Gattung Pheletes Ksw., 1858 (Limonius FHL)

ColeopteraPolyphagaTarsen-5-5-5SternoxiaElateridaeAthoinae
Von Arved Lompe
Unter den kleinen Formen der Athoinae an dem +/- deutlich gerandeten Vorderrand des Clypeus zu erkennen. Ph. quercus stand zwischenzeitlich bei Cidnopus.
#1
aeneoniger (Geer, 1774)Fundmeldungen🗺ColeowebKlauen der Mittel- und Hintertarsen höchstens an der Basis etwas erweitert. Vorderbrustfortsatz ohne flügelförmige seitliche Erweiterungen. Flügeldeckenstreifen fein eingedrückt, die Streifenpunkte nicht stärker als die Zwischenraumpunkte. Halsschildseitenrandlinie vollständig. Schwarz, glänzend, mit schwachem Erzglanz [Abb. 1]. Flügeldecken selten bräunlich. Oberseite kurz und unauffällig gelblich behaart, Halsschild mäßig kräftig und mäßig dicht punktiert, etwas breiter als lang. Aedoeagus [Abb. 2]. 5,5-6,5 mm. B: Im Gebirge bis über die Baumgrenze aufsteigend und vom Gebüsch zu klopfen, im späten Frühjahr und zu Beginn des Sommers nachmittags und in den Abendstunden vom Grase zu kätschern. V: Von Nordeuropa bis in die montanen Gebiete des mittleren und östlichen Europa verbreitet, in Mitteleuropa besonders in montanen Gebieten sowie stellenweise auch in kühlen und feuchten Waldgebieten der Ebene.
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Abb. 1
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Abb. 2
quercus (Ol., 1790)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild eher breiter als lang, seine Punktur dicht, die Hinterwinkel ungekielt [Abb. 3]. Vorderbrust am Ende rautenförmig erweitert [Abb. 4]. Außenkante der Fühlergrube im Vorderteil der Prosternalnaht kaum erhaben, die Fühlergrube daher flacher als bei den vorhergehenden Arten, von denen sich die Art auch dadurch unterscheidet, daß bei ihr die Halsschildbehaarung nur auf dem Absturz nach vorn gerichtet ist. Schwarz, wenig glänzend (Nominatform) [Abb. 5], oft auch die Halsschildhinterwinkel, vielfach dazu noch die Halsschildbasis in ± großem Umfang gelbrot. Aedoeagus [Abb. 6] [Abb. 7]. 4-6 mm. Von Sibirien über das südliche Mitteleuropa und Teile von Südeuropa westlich bis Spanien nachgewiesen; in Mitteleuropa in hügeligen Gebieten und im Vorland der Gebirge im allgemeinen nicht häufig, im Südwesten häufiger. In der Ebene nur an wenigen verstreuten Stellen sehr selten. Von Ende April bis Juni auf Gebüsch und Blüten an sonnigen Hängen; gegen Abend oft zahlreich in den Dolden von Umbelliferen versteckt. (=lythrodes (Germ.)) Unter den ♂ gibt es 2 Halsschildformen: quadratisch wie bei den ♀ [Abb. 8] [Abb. 9] oder trapezförmig [Abb. 10] [Abb. 11]. Diese Art wurde bisher zu Limonius gestellt. Sie besitzt aber die für Cidnopus charakteristische flache Aushöhlung am Vorderende der Prosternalnaht, die nach außen, wenn auch schwächer, kantenförmig abgesetzt ist; auch ist bei dieser Art der Prosternalfortsatz in der für Cidnopus charakteristischen Weise an den Seiten flügelförmig erweitert und das Flügelgeäder anders als bei Limonius. Es wäre zu erwägen, für diese Art ein besonderes Genus einzurichten, da sie auch bei Pheletes nicht widerspruchsfrei einzuordnen ist.
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
Erstellt am: 27.07.2015 · Letzte Aktualisierung: 13.06.2022 - 23:29:25
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