Gattung Sunius Stephens 1829 (Hypomedon Cas.)

ColeopteraStaphylinidaePaederinae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Coiffait, H. (1961): Les Hypomedon d'Europe . . .; Rev. Franc. Ent. 28:16ff
Habituell mit Medon übereinstimmend, nur durch die breiter getrennten Kehllinien auf der Unterseite des Kopfes zu unterscheiden. (Will man auf die Untersuchung der Unterseite verzichten, so erhält man die hierher gehörenden mitteleuropäischen Arten auch bei Benutzung des Bestimmungsschlüssels der Gattung >>>Medon Steph.). 33 Arten in Europa.
#1
Hypomedon Mulsant & Rey, 1878Fühler kurz und perlschnurartig, Glied 4-6 nicht länger als breit [Abb. 1], Kopf und Halsschild kräftig chagriniert und matt mit groben, flachen Nabelpunkten besetzt. Gelblichrot, Flügeldecken, Fühler und Beine gelb [Abb. 2]. Siehe Gattung
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 2-Fühler gestreckt, Untergrund des Halsschildes glänzend, Kopf und Hinterleib schwarz bis pechbraun, Halsschild gelbrot bis rot, Flügeldecken meist rotbraun
#2
propinquus (Bris., 1867)Untergrund des Kopfes mit gedämpftem Glanz und deutlicher querer Chagrinierung. Flügeldecken breiter und viel länger als Halsschild. 3,5-4,5 mm. ♂: Hinterrand des 6. Sternits breit dreieckig eingebuchtet. Aedoeagus [Abb. 3]. Aus Westeuropa wohl nur zeitweilig nach Mitteleuropa eindringend und bei uns sehr selten
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Abb. 3
→ 3-Untergrund auf der Scheibe des Kopfes glatt und glänzend
#3
bicolor (Ol., 1795)Kopf etwas breiter als lang, Schläfen gut eineinhalb mal so lang wie der Augendurchmesser, Flügeldecken wesentlich breiter und länger als der Halsschild, meist rotbraun mit hellerem Hinterrand. 3,5-4 mm. ♂: Hinterrand des 6. Sternites breit und stumpf ausgerandet, Aedoeagus [Abb. 4]. Weit verbreitet, aber selten
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Abb. 4
→ 4-Kopf etwas länger oder so lang wie breit, Schläfen etwa doppelt so lang wie der Augendurchmesser. Flügeldecken kaum breiter und nicht länger als der Halsschild, bräunlichrot, meist mit angedunkelter Mitte. 3-3,5 mm
#4
fallax (Lokay)Flügeldecken etwas kürzer als der Halsschild, abgeflacht. ♂: 6. Sternit mit einem breiten Ausschnitt, der im Grunde kaum winklig und viel breiter als tief ist. Vor dem Ausschnitt mit dreieckiger Glättung, neben dieser an der Basis des Sternites dicht schwarz behaart. Aedoeagus [Abb. 5]. Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend. (austriacus Coiff.)
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Abb. 5
melanocephalus (F., 1792)-Flügeldecken nicht kürzer als der Halsschild, nicht abgeflacht. Körper etwas schmäler und Fühler etwas kürzer als bei fallax; Habitus [Abb. 6].. ♂: 6. Sternit mit einem schmäleren und tieferen, etwa gleichschenkelig dreieckigem Ausschnitt, an der Basis des Sternites ohne schwarze Behaarung. Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8]. In Kompost und gärenden Mühlenabfällen. Im Norden selten, sonst nicht selten.
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Abb. 6
Bild fehlt:
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Abb. 7
Bild fehlt:
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Abb. 8
Enthaltene Taxabicolor fallax Hypomedonmelanocephalus propinquus
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