Gattung Sagittogethes Audisio & Cline, 2009

ColeopteraClavicorniaNitidulidaeMeligethes
Von Arved Lompe (n. K. Spornraft)
#1
→ 1aVorderschienen außen mit 2 größeren Zähnchen, die eine Gruppe ± gleicher kleinerer einschließen (oder mit 3 größeren Zähnchen, die 2 Gruppen kleinerer einschließen) [Abb. 1] [Abb. 2].
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 1b-Vorderschienen ähnlich, aber die Zähnchen zur Spitze der Schienen stärker anschwellend [Abb. 3] [Abb. 4] [Abb. 5].
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
#1a
→ 55Kopfschild vorn ganz gerade abgestutzt. ♀ an der Spitze des Ovipositors ohne Styli [Abb. 6].
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Abb. 6
→ 60-Kopfschild leicht ausgerandet. ♀ an der Spitze des Ovipositors mit Styli [Abb. 7].
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Abb. 7
#55
hoffmanni Reitter🗺ColeowebGlänzend, tiefschwarz, sehr fein chagriniert oder gar nicht. Halsschild neben den Hinterecken mit einem glatten, punktfreien Streifen wie bei den Arten der difficilis-Gruppe. Breit oval, stark gewölbt. Vorderschienen [Abb. 1]. 1,4-2 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 8]. Vordertarsen kaum erweitert. B: Brutpflanze: ·Teucrium scordium· L. D: Sporadisch von Spanien bis Japan; aus dem mitteleuropäischen Gebiet gemeldet: Ungarn, Südslowakei; sehr selten.
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Abb. 1
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Abb. 8
→ 55a-Mattschwarz, sehr deutlich chagriniert, ganz fein bräunlich behaart. 1,6-2,2 mm. Vorderschienen und Vordertarsen [Abb. 2]. ♂: Hinterbrust flach und breit eingedrückt. Vordertarsen stark erweitert.
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Abb. 2
#55a
obscurus Er., 1845Fundmeldungen🗺Coleoweb♂: Aedoeagus [Abb. 9]. ♀: Ovipositor am Ende weniger scharf spitzwinkelig zusammenlaufend als bei distinctus, die Öffnung am Ende nicht so tief eingeschnitten, der Sternpunkt deutlich vor der Mitte [Abb. 6]. B: Brutpflanze: ·Teucrium scorodonia· L.. D: Rheinland, südliches und südöstliches Mitteleuropa, nicht selten. (=obscurus auct. partim)
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Abb. 9
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Abb. 6
distinctus Sturm, 1845🗺Coleoweb-♂: Aedoeagus [Abb. 10] [Abb. 11]. ♀: Ovipositor schärfer zugespitzt, die Endöffnung tiefer eingeschnitten und der ,,Zentralpunkt" etwa in der Mitte [Abb. 12]. B: Brutpflanzen: besonders ·Teucrium chamaedrys· L., aber auch andere Arten dieser Gattung. D: Überall, nicht selten. (=obscurus auct. partim nec Erichson)
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
#60
minutus Brisout🗺ColeowebOberseite zwischen den Punkten völlig glatt. Aedoeagus und Ovipositor sehr stark pigmentiert. Vorderschienen [Abb. 13]. 1,5-2 mm. ♂: Hinterbrust breit und flach eingedrückt. Letztes Sternit am Hinterrand etwas aufgebogen. Aedoeagus [Abb. 14]. B: Montan. D: Vielleicht im Südwesten.
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Abb. 13
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Abb. 14
-Oberseite deutlich chagriniert. ♂: Ovipositor nur an der Spitze stärker pigmentiert. Vergleiche Gattung >>>Genistogethes
#1b
→ 47aFlügeldecken zur Naht hin abgeschrägt, an der Naht am längsten [Abb. 15].
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Abb. 15
→ 48-Flügeldecken hinten einzeln breit und flach gerundet, etwa in der Mitte am längsten.
#47a
ovatus Sturm, 1845Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite mäßig stark chagriniert, dabei der Halsschild schwächer als die Flügeldecken 1,8-2,6 mm. Vorderschienen [Abb. 3] [Abb. 5]. ♂: Aedoeagus [Abb. 16] [Abb. 17]. Hinterbrust hinter der Mitte breit halbkreisförmig seicht eingedrückt, vor der Mitte mit zwei Höckerchen, die voneinander weniger weit entfernt sind als die Innenwinkel der Mittelhüften Letztes Sternit mit einem glänzenden Höckerchen an der Spitze. B: Brutpflanze: ·Glechoma hederacea· L.. D: Überall, aber nur stellenweise und selten.
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Abb. 3
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Abb. 5
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Abb. 16
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Abb. 17
devillei Grouv., 1912🗺Coleoweb-Oberseite stark chagriniert, ganz matt. 2,4-3,1 mm. Vorderschienen etwa wie ovatus. ♂: Aedoeagus [Abb. 18]. Hinterbrust meist der ganzen Länge nach mit einer nach hinten sich stark erweiternden Längsrinne und beiderseits der Rinne mit einer länglichen Beule, ähnlich wie bei difficilis. (Dieses Merkmal kann bis zu einem löffelförmigen Eindruck in der hinteren Hälfte reduziert sein). Apikalrand des letzten Sternits ganz schwach quer erhöht und mit einem Höckerchen an der Spitze. B: Brutpflanze mit hoher Wahrscheinlichkeit ·Dracocephalum ruyschiana· L.. D: Westalpen. Mittelitalien, Türkei; alte Funde aus der Umgebung Münchens (Belege in der Zoologischen Staatssammlung München).
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Abb. 18
#48
ater Bris., 1863🗺ColeowebSchenkellinie läuft eng an der Hinterhüften entlang [Abb. 19]. Sehr deutlich braun behaart. Vorderschienen [Abb. 20]. Kopfschild-Vorderrand glatt und glänzend. 2,3-3 mm. ♂: Hinterbrust ganz flach eingedrückt. Letztes Sternit am Rand mit einem glänzenden Knöpfchen. Aedoeagus [Abb. 21]. B: Brutpflanze ist wahrscheinlich ·Salvia officinalis· L.. D: Im Südosten, sehr selten.
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 21
→ 49-Hinterschenkellinie schwingt ± stark nach hinten aus [Abb. 22], [Abb. 23].
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Abb. 22
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Abb. 23
#49
incanus Sturm, 1845🗺ColeowebHinterschenkellinie nur schwach nach hinten geschwungen [Abb. 22]. Halsschild an der Basis nicht breiter als die Flügeldecken. ♂: Aedoeagus [Abb. 24]; Hinterbrust im vorderen Drittel mit zwei ganz schwach angedeuteten Höckerchen, dahinter etwas eingedrückt und seicht gefurcht; letztes Sternit mit kurzer, glatter Querleiste. 2-2,6 mm. Vorderschienen [Abb. 25]. B:Brutpflanze: ·Nepeta cataria· L.. D:Im Süden und Südosten, sehr selten, an Fundstellen zahlreich.
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Abb. 22
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Abb. 24
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Abb. 25
→ 50-Hinterschenkellinie kräftig nach hinten geschwungen [Abb. 23].
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Abb. 23
#50
umbrosus Sturm, 1845Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild an der Basis meist breiter als die Flügeldecken. Sehr gedrungene Art. Vorderschienen [Abb. 26]. 2-3 mm. ♂: Hinterbrust im vorderen Drittel mit 2 Höckerchen, dahinter tief grubenförmig eingedrückt und am Hinterrand ein weiteres Höckerchen. Letztes Sternit mit einer glänzenden Querleiste. Aedoeagus [Abb. 27] [Abb. 28]. B: Entwickelt sich in Mitteleuropa wahrscheinlich an Mentha-Arten. Audisio nennt für Italien ·Prunella vulgaris· L.. D: Überall, im Norden selten, im Süden vielfach häufig.
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Abb. 26
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Abb. 27
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Abb. 28
maurus Sturm, 1845Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild an der Basis nicht breiter als die Flügeldecken, Körper viel weniger gedrungen als bei umbrosus. Vorderschienen [Abb. 4]. ♂: Hinterbrust im vorderen Drittel mit 2 Höckerchen, dahinter flach eingedrückt. Letztes Sternit am Hinterrand mit einem glänzenden Knöpfchen. Aedoeagus [Abb. 29] [Abb. 30]. ♀ Ovipositor [Abb. 31]. 2-3 mm. B: Entwickelt sich an Salvia-Arten, hauptsächlich ·Salvia pratensis· L.. D: Im Süden nicht selten bis häufig, fehlt im Nordwesten.
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Abb. 4
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 31
Enthaltene Taxaater devillei distinctus hoffmanni incanus maurus minutus obscurus ovatus umbrosus
Erstellt am: 25.05.2010 · Letzte Aktualisierung: 02.06.2023 - 16:32:55
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