Oberseite spärlich und fein behaart. 3., 5. und 7. Zwischenraum auf den Flügeldecken mit einigen Porenpunkten. Schmal und langgestreckt, einfarbig blaßgelb. Ungeflügelt. 4 mm. D: Spanien, bisher nur der Typus aus der Sierra de Ronda bekannt. (=baeticus Negre, 1958)
🗺
Kopf auffallend lang, viel länger als breit, Schläfen länger als die Augen [Abb. 1]. Auch Halsschild und Flügeldecken sehr gestreckt. Gelb, Kopf rotbraun, Flügeldecken mit einem lang keulenförmigen, verwaschenen bräunlichen Fleck längs der Naht [Abb. 2]. Aedoeagus [Abb. 3]. 5,2-6,5 mm. B: An sumpfigen Ufern mit starkem Pflanzenwuchs, unter Weidenrinde und im Genist. In Schweden und auf Usedom auch auf Flugsand zwischen Strandhaferbüscheln. D: Nord- und Mitteleuropa, Kaukasus. In Mitteleuropa nicht häufig, im Westen sehr selten. 


🗺
Die Längsfurchen auf der Stirn enden spätestens kurz hinter dem Niveau der Augenmitte [Abb. 5]. Halsschild weniger stark, mehr gerade nach hinten verengt. Flügeldeckenstreifen deutlicher punktiert. Gelblich, Kopf und Halsschild mehr rotbraun, Flügeldecken längs der Naht und am letzten Drittel oft ± angedunkelt [Abb. 6] [Abb. 7]. Aedoeagus: [Abb. 8]. 4,4-5,6 mm. B: Xerophil und wärmeliebend, an Bäumen und Reisig, auf trockenen Wiesen und Dünen. D: Von Nordafrika (einschließlich Ägypten) über Europa ohne den hohen Norden und den Westen Asiens verbreitet. In Mitteleuropa überall, meist nicht selten. Aedoeagus recht variabel; vielleicht ein Komplex mehrerer Arten: Portugal [Abb. 8], Armenien [Abb. 9], Neusiedler See [Abb. 10].






-Die Längsfurchen auf der Stirn reichen bis zum Niveau des Augenhinterrandes. Halsschild etwas stärker, leicht konkav zur Basis verengt. Flügeldeckenstreifen nicht deutlich punktiert. Färbung wie voriger. 4,6-5,6 mm. D: Südosteuropa. In Mitteleuropa nur in der Slowakei und in Schlesien, dort sehr selten. (=strigiceps Rtt.)

🗺
Flügeldecken an der Basis schmal, nach hinten breiter werdend, maximale Breite im apikalen Fünftel ihrer Länge. Schultern völlig geschwunden. Halsschild nach hinten sehr stark, etwas eingebuchtet [Abb. 14] verengt, die Hinterwinkel verrundet [Abb. 15]. Flügeldeckenstreifen nicht punktiert, aber stellenweise unterbrochen. Kopf und Halsschild braun, Flügeldecken gelb mit dunkler Naht, die dunkle Färbung im letzten Drittel zu einer Pfeilförmigen Makel erweitert [Abb. 16]. Aedoeagus sehr groß [Abb. 17] [Abb. 18]. 5-6,5 mm. D: Madeira.



