Gattung Omonadus Muls. et Rey

ColeopteraPolyphagaHeteromeraAnthicidae
Von Arved Lompe (n. Z. Kaszab, G. Uhmann)
#1
→ 2Augen groß, der Längsdurchmesser eines Auges etwa so lang wie die Schläfen. Kopf breit, quadratisch oder oval, mit vorragenden Augen, breiter als der Halsschild. Seiten des Halsschilds gerade verengt, vor der Basis nicht eingeschnürt, Schläfen fast parallel, hinten breit abgestutzt. Die Punktierung des ganzen Körpers fein, gleichmäßig, die Behaarung auffallend fein und kurz, kaum sichtbar. Kopf ohne unpunktierte Stirnlinie.
bifasciatus (Rossi, 1792)-Augen klein, der Längsdurchmesser eines Auges viel kürzer als die Schläfen. Kopf meistens so breit wie der Halsschild, Augen manchmal stark, manchmal weniger gewölbt. Kopf und Halsschild äußerst fein und spärlich punktiert, glatt, die Punktierung wird nur gegen die Basis des Halsschilds etwas gröber. Oberseite mit sehr spärlicher und nicht langer, abstehender Behaarung, außerdem noch spärlich und fein, kaum bemerkbar anliegend behaart. Körper schwarz, Flügeldecken mit je zwei gelbroten Querbinden oder Querflecken: einer hinter der Basis (die Basis bleibt jedoch breit schwarz) und einer etwas vor dem hinteren Drittel [Abb. 1]. Schienen, Tarsen und Fühler braungelb. Aedoeagus [Abb. 2]. 2,8-3 mm. Weit verbreitet, im Süden und Südosten häufig, in Õsterreich und in Deutschland nur sporadisch und selten.
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Abb. 1
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Abb. 2
#2
floralis (L., 1758)Halsschild vorn mit zwei kleinen Höckern [Abb. 3], Kopf breit und kurz, breiter als der Halsschild, Schläfen parallel, Scheitel hinten gerade abgestutzt. Die Punktierung feiner. Fühler dicker und länger. Glänzend dunkelbraun oder schwärzlich. Das vordere Drittel der Flügeldecken, der Halsschild, die Schienen und Tarsen, sowie die Fühlerbasis hellbraun bis rotbraun [Abb. 4]. Aedoeagus [Abb. 5]. 3-3,5 mm. überall verbreitet und gemein.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
formicarius (Goeze, 1777)-Halsschild vorn ohne Höcker [Abb. 6], kugelig. Kopf schmäler, nicht breiter als der Halsschild, Schläfen kürzer und mehr gerundet, Scheitel daher schmäler abgestutzt [Abb. 7]. Die Punktierung etwas gröber. Fühler kürzer und dünner. Farbe wie bei der vorigen Art, meist aber der Halsschild nur an der Basis heller. Aedoeagus [Abb. 8]. 3-3,3 mm. Überall häufig, etwas seltener als die vorige Art. (quisquilius C. G. Thoms.).
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 06.09.2015 - 11:28:46
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