Enthält die meisten der früher unter den Cucujidae geführten Gattungen. Eine Tabelle der Cucujidae im Sinne der älteren Autoren siehe ...Cucujidae_FHL
Kleine bis mittelgroße, gestreckte, meist abgeplattete Käfer, kahl oder kurz anliegend behaart. Die Fühler sind unter dem Seitenrand der Stirn vor den Augen eingefügt, 11-gliedrig. Die Tarsen sind 5-gliedrig, teilweise beim ♂ heteromer, also mit 5-5-4 Gliedern.
#1
→ 2Fühler fast körperlang, mit sehr langem, schaftförmigem 1. Glied. 2. Glied viel kürzer als das 3., Fühlerendglieder nicht verdickt. Scheibe der Flügeldecken zwischen den von den Schultern nach hinten ziehenden Kiellinien stark abgeflacht.
→ 3-Fühler höchstens von halber Körperlänge, das 1. Fühlerglied meist verdickt und etwas verlängert, aber nicht schaftförmig; 2. Glied nicht oder wenig kürzer als das 3.; meist sind 3 verdickte Fühlerendglieder vorhanden.
→ 4Flügeldecken ziemlich gewölbt, gelb oder gelbbraun mit dunkler Zeichnung, rauh, halb aufstehend, deutliche behaart. 3. Tarsenglied lang gelappt, die Lappen über das kleine 4. Glied hinausragend.
→ 6-Flügeldecken meist flacher, rotbraun oder schwarz, einfarbig, fein anliegend oder mikroskopisch behaart. 3. Tarsenglied meist ohne Lappen. 1. Fühlerglied wenig länger als das 2., Endglied der Kiefertaster klein, zur Spitze verschmälert.
Monanus SharpFühler mit deutlich abgesetzter 3-gliedriger Keule [Abb. 4], die mittleren Fühlerglieder nicht länger als breit. Kopf ohne Längslinien.
Abb. 4
Cryptamorpha Wollaston, 1854-Fühler zum Ende gleichmäßig leicht verdickt, die mittleren Fühlerglieder länger als breit. Kopf beidseitig mit scharf eingegrabener Längslinie [Abb. 5]. Habitus [Abb. 6].
Airaphilus Redtenbacher, 1858Halsschildseitenrand ziemlich gleichmäßig mit feinen oder sehr feinen spitzen Zähnchen besetzt [Abb. 10], seine Vorderecken nicht deutlich betont. Augen groß, ohne Schläfen. Oberseite schwarz, hell behaart, ausnahmsweise Flügeldecken braun.
Abb. 10
→ 10-Halsschildseiten glatt oder sehr fein gekerbt. Oberseite einfarbig braunrot.
Cathartus ReicheHalsschild so lang oder länger als breit, mit einfach vortretenden Vorderecken [Abb. 11]. Flügeldecken mehr als doppelt so lang wie breit, parallelseitig. Das 1. Glied der 3-gliedrigen Fühlerkeule so breit wie das 2..
Abb. 11
Ahasverus Gozis, 1881.-Halsschild breiter als lang, der starke Vordereckzahn hinten durch eine deutliche Einkerbung abgesetzt. Flügeldecken nicht doppelt so lang wie breit, seitlich leicht gerundet. Das 1. Glied der Fühlerkeule wesentlich schmäler als das 2.. Habitus [Abb. 12].
→ 13Käfer unter 4 mm. Halsschild länger als breit, matt gekörnt, mit zahnförmig vorspringenden Vorderecken. Schläfen am Auge oder dahinter spitz vorspringend. Häufige Arten. Unterfamilie Silvaninae. Eine Tabelle der Unterfamilie siehe >>>Silvaninae
Zavaljus Reitter, 1880-Käfer über 4 mm lang. Halsschild quer, grob punktiert, mit abgerundeten Vorderecken. Schläfen stumpf. Äußerst seltenes Urwaldrelikt. Familie Languriidae (=Eicolyctus Sahlb.)
Silvanus Latreille, 18043. Tarsenglied einfach [Abb. 13]. Kopf mit ± deutlich ausgebildeten Schläfen [Abb. 14]. Flügeldecken parallel, doppelt so lang wie zusammen breit, oder länger [Abb. 15]. In Europa nur Gattung
Abb. 13Abb. 14Abb. 15
Silvanoprus Reitter, 1911-3. Tarsenglied zum Ende ausgezogen, das 4. verdeckend [Abb. 16]. Am Hinterrand der Augen haftet ein winziges zahnförmiges Schläfenrudiment [Abb. 17]. Flügeldecken von den Schultern nach hinten leicht verbreitert, nicht doppelt so lang wie zusammen breit [Abb. 18].