoweb elbursiaca bagrovdaghensis Shilenkov, 1983🗺Coleoweb-Gesamtform breiter; Halsschildseitenfurchen breiter und stärker punktiert; Flügeldecken oval, Seitenränder stärker gebogen [Abb. 56], Apikalkante deutlich ausgeprägt, Mikroskulptur aus einem feinen Netz von Querlinien, die stellenweise längliche Maschen bilden; Aedoeagus [Abb. 57]. 11-15 mm; D: Iran, die Nominatform im Elbursgebirge. a) Halsschild breiter, Flügeldecken relativ schmal und gewöbt. D: Bagrov Dagh.
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Abb. 56
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Abb. 57
#24
→ 25Französische Arten aus dem Zentralmassiv oder den Pyrenäen.
→ 27-Arten, die auf der Iberischen Halbinsel heimisch sind.
→ 32-Arten aus anderen Regionen.
#25
rousseleti Ledoux und Roux, 1988Hinterecken des Halsschilds fast rechtwinkelig [Abb. 58]; Kopf ohne hellen Fleck auf dem Scheitel; Flügeldecken auch an der Spitze und an den Seiten mit stark gewölbten Zwischenräumen, die Mikroskulptur besteht aus einem feinen Netz von Querlinien; [Abb. 59]11 mm. D: Hautes-Pyrénées (Louron-Tal). (382)
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Abb. 58
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Abb. 59
→ 26-Hinterecken des Halsschilds spitzwinkelig, nach hinten und außen gerichtet; Kopf mit einem hellen, doppelten und mehr oder weniger erloschenen Fleck auf dem Scheitel; Flügeldecken an der Spitze und an den Seiten mit weniger gewölbten Zwischenräumen, die netzartige Mikroskulptur besteht aus isodiametrischen Maschen.
#26
rubripes Audinet-Serville, 1821🗺ColeowebHalsschild mit breiteren und stärker punktierten Seitenfurchen [Abb. 60], ebenso der Bereich vor der vorderen Querrille und der basalen Vertiefung; die Vorderwinkel sind leicht hervortretend, die Hinterwinkel weniger spitz; Flügeldeckenstreifen stark punktiert; Beine im Allgemeinen rot, die Form atripes hat jedoch schwarze Beine; Aedoeagus [Abb. 61]. 10-12 mm. D: Zentralmassiv.
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Abb. 60
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Abb. 61
olivieri Dejean, 1826🗺Coleoweb-Halsschild mit schmaleren, flacheren und spärlich punktierten Seitenfurchen [Abb. 62], ebenso der Bereich vor der vorderen Querrille und der basalen Vertiefung; die Vorderwinkel treten stärker hervor, die Hinterwinkel spitzer; Flügeldeckenstreifen schwach punktiert; Beine stets schwarz; Aedoeagus [Abb. 63]. 10-13 mm. D: Pyrénées-Orientales und Ariège, die Art ist jedoch nicht aus Spanien bekannt.
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Abb. 62
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Abb. 63
#27
→ 28Relativ schmale und schlanke Arten mit stets sehr dünnen Tarsen.
→ 29-Deutlich breitere und robustere Arten mit sehr dickem Hals und dünnen oder kräftigen Tarsen.
#28
andarensis Bolívar y Pieltain, 1923🗺ColeowebHalsschild vorn schmaler, Vorderwinkel leicht nach vorn vorstehend, Seiten vor der Basis schwach ausgerandet, Hinterwinkel nach hinten, aber nicht nach außen vorstehend; Flügeldecken hinten nicht oder kaum verbreitert [Abb. 64]; Basis der Hinterhüften mit einer einzelnen Borste; Kinnzahn deutlich zweispitzig; völlig tief schwarzbraun; Aedoeagus [Abb. 65]. 10-13 mm. D: Spanien: Zentrales Kantabrisches Gebirge.
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Abb. 64
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Abb. 65
vuillefroyi Chaudoir, 1866🗺Coleoweb-Halsschild vorn breiter, Vorderwinkel deutlich nach vorn vorragend, Seiten vor der Basis deutlich ausgerandet, Hinterwinkel nach hinten und außen vorstehend; Flügeldecken nach hinten deutlich verbreitert [Abb. 66]; Basis der Hinterhüften mit mehreren Borsten; Kinnzahn nur leicht gekerbt; durchgehend hellbraun, mehr oder weniger rötlich; Aedoeagus [Abb. 67]. 11-13 mm. D: Zentrale Gebirgszüge der Iberischen Halbinsel: Sierra Guadarrama, Sierra de Béjar und Sierra d'Urbion.
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Abb. 66
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Abb. 67
#29
punctatostriata Schaufuss, 1876🗺ColeowebGroße, eher längliche Art; Halsschildbasis nicht breiter als der Vorderrand; Flügeldecken mit tiefen Streifen, die bis zur Spitze deutlich punktiert sind, Zwischenräume gewölbt, Mikroskulptur besteht aus einem Netz feiner Querlinien; Aedeagus schlank; 13-16 mm. D: Portugal (Sierra d'Estrela).
→ 30-Arten, die nicht alle diese Merkmale aufweisen.
#30
sobrina Schaufuss, 1862🗺Coleoweb sobrina sinuata Bruneau de Miré, 1964Fundmeldungen🗺Coleoweb sobrina ubinensis Bruneau de Miré, 1964🗺ColeowebDie Augen treten leicht hervor; der Hals ist im Profil betrachtet weniger dick als die maximale Breite des Kopfes einschließlich der Augen. Flügeldecken mit leicht gebogenem Basalrand [Abb. 68], Streifen mit sehr schwacher Punktierung (manchmal fast fehlend); Beine länger und schlanker, Schenkel im Allgemeinen weniger dick, Tarsen stets schlank; Aedeagus proportional viel kleiner; etwas weniger massige Gestalt; Aedoeagus [Abb. 69]. 11-14 mm; D: Spanien: West- und Zentralkantabrisches Gebirge. (420) 2 Unterarten: a) Seiten des Halsschilds vorn leicht abgerundet, Seitenfurche weniger breit [Abb. 70]. Aedoeagus [Abb. 71]. Habitus [Abb. 72]. D: Sierra de Reinosa. b) insgesamt länglichere Gestalt mit breiteren Schultern, Seiten des Halsschilds stark abgerundet, fast bis zu den kurzen Hinterwinkeln, Flügeldecken mit deutlicher Punktierung. D: Pena Ubina.
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Abb. 68
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Abb. 69
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Abb. 70
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Abb. 71
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Abb. 72
→ 31-Augen nicht oder kaum hervortretend, fast im Hals liegend; der Hals ist im Profil mindestens so dick wie die maximale Kopfbreite einschließlich der Augen; Flügeldeckenstreifen deutlich oder sogar stark punktiert; Beine etwas kürzer und weniger schlank, die Schenkel im Allgemeinen dicker; Tarsen ziemlich kräftig; etwas massigere Gestalt.
#31
asturiensis Bruneau de Miré, 1964Fundmeldungen🗺ColeowebHals dick, subzylindrisch [Abb. 73]; Flügeldecken mit deutlich punktierten Streifen und im dritten Zwischenraum mit drei oder vier Diskalporen [Abb. 74]; Aedeagus proportional viel größer [Abb. 75] [Abb. 76]; oft kleiner: 11-14 mm. D: Westliches und Zentrales Kantabrisches Gebirge (bis zum León-Gebirge und dem Galicischen Massiv). (422) Die Halsschildproportionen können an einer Fundstelle erheblich variieren (beide Tiere det. Ch. Huber) [Abb. 77] [Abb. 78].
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Abb. 73
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Abb. 74
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Abb. 75
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Abb. 76
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Abb. 77
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Abb. 78
belloti Franz, 1954Fundmeldungen🗺Coleoweb-Hals sehr dick, nach hinten stark verbreitert [Abb. 79]; Flügeldecken mit stark punktierten Streifen und im dritten Zwischenraum mit nur einer oder zwei Diskalporen; Aedoeagus [Abb. 80]. Oft größer, aber extrem variabel: 12-17 mm. Habitus [Abb. 81]. D: Spanien (Montes de León).
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Abb. 79
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Abb. 80
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Abb. 81
#32
posthuma K. & J. Daniel, 1891🗺ColeowebDritter Zwischenraum der Flügeldecken ohne Diskalporen; Seiten des Halsschilds vor den Hinterwinkeln tief eingezogen [Abb. 82]; Aedoeagus [Abb. 83]. 12-14 mm. D: Italien (Apenninen, Monte Reatini und Abruzzen).
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Abb. 82
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Abb. 83
→ 33-Dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit mindestens einer, meist jedoch drei oder vier Diskalporen.
#33
storkani Maran, 1939🗺ColeowebKopf spärlich mikropunktiert, ohne Fleck oder mit einem sehr schwachen, helleren Fleck auf dem Scheitel; Augen groß und ziemlich hervorstehend; Fühler kurz und dick, das erste Glied auffallend dick [Abb. 84]; Halsschild mit sehr regelmäßig gerundeten Seiten, die Basis so breit wie der Vorderrand; Flügeldeckenstreifen tief, Zwischenräume gewölbt, Mikroskulptur aus einem Netz quer verlaufender Linien, die stellenweise Maschen bilden; Tarsen kräftig; 11-14 mm. Habitus [Abb. 85]. D: Griechenland (Peristeri-Massiv).
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Abb. 84
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Abb. 85
→ 34-Arten ohne diese Merkmale.
#34
attemsi Apfelbeck, 1908🗺ColeowebKopf glatt mit einem großen, hellen Fleck auf dem Scheitel, manchmal geteilt oder kaum sichtbar; Augen ziemlich klein, im den Hals übergehend; Fühler dick; Halsschild sehr breit (1,7 x breiter als lang), die Seiten vorn weniger gerundet als hinter der Mitte; Flügeldeckenzwischenräume sehr leicht gewölbt; Hintertarsen kräftig, das vierte Glied an der Spitze schräg eingeschnitten; Aedoeagus [Abb. 86]. 12-14 mm. Habitus [Abb. 87]. D: Südalbanien und angrenzende Gebiete.
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Abb. 86
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Abb. 87
→ 35-Arten ohne diese Merkmale.
#35
tibialis Bonelli, 1810🗺Coleoweb tibialis doderoi Bänninger, 1924🗺ColeowebSchwarze oder pechbraune Arten, ziemlich glänzend; Basale Vertiefung und Halsschildseitenfurchen mit großer, dichter Punktierung, der Bereich vor der vorderen Querfurche etwas weniger stark punktiert; Flügeldecken mit tiefen Streifen, deutlicher Punktierung, und auch an der Spitze und an den Seiten gewölbten Zwischenräumen, Basalrand rechtwinkelig zur Naht, Schultern gezähnt; Tarsen schlank; Aedoeagus [Abb. 88]. 10-14 mm. Habitus [Abb. 89]. D: Seealpen und südlicher und zentraler Apennin bis hinunter nach Latium. a) Halsschild sehr breit, an der Basis weniger verjüngt. D: Latium, Monte Viglio.
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Abb. 88
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Abb. 89
→ 36-Arten, die diese Merkmale nicht aufweisen und alle zur Balkanfauna gehören; oft etwas abgeflacht; vollständig braun, mehr oder weniger hell und manchmal rötlich.
#36
→ 37Erstes Fühlerglied kegelförmig; kleine, schmale und abgeflachte Arten vom Parnass oder Olymp.
→ 38-Erstes Fühlerglied zumindest in der apikalen Hälfte subzylindrisch, im ersten Drittel manchmal erweitert.
#37
olympica Maran, 1938Fundmeldungen🗺ColeowebErstes Fühlerglied an der Spitze sehr dick, mit einer einzelnen apikalen Borste oberseits [Abb. 90]; zweites Fühlerglied mit einer einzelnen Borste unterseits; Aedoeagus [Abb. 91]. 10-12 mm. Habitus [Abb. 92]. D: Griechenland (Olymp).
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Abb. 90
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Abb. 91
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Abb. 92
vseteckai Maran, 1938🗺Coleoweb-Erstes Fühlerglied mit zwei apikalen Borsten oberseits [Abb. 93]; zweites Fühlerglied mit mindestens zwei Borsten, eine oberseits und eine unterseits; Aedoeagus [Abb. 94]. 10-12 mm. Habitus [Abb. 95]. D: Griechenland (Parnassos und Giona).
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Abb. 93
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Abb. 94
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Abb. 95
#38
taygetana Rottenberg, 1874Fundmeldungen🗺Coleoweb taygetana chelmosensis Maran, 1944Fundmeldungen🗺ColeowebSchlankere, längere und eher schmale Art [Abb. 96] [Abb. 97]; Seitenränder der Flügeldecken fast geradlinig und parallel; Aedoeagus [Abb. 98] [Abb. 99]. 9-12,5 mm. D: Griechenland (Gebirge des Peloponnes; die Nominatform auf Taygetos und Parnon). a) Flügeldecken fast parallel und abgeflacht [Abb. 100], 9-10 mm, Hinterwinkel des Halsschilds spitz, nach hinten und außen gerichtet. D: Chelmos, Erymanthos und Kyllini.
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Abb. 96
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Abb. 97
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Abb. 98
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Abb. 99
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Abb. 100
→ 39-Robustere Arten, kurz und relativ breiter; Seitenränder der Flügeldecken stärker gebogen.
#39
aetolica Apfelbeck, 1901🗺Coleoweb aetolica peristerica Apfelbeck, 1901🗺Coleoweb aetolica vermionica Maran, 1938🗺ColeowebInsgesamt weniger breite und weniger robuste Form [Abb. 101], oft kleiner; erstes Fühlerglied weniger dick, manchmal leicht verbreitert; Zwischenräume leicht gewölbt, der dritte mit zwei bis vier Diskalporen; Aedoeagus [Abb. 102]. 11-13 mm. D: Griechenland (Pindusgebirge und angrenzende Massive, östlich bis zum Giona-Gebirge sowie Vermion-Gebirge). 2 Unterarten: a) Erstes Fühlerglied zylindrisch, ziemlich groß. D: Peristeri-Gebirge. b) Basis der Hinterhüften mit zwei Borsten, Vorderbrustfortsatz vollständig umrandet und an der Spitze abgerundet, ziemlich klein. Aedoeagus [Abb. 103]. D: Vermion-Gebirge.
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Abb. 101
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Abb. 102
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Abb. 103
macedonica Maran, 1938🗺Coleoweb macedonica galicica Horvatovich, 1974🗺Coleoweb macedonica kaimakcalanensis Horvatovich, 1974🗺Coleoweb macedonica korabica Horvatovich, 1974 macedonica papingutica Horvatovich, 1974🗺Coleoweb macedonica rambouseki Maran, 1938🗺Coleoweb macedonica tomoricensis Horvatovich-Gesamtform breit und robust [Abb. 104], im Durchschnitt größer; erstes Fühlerglied kurz und dick mit in der Regel zwei apikalen Borsten oberseits; Halsschild vorne breit, an der Basis schmaler, an den Seiten deutlich gerundet; Zwischenräume flach, der dritte mit höchstens ein oder zwei Diskalporen; 11-14 mm. D: Albanien, Mazedonien und Nordgriechenland. 6 Unterarten: a) Klein. D: Berg Galicica. b) Groß, rotbraun. D: Nidze-planina, Kaimakchalan. c) Flügeldecken kurz und breit mit gerundeten Seitenrändern. D: Mazedonien, Berg Korab. d) Groß, Vorderwinkel des Halsschilds stark vorstehend, Flügeldecken lang und schmal, erstes Fühlerglied konisch, Aedeagus vor der Spitze verdickt und dann abrupt verjüngt. D: Albanien, Majae Papingut. e) Mittelgroß; Halsschild vorn leicht erweitert, an den Seiten leicht abgerundet. D: Mazedonien, Berg Jablanica, Krstac. f) Klein, erstes Fühlerglied erweitert. D: Südalbanien, Berg Tomorica.
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Abb. 104
#40
→ 41Arten mit metallischem Schimmer; Griechenland, Italien, Rumänien und Naher Osten (Libanon, Syrien und Türkei).
→ 44-Braune oder schwarze Arten ohne metallischen Schimmer.
#41
transsylvanica Germar, 1823🗺ColeowebKleinere (maximal 12 mm) und schmalere Arten [Abb. 105]; Flügeldecken mit metallischem Schimmer, Streifen schwach punktiert und Zwischenräume nur leicht gewölbt; viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze schräg abgeschnitten; Aedoeagus [Abb. 106]. Kleiner: 10-12 mm. D: Rumänien (in den Südkarpaten).
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Abb. 105
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Abb. 106
→ 42-Größere (mindestens 13 mm) und breitere Arten; Flügeldecken mit ausgeprägtem metallischem Schimmer (violett, blau oder grün) [Abb. 107], Streifen stark punktiert und Zwischenräume stark gewölbt; viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze gerade (bei hemprichi leicht schräg [Abb. 108]) abgeschnitten.
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Abb. 107
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Abb. 108
#42
hemprichi Klug, 1832Fundmeldungen🗺ColeowebUnterflügel gut entwickelt; Halsschild kurz vor den Hinterwinkeln sehr kurz ausgerandet [Abb. 109]; Seitenränder der Flügeldecken annähernd geradlinig, in der Mitte parallel [Abb. 110] [Abb. 107]; Aedoeagus [Abb. 111] [Abb. 112]. 12-15 mm. D: Iran, Irak, Libanon, Syrien und Südtürkei.
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Abb. 109
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Abb. 110
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Abb. 107
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Abb. 111
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Abb. 112
→ 43-Unterflügel rudimentär; Seitenränder der Flügeldecken nicht parallel.
#43
heydeni Latreille, 1802🗺ColeowebSeitenfurchen des Halsschilds sehr breit, schwach punktiert, stark erhaben, die Seitenränder über ihre gesamte Länge ziemlich regelmäßig gerundet, die Ausrandung vor der Basis fast fehlend [Abb. 113]; Streifen der Flügeldecken stark punktiert, besonders nahe der Basis; 13-17 mm. D: Griechenland (Kefalonia)
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Abb. 113
kratteri Dejean, 1831🗺Coleoweb kratteri pindica Jeanne, 1974🗺Coleoweb kratteri valonensis Apfelbeck, 1904🗺Coleoweb-Seitenfurchen des Halsschilds etwas schmaler und weniger stark nach oben gebogen, die Seitenränder lang gerundet, aber vor der Basis deutlich ausgerandet; die Flügeldecken sind oval mit von der Basis bis zur Spitze gleich groß punktierten Streifen; Aedoeagus [Abb. 114]. 13-16 mm. D: Südalbanien, Griechenland sowie Süd- und Mittelitalien. 2 Unterarten: a) Seiten des Halsschilds weniger stark geschwungen als bei der Nominatform, mit stumpfen und fast rechtwinkligen Hinterecken. D: Pindusmassiv. b) Halsschild mit an der Spitze breit abgerundeten Vorderwinkeln und vor den Hinterwinkeln lang ausgerandeten Seiten. D: Valona.
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Abb. 114
#44
→ 45Halsschildseitenfurchen mit einer einzelnen Borste in der Nähe der Mitte, zusätzlich zur Borste am Hinterwinkel.
→ 54-Halsschildseitenfurchen mit zwei oder drei Borsten in der Nähe der Mitte, zusätzlich zu der einen am Hinterwinkel.
→ 63-Halsschildseitenfurchen mit mindestens drei und manchmal vier oder fünf Borsten, zusätzlich zu der einen am Hinterwinkel; Hintertarsen stets kräftig; im Allgemeinen mehr als 12 mm lang.
#45
fischeri Faldermann, 1836🗺Coleoweb fischeri anatolica Jedlicka, 1965🗺ColeowebKopf breit bis sehr breit; Halsschild sehr breit, trapezförmig, die Vorderwinkel stark nach vorn vorragend [Abb. 115], die Seitenfurchen breit und erhaben, die Seiten vor der Basis ausgerandet; Hintertarsen breit, oben abgeflacht, besonders beim ♂; Aedoeagus [Abb. 116]. 14-21 mm. D: Ostanatolien bis Kaukasus und Armenien. (473) a) Halsschildbasis 0,9 x so lang wie der Vorderrand, Flügeldeckenstreifen schwach punktiert, D: Anatolien, Egribelpass.
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Abb. 115
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Abb. 116
→ 46-Halsschild nicht trapezförmig mit leicht hervorstehenden Vorderwinkeln; dritter Zwischenraum der Flügeldecken mit mindestens einer Diskalpore, häufiger drei oder vier; Hintertarsen gewölbt; nicht größer als 13 mm.
#46
→ 47Schlanke und eher abgeflachte Arten; der dritte Zwischenraum der Flügeldecken im Allgemeinen ohne Diskalporen; viertes Fühlerglied mit zahlreichen feinen Borsten, zusätzlich zu den Endborsten; der Kiel, der sich von den Seitenrändern der Flügeldecken nach vorne erstreckt, kräftig und einen kleinen, hervorstehenden Lappen bildend; Sternite 4-5-6 mit mindestens zwei Borsten auf jeder Seite der Mitte; östlich des Pontischen Gebirges.
→ 49-Diese Merkmale nicht kombiniert.
#47
pontica Ledoux & Roux, 1990🗺ColeowebHalsschild vor der Basis mit langer, schwacher, aber erkennbarer Ausrandung [Abb. 117], Hinterwinkel spitz nach hinten und leicht nach außen gerichtet; viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze schräg eingeschnitten, aber unterhalb des Onychiums nicht zu einer Apophyse verlängert; Aedoeagus [Abb. 118]. 10-12 mm. D: Anatolien (östlich des Pontischen Gebirges).
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Abb. 117
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Abb. 118
→ 48-Halsschild mit nicht oder kaum vor der Basis ausgerandeten Seiten, Hinterwinkel mit einem kleinen (manchmal kaum sichtbaren) nach hinten und außen gerichteten Zahn.
#48
deuveiana Ledoux & Roux, 1990🗺ColeowebErstes Fühlerglied subzylindrisch; Schultern leicht abgeflacht [Abb. 119]; viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze schräg eingeschnitten, unterhalb des Onychiums nicht zu einer Apophyse verlängert; Fühler ragen nicht über die Mitte der Flügeldecken hinaus; 10-12 mm. D: Anatolien (östliches Pontisches Gebirge).
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Abb. 119
glacicola Ledoux und Roux, 2001-Erstes Fühlerglied dicker, leicht konisch; Schultern stärker ausgeprägt [Abb. 120]; viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze schräg eingeschnitten und unterhalb des Onychiums in eine kurze Apophyse verlängert; 10-12 mm. D: Anatolien (östliches Pontisches Gebirge). (438)
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Abb. 120
#49
leonensis Assmann, 2000🗺ColeowebHalsschild ziemlich klein, 1,35-1,40 x breiter als lang; Flügeldecken oval [Abb. 121], 1,7 x länger als breit, 1,6 x breiter als der Halsschild, mit Diskalporen im dritten Zwischenraum; Sternite 4-5-6 mit zwei, drei oder sogar vier Borsten jederseits der Mitte; 11-13 mm. D: Iberische Halbinsel (südliches Kantabrisches Gebirge).
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Abb. 121
→ 50-Diese Merkmale nicht kombiniert; Arten aus Anatolien oder Marokko.
#50
→ 51Halsschild vor der Basis ausgerandet, Hinterecken spitzwinkelig und und leicht nach außen gerichtet.
→ 53-Halsschild vor der Basis nicht ausgerandet, Hinterecken stumpfwinkelig und nach hinten gerichtet.
#51
walterheinzi Ledoux & Roux, 1990🗺ColeowebZwischenräume mikropunktiert (bei starker Vergrößerung), der dritte ohne Diskalporen; viertes Fühlerglied zur Spitze hin fein behaart; viertes Hintertarsenglied an der Spitze gerade abgeschnitten; Aedoeagus [Abb. 122]. 10-12 mm. Habitus [Abb. 123]. D: Anatolien (Südostkurdistan).
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Abb. 122
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Abb. 123
→ 52-Zwischenräume ohne Mikropunktierung, der dritte mit Diskalporen; viertes Fühlerglied an der Spitze unbehaart, abgesehen von den üblichen großen Endborsten.
#52
atlantica Oberthür, 1883🗺ColeowebErstes Fühlerglied auffallend kurz und dick [Abb. 124]; Halsschild mit schmalen Seitenfurchen, die Basis schmaler als der Vorderrand (0,85 x so breit wie dieser); Hintertarsen kurz und kräftig, das vierte Glied an der Spitze gerade abgeschnitten; Aedoeagus [Abb. 125]. 10-13 mm. Habitus [Abb. 126]. D: Marokko (Westlicher Hoher Atlas).
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Abb. 124
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Abb. 125
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Abb. 126
finissima Ledoux & Roux, 1990🗺Coleoweb-Erstes Fühlerglied länger, ziemlich dick, kegelförmig; Halsschild mit undeutlichen Seitenfurchen, die recht breit und leicht nach oben gebogen erscheinen können, die Basis so breit wie der Vorderrand; Hintertarsen länger und dünner, das vierte Glied an der Spitze schräg abgeschnitten; Aedeagus auffallend schlank; Aedoeagus [Abb. 127]. 11 mm. Habitus [Abb. 128]. D: Anatolien (östliches Pontisches Gebirge).
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Abb. 127
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Abb. 128
#53
arcensis Ledoux & Roux, 1990Fundmeldungen🗺ColeowebSchmalerer Habitus [Abb. 129] [Abb. 130]; Fühler lang, das erste Glied dünner, an der Basis kegelförmig, dann subzylindrisch; Flügeldecken etwa 1,7 x länger als breit, Streifen schwach, aber deutlich punktiert, Zwischenräume gewölbt; Beine länger; Aedoeagus [Abb. 131]. 10-12 mm. D: Ostanatolien (Nordostabhang des Ararat).
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Abb. 129
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Abb. 130
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Abb. 131
thonitida Ledoux & Roux, 1990🗺Coleoweb-Gedrungener Habitus [Abb. 132]; Fühler reichen kaum bis zur Mitte der Flügeldecken, das erste Glied ist kurz und dick; Flügeldecken etwa 1,6 x länger als breit, Streifen glatt und Zwischenräume flach; Beine kürzer; Aedoeagus [Abb. 133]. 11-12 mm. D: Ostanatolien (Van-Gebiet).
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Abb. 132
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Abb. 133
#54
→ 55Flügeldecken mit unterbrochenen Streifen oder Zwischenräumen, die grob gerunzelt oder leicht gewellt erscheinen; die Seiten des Halsschilds sind an der Basis nicht ausgerandet.
→ 56-Flügeldecken weder gerunzelt noch gewellt.
#55
schlegelmilchi M. F. Adams, 1817🗺ColeowebFlügeldecken mit schwachen, stellenweise geschwundenen Streifen (insbesondere die äußeren), Zwischenräume nicht gestört, Oberseite glänzend. Hinterwinkel an der Spitze scharf, die netzartige Mikroskulptur besteht aus länglichen Maschen; Aedoeagus [Abb. 134]. 12-15 mm. Habitus [Abb. 135]. D: Transkaukasus (bis nach Anatolien und Iran).
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Abb. 134
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Abb. 135
irregularis Jedlicka, 1965🗺Coleoweb-Flügeldecken mit deutlichen und durchgehenden Streifen, Zwischenräume von gehämmertem Aussehen, Oberseite matt. Halsschild matter, die Seitenrandkehle breit und die Hinterecken zu nach hinten gerichteten Lappen abgeflacht, an der Spitze breit abgerundet. Die Mikroskulptur stark, netzartig, aus isodiametrischen Maschen gebildet; Aedoeagus [Abb. 136]. 11-13 mm. Habitus [Abb. 137]. D: Anatolien (östlich des Pontischen Gebirges).
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Abb. 136
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Abb. 137
#56
→ 57Viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze schräg abgeschnitten; Arten aus den österreichischen oder italienischen Alpen.
→ 58-Viertes Glied der Mitteltarsen an der Spitze gerade abgeschnitten; Arten aus Anatolien oder dem Kaukasus.
#57
hellwigii Panzer, 1802Fundmeldungen🗺Coleoweb hellwigii chalcicola Franz, 1949Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildseiten vor der Basis kurz, tief und abrupt ausgerandet, Hinterwinkel stark nach außen vortretend; erstes Glied der Fühler kurz und sehr dick; Flügeldecken mit kleinen Diskalporen; Färbung mehr oder weniger dunkel pechbraun; Fühler und Beine stets ganz gelbrot [Abb. 138]; Aedoeagus [Abb. 139] [Abb. 140]; Penisspitze sehr kurz, seine Spitze nur so lang wie am distalen Ende das Präputialfeldes breit [Abb. 141]. 11-14 mm. Habitus [Abb. 142]. D: Österreichische Zentralalpen (Urgebirge), nicht in den Dolomiten wie bei Ledoux & Roux (l.c.) angegeben. (469) a) Fühler und Beine häufig zum Teil geschwärzt [Abb. 143], dritter Flügeldeckenstreifen bisweilen mit starken Porenpunkten. Penis weniger kurz, seine Spitze etwa doppelt so lang wie am distalen Ende des Präputialfeldes breit, dieses fast doppelt so lang wie breit [Abb. 144]; D: Nördliche Kalkalpen mit Ausschluß der Berge südlich des Ennstales (nicht in den Dolomiten wie bei Ledoux & Roux (l.c.) angegeben).
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Abb. 138
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Abb. 139
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Abb. 140
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Abb. 141
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Abb. 142
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Abb. 143
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Abb. 144
dejeanii Dejean, 1826Fundmeldungen🗺Coleoweb dejeanii styriaca Schaum, 1856🗺Coleoweb-Halsschildseiten vor der Basis weniger tief und weniger abrupt ausgerandet [Abb. 145] [Abb. 146], Hinterwinkel weniger nach außen gerichtet; erstes Fühlerglied leicht verdickt; Flügeldecken mit grubigen Diskalporen; überwiegend schwarz gefärbt. Aedoeagus [Abb. 147] [Abb. 148], Penisspitze sehr schlank [Abb. 149]; 11-13 mm. D: Kärntner und Steirische Alpen. a) Kopf weniger dick, mit stärker hervortretenden Augen; Flügeldecken mehr parallel; kleinere Diskalporen; Körperanhänge vollständig rotbraun. D: Steiermark.
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Abb. 145
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Abb. 146
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Abb. 147
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Abb. 148
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Abb. 149
#58
→ 59Seiten des Halsschilds leicht gerundet oder gerade oder manchmal hinter der Mitte leicht ausgerandet.
→ 61-Seiten des Halsschilds gerundet und hinter der Mitte deutlich ausgerandet.
#59
gotschi Chaudoir, 1846Halsschild weniger gewölbt, an der Basis sehr schmal, Seiten vorn leicht gerundet, hinten gerade oder kaum ausgerandet, Hinterwinkel nur leicht nach hinten vorspringend; Gesamtform ziemlich schmal [Abb. 150]: 12-14 mm. D: Anatolien (Kars-Gebirge). (454)
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Abb. 150
→ 60-Halsschild stärker gewölbt, mit nach hinten vorspringenden Hinterwinkeln in Form dreieckiger, an der Spitze abgerundeter Lappen; Gesamtform breiter, robuster und oft größer.
#60
alpicola Motschulsky, 1866🗺ColeowebMitteltarsen kräftig, besonders beim ♂; Seitenränder der Flügeldecken nur leicht gebogen [Abb. 151]; zweites Fühlerglied oberseits meist mit einer kräftigen Borste; insgesamt ziemlich gewölbt; Aedoeagus [Abb. 152]. 12-16 mm. D: Anatolisches Hochland (von Ankara bis Tokat ostwärts und bis zum Taurusgebirge südwärts). (445)
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Abb. 151
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Abb. 152
turcica Chaudoir, 1843🗺Coleoweb turcica lassallei Ledoux & Roux, 1990🗺Coleoweb turcica wiedemanni Fischer von Waldheim, 1844🗺Coleoweb-Mitteltarsen schlank; Seitenränder der Flügeldecken ziemlich gebogen [Abb. 153], flacher; zweites Fühlerglied oberseits meist ohne kräftige Borste; Aedoeagus [Abb. 154]. 11-16 mm. D: Anatolien: Pontisches Gebirge. 2 Unterarten: a) Halsschild runder, im Durchschnitt größer. D: Umgebung Ispir. b) Habitus größer, viel breiter und stärker abgeflacht, sehr breiter Halsschild mit einer nach hinten stark verbreiterten Seitenrandkehle und sehr großen Hinterecken, zweites Fühlerglied in der Regel mit einer dicken apikalen Borste auf der Oberseite. D: Westliches Pontisches Gebirge: Yaraligoz Dag, Zindan Dag und Ilgaz Dag.
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Abb. 153
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Abb. 154
#61
elliptipennis Bates, 1874🗺ColeowebSeiten des Halsschilds vor den nach hinten gerichteten und oft stumpfen Hinterwinkeln lang ausgerandet; erstes Fühlerglied dicker; Scutellarporen vorhanden, aber klein und unauffällig; Hintertarsen relativ kräftig; Aedoeagus [Abb. 155]. 13-16 mm. Habitus [Abb. 156]. D: Anatolien (Armenisches Hochland, südlich und östlich von Erzurum, bis zum Berg Ararat).
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Abb. 155
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Abb. 156
→ 62-Die Seiten des Halsschilds sind vor den spitzen, nach außen gerichteten Hinterwinkeln abrupt und tief eingezogen; das erste Fühlerglied ist weniger dick; Scutellarporen fehlen in der Regel; die Hintertarsen sind dünner.
#62
araschinica Reitter, 1892🗺ColeowebErstes Fühlerglied ziemlich dick, eiförmig; Halsschild breiter, mit spitzen Hinterwinkeln, die nach hinten und leicht nach außen vorragen; größere, robustere und stärker gewölbte Art [Abb. 157]; Aedoeagus [Abb. 158]. 12-15 mm. D: Kaukasus (Gebirge nördlich des Flusses Araxes, zwischen Ordubad und dem Sewansee).
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Abb. 157
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Abb. 158
sevanensis Shilenkov, 1983🗺Coleoweb-Erstes Fühlerglied ziemlich schlank, lang und deutlich konisch; Halsschild schmaler mit stumpfen Hinterwinkeln, nach hinten, aber nicht nach außen vorragend; kleinere, schlankere und stärker abgeflachte Art [Abb. 159]; Aedoeagus [Abb. 160]. 10-13 mm. D: Armenien (Vardenis, in der Sewanregion).
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Abb. 159
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Abb. 160
#63
korgei Jedlicka, 1965🗺Coleoweb korgei malleata Ledoux & Roux, 2001🗺ColeowebStärker gewölbte Art, kürzer und gedrungener; Flügeldecken oval [Abb. 161]; Mandibeln von normaler Größe; Aedoeagus [Abb. 162]. 13-17 mm. D: Anatolien (Kurdistan-Gebirge südlich des Vansees, vom Euphrat im Westen bis Bitlis im Osten). a) Zweites Fühlerglied mit einer einzelnen Borste unterseits, im Durchschnitt kleiner. D: Resadiye, südlich des Vansees.
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Abb. 161
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Abb. 162
→ 64-Sehr große, etwas abgeflachte Arten, länglicher; Flügeldecken mit fast parallelen Seitenrändern; Mandibeln auffallend lang.
#64
mandibularis Bates, 1872🗺ColeowebVorderrand der Oberlippe einfach; Labialzähne von normaler Größe; Vorderrand des Clypeus gerade; Schultern deutlich ausgeprägt, mit einem nach außen zeigenden Zahn; Basalrand der Flügeldecken nahezu senkrecht zur Naht [Abb. 163]; Aedoeagus [Abb. 164]. 15-20 mm. D: Anatolien (östlich des Kurdistan-Gebirges).
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Abb. 163
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Abb. 164
mirabilis Ledoux & Roux, 1990🗺Coleoweb-Vorderrand der Oberlippe dreizähnig [Abb. 165]; Labialzähne divergent, auffallend verlängert; Vorderrand des Clypeus tief eingekerbt; flache Schultern, mit einem nach hinten zeigenden Zahn; Basalrand der Flügeldecken nach hinten gebogen [Abb. 166]; Aedoeagus [Abb. 167]. 15-21 mm. D: Anatolien (südöstlich des Kurdistan-Gebirges).
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Abb. 165
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Abb. 166
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Abb. 167
Enthaltene Taxaadjarica aetolica alpicola andalusia andarensis araschinica arcensis asturiensis atlantica attemsi belloti bonellii brevicollis caucasica commixta dahlii dejeanii deuveiana elbursiaca elliptipennis faldermanni femoralis finissima fischeri glacicola gotschi hellwigii hemprichi heydeni irregularis korgei kratteri lafresnayei leonensis macedonica mandibularis mirabilis motschulskyi olivieri olympica patruelis pontica posthuma punctatostriata retrospinosa rousseleti rubripes salina schlegelmilchi sevanensis sitiens sobrina speiseri storkani tatrica taygetana tenella thonitida tibialis transsylvanica tristicula turcica verticalis viridipennis vseteckai vuillefroyi walterheinzi
Erstellt am: 16.03.2026 · Letzte Aktualisierung: 21.03.2026 - 01:22:53
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