Schmaler gebaut als Asemum, der an den Seiten stark gerundete Halsschild ist nicht so breit wie die Flügeldecken. Augen fein facettiert, bis zum Hinterrand ausgerandet, in 2 fast völlig getrennte Hälften geteilt
[Abb. 1]. Der Scheitel ist viel breiter als die Augen. Alle Schenkel auffallend verdickt, besonders bei den ♂. Halsschild auf der Scheibe mit verkürzten Längseindrücken. Die Färbung ist bei allen Arten sehr variabel: Grundfarbe schwarz; Flügeldecken schwarz oder braun, Beine schwarz oder rot bis rotbraun. Fühler ziemlich kräftig; fein behaart; bei den ♂ ragen sie über die halbe Flügeldeckenlänge hinaus, bei den ♀ erreichen sie die halbe Flügeldeckenlänge nicht. Die Larven und Käfer leben in frisch gefällten Nadelhölzern und unter deren Rinden, aber auch in geschwächten stehenden Bäumen. Larve im Bast und Splintholz, die Gänge breit, unregelmäßig. Zur Verpuppung wird ein hakenförmiger Gang ins Holzinnere gefressen. Generationsfolge gewöhnlich einjährig. Die
Tetropium-Arten sind gefürchtete Sekundärschädlinge nach Windbrüchen und Borkenkäferbefall. Besonders gefährdet sind Bestände auf ungeeigneten Standorten.