
♂: Metasternum am Hinterrand mit einem deutlichen Höcker. Kleines Spiegelfeld der Flügeldecken von dem großen meist durch ein ± deutliches Punktband getrennt, es erreicht höchstens die halbe Länge des großen. Punktierung der Flügeldecken sehr dicht und stark, Spiegelfelder gut begrenzt. VIII. Sternit ♂ [Abb. 3]. 3-4 mm. D: In Mitteleuropa sehr selten (meist mit immundus verwechselt), häufiger in Südeuropa
🗺
Spiegelfelder von der Punktierung schlecht begrenzt. Flügeldecken spärlicher und feiner punktiert [Abb. 4] [Abb. 5]. 3-4 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 6] und -spitze [Abb. 7]. VIII. Sternit [Abb. 8]. B: An faulenden Vegetabilien, an Aas und Dung. D: In ganz Mitteleuropa. Häufigste Art der Gruppe.




🗺
-Halsschildmitte bei 10-facher Vergrößerung deutlich punktiert. Nahtstreif der Flügeldecken gut ausgebildet. 4-5 mm. B: In den Nestern der Uferschwalbe, aber auch an Aas. D: In ganz Mitteleuropa, aber selten.
🗺
Die Prosternalstreifen verlaufen im Mittelabschnitt die Hälfte ihrer Gesamtlänge nahezu parallel. Sie divergieren leicht nach vorne und hinten. VIII. Sternit ♂ [Abb. 20]. 4-5,5 mm. D: Art aus dem Mittelmeergebiet, die auch in Mitteleuropa vorkommen soll. Aus Lothringen bekannt. (=subnitidus Mars.)
Der Nahtstreifen ist etwa die hintere Hälfte, oft darüber hinaus, deutlich ausgebildet und mit dem hinteren Randstreifen meist ohne Unterbrechung verbunden. Die Rückenstreifen zeigen gleichmäßigere Zwischenräume als bei den 2 folgenden Arten. Aedoeagus etwas zugespitzt [Abb. 22]. VIII. Sternit ♂ [Abb. 23]. Vaginalpalpen des ♀ etwa so lang wie breit [Abb. 24]. 3,5-5,5 mm. B: An Aas und faulenden Vegetabilien. D: In ganz Mitteleuropa die seltenere Art der Gruppe. Im Süden häufig. (=semistriatus Binaghi & Moro) (=meridionalis Ihssen)


🗺
Mesosternum grob punktiert [Abb. 21]. 3. Rückenstreifen meist nicht verkürzt [Abb. 2]. Aedoeagusspitze stumpf [Abb. 25]. VIII. Sternit ♂ [Abb. 26]. Vaginalpalpen des ♀ etwa doppelt so lang wie breit [Abb. 27] [Abb. 28]. 3,5-5,5 mm. B: Bevorzugt an Aas. D: Überall sehr häufig. (=punctatostriatus Mars.)





🗺
-Mesosternum fein punktiert. 3. Rückenstreifen gewöhnlich verkürzt. Aedoeagusspitze gerundet [Abb. 29]. VIII. Sternit ♂ [Abb. 30]. Vaginalpalpen des ♀ etwas länger als breit [Abb. 31]. 3,5-5,5 mm. B: Bevorzugt an Aas. D: Überall sehr häufig. (=cuspidatus Ihssen)


🗺
Halsschildmitte etwa so stark punktiert wie die Stirn. Punktierung der hinteren Flügeldeckenhälfte weitläufig [Abb. 32]. Flügeldecken mit 4 Rückenstreifen. Nahtstreif meist mit dem inneren Rückenstreifen verbunden. Aedoeagusspitze [Abb. 33] [Abb. 34]. VIII. Sternit ♂ [Abb. 35] [Abb. 36]. ♀: Ovipositor [Abb. 37]. 3-4,5 mm. B: An kleinen Kadavern und faulenden Pilzen. D: In Mitteleuropa überall sehr selten.





-Halsschildmitte viel feiner punktiert als die Stirn. Punktierung der hinteren Flügeldeckenhälfte dicht. Flügeldecken mit 4 Rückenstreifen. Nahtstreif mit dem inneren Rückenstreifen verbunden. Aedoeagusspitze [Abb. 38]. VIII. Sternit ♂ [Abb. 39]. 3-5 mm. D: In Mitteleuropa sehr selten. Nur alte Funde aus Böhmen und Mähren. (=angoranus Bickh.)

🗺
Körper lebhaft metallisch grün [Abb. 42], blau oder violett. Beine dunkel. 3-4 mm. VIII. Sternit ♂ und Aedoeagus [Abb. 43]. D: In ganz Mitteleuropa ziemlich selten, stellenweise häufig Die Zeichnung von Witzgall [Abb. 44] ist vielleicht nach einem Trockenpräparat gemacht worden.


Hintere Hälfte der Fölügeldecken scharf punktiert. 3-5 mm. VIII. Sternit ♂ [Abb. 45]. D: Südeuropa.
-Hintere Hälfte der Flügeldecken ohne scharfe Punktur. Sonst wie die Stammform. D: In Mitteleuropa neuere Funde aus Sachsen und Umgebung Wien; Böhmen und Mähren.