
Punktur der Flügeldecken verworren, nur stellenweise an den Seiten +/- deutlich gereiht [Abb. 2] [Abb. 3]. Große ((1,5) 2,5-3 mm), hell rotbraune Art. B: Entwicklung in Pinus-Arten, bei uns in Pinus sylvestris, ursprünglich in Pinus radiata. Keine Schadwirkung bekannt. D: Heimat Nord- und Mittelamerika; in Europa erstmals in Nordspanien festgestellt, inzwischen auch aus Belgien und Deutschland (Mittelfranken) bekannt geworden.








Flügeldecken lang walzenförmig, 1,9-2 x so lang wie breit, mit feinen, regelmäßigen Punktreihen. Die tiefe Absturzvertiefung erreicht nach vorn nahezu die Flügeldeckenmitte [Abb. 11]. ♂: Stirn grob punktiert und fast kahl, ♀ Stirn am Vorderrand mit kurzen gelben Härchen bedeckt. 1,1-1,7 mm. B: In starken absterbenden Ästen stehender Fichten. D: In Mitteleuropa nur stellenweise und nicht häufig.
Stirn beim ♂ und ♀ mit einzelnen, kurzen, abstehenden Härchen bedeckt. Hinterrand der Flügeldecken an der Nahtspitze stumpf vorspringend [Abb. 13]. 1,6-2,3 mm. D: In Mitteleuropa nur stellenweise, sonst in Nordeuropa und Sibirien.
🗺
Halsschildbasis und Flügeldeckenreihen fein punktiert [Abb. 12]. 1,1-1,7 mm. B: In den Ästen verschiedener Nadelholzarten. D: In Mitteleuropa sehr häufig; Stammform
Seitenwülste und Naht mit kaum sichtbaren Körnchen. Stirn bei beiden Geschlechtern gewölbt, stark punktiert, sparsam behaart, mit kaum erkennbaren kurzen Längskielchen. Halsschild matt, Basis stark und dicht punktiert. Länge 1,5-1,8 mm. B: Monogame Art. Wirtsarten: Picea abies, P. obovata. D: Nordeuropa, Nordpolen, Westsibirien, Österreich.
🗺
Robuste Art. Flügeldecken 1,60-1,65 mal so lang wie breit [Abb. 24] [Abb. 25]. Halsschild und Flügeldecken glänzend, Längsfurchen am Absturz breit und glatt [Abb. 17]. 1,5-2,2 mm. ♂: Stirn mit unpunktierter Mittellinie. ♀: Stirn mit einem goldgelben Haarschmuck auf beiden Seiten [Abb. 26] [Abb. 27]. B: In dünnen Ästen von Pinus sylvestris, P. nigra und P. mugo. D: Mitteleuropa bis Südschweden, Südnorwegen, Südfinnland, Westrussland. In Mitteleuropa nicht häufig.




-Schmalere Art. Flügeldecken 1,7-1,8 mal so lang wie breit. Länge 1,8-1,9 mm. ♂: Stirn mit einem Mittelkiel. ♀: Stirn mit einer in der Mitte ungeteilten, goldgelben Haarverdichtung. B: Wirtsarten: Pinus nigra balcanica, P. nigra banatica, P. nigra bosniaca. D: Bosnien, Mazedonien, Bulgarien, Albanien, Rumänien (Domogled). (=henscheli sensu Schedl FHL)
Flügeldecken mit feinen Punktreihen. Länge 1,5-1,8 mm. B: Wirtsarten: Pinus nigra cevennensis, P. sylvestris. D: Südwestfrankreich, Spanien, Südbulgarien.




🗺
Bei der Ansicht von oben liegen die Nahtränder am Absturz der Flügeldecken im gleichen Niveau wie die beiden Furchenränder [Abb. 32]; Seitenwülste und Naht am Absturz mit 4-5 haartragenden Körnchen [Abb. 18] [Abb. 28]. 1,6-2,2, im Gebirge bis 2,8 mm. ♂: Stirn kräftig dicht punktiert und mit flacher medianer Längskante. ♀: Stirnbehaarung [Abb. 33], die Haare auf der Stirn etwa gleich lang.. B: In Ästchen von Pinus sylvestrís, mugo, nigra, cembra und strobus, selten an Picea excelsa, ausnahmsweise an Abies alba und Larix europaea. D: Im paläarktischen Kieferngürtel gemein aber nicht häufig, von Spanien bis Karelien, von England bis Sibirien, in China bis Fukien.



-Bei der Ansicht von oben liegen die Nahtränder am konkaven Absturz der Flügeldecken oberhalb der Verbindungslinie der beiden Furchenränder [Abb. 34]. Seitenwülste und Naht am Flügeldeckenabsturz mit 6-7 haartragenden Körnchen [Abb. 35]. 2,2-2,8 mm. B: In Ästchen von Pinus cembra, Pinus mugo und Pinus peuce. D: In den Alpen und den Ost- und Südkarpaten, sowie Bulgarien.

-Flügeldeckenzwischenräume zweimal so breit wie die feinen Punktreihen. Halsschildbasis stark und dicht punktiert. ♂: Stirn dicht und stark punktiert und mit einem kurzen Mittelkiel. 1,1-1,5 mm. B: In Tannenästchen (Abies cephalonica, A. alba). D: Griechenland, Polen (Pieniny).
🗺
Flügeldeckenzwischenräume höchstens so breit wie die Punktreihen [Abb. 4]. Halsschildbasis fein und sparsam punktiert. 1-2 mm. ♂: Stirn dicht punktiert, vorne mit feiner medianer Längskante. spärlich behaart [Abb. 38]. ♀: Stirnbehaarung [Abb. 36]; die Federhaare am Oberrand der Stirn deutlich länger als die am Unterrand [Abb. 39]. Der Haarschopf steht auf glattem, glänzenden Untergrund.. B: In Ästchen von Pinus sylvestris, P. nigra und P. pinea. D: West- und Mitteleuropa.



-Zwischenräume der Flügeldecken nur halb so breit wie die stark punktierten Reihen. Körnchen am Absturz kaum sichtbar. Halsschildbasis stark und dicht punktiert. 1,4-1,5 mm. B: Wirtsart: ·Abies pinsapo·. B: Spanien (Andalusien).
Flügeldecken nur 1,5 x so lang wie breit, fast unregelmäßig stark punktiert, sehr kurz behaart. ♂: Stirn stark punktiert, ♀: Stirn mit Mittellängskiel. 1,1-1,5 mm. B: In Kiefernästchen (Pinus nigra austriaca, P. silvestris). Nordh.). D: Jugoslawien (Istrien), Osterreich, Böhmen, Mähren, Slowakei, Schweiz, Deutschland.
Stirn beim ♂ fast kahl, stark punktiert und mit kurzem, oft undeutlichem Längskiel am Vorderrand, beim ♀ stark punktiert und mit einzelnen Haaren bedeckt. 1,3-1,5 mm. B: In Ästchen von Picea excelsa und P. obovata. D: Von Nordsibirien über Nordrußland bis Nordpolen verbreitet, ferner aus Böhmen und Niederösterreich gemeldet.
-Stirn beim ♂ und ♀ stark punktiert und mit deutlichem Mittellängskiel. 1,7-1,9 mm. B: In Ästchen von Pinus cembra, P. mugo mughus und P. leucodermis. D: In den Alpen von Westfrankreich bis Österreich, den Ost- und Südkarpaten, Bosnien und Bulgarien.