
🗺
Kopf und Halsschild schwächer, Flügeldecken deutlich chagriniert [Abb. 2]. Oberseite schwarz, nicht metallisch. Flügeldecken hinten breit verrundet [Abb. 3]. Vorletztes Fühlerglied fast doppelt so breit wie lang [Abb. 4]. 1,5-1,8 mm. Aedoeagus [Abb. 5] [Abb. 6]. B: An Schafgarbe (·Achillea millefolium·), überall häufig. D: Ganz Europa, bis Skandinavien.




🗺
2-2,5 mm. Vorletztes Fühlerglied wenig breiter als lang. Oberseite mit starkem grünlichem oder Bronzeglanz [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 8] [Abb. 9]. B: An Kamille (·Matricaria chamomillae·); bei uns überall häufig. D: Europa, bis Ostsibirien.


🗺
-Kleiner: 1,2-1,7 mm. Vorletztes Fühlerglied fast doppelt so breit wie lang. Flügeldecken nach hinten weniger stark verengt [Abb. 10], schwächer metallglänzend. Aedoeagus [Abb. 11]. B: An Feld-Beifuß (·Artemisia campestris·) D: In Deutschland verbreitet, aber selten; sonst im Europa sehr zerstreut und sehr selten, im Norden bis Schweden..

🗺
Kleinste Art, unter 1,6 mm, kurzoval. Oberseite schwarz, Flügeldecken meist zum Ende leicht aufgehellt, höchstens hinten schwach chagriniert [Abb. 12]. Klauen schwarz. Halsschildbasis ungerandet, Flügeldecken mit vollständiger Nahtlinie, die zwei Hauptstreifen hinten vereinigt. 1,3-1,5 mm. In ebenen und niederen Lagen, besonders in Sandgebieten, nicht im Gebirge. Aedoeagus [Abb. 13] [Abb. 14]. B: Entwickelt sich in ·Filago minima·, vielleicht auch in anderen Compositen (·Helichrysum·, ·Leontodon·, ·Crepis·?). D: Ganz Europa, Nordafrika.


🗺
-Halsschild bei 50-facher Vergrößerung fein genetzt [Abb. 15]. Flügeldecken vollständig chagriniert, beim ♀ matt. Oberseite auch bei ausgefärbten Tieren fast stets bräunlichgelb [Abb. 1] (Kopf und Halsschild etwas dunkler). An der hellen Farbe und der beim ♀starken Chagrinierung leicht kenntliche Art, beim ♂ ist letztere auf Kopf und Halsschild meist schwer erkennbar. Halsschild in der Mitte der Basis gerandet. Nahtlinie der Flügeldecken nach vorn erloschen, die beiden Hauptstreifen hinten fast oder ganz zusammenlaufend. Endglied der Fühler beim ♂ schlanker und etwas länger als beim ♀ [Abb. 16]. Aedoeagus [Abb. 17]: Tegmenspitze in flachem Winkel ventralwärts gebogen, Penis an der Spitze einfach gerundet [Abb. 18]; Spermatheka [Abb. 19]. Ovipositor [Abb. 20].2,5-2,9 mm. B: Entwickelt sich in Kreuzkraut (·Senecio·). D: Im ganzen Gebiet häufig, nach Norden und im Gebirge seltener. Europa, Kaukasus, Nordafrika, Kanarische Inseln.












🗺
Verkehrt eiförmig: nach hinten stärker verengt als nach vorne [Abb. 27] (durch die leicht klaffenden Flügeldecken sieht das abgebildete Tier hinten etwas zu breit aus). Große Art mit (bei 50-facher Vergrößerung) ganz genetzten Flügeldecken. Oberseite schwarz, selten rotbraun. Nahtlinie der Flügeldecken vorn erloschen, der zweite Hauptstreifen hinten meist verkürzt, daher oft nicht mit dem 1. Streifen vereinigt. Aedoeagus [Abb. 28]. 2,5-3,4 mm. B: Auf ·Senecio nemorensis· und ·Senecio fuchsii·. D: Im äußersten Westen und im Osten des Gebietes, selten.

-Form des Körpers regelmäßig elliptisch, nach hinten kaum stärker verengt als nach vorn (Gegensatz zu den meisten Olibrus-Arten). Oberseite rostbraun, Kopf und Halsschild zwischen der feinen Punktierung glatt, Flügeldecken bei 50-facher Vergrößerung genetzt. 2,4-3 mm (nach Svec & Angelini nur 2-2,35 mm groß). D: Im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet; soll in der Slowakei gefunden worden sein.

🗺
-Hinterbrust, besonders an den Seiten stark und dicht punktiert [Abb. 34]. Nahtstreif zur Basis erloschen. Flügeldecken bei 50-facher Vergrößerung beim ♀ ganz, beim ♂ zu 2/3 genetzt. Oberseite pechbraun, Flügeldecken hinten +/- aufgehellt [Abb. 35]. Die beiden Hauptstreifen der Flügeldecken hinten gewöhnlich vereinigt, sehr selten nicht ganz zusammentreffend. Aedoeagus [Abb. 36] [Abb. 37]. 1,9-3 mm. D: Im Süden und Mitte des Gebietes verbreitet, meist selten, an Wärmestellen häufiger; Europa ohne den Norden, Nordafrika.



Kürzer oval und kleiner: 1,5-2 mm. Hinterbrust nahezu unpunktiert. Gesamtform fast gleichmäßig oval, nach hinten kaum stärker verengt als nach vorn. (Diese Form hat sonst nur noch castaneus LZ >>>8). Bei 50-facher Vergrößerung höchstens die Spitze der Flügeldecken genetzt ( bei fallax LZ >>>19 jedoch die hintere Flügeldeckenhälfte chagriniert). Oberseite einfarbig schwarz, seltener dunkel rotbraun. ♂: Paramerenplatte mit deutlich abgesetzter Spitze. Penis an der Spitze breit verrundet mit leichter Ausrandung in der Mitte. Innenstrukturen des Endophallus mit 2 symmetrischen Strukturen [Abb. 33]. B: Im Mittelmeergebiet auf ·Helichrysum stoechas·. D: Südeuropa, England, Südsibirien, Japan.
Aedoeagus mit kleiner abgestumpfter Erhebung am Scheitelpunkt. Oberseite gewöhnlich mit Metallschimmer. Flügeldecken völlständig mikroskulptiert. 2,5 -3,5 mm. D: Mittelmeergebiet.
-Aedeagus ist am Scheitelpunkt weitgehend abgestumpft, ohne Beulen, mit Einkerbung oder Vorsprung in der Mitte [Abb. 38]. Kopf und Halsschild rauh, doppelt punktiert, auf dem Halsschild etwas feiner und spärlicher, Abstand der Punkte 2-3 Durchmesser. Halsschildbasis in der Mitte sehr fein gerandet. Flügeldecken mit gerandeter Naht, in den hinteren 2/3 mikroskulptiert. Braun bis schwarz mit helleren Flügeldecken, Fühler und Beine gelbrot. Hinterbrust mit V-förmiger Punktierung wie bei fallax [Abb. 41]. 2-3 mm. D: Mittelmeergebiet. (=desbrochersi Guillebeau, 1892)

Hinterecken des Halsschilds stumpf, in Seitenansicht eng gerundet. Halsschildbasis mit Spuren einer Randung. Kopf und Halsschild fein punktiert, der Punktabstand 3-4 Durchmesser. Flügeldeckennaht gerandet. Die deutlich Punktur der Hinterbrust bildet ein 'V' [Abb. 41]. Braun bis schwarz mit hellerer Flügeldeckenspitze. Aedoeagus [Abb. 39]. 2,1-2,4 mm. D: Süditlalien; südliches Mitteleuropa (Typus aus Umgebung Wien). Die Art wurde früher als ssp. von particeps betrachtet.

🗺
Hinterbrust beim ♂ fein und zerstreut punktiert, beim ♀ dichter und etwas stärker [Abb. 42] (daher nur im direkten Vergleich von den beiden folgenden Arten zu trennen). Oberseite braunschwarz oder braun mit leichtem Metallglanz, Flügeldecken zur Spitze aufgehellt [Abb. 43]. Aedoeagus [Abb. 44] [Abb. 45] [Abb. 46]. 1,9-2,5 mm (nach Svec& Angelini 2,5-3 mm). B: Entwickelt sich in ·Leontodon·, ·Tragopogon·, ·Hieracium· u.a.. D: An Wärmestellen im Süden und der Mitte nicht selten, im Norden nicht häufig. Wohl in der ganzen gemäßigten und südlichen Paläarktis.




🗺
Naht vollständig, bis zum Schildchen sehr fein gerandet [Abb. 29]. Flügeldecken in der Hinterhälfte oder dem hinteren Drittel rötlich aufgehellt, seltener ganz bräunlichrot. Hinterbrust etwas dichter als bei flavicornis punktiert [Abb. 47], die Punkte an den Seiten stärker langgezogen. Aedoeagus, Ovipositor [Abb. 48] [Abb. 49] [Abb. 50]. 2-2,2 mm. B: An ·Crepis tectorum· (Mauerpippau). D: In Schleswig-Holstein und dem nördlichen Niedersachsen mehrfach gefunden. Vermutlich weiter verbreitet und in den Sammlungen als flavicornis fehlbestimmt.




🗺
-Naht hinter dem Schildchen ungerandet [Abb. 30]. Flügeldecken höchstens an der Spitze geringfügig aufgehellt. Hinterbrust kräftig punktiert [Abb. 51]. Aedoeagus, Ovipositor [Abb. 52] [Abb. 53]. 2,3-3 mm. D: Im Süden und der Mitte des Gebietes verbreitet und an Wärmestellen nicht selten; bei uns mehr östlich verbreitet. Von England und Skandinavien bis Südsibirien gemeldet.



Flügeldecken vor der Spitze mit runder, relativ scharf begrenzter Makel, die den Spitzenrand nicht erreicht. Flügeldeckennaht gewöhnlich vollständig gerandet. Oberseite nur im letzten Drittel oder Viertel der Flügeldecken mikroskopisch genetzt. Die beiden Hauptstreifen hinten einander sehr genähert, aber nicht vereinigt. 2,5-3,5 mm. ♂: Paramerenplatte mit kleiner zentraler Kerbe an der Spitze. B: An Disteln. D: Bei uns in einigen Wärmegebieten, selten; Mittel- und Südeuropa, Nordafrika, Kaukasus.
-Flügeldecken einfarbig schwarz oder mit roter Apikalmakel, die den Spitzenrand erreicht. Flügeldeckennaht nur hinten gerandet. 3-4 mm. Mittelmeergebiet.
🗺
Flügeldecken mit hellerer und besser begrenzter roter Makel vor der Spitze. Der äußere Hauptstreifen läuft hinten auf den inneren zu und nähert sich ihm stark. Im Durchschnitt größer. Die Ausdehnung der Spitzenmakel der Flügeldecken ist sehr veränderlich. Netzung der Flügeldecken nur im hinteren Drittel (♂) oder in der hinteren Hälfte (♀), Nahtlinien vorn verkürzt. 2,3-3,2 mm. B: An ·Taraxacum·, ·Tussilago· und ·Tanacetum·. D: Im ganzen Gebiet, nicht selten. Europa, Nordafrika bis Mittelasien, Nordamerika.
🗺
-Flügeldecken mit kleinerer, sehr verwaschener, meist nur etwas rötlich durchschimmernder Spitzenmakel. Der äußere Hauptstreifen hinten meist stark verkürzt, vom inneren breit getrennt und mit ihm parallel laufend [Abb. 54]. Kleinere Art. Flügeldecken vollständig (♀) oder zu etwa 2/3 genetzt. Oberseite glänzend schwarz, oft mit Metallschimmer. Aedoeagus [Abb. 55], Ovipositor [Abb. 56], Spermatheka [Abb. 57]. 2,3-2,8 mm. D: Im Süden und Mitte des Gebietes nicht selten, im Norden selten oder fehlend. Europa, Nordafrika bis Mittelasien.



D: Madeira.
-D: Kanarische Inseln. Wollaston: "The present Olibrus may be known from the following one by its rather larger size, less shortened outline, just perceptibly subpicescent hue, by its elytra being (if possible) even still more obsoletely striated, and by its limbs being longer and paler. It has a good deal the appearance, at first sight, of the 0. liqiiidus of Erichson, which abounds in Madeira ; but is less acuminated and almost concolorous (instead of being rufescent) posteriorly, its outline is relatively somewhat broader, its elytral striae are still more faint (being scarcely traceable), and its entire surface is a little more brassy. Hitherto I have observed it only in Lanzarote, towards the north of which island, however, it is far from uncommon ; Avhere, moreover, it was likewise taken by Mr. Gray and M. Hartung."
-Kanarische Inseln. Wollaston: "The small size and short-oval outline of this Olibrus, combined with its uniformly brassy-black surface, its very obsoletely striated elytra, and its rather abbreviated, piceo- testaceous (sometimes nearly piceous) limbs, will suffice to separate it from the preceding species. It is apparently rare, Grand Canary and Hierro being the only islands in which I have hitherto observed it."
-D: Spanien, Nordafrika.
-D: Sardinien, Korsika, Türkei.
-D: Italien, Slovakei.
-D: Griechenland.
seidlitzi Flach, 1888-D: Südrußland. D: Südrußland.
-D: Armenien.
-D: Aserbeischan, Kaukasus.