-Drittes Fühlerglied einfach, nicht zusammengepreßt. Untergattung Metapedius Fiori. Die zwei vorletzten Sternite an der Basis der Breite nach gefurcht. Dem lepidus ähnlich. 12-13 mm. Zentral- und Süditalien (Apenninen).
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Klauenglieder unten auf der Sohle mit Borsten. Untergattung Carenostylus Chaudoir, 1838 Habitus [Abb. 4]. Frankreich, Iberische Halbinsel, Nordafrika; angeblich auch in Griechenland.
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Käfer höchstens 15 mm lang. Körper flach, ziemlich schlank. Hinterecken des Halsschilds deutlich markiert. Mattschwarz [Abb. 5], Flügeldecken sehr eng, aber scharf und deutlich genetzt (50 x), die Streifen nur aus Reihen feiner, längsrissiger Punkte gebildet. Hintertarsen außen nicht deutlich gefurcht. 10-13,5 mm. Von Südspanien über das nördliche Südeuropa- und südliche Nord- sowie Osteuropa bis Westsibirien verbreitet. In Mitteleuropa besonders in Osten und Mitte, im Westen selten, fehlt im Alpengebiet
Gewölbter, glänzender als der Vorige. 16-16,5 mm. Südwesteuropa, Frankreich.
-Ähnlich punctulatus, von diesem durch breiteren, an den Seiten mehr gerundeten Halsschild und die abgerundeten Hinterecken desselben verschieden. Schwarz, an den Seiten leicht bläulich. Südrußland.
havelkai Kult 1948Art aus den Karpathen. Halsschild an der Basis jederseite mit zwei Längseindrücken. Halsschildbasis völlig ungerandet, die Seitenrandkehle sehr schmal. Halsschild quer viereckig, nach hinten sehr schwach verengt, fast gleichbreit, seine Seitenrandkehle schmäler, der äußere Basaleindruck ± oval und die Hinterwinkel abgerundet stumpfwinklig. 9,5-12,5 mm.Schwarz. Halsschild zuweilen bläulich violett oder grün metallisch, die Flügeldecken kupferrötlich überhaucht. Die Nominatform mit undeutlich punktierten Flügeldeckenstreifen in den Südkarpaten. Flügeldeckenstreifen unpunktiert [Abb. 7]. Slowakei. ssp.
Halsschild jederseits an der Basis mit nur einem Längeeindruck. Streifen der FIügeldecken stärker punktiert. Westmediterran, östlich bis Sizilien.
-Dem vorigen ahnlich, etwas größer. Halsschild etwas länger, nach vorn weniger erweitert, an der Basis jederseits mit einem stärkeren inneren und einem sehr schwachen äußeren Längseindruck. Oberseite kupferig, ziemlich matt, 13,5-15 mm. Griechenland.
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Kopf und Halsschildbasis ziemlich dicht und kräftig punktiert, auch die verbreiterte und tiefe Seitenrandkehle. Halsschildseiten vor den Hinterecken +/- gerade, die größte Halsschildbreite liegt in oder vor der Mitte [Abb. 6]. Humeralzähnchen undeutlich. Hinterschieneninnenseite mit einer Reihe von 8-10 helleren, feinen und langen, haarartigen Borsten. Die Borsten der Tarsen sind mit den Klauen gleichfarbig, braun (leider ist dieses Merkmal nicht ganz konstant). Schwarz, meist mit bronzenem, grünem, rötlich kupfrigem, blauem oder violettem Metallglanz, Körperanhänge schwarz, 2 erste Fühlerglieder, selten auch die Schenkel oder die ganzen Beine, gelbbraun oder rostrot. Aedoeagus [Abb. 9]. 9-13 mm. Mehr hygrophil, besonders auf lehmigen Feuchtwiesen. Ganz Europa, Kleinasien bis Sibirien. In Mitteleuropa meist häufig, aber nicht im hohen Gebirge.

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-Die Mitte von Kopf und Halsschildbasis höchstens spärlich, fein und undeutlich punktiert, ebenso die flach verbreiterte Seitenrandkehle, nur die Basaleindrücke kräftiger punktiert, der äußere mehr nach innen gerückt. Halsschildseiten bis zu den Hinterecken gerundet, die größte Halsschildbreite hinter der Mitte [Abb. 10]. Humeralzähnchen, von oben und hinten gesehen, sehr klein, aber deutlich. Hinterschieneninnenseite mit 5-7, selten 8 kräftigen, kürzeren, dunklen Borsten. Tarsenborsten schwarz oder wenigstens dunkler als die Klauen. Färbung wie cupreus und oft mit diesem verwechselt, aber Beine immer schwarz. Aedoeagus [Abb. 11] [Abb. 12]. 8-11,5 mm. Eurytope Wiesenart, heliophil. Europa ohne den höchsten Norden, Kaukasus, Sibirien, Japan. In Mitteleuropa meist häufig, besonders im Gebirge. (coerulescens L. )


-Kopf wenigstens hinten deutlich punktiert. Beine lang. Halsschild herzförmig, vor den Hinterecken +/- stark ausgeschweift, diese scharf markiert, Streifen der Flügeldecken +/- stark punktiert. Schwarz mit ± intensivem Blauglanz, auch die Körperanhänge schwarz, höchstens in den Gelenken etwas heller. Augen groß, Schläfen kurz. Aedoeagus [Abb. 13]. 9-12 mm. Bulgarien, Ukraine, Südrußland. Südeuropa und südliches Mitteleuropa, hier in Österreich (Kärnten, Steiermark, Niederösterreich), der Slowakei und im Elsaß. Alte Meldungen aus Schlesien und Bayern wahrscheinlich falsch. In Flußauen. (=striatopunctatus Duftschmid, 1812)
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Streifen der Flügeldecken mehr oder weniger deutlich punktiert [Abb. 14]. Käfer oben dunkelblau, dunkelviolett oder fast schwarz. Kopf oben überall dicht fein punktiert. Die beiden ersten Fühlerglieder abstechend rötlichgelb. Halsschildhinterecken ziemlich scharf, der äußere Basaleindruck sehr kurz, vorn gerundet. Flügeldecken kurzoval, Streifen nahtartig punktiert, im 3. Intervall vor der Mitte kein Porenpunkt. Schwarz mit Blau- bis Violettschimmer. Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. 9-12 mm. Die aus Südeuropa bis Transkaukasien bekannte Art wurde aus Österreich (Kärnten, Vorarlberg) gemeldet. Keine neuen Funde.


-Streifen der Flügeldecken glatt oder äußerst fein punktiert. Kopf feiner punktiert, Halsschild breiter, mit tieferen Längseindrücken jederseits an der Basis. Käfer etwas glänzender, fast immer mehr oder weniger lebhaft blau (typische Farbe), sehr selten grünlich-bronzefarbig (ab. vicinus Levr. aus Algier). Penis weniger schlank. Westmediterran, östlich bis Sizilien.
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Episternen der Hinterbrust (ohne Epimeren) nicht länger als breit, Streifen der Flügeldecken im allgemeinen stark, oft gekerbt punktiert [Abb. 19]. Halsschildbasis im Bereich der äußeren Basalgruben gerandet; Halsschild nach hinten konvex verengt, seine Seitenrandkehle etwas breiter. Halsschildbasaleindrücke keilförmig, Hinterwinkel scharf stumpf- bis rechtwinklig. Schwarz, oft mit ± blauviolettem Schimmer, seltener grünlich [Abb. 20]. Penis stark gedreht [Abb. 21] [Abb. 22] [Abb. 23]. 10-14 mm. Die Nominatform in Illyrien; mit 8 weiteren Unterarten über das ganze südliche Europa von Spanien bis zum westlichen Balkan verbreitet, aus Mitteleuropa liegen alte Exemplare vor aus 'Austria' und 'Tyrolis', aber ohne genauen Fundort. Im Elsaß. Keine rechtsrheinischen Funde.




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-Episternen etwas länger als breit. Streifen der Flügeldecken schwach punktiert oder ganz glatt [Abb. 24]. Halsschild von der Mitte zur Basis schwach konvex bis gerade verengt. Der Längswulst zwischen dem äußeren Basaleindruck und dem Halsschildseitenrand ist etwas breiter und kürzer. Schultern mit sehr deutlichem Humeralzahn. Schwarz mit blauem Metallschimmer, der besonders in den Basaleindrücken und der Flügeldecken-Seitenrandkehle deutlich ist. Weniger schlank als lepidus [Abb. 25], der Halsschild oft deutlich breiter. Beim ♀ die Oberseite matter. Penis etwas mehr zur Seite abgeknickt, kaum gedreht [Abb. 26] [Abb. 27] [Abb. 28]. 10-13 mm. Von Sibirien bis Südosteuropa verbreitet; in Mitteleuropa in den Südosten einstrahlend, westlich bis Thüringen. Im Gebiet des Neusiedler Sees häufig, bevorzugt trockene Böden. Die Unterschiede im Genital sind bei beiden Formen sehr gering; daher wurde wohl koyi im FHL 2. Auflage synonym zu sericeus gesetzt, im Paläarktischen Katalog aber (wieder) als eigene Art mit mehreren Unterarten aufgeführt.




Flügeldecken des ♀ nicht oder nur wenig matter als die des ♂. Halsschild jederseits, mit einem Basaleindruck, (der äußere fehlt oder ist nur schwach entwickelt.) Käfer oben düster metallisch oder fast schwarz. Zentral- und Südspanien, Nordwestafrika.
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Halsschild nach hinten geradlinig oder ausgeschweift verengt, seine Oberseite mit sehr feiner Grundskulptur. Der Längswulst zwischen dem äußeren Basaleindruck und dem Halsschildseitenrand ist schmäler und gerade [Abb. 29]. Ein deutlicher Humeralzahn fehlt meist. Fühler auch an der Basis normalerweise schwarz, Dörnchen der Schienen rostrot. Färbung so variabel wie bei versicolor, doch kommen schwarze Exemplare mit blauem Metallschimmer, die der Normalfärbung des sericeus entsprechen, nur selten vor. Flügeldecken matter. Penis schwächer zur Seite abgeknickt als bei sericeus [Abb. 30]. 10-14 mm. Von Spanien bis Sibirien verbreitet, in Mitteleuropa häufig auf sandigem, grobkörnigem Schwemmboden.

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-Halsschild an den Seiten bis zu den Hinterecken gleichmäßig gerundet, oben mit deutlicher Grundskulptur. Wenigstens die Unterseite der ersten 2 Fühlerglieder rotbraun. Augen stark vorgewölbt. Halsschildbasis zu den sehr stumpfwinkligen Hinterecken vorgezogen. Flügeldecken ohne Humeralzähnchen. Schwarz, Kopf und Halsschild glänzend kupferrot, Flügeldecken grün [Abb. 8], seltener einfarbig bronzen, grün oder schwarzgrün. Dörnchen der Schienen braunschwarz. Aedoeagus [Abb. 31]. 10,5-13,5 mm. West- und Mitteleuropa, hier mehr im Süden und Westen. In der Tschechoslowakei meist selten. Die Meldungen aus Österreich (Ober- und Niederösterreich) werden von Franz im Gegensatz zu Schweiger bezweifelt. Er sah kein österreichisches Exemplar. Stellt besonders an trockenen Hängen Aphodien nach.

Untergattung Derus Armenien, Südrußland
-Kasachstan
-Kasachstan
-Untergattung Poecilus Bulgarien, Türkei
-Ukraine
-Armenien, Türkei
-Kasachstan
-Türkei
-Kasachstan
-Andalusien, Marokko bis Tunesien
-Spanien
-Kaukasus