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-Fühler dicht neben den Augen liegend, der Abstand ihrer Einlenkung etwa so lang wie das Schaftglied [Abb. 6]. Oberseite einfach aufstehend beborstet, ohne Schuppenborsten. Die Glieder der Fühlerkeule weniger lang geblättert als bei den heimischen Arten. Das 1. Glied der Fühlergeißel kugelig-keulenförmig [Abb. 7]. 1,9-2,3 mm [Abb. 8]. Halsschild ohne auffallende Körnchen am Vorderrand. Aedoeagus [Abb. 9]. B: An der aus Amerika eingeschleppten Spätblühenden Traubenkirsche (·Prunus serotina·). D: Aus Nordamerika stammende Art, Erstmeldung für Europa am 25.11.2004 in Italien (Somma Lombardo, 41 Ex. unter der Rinde von Prunus serotina); ein weiterer Fund aus Frankreich, 16.9.2007 am Licht (Quinsac, Gironde). Inzwischen auch bei uns: Niedersachsen, Nienburg 7.8.2020 1 Exemplar am Licht; anschließend hat sich herausgestellt, daß auch ein von Meybohm am 3.7.1994 in Tangendorf (Kreis Winsen/Luhe) im Autokescher gefangenes Tier zu dieser Art gehört. Renner hat die Art 2024 in Bielefeld aus Ästen der Entwicklungspflanze in >200 Exemplaren gezüchtet. April/Mai 2025 bei Nienburg/Weser mehrfach im Autokescher und August/September regelmäßig am Licht.



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1. Fühlergeißelglied länger als die übrigen Geißelglieder zusammen [Abb. 10]. 1. Fühlerkeulenglied nur so lang wie die anderen Keulenglieder [Abb. 1]. Flügeldecken ganz schwarz, einfach anliegend behaart [Abb. 11]. Die aufstehende Behaarung des Halsschilds wenig länger als die auf den Flügeldecken. ♂: Zwischen den Augen mit rundlicher kleiner Grube. 1,8-2,0 mm. B: An Fraxinus-Arten. D: Von Zentralasien über das südliche Rußland bis Südmähren und Niederösterreich verbreitet, neuerdings auch im Rheintal (Kaiserstuhl, Südpfalz, Südhessen).


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Flügeldecken vorn und hinten gelblichgrau beschuppt, die Mitte mit einer Querbinde aus dunkelbraunen Schuppenhaaren [Abb. 14]. 2-2,5 mm. Stammform. B: An ·Olea·, ·Fraxinus·-, ·Phyllyrea·- und ·Syringa·-Arten. D: Mittelmeergebiet in der Ölbaumzone.
-Flügeldecken ganz schwarz, 1,8-2 mm. Kleine Exemplare dieser Unterart sind dem caucasicus sehr ähnlich, aber durch die Fühlerform verschieden. B: An ·Fraxinus·-, ·Phyllyrea·- und ·Syringa·-Arten. D: Mittelmeergebiet, außerhalb des Ölbaumbereichs.
Zwischenräume der Flügeldecken auf dem Absturz deutlich erhöht und mit je einer Reihe spitzer Höckerchen und dadurch von allen anderen europäischen Arten leicht zu unterscheiden [Abb. 15]. Halsschild ohne Körnchen oder Höckerchen gegen die vorderen Seitenecken. Fühlergeißel 5-gliedrig. Keule schlank, die einzelnen Glieder asymmetrisch [Abb. 2]. Flügeldecken grob gestreift-punktiert, Zwischenräume 1-reihig schräg abstehend behaart. Schildchen winzig, punktförmig. Schwarzbraun, mäßig schlank, walzenförmig. 1,7-2,4 mm. B: Brütet in absterbenden Zweigen der Fichte (Picea excelsa), ganz selten an Tanne (Abies pectinata). Das Brutbild den Splint deutlich schürfend, Muttergang winkelig 2-armig, ± schief zur Faserrichtung, 1-2 cm lang, Larvengänge unregelmäßig geschlängelt, der Faser folgend, oft sehr lang. D: In Mitteleuropa, Nordeuropa und Sibirien im Areal der Fichtenarten, im Osten bis ins Amur-Gebiet. (Phthorophloeus Rey).




-Alle Zwischenräume der Flügeldecken mit unregelmäßigen gelbbraunen aufstehenden Härchen, ohne Anzeichen einzelner regelmäßiger Reihen. Seitenzwischenräume breiter als die Punktreihen. Fühler [Abb. 17]. Länge 1.5-2.2 mm. B: An ·Spartium junceum·, ·Laburnum· sp., ·Lygos boveyi·, ·Genista numidica·. D: Mittelmeergebiet: Algerien, Marokko, Griechenland (Peloponnes), Südspanien.
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rhododactylus austriacus (Guillebeau, 1893)Körperoberfläche mit gelblichen Härchen bedeckt [Abb. 18]. Bei der Stammform der Halsschild an der Basis gleichmäßig punktiert. B: An ·Spartium junceum·, ·Cytisus laburnum· und ·Cytisus nigricans·, ·Sarothamnus· scoparius und vulgaris, ·Calycotome spinosa·, ·Coronilla emerus·, ·Ulex europaeus· und andere. D: Madeira, Nordafrika, Krim, Süd- und Mitteleuropa, im Norden bis Norwegen und Schweden.. Halsschildbasis mit kurzem Mittelkiel. Überall unter der Stammform. (?) ssp.
Größte Halsschildbreite an der Basis. Seitenzwischenräume der Flügeldecken mit einer einzigen, mehr oder weniger gleich langen, regelmäßigen Haarreihe. Länge 1.1-1.7 mm. Körper grauweiß behaart. B: An ·Calicotome·, ·Laburnum·, ·Coronilla emeroides·. D: Madeira, Westspanien, Küste von Südfrankreich, Korsika, Sardinien, Sizilien, Elba.
-Größte Halsschildbreite im hinteren Drittel des Halsschilds. Zwischenräume der Flügeldecken mit unregelmäßigen aufstehenden gelbbraunen Härchen. Länge 1.3-1.8 mm. B: An ·Spartium junceum·, ·Laburnum·. D: Herzegowina, Dalmatien, Peloponnes, Südspanien.
-Flügeldecken kurz walzenförmig, 1.45 mal so lang wie breit. Punktreihen nicht eingedrückt mit ziemlich feinen und mäßig tiefen Punkten. Zwischenräume flach, sehr fein und dicht punktiert. Stirn spärlich behaart mit 2 deutlichen Tuberkeln. Fühlergeißel schwarzbraun, Fühlerkeule schwarz. Länge 1.5-1.8 mm. B: An Eschen (·Fraxinus·). D: Kaukasus, Krim.
-Punktreihen der Flügeldecken nicht eingedrückt, mit mäßig großen, ziemlich tiefen Punkten. Zwischenräume flach, sehr fein und dicht punktierte Stirn mit 2 Höckerchen und spärlich weiß behaart. Flügeldecken 1.52-1.62 mal so lang wie breit. Fühler schwarz. Länge 1.7-2.3 mm. B: An ·Fraxinus angustifolia·. D: Algerien.
Flügeldecken halbglänzend 1.52-1.54 mal so lang wie breit. Zwischenräume querrunzlig. Stirn schwach behaart. Länge 1.51.9 mm. B: An ·Fraxinus ornus·, Fraßbild [Abb. 19]. D: Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Krim, Kaukasus.
pubifrons guillebeaui (Reitter, 1913)-Flügeldecken matt, 1.52-1.62 mal so lang wie breit. Zwischenräume flach, sehr dicht punktiert. Stirn der Weibchen dicht gelblich behaart. Bei der Stammform die Fühlergeißsel schwarzbraun und die Fühlerkeule schwarz [Abb. 16]. B: An ·Olea europaea·, Fraßbild [Abb. 20]. D: Mittelmeergebiet von Spanien bis Kleinasien und Zypern. Ganze Fühler rot. D: Dalmatien (Insel Mljet-Meleda).

-Flügeldecken nur mäßig stark punktiert. Flügeldeckenzwischenräume dicht punktiert und mit regelmäßigen Reihen anliegender Härchen besetzt. Fühlerbasis rotbraun. Länge 1,5-1,7 mm. B: An ·Lygos boveyi·, ·Calicotome spinosa·, aber auch ·Olea europaea·. D: Marokko (Tanger), Algerien, Südfrankreich.
Flügeldecken schlanker, 1,48-1,52 mal so lang wie breit. Körperoberfläche mit rostbraunen, kurzen, halbaufstehenden, dichten Härchen bedeckt. Flügeldeckenzwischenräume schwach gewölbt, gefurcht, dicht und stark punktiert. Erstes Fühlerglied beim ♂ und ♀ nur mit einzelnen Haaren versehen [Abb. 21]. Länge 1,5-2,3 mm. B: An ·Spartium junceum·. D: Griechenland (Peloponnes), Kleinasien (Umgebung von Smyrna).
Flügeldeckenoberfläche halbglänzend mit halbaufstehenden, gelben, ziemlich dichten Haaren bedeckt. Länge 1,3-2,3 mm. B: An ·Spartium junceum·, ·Sarothamnus scoparius·, ·Calicotome villosa· und ·Calicotome spinosa·, ·Genista·, ·Lygos·. D: Küste von Nordostspanien, Südfrankreich, Westschweiz, Italien, Sardinien, Korsika, Marokko.