Untergattung Ortholixus Reitt.

ColeopteraRhynchophoraCurculionidaeCleoninaeLixus
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Weitere Arten in Europa >>>99
#1
mucronatus Ol., 1790Mucronen der Flügeldecken lang und spitz, etwas divergierend und aufgebogen [Abb. 1]. Mittelmeergebiet.
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Abb. 1
→ 2-Fügeldecken zugespitzt aber ohne lang ausgezogene Mucronen.
#2
angustus (Herbst, 1795)Rüssel fein und dicht punktiert, vor seiner Basis fein gekielt. Augen flach. Körper ziemlich kurz, Flügeldecken nur doppelt so lang wie zusammen breit, seitlich etwas gerundet und hinter der Mitte am breitesten; die Basis nur schwach zur Naht hin gebogen. Halsschild quer, die Seiten (beim ♀ stärker) gerundet verengt, die grobe Punktur der Oberseite flach und schlecht begrenzt, die Punktzwischenräume fein punktiert und verrunzelt, die Skulptur oft durch das rötliche Sekret der Oberseite verdeckt, so daß der Halsschild fein gerunzelt erscheint. Flügeldecken sehr dicht und kurz grau behaart, meistens recht dauerhaft rötlich ,,bestäubt", die Seiten heller. 6,5-8,5 mm. Von Westasien westl. über Süd- und Mitteleuropa weit aber diskontinuierlich verbreitet; von Frankreich und der Schweiz nach Hessen, Baden und dem Rheinland verbreitet, vom Osten her über die östl. Bundesländer Österreichs, die Tschechoslowakei und die östl. der Elbe gelegenen Gebiete bis nach Pommern hin festgestellt. LarvenentwickÌung an Kompositen wie Leontodon aututunalis, Picris hieracioides und Hieracium umbellatum. Im ganzen selten. (sanguineus Rossi)
elegantulus Boh.-Rüssel weniger dicht, doppelt punktiert, die Punkte oft längsverflossen. Augen etwas gewölbt, aus dem Kopfumriß vorspringend.Rüsselform [Abb. 2]. Körper gestreckt, Halsschild konisch, etwa so lang wie breit. Flügeldeckenseiten parallel, die Basis am Naht-Winkel tiefer einspringend. Grobe Halsschildpunktur sehr dicht, gut isoliert und deutlich erkennbar, die schmalen Punktzwischenräume sehr fein punktiert, kaum verrunzelt, die Scheidewand der Fühlerfurchen auf der Unterseite des Rüssels auch hinten so breit wie die Furchen. Oberseite grau, zu den Seiten etwas heller behaart. Körper rötlich oder gelblich ,,bestäubt", die Halsschildseiten durch Sekret oft breit kreideweiß gefärbt. 5,5-9 mm. Lebt wahrscheinlich auf Kompositen; bei einem Fraßtest mit Pflanzen verschiedener Familien wurden Blätter von Leontodon autumnalis stark befressen (Fremuth i.l.). Vom Kaukasus über Südosteuropa bis Südfrankreich verbreitet; aus Mitteleuropa nur Meldungen aus der Slowakei und eine von Franz nicht bestätigte alte Angabe aus der Steiermark.
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Abb. 2
tibialis Boh.-Rüssel einfach punktiert, Körperform mehr zyÌindrisch. Halsschild runzelig punktiert. Die Scheidewand der Fühlerfurchen auf der Unterseite des Rüssels hinten viel schmäler ist als die Fühlerfurchen. Rüsselform [Abb. 3]. Südeuropa, nach Norden bis in die Slowakei.
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Abb. 3
#99
acicularis Germar, 1824Weitere Arten in Europa: Mittelmeergebiet
bituberculatus Smreczynski, 1968-Ungarn, Bulgarien, Griechenland
curvirostris Capiomont, 1874-Italien, Korsica, Albanien
puncticollis Brisout, 1866-Spanien
rosenschoeldi Boheman, 1842-Italien, Iberische Halbinsel
trivittatus Capiomont, 1874-Frankreich
Enthaltene Taxaacicularis angustus bituberculatus curvirostris elegantulus mucronatus puncticollis rosenschoeldi tibialis trivittatus
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