Beine hell rotgelb. Halsschildscheibe sehr fein und zerstreut punktiert. Schwarz, glänzend, hinter den Halsschildvorderwinkel und auf den Flügeldecken ein großer, rundlicher Fleck an der Basis und ein zweiter vor der Spitze; meist auch der schmale Spitzenrand rotgelb oder rot [Abb. 1]. Die roten Flecken auf den Flügeldecken können sich bis auf eine schmale schwarze Binde in der Mitte der Decken verbreitern. Sie bildet dann mit dem schwarzen Nahtzwischenraum ein Kreuz, oder die beiden roten Flecken verbinden sich auch in der Mitte der Decken, und es bleibt nur das Nahtintervall und ein schmaler Streifen an den Seiten dunkel. Schwach gewölbte, wenig glänzende Art, mit chagrinierter Oberseite, kahl. Kopf fein punktiert [Abb. 2]. Halsschild doppelt punktiert. Flügeldecken fein punktiert-gestreift. Intervalle flach, sehr fein und spärlich punktiert. 1. Glied der Hintertarsen kürzer als der obere Enddorn der Hinterschienen, aber länger als die beiden folgenden Tarsenglieder zusammen. Aedoeagus [Abb. 3] [Abb. 4]. 4-5 mm. B: Im Frühling in Schaf- und Ziegenkot. D: Von Mitteleuropa, Südeuropa, Nordafrika bis Südsibirien. Bei uns aus neuerer Zeit nur von 2 Wärmestellen (Kaiserstuhl, Muschelkalkhänge bei Einbeck) gemeldet.



1. Hintertarsenglied deutlich länger als der obere Enddorn der Hinterschienen. Länglich, Seiten fast parallel, glänzend, schwarzbraun, Kopf und Halsschildrand hell rotbraun. Schultern mit einem großen, bis zum Seitenrand der Flügeldecken reichenden Fleck, ein - oft aus mehreren Fleckchen bestehender - Fleck an der Basis und einer vor dem Hinterrand rot. Halsschildseiten gerade, Oberseite sehr ungleich groß punktiert. Intervalle der Flügeldecken dicht und grob punktiert. Beine hellrotbraun. 3,2-4,2 mm. Pontisch-pannonische Art, die nur in Ziesel- und Hamsterbauen lebt und in Õsterreich ihre nördlichste und westlichste Verbreitungsgrenze erreicht.
Rote Flecken auf den Flügeldecken deutlich scharf begrenzt. Jede Flügeldecken mit einem kleinen, den Seitenrand niemals erreichenden roten Fleck hinter der schwarzen Schulterbeule, der selten fehlt, und einem kleinen Fleck hinter der Mitte, der sich manchmal bis zu den Spitzen der Flügeldecken vergrößert oder sich strichartig mit dem Schulterfleck verbindet. Längliche, schwach gewölbte, glänzende Art, mit schwarzem Kopf und Halsschild, aber ohne helle Rand; Kopfschildvorderrand leicht ausgerandet (Kopf 19:29). Halsschild doppelt punktiert. Flügeldecken mit schmalen, feinen Punktstreifen und flachen, zerstreut und fein punktierten Intervallen. Aedoeagus [Abb. 5]. 3-4 mm. B: Frühlingsart, vor allem in Schafkot auf trockenen Hängen, auch im Kuhdung. D: Westeuropa, Mitteleuropa *), Südeuropa, Kaukasus, Kleinasien. *) Das Vorkommen in Mitteleuropa ist unsicher. Die in diese Gattung gehörenden Arten lassen sich infolge der variablen Flecken auf den Flügeldecken nur schwer unterscheiden. Nach Petrovitz kommt die Art in Österreich östlich bis Tirol vor.
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-Rote Flecken auf den Flügeldecken nicht scharf begrenzt und oft ± zusammenfließend. Bei der Nominatform nur ein schlecht begrenzter Fleck vor der Spitze. Oft die Flügeldecken mit Ausnahme der dunklen Naht ganz rot oder deren vordere 2/3 schwarz, das hintere rot, manchmal noch die Schulterbeule und ein Fleck hinter den Halsschildvorderecken rot oder der Spitzenfleck der Flügeldecken reicht bis zum dunklen Nahtstreifen, doch sind die Spitzen geschwärzt und auf der Schulterbeule ist ein roter Fleck. Schließlich kann der Spitzenfleck mit dem Schulterfleck verbunden sein. Halsschildscheibe spärlich, Seiten dichter, doppelt punktiert. Flügeldecken mit Punktstreifen, die dazwischen liegenden Intervalle flach, nur gegen die Spitzen leicht gewölbt, spärlich und fein punktiert. Aedoeagus [Abb. 6]. 2,5-3,5 mm. B: In Schafkot auf trockenen Hängen, stellenweise und nicht häufig. D: Südeuropa, Mitteleuropa, Kaukasus, Anatolien.