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Flügeldecken meist rotbraun, meistens in der Mitte heller als an den Rändern und an der Spitze; es kommen aber auch Tiere mit ganz dunklen Flügeldecken vor [Abb. 3], die Tiere dürfen also nicht nach der Färbung bestimmt werden! Mikroskulptur der Flügeldecken aus engeren queren Riefen bestehend, die eine geringe Tendenz zur Maschenbildung haben [Abb. 4]. ♂: Aedoeagus am Unterrand zur Spitze [Abb. 5] [Abb. 6] stärker nach unten gebogen und am Ende höher aufgewolbt. Schuppenfelder der Innenstrukturen umfangreicher mit einer charakteristischen Struktur unter dem First. ♀: Vaginalpalpen länger, etwa doppelt so lang wie an der Basis breit [Abb. 7], Spermatheka asymmetrisch gerundet [Abb. 8]. 4,2-6,1 mm. B: In Flußauen, bei Hochwasser im Genist. D: Westeuropa, Mittelmeergebiet, Madeira, Nordafrika; Mitteleuropa?.





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-Flügeldecken meist dunkel- bis schwarzbraun, zuweilen an der Naht aufgehellt, aber die übrige Oberseite nicht heller als die Ränder; es kommen aber auch Tiere mit heller rotbraunen Flügeldecken vor (in Norddeutschland die vorherrschende Form [Abb. 9]). Mikroskulptur der Flügeldecken weniger eng gerieft mit einer stärkeren Tendenz zur Maschenbildung [Abb. 10]. ♂: Aedoeagus am Unterrand +/- gerade, zur Spitze nur wenig abwärts gebogen [Abb. 11] [Abb. 12], die Spitze stumpfer gerundet und davor weniger hoch gewolbt; Schuppenfelder der Innenstrukturen schwächer entwickelt. ♀: Vaginalpalpen kürzer, nur etwa 1,5 x so lang wie an der Basis breit [Abb. 13]; Spermatheka mehr rundlich gestreckt [Abb. 14]. 4-5,8 mm. D: Aus Marokko beschrieben, aber über den westlichen Teil Europas weit verbreitet aber bisher nicht erkannt und von harpaloides getrennt. Sichere Tiere aus Portugal, Spanien Frankreich, Belgien, Irland, Deutschland (Norddeutschland, Sachsen, Rheinland). Die Arten dürfen nicht nach der Färbung getrennt werden! Es scheint, daß zumindest in Norddeutschland (Schleswig-Holstein, Niederelbegebiet, Hannover), nicht harpaloides, sondern tachyosides vorkommt. Es bleibt abzuwarten, ob harpaloides überhaupt in Deutschland vorkommt, vielleicht im Westen.





Flügeldecken mit isodiametrischer Mikroskulptur. Habitus dem der 3 folgenden sehr ähnlich [Abb. 16]. Kopf robust mit kleinen Augen, Halsschild ~1,33 x so breit wie lang, die Schultern der Flügeldecken abgeflacht. Flügeldecken mi7 Streifen, der 7. aber nur schwach eingedrückt; die Streifen zur Spitze erlöschend; die vordere Diskalborste am 3 Streifen kurz vor dem letzten Drittel der Flügeldecken, eine apikale Borste am Ende. Aedoeagus [Abb. 17], beide Parameren mit 2 Borsten. 5,32 mm. D: Griechenland: Oros Kokkiniás

Flügeldecken mit einem einzigen Borstenpunkt etwa in der Mitte des 3. Dorsalstreifens, relativ stark gewölbt, vollzählig gestreift, aber glatt, höchstens an der Spitze undeutlich genetzt. Rötlichgelb, Halsschild mit schmaler Seitenrandkehle, Schläfen vom Hals nur schwach abgesetzt. 4-4,5 mm. D: Dalmatien (Biokovo-Gebirge).
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Kleinere Art: 4,4 mm. Flügeldecken völlig ohne Mikroskulptur, die Streifen fein, deutlich punktiert. Kurz-oval, ungeflügelt, mit vollständig verrundeten Schultern. Hellgelb bis hellbraun, Beine heller. Augen klein. Aedoeagus [Abb. 18], beide Parameren an der Spitze mit 2 Borsten [Abb. 19]. D: Griechenland: Parnass, Fokida; 

-Nur ein Borstenpunkt etwa im hinteren Viertel oder Drittel der Flügeldecken. Mikroskulptur der Flügeldecken fein querriefig wie bei der Stammform, aber der Halsschild schmäler, an der Basis stärker punktiert, mit stark abgestumpften, etwas verrundeten Hinterecken. Flügeldeckenstreifung außen fein, aber vollzählig. 4-5 mm. D: Südosteuropa, Kleinasien; nördlich bis Österreich? Diese Form wird im neuen Paläarktischen Katalog aufgeführt, nicht aber in der Fauna Europaea.
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Flügeldecken mit außerordentlich feiner, querriefiger Netzung und stärkerer Streifung, der 6., bisweilen der 7. Streif noch erkennbar [Abb. 21]. Vorderkörper [Abb. 2]. Aedoeagus [Abb. 22]. 3,5-5 mm. B: An alten, oft mit Efeu bewachsenen Mauern; tagsüber versteckt, bevorzugt in den Wintermonaten an nicht zu kalten Tagen (>5-7°C) bei Dunkelheit an den Mauern herumlaufend und dann auch in Gegenden zu fangen, aus denen die Art zuvor noch nie gemeldet wurde. D: Von England bis Polen, Südeuropa und wahrscheinlich weiter verbreitet. Vermutlich nicht selten.


-Flügeldecken wie bei der typischen Form fein querriefig genetzt, aber viel feiner gestreift; nur die beiden inneren Streifen deutlich vertieft, der 3. und 4. schwach ausgebildet, die übrigen erloschen. 4 mm. D: Griechenland: Parnis-Gebirge nördlich von Athen.
Schläfen so lang als die Augen. Stirnfurchen wie bei den vorigen Arten deutlich ausgebildet. Halsschild mit seichten Basalgruben, in der Mitte der Basis stark und dicht punktiert. Flügeldecken oval und vollzählig gestreift, mit deutlichem Skutellarstreif und äußerst feiner, querriefiger Mikroskulptur. Fühler sehr lang, die vorletzten Glieder 2,5-3 mal so lang als breit. 4,5 mm. D: Kaukasus: Araxestal.
-Schläfen länger als die Augen und nach hinten sehr schwach verengt. Stirnfurchen strichförmig markiert. Halsschild mit tiefen Basalgruben, in der Mitte der Basis schwach gerunzelt, kaum punktiert. Flügeldecken länglich-oval, wenig breiter als der Halsschild, mit 4-5 feinen Punktstreifen, stark reduziertem, höchstens durch 2-3 Punkte angedeutetem Skutellarstreif und weitmaschig genetzt. Die vorletzten Fühlerglieder höchstens doppelt so lang als breit. 4,3 mm. D: Ukraine: Krim. (=pseudepaphius Reitter, 1902)
Flache, hellbraune Art mit längeren Fühlern. Halsschild zur Basis stärker konvex verengt. Flügeldecken lang und gestreckt. 4,1-4,8 mm. D: Abruzzen: Monti della Laga.
-Stärker gewölbte, dunkelbraune Art, manchmal mit metallischem Schimmer. Die Fühler kürzer, Halsschild breiter und mehr rechteckig. Flügeldecken kurz und gedrungen. 4-4,9 mm. D: Monte Majella.
Netzmaschen der Mikroskulptur quer, schmäler als bei reticulatus. Im Vergleich zu diesem die Schultern stärker gerundet, die Flügeldecken gedrungener; die Taster kürzer, vor allem das 2. Glied.b Clypeus stärker konvex, mit deutlichen Falten zwischen den vorderen Stirnborsten. 4,14 mm. D: Lombardische Alpen: Monte Resegone.
-Netzmaschen der Mikroskulptur sehrstark quer, breiter als bei reticulatus. Im Vergleich zu diesem dunkelbraun ohne metallischem Schein, Halsschild kleiner und schmäler, Fühler und Tarsen kürzer. ♀: Spermatheka kleiner. 4,17 mm. D: Marche: Monte Sibilla.
Fühler an der Basis hell gelb, zum Ende hin dunkel. Kopf und Flügeldecken braunschwarz [Abb. 25]. Aedoeagus an der Spitze gerade vorgestreckt, nicht nach unten gebogen [Abb. 26]. 4,73-5,06 mm. D: Sardinien: Monte Gennargentu.

Flügelstreifen fein punktiert, nach außen und zum Ende hinerloschen, nur die inneren 6 sichtbar, die Zwischenräume flach gewölbt. Das 4 Fühlerglied ziemlich kurz (0,22 mm); Mandibeln, Labrum und Clypes normal, mäßig groß. Halsschildbasis glatt. 3.92 mm. D: Südliches Puglia.
-Flügeldecken stark punktiert, bis zur Spitze vertieft, der 7. Streifen sichtbar, mit deutlich gewölbten Zwischenräumen. Das 4. Fühlerglied deutlich länger ( 0.29-0,32 mm). Mandibeln, Labrum und Clypeus stärker entwickelt und gestreckt. Halsschildbasis punktiert. 4,67-5,13 mm. D: Äolischer Archipel: Isola di Lipari.