Gattung: Orthoperus Stephens

ColeopteraCorylophidae
Von Arved Lompe (n. S. Bowestead)Literaturverzeichnis ⇒
In Mitteleuropa die artenreichste und schwierigste Gattung der Familie, ausgezeichnet durch vorn stärker ausgebuchteten Halsschild mit etwa rechtwinkligen Hinterwinkeln. Die Artunterschiede erkennt man im wesentlichen an der Skulptur der Oberfläche und der Ausbildung der Genitalorgane. Zur Beurteilung der Oberfläche ist ein Auflichtmikroskop mit mindestes 200-facher Vergrößerung erforderlich. Die Form des Aedoeagus und der Spermatheka lassen aber in Verbindung mit der Oberflächenstruktur eine eindeutige Zuordnung zu; den typischen Bau des Aedoeagus zeigt [Abb. 1]. Die ♂ sind durch ein winziges Körnchen oder Kielchen vor der Mitte der Basis der Hinterbrust gekennzeichnet, einige Arten zusätzlich mit einem flachen Eindruck vor diesem, außerdem sind ihre Vorderschienen stärker gekrümmt. Die Arten leben vorzugsweise an faulenden Pflanzenteilen (Kompost etc.) und unter Baumrinde, aber auch in Koniferenzapfen, (Raub-)Vogelnestern, Pilzen und an Schimmel in (Wein-)Kellern.
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Abb. 1
Ein winzige Erhabenheit auf der Hinterbrust hat auch >>>Ephistemus reitteri (Cryptophagidae), der mir als unbestimmbarer Orthoperus vorgelegt wurde; er ist aber unter anderem durch 5-gliedrige Tarsen, quere Vorderhüften und völlig anderen Fühlerbau von Orthoperus leicht zu unterscheiden.
#1
→ 2Mikroskulptur der Flügeldecken sehr deutlich und tief; zwischen den Netzmaschen sind flache, zitzenförmige Zellen eingestreut, an deren Spitze die Härchen entspringen (x200) [Abb. 2] [Abb. 3].
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 5-Mikroskulptur der Flügeldecken meist feiner und immer ohne solche Strukturen.
#2
→ 3Körper gestreckt oval. ♂: Hinterbrust mit einer Vertiefung in der Mitte, das Körnchen etwa im hinteren Fünftel der Hinterbrust gelegen.
→ 4-Körper breitoval. ♂: Hinterbrust ohne oder höchstens mit ganz flacher Vertiefung, das Körnchen etwa im hinteren Drittel der Hinterbrust gelegen oder fehlend.
#3
brunnipes (Gyll., 1808)Fundmeldungen🗺ColeowebGrößer: 0,9-1,03 mm. Geflügelt. Pechbraun, Fühler hell mit dunkler Keule [Abb. 4]. Flügeldeckenhinterrand einzeln breiter abgerundet, der ausgeschnittene Nahtwinkel größer. Aedoeagus [Abb. 5]; Spermatheka [Abb. 6] [Abb. 7]. B: Unter verpilzter Rinde und schimmelnden Pflanzenresten. D: Holarktisch verbreitet. Vom Norden Europas südlich bis Deutschland; meist sporadisch und sehr selten.
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
pilosiusculus Duval🗺Coleoweb-Kleiner: 0,77-0,81 mm. Flügel reduziert. Flügeldecken gleichmäßiger genetzt. Flügeldecken länger verengt, der Nahtwinkel höchstens kurz abgerundet. Aedoeagus [Abb. 8]; Spermatheka [Abb. 9]. B: In feuchtem Detritus, besonders im Küstenbereich. D: Mittelmeergebiet.
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Abb. 8
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Abb. 9
#4
nigrescens Steph., 1829Fundmeldungen🗺ColeowebKleine Art: 0,68-0,89 mm. Geflügelt. Netzung der Flügeldecken ziemlich grob, aber gleichmäßig (x40) [Abb. 10]. ♂: Hinterbrust wie [Abb. 11] (das Körnchen ist sehr fein oder fehlend!). Aedoeagus [Abb. 12] [Abb. 13]; Spermatheka [Abb. 14] [Abb. 15] [Abb. 16]. D: Vom Mittelmeergebiet bis Nordeuropa verbreitet, aber besonders im Süden nur sporadisch und selten. (=coriaceus Rey) (= mundus Matth., 1885) Die Innenstrukturen des Penis können auch in der Längsachse um 90° gedreht auftreten [Abb. 17].
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
anxius Muls.& Rey🗺Coleoweb-Sehr kleine Art: 0,65-0,79 mm. Geflügelt. Flügeldecken ebenfalls ziemlich grob genetzt. Breiter, Flügeldecken hinten kürzer und stärker verengt, wie leicht abgestutzt, mit breit abgerundeten Nahtwinkeln. Aedoeagus [Abb. 18]; Spermatheka [Abb. 19]. D: Westliches Mittelmeergebiet.
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Abb. 18
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Abb. 19
#5
→ 14Hinterbrust mit einem Körnchen; Vorderschienen am Ende +/- stark einwärts gebogen: ♂ (vereinfachter Trennungsgang nach sekundären Geschlechtsmerkmalen der auf die Leitziffern der Haupttabelle zurückgeführt wird.)
→ 6-Hinterbrust ohne Körnchen; Vorderschienen zur Spitze einfach, gerade: ♀. Bei aufgeklebten Tieren folge man dieser Leitzahl.
#6
→ 7Mikroskulptur der Flügeldecken an der Basis ungleichmäßig, mit queren Linien und/oder Zellen [Abb. 20] [Abb. 21]. Ein manchmal schwer zu beurteilendes Merkmal: nur 1 oder 2 Zellen quer oder der Eindruck einer queren Struktur entsteht nur durch schwächere Längskanten der an sich isodiametrischen Zellen.
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Abb. 20
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Abb. 21
→ 10-Mikroskulptur der Flügeldecken auch an der Basis überall ganz gleichmäßig isodiametrisch.
#7
→ 8Mikroskulptur des Halsschilds nahe der Basis ebenfalls etwas querwellig oder -maschig. Größere Arten. Spermatheka an der Basis ohne Fortsatz [Abb. 22].
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Abb. 22
→ 9-Mikroskulptur des Halsschilds ohne Querlinien oder -zellen [Abb. 23]. Spermatheka an der Basis mit +/- entwickeltem Fortsatz [Abb. 24].
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Abb. 23
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Abb. 24
#8
rogeri Kraatz, 1874🗺ColeowebGestalt breiter. Pechbraun mit hellbraunen Fühlern an denen die letzten 5 Glieder höchstens schwach angedunkelt sind Halsschild und Flügeldecken relativ stark punktiert, Netzung etwas querwellig und neben der Naht dorthin gebogen. Hinterbrust stark punktiert. ♂: Hinterbrust nur im Bereich des Körnchens flach eingedrückt. Aedoeagus [Abb. 25]; Spermatheka [Abb. 26]. 0,91-1,12 mm. D: Paläarktisch boreo-alpin verbreitet, nach Süden bis Rumänien, nach Norden bis über den Polarkreis. (=punctulatus, Rtt.)
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Abb. 25
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Abb. 26
punctatus Wank., 1865Fundmeldungen🗺Coleoweb-Gestalt schlank oval, nach hinten verjüngt. Pechbraun, die letzten 5 Fühlerglieder verdunkelt. Punktur des Halsschilds etwas stärker, aber weniger dicht als die der Flügeldecken. Oberseite sehr fein, etwas querwellig genetzt, manchmal aber kaum sichtbar. Hinterbrust fein punktiert. ♂: Hinterbrust mit langen Eindruck, das deutliche Körnchen im hinteren Sechstel gelegen. Aedoeagus [Abb. 27] [Abb. 28]; Spermatheka [Abb. 22]. 0,98-1,13 mm. D: Verbreitung paläarktisch boreo-alpin. Vom Süden Skandinaviens bis Slovenien; auch im Norden Mitteleuropas sehr selten.
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Abb. 27
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Abb. 28
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Abb. 22
#9
corticalis (Redtenbacher, 1849)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildbasis mit einer Reihe stärkerer Punkte [Abb. 29], auf der Scheibe fein punktiert; Flügeldecken stärker punktiert. Pechbraun; die Fühler an der Basis hell, die letzten 5 Glieder mit der Keule +/- angedunkelt. ♂: Hinterbrust mit langem Eindruck, das Körnchen ganz nahe der Basis gelegen. Aedoeagus [Abb. 30] [Abb. 31]; Spermatheka [Abb. 32] [Abb. 33]. Kleinere Art: 0,8-0,99 mm. D: Wahrscheinlich palärktisch verbreitet; ganz Europa. (=improvisus Bruce) (= mundus sensu Allen (1970) und FHL)
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
atomus (Gyll., 1808)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Punkte an der Halsschildbasis nur so fein wie auf der Scheibe. Braun bis rotbraun, Fühler einfarbig hellbraun. 2. Fühlerglied fast so breit wie das 1. und damit viel breiter als bei allen anderen Arten [Abb. 34]. Mikroskulptur an der Basis der Flügeldecken +/- querwellig, wenigstens ein paar Zellen. Aedoeagus [Abb. 35] [Abb. 36]; Spermatheka [Abb. 24] [Abb. 37]. Größere Art: 0,86-1,01 mm. B: Bevorzugt in Nadelwäldern aber auch sonst in verrottendem Pflanzenmaterial. D: Sehr variable, weit verbreitete und häufigste Art unseres Gebietes. In ganz Europa und den angrenzenden Gebieten, von Lappland bis Spanien und Sizilien. Es kommen auch Exemplare vor, bei denen die Innenstrukturen um 180° gedreht sind [Abb. 38].
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
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Abb. 24
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Abb. 37
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Abb. 38
#10
intersitus Bruce, 1951Fundmeldungen🗺ColeowebMittelgroße Art: 0,9-1,0 mm [Abb. 39]. Auch bei 100-facher Vergrößerung in der Mikroskulptur ohne erkennbare Punktierung. Netzung sehr fein, rundlich, aber scharf und deutlich. Matur schwarz, glänzend, mit schmal aufgehellten Flügeldecken. Aedoeagus [Abb. 40]; Spermatheka [Abb. 41] [Abb. 42]. B: Im Bereich sandiger oder kiesiger Flußufer, im Genist und Wurzelnischen. D: Süd- und Mitteleuropa; aus Thüringen, dem Rheinland und Bayern bekannt.
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Abb. 39
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Abb. 40
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Abb. 41
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Abb. 42
→ 11-Kleine Arten unter 0,77 mm.
#11
→ 12Breitoval.
→ 13-Schlankoval.
#12
acariformis Reitter, 1901🗺ColeowebMatur hell rotbraun mit gelben Fühlern und Beinen. Oberseite glänzend, höchstens äußerst fein isodiametrisch genetzt. ♂: Hinterbrust mit langgestrecktem Eindruck. Aedoeagus [Abb. 43]. ♀: Spermatheka [Abb. 44]. 0,64-0,68 mm. Bisher nur die Typen bekannt. D: Im Süden Zentralasiens: Kasachstan.
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Abb. 43
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Abb. 44
loebli Bowestead, 1999🗺Coleoweb-Dunkel rotbraun, Fühler hell mit dunkler Keule. Oberseite nur mit Spuren einer Netzung. ♂: Eindruck auf der Hinterbrust sehr flach. Aedoeagus [Abb. 45]; Spermatheka [Abb. 46]. D: Nordafrika, von Marokko bis Israel nachgewiesen.
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Abb. 45
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Abb. 46
#13
atomarius (Heer, 1841)🗺ColeowebOberseite mit kräftigen Punkten, deren Zwischenräume auch bei 100x Vergrößerung keine Netzung erkennen lassen. Auch matur bräunlich-gelb. Aedoeagus [Abb. 47]; Spermatheka [Abb. 48]. Sehr kleine Art: 0,56-0,77 mm. B: Eine synanthrop verbreitete Art, in kälteren Regionen vor allem in Weinkellern. D: Weltweit, selten.
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Abb. 47
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Abb. 48
aequalis Sharp, 1885Fundmeldungen🗺Coleoweb-Oberseite isodiametrisch skulptiert, die Grenzen zwischen den kleinen Erhebungen sind flach und nicht scharf markiert [Abb. 49]. Sehr kleine Art: 0,63-0,77 mm. Aedoeagus [Abb. 50] [Abb. 51] [Abb. 52]; Spermatheka [Abb. 53] [Abb. 54]. D: Die Typen stammen aus Hawaii; inzwischen vielerorts nachgewiesen, wahrscheinlich weltweit verbreitet. Atlantische Inseln, Südeuropa, Großbritannien; inzwischen auch in Mitteleuropa.
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Abb. 49
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Abb. 50
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Abb. 51
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Abb. 52
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Abb. 53
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Abb. 54
#14
→ 15Hinterbrust mit einem flacheren oder tieferen Eindruck.
→ 19-Hinterbrust ohne Eindruck.
#15
→ 16Körnchem näher zur Mitte, etwa im hinteren Drittel der Hinterbrust gelegen.
→ 18-Körnchen näher zum Hinterrand, etwa im hinteren Sechstel oder Zwöftel der Hinterbrust gelegen.
#16
→ 17Größere Arten: 0,9-1,12 mm.
→ 11-Sehr kleine Arten: 0,64-0,73 mm.
#17
Hinterbrust stark punktiert, nur im Bereich des Körnchens flach eingedrückt. Aedoeagus [Abb. 25]. Durchschnittlich größer: 0,91-1,12 mm. Halsschild und Flügeldecken relativ stark punktiert, Netzung etwas querwellig und neben der Naht dorthin gebogen. Siehe rogeri LZ >>>8
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Abb. 25
-Hinterbrust fein punktiert und flach eingedrückt. Aedoeagus [Abb. 40]. Durschnittlich etwas kleiner: 0,9-1 mm. Halsschild und Flügeldecken fein punktiert, die Netzung gleichmäßig isodiametrisch. Siehe intersitus LZ >>>10
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Abb. 40
#18
Hinterbrust mit langen Eindruck, das deutliche Körnchen im hinteren Sechstel gelegen. Aedoeagus [Abb. 27] [Abb. 28]. Größere Art: 0,98-1,13 mm. Pechbraun, die letzten 5 Fühlerglieder verdunkelt. Habitus etwas länger, nach hinten zugespitzt oval. Punktur des Halsschilds etwas stärker aber weniger dicht als die der Flügeldecken. Oberseite sehr fein, etwas querwellig genetzt, manchmal aber kaum sichtbar. Siehe punctatus LZ >>>8
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Abb. 27
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Abb. 28
-Hinterbrust mit langem Eindruck, das Körnchen ganz nahe der Basis gelegen [Abb. 55]. Aedoeagus [Abb. 30] [Abb. 31]. Kleinere Art: 0,8-0,99 mm. Pechbraun mit einfarbig hellbraunen Fühlern. Halsschild auf der Scheibe fein punktiert mit einer unordentlichen Reihe größerer Punkte an der Basis; Flügeldecken stärker punktiert. Siehe corticalis LZ >>>9
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Abb. 55
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Abb. 30
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Abb. 31
#19
Größere Art: 0,86-1,01 mm. Mikroskulptur an der Basis der Flügeldecken +/- querwellig, wenigstens ein paar Zellen. Aedoeagus [Abb. 35] [Abb. 56]. Braun bis rotbraun, Fühler einfarbig hellbraun. 2. Fühlerglied fast so breit wie das 1. und damit viel breiter als bei allen anderen Arten. Siehe atomus LZ >>>9
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Abb. 35
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Abb. 56
→ 13-Kleinere Arten von 0,56-0,77 mm.
Enthaltene Taxaacariformis aequalis anxius atomarius atomus brunnipes corticalis intersitus loebli nigrescens pilosiusculus punctatus rogeri
Literaturverzeichnis
Bruce, N. (1948): Opuscula Entomologica Lund, Supplement IX.
Bruce, N. (1950 ): Eine neue Orthoperus-Art (Corylophidae) - (Orthoperus intersitus n.sp.) - Entomologische Blätter, 45-46:100-102
Bowestead, S. (1999 ): A revision of the Corylophidae (Coleoptera) of the West Palaearctic Region. - Instrumenta Biodiversitatis, 3:1-203 >>>"Bowestead1999 Corylophidae.pdf"
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 28.11.2024 - 02:29:44
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