Gattung: Pityophthorus Eichhoff

ColeopteraRhynchophoraScolytidaeIpinaeCorthylini
Von Arved Lompe (n. K.E. Schedl, A. Pfeffer)Literaturverzeichnis ⇒
LaBonte, J.R. (o.J.): A Screening Aid for the Identification of the Walnut Twig Beetle, Pityophthorus juglandis Blackman - Plant Protection and Conservation Programs, Oregon Dept. of Agriculture, Salem, OR >>>https://conference.ifas.ufl.edu/npdn/Docs/Workshop%20Materials/Walnut%20Twig%20Beetle%202015.pdf oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\LaBonte2015 Pityophthorus juglandis Identification.pdf"
Körper walzenförmig, Stirn gewölbt, bei den ♂ einfach punktiert oder zusätzlich mit einem medianen Längskielchen, bei den ♀ eine ähnliche Ausbildung, machmal aber auch mit einer kurzen Haarbürste, Augen nierenförmig, Fühlerschaft keulenförmig, Geißel 5-gliedrig, Keule kreisrund bis oval, mit 2 seitlichen Einkerbungen, verbunden mit 2 meist nicht ganz durchgehenden septierten Nähten und an der Außenseite gerade bis bogig angeordneten Haarreihen [Abb. 1].
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Abb. 1
Halsschild kaum länger als breit, subapikale Einschnürung deutlich, Vorderrand mit Schuppenhöckerchen, Summit ± in der Mitte, vorne geschuppt-gehöckert, hinten einfach punktiert. Schildchen klein aber deutlich. Flügeldecken walzenförmig, parallelseitig, Apex einfach gerundet bis winkelig, an der Naht verlängert, Scheibe in Reihen punktiert, Absturz kurz, ± schief gewölbt, oft beiderseits der Naht mit einer Längsfurche, Seitenwülste mit oder ohne setose Körnchen. Vorderhüften eng gestellt, Vorderschienen distal verbreitert, mit Apikalkante, Außenkante gezahnt, Enddorn meist kurz, 3. Tarsenglied zylindrisch.
Über weite Teile der Welt verbreitet. Artenreich in der äthiopischen, neotropischen und holarktischen Region. Polyphag oder oligophag an Laub- und Nadelhölzern. Polygam, Brutbilder in Zweigen und Ästen, selten in stärkeren Stämmen unter der Rinde, meist mit gut erkennbarer Rammelkammer und sternförmig angeordneten Brutröhren. Eiablage in kleinen Nischen, Larvengänge je nach Stärke des befallenen Materials strahlenförmig bis längsgerichtet, in dünnsten Verzweigungen brüten die Käfer ganz im Holz oder in der Markröhre. Für die Unterscheidung der einzelnen Arten sind die Brutbilder nur bedingt verwendbar und bleiben deshalb in der folgenden Tabelle unberücksichtigt. 2 eingeschleppte Arten, die in den letzten Jahren öfter aufgefunden wurden, sind an den Anfang gestellt.
#1
solus Blackman, 1928🗺ColeowebPunktur der Flügeldecken verworren, nur stellenweise an den Seiten +/- deutlich gereiht [Abb. 2] [Abb. 3]. Große ((1,5) 2,5-3 mm), hell rotbraune Art. B: Entwicklung in Pinus-Arten, bei uns in Pinus sylvestris, ursprünglich in Pinus radiata. Keine Schadwirkung bekannt. D: Heimat Nord- und Mittelamerika; in Europa erstmals in Nordspanien festgestellt, inzwischen auch aus Belgien und Deutschland (Mittelfranken) bekannt geworden.
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 2-Kleinere (1-2,2 mm selten bis 2,8 mm) dunkel- bis schwarzbraune Arten mit deutlich in Reihen punktierten Flügeldecken [Abb. 4].
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Abb. 4
#2
juglandis Blackman, 1928Die Höckerreihen hinter dem Vorderrand des Halsschilds sehr regelmäßig und dicht aneinander schließend [Abb. 5] [Abb. 6]. Hinterrand der Flügeldecken gleichmäßig abgerundet [Abb. 7]. ♂: Flügeldecken am Absturz am 1. Streifen vertieft [Abb. 8] [Abb. 9], beim ♂ mit Höckerchen am 1. und 3. Zwischenraum. Flügeldecken zwischen den Punktstreifen glänzend glatt [Abb. 10]. ♀: Mit langem Haarschopf auf der Stirn. 1,5-1,9 mm. Flügeldecken am Absturz am 1. Streifen vertieft] [Abb. 9], Ohne Höckerchen B: Entwicklung in Walnussbäumen (·Juglans· sp.). Als Überträger des Pilzes ·Geosmithia morbida·, der die Bäume zum Absterben bringt, schädlich. D: Heimat: südwestliche USA und Mexiko. Nach Europa eingeschleppt und in Italien, Frankreich und der Türkei in Walnuss-Kulturen aufgetreten. Bisher nicht nördlich der Alpen.
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 9
→ 3-Die Höckerreihen hinter dem Vorderrand des Halsschilds nicht so regelmäßig und mehrfach unterbrochen.
#3
→ 4Der Nahtwinkel am Absturz der Flügeldecken ist deutlich vorgezogen [Abb. 11] [Abb. 12] [Abb. 13]. Seitenwülste am Absturz mit einzelnen kleinen haartragenden Körnchen [Abb. 14]. (pityographus-Gruppe).
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
→ 7-Hinterrand der Flügeldecken gleichmäßig abgerundet [Abb. 15].
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Abb. 15
#4
exsculptus (Ratz., 1837)🗺ColeowebFlügeldecken lang walzenförmig, 1,9-2 x so lang wie breit, mit feinen, regelmäßigen Punktreihen. Die tiefe Absturzvertiefung erreicht nach vorn nahezu die Flügeldeckenmitte [Abb. 11]. ♂: Stirn grob punktiert und fast kahl, ♀ Stirn am Vorderrand mit kurzen gelben Härchen bedeckt. 1,1-1,7 mm. B: In starken absterbenden Ästen stehender Fichten. D: In Mitteleuropa nur stellenweise und nicht häufig.
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Abb. 11
→ 5-Flügeldecken kürzer, nur 1,7-1,8 x so lang wie breit. Die flachere Absturzvertiefung nimmt nur das letzte Drittel oder Viertel der Flügeldecken ein.
#5
micrographus (L., 1758)🗺ColeowebStirn beim ♂ und ♀ mit einzelnen, kurzen, abstehenden Härchen bedeckt. Hinterrand der Flügeldecken an der Nahtspitze stumpf vorspringend [Abb. 13]. 1,6-2,3 mm. D: In Mitteleuropa nur stellenweise, sonst in Nordeuropa und Sibirien.
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Abb. 13
→ 6-Stirn beim ♂ mit einzelnen Haaren, beim ♀ mit einem runden, weißgelben, kurzen Haarschopf in der Mitte; Hinterrand der Flügeldecken an der Nahtspitze spitzig vorspringend. Durchschnittlich kleiner.
#6
pityographus (Ratz., 1837)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildbasis und Flügeldeckenreihen fein punktiert [Abb. 12]. 1,1-1,7 mm. B: In den Ästen verschiedener Nadelholzarten. D: In Mitteleuropa sehr häufig; Stammform
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Abb. 12
cribratus Pfeffer-Halsschildbasis und Flügeldeckenreihen grob und dicht punktiert. B: In Ästen von Tannen (Abies cephalonica, A. nordmannia, A. alba) und Fichte (Picea orientalis). D: Kaukasus, Griechenland und einzeln in Mitteleuropa; pityographus ssp.
#7
→ 8Seitenwülste am Flügeldeckenabsturz kahl und höchstens mit mikroskopischen Härchen, aber ohne abstehende längere oder kürzere Haare [Abb. 16] [Abb. 17], mit breiten oder schmalen Längsfurchen. (glabratus-Gruppe).
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Abb. 16
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Abb. 17
→ 13-Seitenwülste am Flügeldeckenabsturz mit einzelnen haartragenden Körnern; deren Haare sind bedeutend länger als die feine Behaarung der Zwischenräume [Abb. 18]. ♂: Stirn einzeln kurz behaart. ♀: Stirn in der Mitte mit konzentrischem Haarschopf.
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Abb. 18
#8
traegardhi Spessivtseff, 1921🗺ColeowebSeitenwülste und Naht mit kaum sichtbaren Körnchen. Stirn bei beiden Geschlechtern gewölbt, stark punktiert, sparsam behaart, mit kaum erkennbaren kurzen Längskielchen. Halsschild matt, Basis stark und dicht punktiert. Länge 1,5-1,8 mm. B: Monogame Art. Wirtsarten: Picea abies, P. obovata. D: Nordeuropa, Nordpolen, Westsibirien, Österreich.
→ 9-Seitenwülste am Absturz mit 1 oder 2 Reihen winziger Körnchen. Polygame Arten [Abb. 16] [Abb. 17] [Abb. 19] [Abb. 20].
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Abb. 16
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Abb. 17
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Abb. 19
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Abb. 20
#9
mauretanicus Peyerimhoff, 1930🗺ColeowebSeitenwülste am Absturz mit 2 Reihen winziger Körnchen [Abb. 19]. Länge 1,8-2 mm. ♂: Stirn mit Längskiel, ♀: Stirn mit gelber Haarverdichtung in der Mitte. B: Wirtsart Pinus nigra mauretanica. D: Algerien.
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Abb. 19
→ 10-Seitenwülste am Absturz nur mit 1 Reihe feiner Körnchen [Abb. 21] [Abb. 17].
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Abb. 21
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Abb. 17
#10
→ 11Längsfurche am Absturz breit, glatt und glänzend [Abb. 22]. Körperoberseite glänzend. ♂: Stirn mit einzelnen Haaren, ♀: Stirn mit einer goldgelben Haarverdichtung in der Mitte.
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Abb. 22
→ 12-Längsfurche am Absturz schmal, chagriniert und matt [Abb. 23]. Körperoberfläche chagriniert und halbmatt. ♂: Stirn kahl. ♀: Stirn einzeln kurz behaart.
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Abb. 23
#11
glabratus Eichh., 1879Fundmeldungen🗺ColeowebRobuste Art. Flügeldecken 1,60-1,65 mal so lang wie breit [Abb. 24] [Abb. 25]. Halsschild und Flügeldecken glänzend, Längsfurchen am Absturz breit und glatt [Abb. 17]. 1,5-2,2 mm. ♂: Stirn mit unpunktierter Mittellinie. ♀: Stirn mit einem goldgelben Haarschmuck auf beiden Seiten [Abb. 26] [Abb. 27]. B: In dünnen Ästen von Pinus sylvestris, P. nigra und P. mugo. D: Mitteleuropa bis Südschweden, Südnorwegen, Südfinnland, Westrussland. In Mitteleuropa nicht häufig.
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 17
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Abb. 26
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Abb. 27
balcanicus Pfeffer, 1940🗺Coleoweb-Schmalere Art. Flügeldecken 1,7-1,8 mal so lang wie breit. Länge 1,8-1,9 mm. ♂: Stirn mit einem Mittelkiel. ♀: Stirn mit einer in der Mitte ungeteilten, goldgelben Haarverdichtung. B: Wirtsarten: Pinus nigra balcanica, P. nigra banatica, P. nigra bosniaca. D: Bosnien, Mazedonien, Bulgarien, Albanien, Rumänien (Domogled). (=henscheli sensu Schedl FHL)
#12
buyssoni buyssoni Reitter, 1901🗺ColeowebFlügeldecken mit feinen Punktreihen. Länge 1,5-1,8 mm. B: Wirtsarten: Pinus nigra cevennensis, P. sylvestris. D: Südwestfrankreich, Spanien, Südbulgarien.
buyssoni angeri Pfeffer, 1927🗺Coleoweb-Flügeldecken mit stark punktierten Reihen [Abb. 23]. Länge 1,8-2,3 mm. B: Wirtsart: Pinus nigra laricio. D: Korsika.
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Abb. 23
#13
→ 14Seitenwülste mit einzelnen feinen Körnchen und einzelnen ziemlich langen Haaren. Flügeldeckenabsturz mit breiten, glatten und ziemlich tiefen Längsfurchen die jeweils breiter sind als die beiden Nahtwülste zusammen [Abb. 18]. Der Untergrund der Furchen glatt mit Seidenglanz [Abb. 28]. Punktstreifen regelmäßig und gut ausgeprägt. ♂: Stirn mit einzelnen kurzen Härchen ♀: Stirn mit kurzem, konzentrischem dichtem hellem Haarschopf in der Mitte (lichtensteinii-Gruppe).
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Abb. 18
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Abb. 28
→ 15-Nur mit einzelnen, sehr kurzen Härchen auf den beiden Seitenwülsten oder der Absturz der Flügeldecken kurz und dicht behaart; mit schmalen und vertieften, oder mit flachen Furchen, die jeweils nicht breiter sind als die beiden Nahtwülste zusammen [Abb. 29] [Abb. 30]. Der Untergrund der Furchen hautartig gewirkt [Abb. 31].
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 31
#14
lichtensteinii (Ratz., 1837)Fundmeldungen🗺ColeowebBei der Ansicht von oben liegen die Nahtränder am Absturz der Flügeldecken im gleichen Niveau wie die beiden Furchenränder [Abb. 32]; Seitenwülste und Naht am Absturz mit 4-5 haartragenden Körnchen [Abb. 18] [Abb. 28]. 1,6-2,2, im Gebirge bis 2,8 mm. ♂: Stirn kräftig dicht punktiert und mit flacher medianer Längskante. ♀: Stirnbehaarung [Abb. 33], die Haare auf der Stirn etwa gleich lang.. B: In Ästchen von Pinus sylvestrís, mugo, nigra, cembra und strobus, selten an Picea excelsa, ausnahmsweise an Abies alba und Larix europaea. D: Im paläarktischen Kieferngürtel gemein aber nicht häufig, von Spanien bis Karelien, von England bis Sibirien, in China bis Fukien.
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Abb. 32
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Abb. 18
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Abb. 28
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Abb. 33
knoteki Reitter (1898)🗺Coleoweb-Bei der Ansicht von oben liegen die Nahtränder am konkaven Absturz der Flügeldecken oberhalb der Verbindungslinie der beiden Furchenränder [Abb. 34]. Seitenwülste und Naht am Flügeldeckenabsturz mit 6-7 haartragenden Körnchen [Abb. 35]. 2,2-2,8 mm. B: In Ästchen von Pinus cembra, Pinus mugo und Pinus peuce. D: In den Alpen und den Ost- und Südkarpaten, sowie Bulgarien.
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Abb. 34
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Abb. 35
#15
→ 16Absturz der Flügeldecken mit schmalen, deutlichen Furchen und mehrreihig, abstehend kurz behaart [Abb. 30]. Seitenwülste und Naht mit feinen Höckerchen. ♂: Stirn einzeln kurz behaart. ♀: Stirn in der Mitte mit rundem, kurzen Haarschopf [Abb. 36]. (pubescens-Gruppe).
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Abb. 30
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Abb. 36
→ 18-Absturz der Flügeldecken neben der Naht nur sehr schwach abgeflacht und mit kurzen hellgelben, nach rückwärts gerichteten Härchen besetzt [Abb. 37]. Seitenwülste und Naht ohne Höckerchen. Stirn beim ♂ und ♀ nur mit einzelnen kurzen Härchen besetzt. (henscheli-Gruppe). Monogame Arten.
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Abb. 37
#16
→ 17Flügeldeckenzwischenräume höchstens so breit wie die Punktreihen [Abb. 4].
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Abb. 4
cephalonicae Pfeffer, 1940🗺Coleoweb-Flügeldeckenzwischenräume zweimal so breit wie die feinen Punktreihen. Halsschildbasis stark und dicht punktiert. ♂: Stirn dicht und stark punktiert und mit einem kurzen Mittelkiel. 1,1-1,5 mm. B: In Tannenästchen (Abies cephalonica, A. alba). D: Griechenland, Polen (Pieniny).
#17
pubescens (Marsh., 1802)Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldeckenzwischenräume höchstens so breit wie die Punktreihen [Abb. 4]. Halsschildbasis fein und sparsam punktiert. 1-2 mm. ♂: Stirn dicht punktiert, vorne mit feiner medianer Längskante. spärlich behaart [Abb. 38]. ♀: Stirnbehaarung [Abb. 36]; die Federhaare am Oberrand der Stirn deutlich länger als die am Unterrand [Abb. 39]. Der Haarschopf steht auf glattem, glänzenden Untergrund.. B: In Ästchen von Pinus sylvestris, P. nigra und P. pinea. D: West- und Mitteleuropa.
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Abb. 4
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Abb. 38
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Abb. 36
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Abb. 39
pinsapo Pfeffer, 1982🗺Coleoweb-Zwischenräume der Flügeldecken nur halb so breit wie die stark punktierten Reihen. Körnchen am Absturz kaum sichtbar. Halsschildbasis stark und dicht punktiert. 1,4-1,5 mm. B: Wirtsart: ·Abies pinsapo·. B: Spanien (Andalusien).
#18
carniolicus Wichm., 1910🗺ColeowebFlügeldecken nur 1,5 x so lang wie breit, fast unregelmäßig stark punktiert, sehr kurz behaart. ♂: Stirn stark punktiert, ♀: Stirn mit Mittellängskiel. 1,1-1,5 mm. B: In Kiefernästchen (Pinus nigra austriaca, P. silvestris). Nordh.). D: Jugoslawien (Istrien), Osterreich, Böhmen, Mähren, Slowakei, Schweiz, Deutschland.
→ 19-Flügeldecken schmal walzenförmig. 1,7-1,8 x so lang wie breit, mit kurzen, hellgelben, nach hinten gerichteten Härchen besetzt. Habitus [Abb. 15].
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Abb. 15
#19
morosovi Spessivtseff🗺ColeowebStirn beim ♂ fast kahl, stark punktiert und mit kurzem, oft undeutlichem Längskiel am Vorderrand, beim ♀ stark punktiert und mit einzelnen Haaren bedeckt. 1,3-1,5 mm. B: In Ästchen von Picea excelsa und P. obovata. D: Von Nordsibirien über Nordrußland bis Nordpolen verbreitet, ferner aus Böhmen und Niederösterreich gemeldet.
henscheli Seitn., 1887🗺Coleoweb-Stirn beim ♂ und ♀ stark punktiert und mit deutlichem Mittellängskiel. 1,7-1,9 mm. B: In Ästchen von Pinus cembra, P. mugo mughus und P. leucodermis. D: In den Alpen von Westfrankreich bis Österreich, den Ost- und Südkarpaten, Bosnien und Bulgarien.
Enthaltene Taxabalcanicus buyssoni carniolicus cephalonicae cribratus exsculptus glabratus henscheli juglandis knoteki lichtensteinii mauretanicus micrographus morosovi pinsapo pityographus pubescens solus traegardhi
Literaturverzeichnis
Pfeffer, A. (1976): Revision der paläarktischen Arten der Gattung Pityophthorus Eichhoff (Coleoptera, Scolytidae). - Acta Entomol. Bohemoslov. 73:324-342.
Schedl, K.E. (1981): Scolytidae in: Käfer Mitteleuropas, Hrsg. Freude, Harde Lohse, Goecker & Evers, Krefeld. >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\FHL10.pdf" p. 76
Pfeffer, A. (1994): Zentral- und westpaläarktische Borken- und Kernkäfer (Coleoptera: Scolytidae, Platypodidae). - Entomologica Basiliensia, 17:5-310 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Pfeffer1994 Scolytidae.pdf" p. 173
Goldarazena, A. et al. (2014): First record of Pityophthorus solus (Blackman, ) in Europe - EPPO Bulletin (2014) 44 (1), 65-69 >>>https://www.researchgate.net/publication/261106943_First_record_of_Pityophthorus_solus_Blackman_in_Europe
Rell, S., Knížek, M., Galko, J. (2020): The first record of Pityophthorus micrographus in Slovakia - Plant Protection Science, 56(1):62-65 >>>https://doi.org/10.17221/62/2019-PPS oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Rell_et_al2020 Pityophthorus.pdf"
Erstellt am: 11.08.2011 · Letzte Aktualisierung: 11.12.2024 - 17:04:10
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