Gattung Bembidion - Untergattung Phyla

CarabidaeCarabinaeTrechitaeBembidiiniBembidion
Von Arved Lompe (n. C. Huber & W. Marggi)
Huber, C. & Marggi, W. (1997): Revision der Bembidion-Untergattung Phyla Motschulsky 1844 (Coleoptera, Carabidae, Bembidiinae)SO: Revue Suisse de Zoologie 104(4):761-783 - Revue Suisse de Zoologie, 104(4):761-783
#1
→ 9Bestimmung der Artengruppen und Arten nach der ♂ Genitalmorphologie.
→ 2-Bestimmung der Arten nach vorwiegend exoskeletalen Merkmalen.
#2
abdelkrimi Netol., 1926🗺Coleoweb6. und 7. Punktreihe der Flügeldecken bis zu den Spitzen durchgehend deutlich. Halsschildhinterwinkel schwach ausgeschweift und deshalb rechtwinklig. Endophallischer Apikalkamm mit meist mehr als 10 schwächeren Dornen [Abb. 1]. Atlantisch.
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Abb. 1
→ 3-6. und 7. Punktreihe der Flügeldecken undeutlich, hinter der Mitte schwächer werdend oder fehlend.
#3
tethys Netol., 1926Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildhinterwinkel gerundet, ohne Hinterecke (d in [Abb. 2]). 6. und 7. Punktreihe der Flügeldecken undeutlich. Endophallischer Apikalkamm mit 6-10 Dornen [Abb. 3]. Holomediterran.
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 4-Halsschildhinterwinkel stumpfwinklig (130°) oder ausgeschweift und rechtwinklig.
#4
obtusum Serv., 1821Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildseitenrand zu den stumpfwinkligen (130°) Hinterecken geradlinig verengt (a in [Abb. 4]) [Abb. 5]. Dunkelbraun bis schwarz, Beine, 1.-3. Fühlerglied, Kiefer und Kiefertasterendglied ± aufgehellt. Flügeldecken ohne Makeln, Punktreihen fein, fein gerinnt. Halsschild quer, nach vorn und hinten konvex gerundet verengt, alle Ecken abgerundet, Basaleindrücke groß, rundlich, meist mit kurzem, geradem Außenfältchen. Aedoeagus [Abb. 6] [Abb. 7]. 2,8-3,6 mm. West-, Mittel- und südliches Nordeuropa. In Mitteleuropa stellenweise häufig, nach Osten und Süden meist selten. Auf trockenen Wiesen und Äckern.
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
→ 5-Halsschildseitenrand zu den stumpf- oder rechtwinkligen Hinterecken konkav verengt, vor den Hinterecken ausgeschweift (b-f in [Abb. 4]), wenn auch manchmal nur ganz schwach (Aedoeagus anders).
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Abb. 4
#5
phoeniceum Huber & Marggi, 1997Fundmeldungen🗺ColeowebSchultern ausgeprägt, Tiere geflügelt, Flügeldecken seitlich etwas parallel (h in [Abb. 8]). Spitze des IX. Abdominalsegments sehr kurz und schmal (c in [Abb. 9]). Aedoeagus [Abb. 10]. Ostmediterran.
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
→ 6-Schultern verrundet, Tiere apter oder brachypter, Flügeldecken seitlich gerundet (Fig. b,f).
#6
→ 7Aedoeagus mit doppelhörnigem Endosklerit [Abb. 11].
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Abb. 11
→ 8-Aedoeagus ohne doppelhörniges Endosklerit [Abb. 12].
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Abb. 12
#7
minoum Huber & Marggi, 1997🗺ColeowebIX. Abdominalsegment (Urit) mit schmaler Spitze (a in [Abb. 13]). Aedoeagus [Abb. 14]. Endemit Kretas.
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Abb. 13
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Abb. 14
incommodum Netol., 1926Fundmeldungen🗺Coleoweb-Habitus [Abb. 15]. IX. Abdominalsegment mit schaufelförmig erweiterter Spitze (b in[Abb. 13]). Aedoeagus [Abb. 11] [Abb. 16]. Kaukasus und Nordiran.
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Abb. 15
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Abb. 13
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Abb. 11
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Abb. 16
#8
liliputanum (Sahlberg, 1907)Fundmeldungen🗺ColeowebBasolaterale Längsfalte (Carina) im Hinterwinkel des Halsschildes ausgeprägt und nach vorn-aussen gekrümmt (f in [Abb. 4]). Antennenglieder gedrungen. Aedoeagus ohne endophallischen Apikalkamm, dafür mit grossem Ventralsklerit [Abb. 12]. Ostmediterran.
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Abb. 4
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Abb. 12
rectangulum Duval, 1851🗺Coleoweb-Carina im Hinterwinkel des Halsschildes kurz und gerade (g in [Abb. 2]). Antennenglieder gestreckt. Spitze des IX. Abdominalsegments (Urit) lang und schmal oder wenig erweitert (d in [Abb. 9]). Aedoeagus ohne Ventralsklerit [Abb. 17]. Westmediterran.
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Abb. 2
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Abb. 9
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Abb. 17
#9
→ 10Aedoeagus enthält ausser dem zentralen Skleritkomplex keine auffälligen sklerotisierten Innenstukturen. (rectangulum-Gruppe).
→ 11-Aedoeagus mit auffälligen Endoskleriten wie Doppelhorn, Apikalkamm oder Ventralsklerit [Abb. 18].
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Abb. 18
#10
Spitze des IX. Abdominalsegments (Urit) lang und schmal oder wenig erweitert (d in [Abb. 9]). Aedoeagus [Abb. 17]. Tiere ungeflügelt, Schultern verrundet. Westmediterran. rectangulum LZ >>>8
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Abb. 9
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Abb. 17
-Spitze des IX. Abdominalsegments sehr kurz und schmal (c in [Abb. 9]). Tiere geflügelt, Schultern ausgeprägt entwickelt. Aedoeagus [Abb. 10]. Ostmediterran. phoeniceum LZ >>>5
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Abb. 9
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Abb. 10
#11
→ 12Aedoeagus mit doppelhörnigem Endosklerit (obtusum-Gruppe).
→ 14-Aedoeagus mit anderen Innenstrukturen (Ventralsklerit, Apikalkamm), aber ohne doppelhörnigen Endosklerit.
#12
Beide Äste des doppelhörnigen Endosklerits stielrund [Abb. 6]. Europa. obtusum LZ >>>4
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Abb. 6
→ 13-Äste des doppelhörnigen Endosklerits abgeflacht [Abb. 11].
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Abb. 11
#13
IX. Abdominalsegment mit schaufelförmig verbreiterter Spitze (b in [Abb. 13]), Aedoeagus [Abb. 11] [Abb. 16]. Kaukasus und Nordiran. incommodum LZ >>>7
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Abb. 13
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Abb. 11
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Abb. 16
-IX. Abdominalsegment mit langer, schmaler Spitze (a in [Abb. 13]. Aedoeagus [Abb. 14]. Kreta. minoum LZ >>>7
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Abb. 13
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Abb. 14
#14
Aedoeagus ohne endophallischen Apikalkamm, dafür mit grossem Ventralsklerit [Abb. 12]. Ostmediterran (liliputanum-Gruppe). liliputanum LZ >>>8
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Abb. 12
→ 15-Aedoeagus im Bereich der Spitze mit endophallischem Apikalkamm [Abb. 3] (tethys-Gruppe).
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Abb. 3
#15
Endophallischer Apikalkamm mit 6-10 Dornen [Abb. 3]. Halsschildhinterwinkel gerundet. 6. und 7. Punktreihe der Flügeldecken undeutlich. Holomediterran. tethys LZ >>>3
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Abb. 3
-Endophallischer Apikalkamm mit meist mehr als 10 schwächeren Dornen [Abb. 1], Halsschildhinterwinkel schwach ausgeschweift und deshalb rechtwinklig. 6. und 7. Punktreihe der Flügeldecken bis zur Spitze durchgehend deutlich. Atlantisch. abdelkrimi LZ >>>2
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Abb. 1
Enthaltene Taxaabdelkrimi incommodum liliputanum minoum obtusum phoeniceum rectangulum tethys
Erstellt am: 09.05.2011 · Letzte Aktualisierung: 29.03.2020 - 16:21:29
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