Vorderkörper einfarbig rotgelb. ♂: Aedoeagus und Dorsalplatte dem des riparius ausgesprochen ähnlich [Abb. 1]. 7,5-11,0 mm. B: Vor allem im Schilfgürtel von Seeufern. D: In Norditalien weit verbreitet und nicht selten, auch aus Griechenland und Albanien gemeldet. In Mitteleuropa bisher nur aus der Südschweiz (Tessin) bekannt.
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-Flügeldecken nach hinten nicht erweitert, mehr oder weniger parallelseitig. Halsschild nicht länger als breit, stark kugelig gewölbt, vor der Mitte am breitesten, nach hinten stark verengt [Abb. 2]. Die Seiten vollständig und deutlich gerandet. Fühler und Beine gelb, die mittleren Fühlerglieder, die Spitze der Schenkel und manchmal die letzten Tarsenglieder geschwärzt. Aedoeagus dorsal mit einem Paar gekrümmter Fortsätze; Parameren in Seitenansicht subapikal deutlich gebogen [Abb. 3]. 7,5-8,5 mm. B: Meist in trockenwarmen Biotopen, vorzugsweise auf Lehmboden. D: In der Westpaläarktis weit verbreitet und eine der häufigsten Arten der Gattung, nach Osten bis nach Westsibirien. In Mitteleuropa im Süden häufig, im Norden weniger häufig.

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-Kleiner, 6-7 mm. In der Körperform mit schoenherri übereinstimmend, der Halsschild jedoch seitlich sehr fein vollständig gerandet, Fühler kürzer, Beine weniger ausgedehnt geschwärzt. Aedoeagus klein, 1,10-1,25 mm (einschließlich der Parameren); Ventralfortsatz, Parameren und Dorsalplatte apikal sehr spitz [Abb. 4]. B: Überwiegend in trockenwarmen Biotopen; gern in der Bodenstreu am Fuße alter Kiefern. D: Von Ost- und Südosteuropa bis nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande verbreitet. In Mitteleuropa nur im Norden teilweise fehlend, sonst aus allen Regionen nachgewiesen.
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Kopf und Flügeldecken mit gröberer und dichterer Punktur; Punktabstände der Schläfenpunktur hinter den Augen (Seitenansicht!) höchstens so breit wie der Punktdurchmesser. Flügeldecken etwas länger, an der Naht 0,62-0,70-mal so lang wie der Halsschild, nach hinten etwas weniger stark erweitert und mit noch ansatzweise erkennbaren Humeralwinkeln. Vorletztes Glied der Maxillarpalpen apikal verdunkelt, Mandibeln schwarz mit etwas hellerer Spitze. Schild gelbrot, Fühler und Beine gelb, die mittleren Fühlerglieder, die Schenkelspitzen und die Basis der Schienen ± geschwärzt. Fühler lang und schlank. Aedoeagus und Dorsalplatte [Abb. 5]. B: An den Ufern der Gebirgsflüsse bis ins Vorland herabsteigend, selten. D: Südosteuropa, nordöstliches Italien, südöstliches Mitteleuropa.
-Kopf und Flügeldecken mit feiner und spärlicherer Punktur; Punktabstände auf den Schläfen hinter den Augen durchschnittlich deutlich breiter als der Punktdurchmesser. Flügeldecken sehr kurz, an der Naht 0,55--0,60-mal so lang wie der Halsschild, ohne Humeralwinkel. Vorletztes Glied der Maxillarpalpen meist völlig gelb. Aedoeagus und Dorsalplatte [Abb. 6], letztere mit zahlreichen Zähnchen besetzt, in Seitenansicht mit hakenförmig gebogener Spitze. B: An Bach- und Flussufern, aber auch in Waldbeständen und subalpinen Zwergstrauchbiotopen. D: In den Gebirgen Italiens, Südostfrankreichs und der Südschweiz (Tessin); in den Südalpen östlich bis zum Gardasee. Nicht häufig.
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Kopf quer rundlich, Schläfen ± parallel, kräftig backenförmig, vom Augenhinterrand über die Backenwölbung gemessen 1,3 mal so lang wie der von oben sichtbare Längsdurchmesser der Augen. Punktur der Flügeldecken dichter und gröber, Punktzwischenräume eng, deutlich schmaler als der Punktdurchmesser. Aedoeagus und Dorsalplatte [Abb. 7], ersterer mit apikal stumpf zugespitztem Ventralfortsatz; Internalsack mit 2 langen dornformigen Strukturen. B: Überall sehr häufig an Ufern und in Feuchtgebieten. D: In der ganzen Paläarktis, auch in Nordamerika.
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-Kopf verkehrt trapezoidal, die langen Schläfen nach hinten stark und fast geradlinig verengt, fast doppelt so lang wie der von oben sichtbare Augendurchmesser. Punktur der Flügeldecken feiner und spärlicher, Punktzwischenräume durchschnittlich deutlich breiter als der Punktdurchmesser. Kopf flacher, Fühler schlanker, Halsschild nach hinten stärker verengt als bei riparius. Aedoeagus und Dorsalplatte [Abb. 8] ersterer mit apikal abgerundetem Ventralfortsatz; Internalsack mit 4 langen und 2 kurzen dornfðrmigen Strukturen. B: In Feuchtgebieten. D: Von der Kaukasusregion, Kleinasien, Ost- und Südosteuropa bis nach Italien und Frankreich verbreitet. In Mitteleuropa nur im Süden, Südosten und Osten: Österreich, Slowakei, Tschechische Republik, Polen. In Deutschland bisher nur aus Berlin/Brandenburg nachgewiesen. (=trapeziceps Scheerp.)
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Flügeldecken auffällig lang, an der Naht 1,1-1,25 x so lang wie der Halsschild. Beine gelbrot, Schienen nur an der Basis leicht angedunkelt, Vorderschenkel zur Spitze, Mittel- und Hinterschenkel knapp zur Hälfte geschwärzt, Schildchen meist dunkel. Augen groß und deutlich vorgewölbt, von oben betrachtet etwa so lang wie die Schläfen. Halsschild flach, fast parallelseitig, mit gut sichtbarer Hinterrandung, wie der Kopf viel schmäler als die Flügeldecken, Fühler schlank, Mandibeln gelb, 3. Glied der Kiefertaster meist nur in der Endhälfte oder an der Spitze geschwärzt. Aedoeagus sehr klein und stark asymmetrisch; linke Paramere (Ventralansicht) deutlich länger und anders geformt als die rechte [Abb. 9]. Kleine Art, 6-8 mm. Untergattung Heteropaederus Scheerpeltz, 1957. B: In Feuchtbiotopen. D: Kosmopolit. In Mitteleuropa überall, im Nordwesten aber nur stellenweise und selten.



