Untergattung Ptomister

ColeopteraPolyphagaHisteridaeHisterinaeMargarinotus
Von Arved Lompe (n. K. Witzgall)
Schmidt, J. (1885): Histeridae in Reitter: Bestimmungstabellen der europäischen Coleopteren - Heft 14, Brünn >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Reitter-Best-Tab-Heft14 Histeridae.pdf" p. 14
Ohara, M. (1989): On the species of the Genus Margarinotus from Japan (Coleoptera : Histeridae) - Insecta Matsumurana New Series 14:1-50 >>>http://hdl.handle.net/2115/9846 oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Ohara1989 Margarinotus Japan.pdf"
#1
terricola (Germar, 1824)🗺ColeowebFlügeldecken mit 3 ganzen Rückenstreifen. Epipleuren des Halsschildes kahl. Flügeldecken schwarz, ohne rote Flecken. Körper langoval. Pygidium stärker punktiert als das Propygidium. Fühlergruben in den umgeschlagenen Vorderecken des Halsschildes sehr tief. Schwarz, 3 Rückenstreifen, Vorderschienen 3-4zähnig. 5,5-7 mm. B: Im Dung, unter faulenden Vegetabilien, an Fischresten, weniger an Aas. Oft tief im Boden. D: Eine ziemlich seltene Art, aber überall verbreitet.
→ 2-Flügeldecken mit 4 Rückenstreifen, wovon der innere manchmal unterbrochen oder etwas verkürzt ist.
#2
striola succicola (Thomson, 1862)Fundmeldungen🗺Coleoweb striola (C. R. Sahlberg, 1819)🗺Coleoweb3. Rückenstreifen vorne grubig vertieft [Abb. 1]. Stirnstreif in der Mitte meist mit einem einspringenden Winkel. Pygidium äußerst gedrängt punktiert [Abb. 2]. Schwarz, 4 Rückenstreifen, Vorderschienen 4-5-zähnig. Innenstrukturen des Aedoeagus [Abb. 3]. 5-7 mm [Abb. 4]. B: An Pilzen, Baumsäften, Aas und Dung. D: Europa, mit Ausnahme der Iberischen und der Balkan-Halbinsel. Bei uns sehr häufig. (=striola in FHL) Die Stammform unterscheidet sich nur durch andere Innenstrukturen [Abb. 5] des Aedoeagus [Abb. 3]. D: Nordpaläarktis von Norskandinavien bis Japan.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 3
→ 3-Der 3. Dorsalstreifen vorne ohne auffallende grubenförmige Vertiefung. Pygidium weitläufiger punktiert [Abb. 6].
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Abb. 6
#3
distinctus (Er., 1834)🗺ColeowebPropygidium und Pygidium etwa gleich weitläufig punktiert. Die 2 inneren Seitenstreifen des Halsschildes bis in die Hinterwinkel reichend, der innere in der Regel nicht kürzer. Flügeldecken stark gewölbt, schwarz, rundlich eiförmig, 4 Rückenstreifen, ein hakenförmiges Rudiment des 5. Dorsalstreifens an der Basis der Flügeldecken. Vorderschienen 5-6-zähnig. 4-6 mm. In Mitteleuropa an Wärmestellen auf unkultivierten Sand-, Gips- und Kalkböden unter Tierfellen, nicht am fleischigen Aas. Sporadisch, im allgemeinen sehr selten
→ 4-Pygidium sichtlich dichter punktiert als das Propygidium [Abb. 6]. Die 2 inneren Seitenstreifen des Halsschildes meist nicht bis in die Hinterwinkel reichend, der innere in der Regel kürzer und hinten dem äußeren stark genähert
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Abb. 6
#4
merdarius (Hoffmann, 1803)Fundmeldungen🗺ColeowebEndzahn der Vorderschienen größer als die anderen [Abb. 7]. Halsschild nach vorne auffallend weniger verengt als bei der folgenden Art. Subhumeralstreifen um die Mitte längsgrubenartig vertieft, ebenso der innere Seitenstreif des Halsschildes. Fühlerkeule rot. Schwarz, 4 Rückenstreifen [Abb. 8], Vorderschienen 4-5-zähnig. 6-7 mm. In Mitteleuropa nicht häufig, besonders in alten Vogelnestern in hohlen Bäumen, aber auch in Dung und faulenden Vegetabilien.
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Abb. 7
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Abb. 8
brunneus (F., 1775)Fundmeldungen-Endzahn der Vorderschienen meist kleiner als die andern [Abb. 9]. Halsschild nach vorne stark verengt. Subhumeralstreifen in der Mitte nicht grubenartig vertieft, ebenso nicht der innere Seitenstreifen des Halsschildes. Fühlerkeule dunkel. Schwarz, 4 Rückenstreifen [Abb. 10], Vorderschienen 5-6-zähnig. 6-8,5 mm. Überall eine der häufigsten Histeridenarten. (=cadaverinus Hoffm.)
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Abb. 9
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Abb. 10
Enthaltene Taxabrunneus distinctus merdarius striola terricola
Erstellt am: 12.04.2011 · Letzte Aktualisierung: 22.10.2025 - 02:11:14
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