Gattug Trechus: pertyi Gruppe

CarabidaeTrechinaeTrechiniTrechinaTrechus
Von Arved Lompe (n. R. Jeannel)Literaturverzeichnis ⇒
Die Vertreter dieser Gruppe sind nahe verwandt mit der >>>Trechus_rhilensis-grp aus Südosteuropa und die Gruppen sollten vereinigt werden; Jeannel hat hier die in den Alpen lebenden Arten dieser Verwandtschaft zusammengefaßt, dort die Arten aus dem Balkan. Die Verbreitung ausgewählter Arten siehe [Abb. 1].
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Abb. 1
Weitere Arten aus der Slowakei und den Bergamasker Alpen, die noch nicht in der Bestimmungstabelle enthalten sind, siehe unter LZ ...99
#1
→ 2Vorderschienen auf der Außenseite gefurcht [Abb. 2].
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Abb. 2
→ 9-Vorderschienen auf der Außenseite ungefurcht, höchstens mit leichter Abflachung.
#2
hampei Ganglb., 1891Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildhinterwinkel völlig verrundet, die Basis an den Seiten schräg abgestutzt, so daß sie in der Mitte etwas nach hinten vorsteht [Abb. 3] [Abb. 4]. 3,5 mm. Aedoeagus: [Abb. 5] [Abb. 6]. D: Südostalpen. Auf den Haller Mauern eine besondere Form [Abb. 7].
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
→ 3-Halsschildhinterwinkel +/- scharf oder vorstehend, die Basis gerade, neben den Hinterwinkeln nicht abgeschrägt.
#3
sinuatus Schaum, 1860Fundmeldungen🗺ColeowebSeitenrand des Halsschilds im basalen Fünftel stark eingebuchtet, die Hinterecken deutlich vorstehend, scharf und spitz [Abb. 8]. 3,5 mm. Aedoeagus: [Abb. 9] [Abb. 10] [Abb. 11] [Abb. 12]; verschiedene Ansichten der Kopulationslamelle [Abb. 13], nach Jeannel [Abb. 14]. B: Oberhalb 1900 m. D: In den Südalpen weit verbreitet. Diese Art ist im Umkreis des Garda-Sees verbreitet; aus dem Bereich westlich des Gardasees bis zum Comer See sind aus den Gipfelregionen weitere morphologisch sehr ähnliche und nah verwandte Arten beschrieben worden. Siehe LZ >>>19
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
→ 4-Seitenrand des Halsschilds nur unmittelbar vor den Hinterecken leicht eingebuchtet.
#4
glacialis Heer, 1837Fundmeldungen🗺ColeowebDie Halsschildhinterecken recht- oder spitzwinkelig, die Einbuchtung des Seitenrandes davor plötzlich und tief [Abb. 15]. Halsschild kurz, quer, Flügeldecken oval, breit, mit feinen Streifen [Abb. 16]. Färbung dunkel, glänzend schwarz. 3,5-3,7 mm. Aedoeagus [Abb. 17] [Abb. 18]: Penis in Aufsicht in charakteristischer Weise in der Mitte verschlankt [Abb. 19], Endopallus von verschiedenen Seiten betrachtet [Abb. 20]. D: Nordalpen von der Schweiz bis zum Dachstein.
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
→ 5-Einbuchtung der Halsschildseiten weniger stark oder fehlend. Färbung heller braun.
#5
longulus Dan., 1898Fundmeldungen🗺Coleoweb cavallensis Jeannel, 1927 danieli Holdh., 1902Penis groß und langgestreckt [Abb. 21], die Spitze verjüngt und leicht dorsalwärts gebogen, der Basalbulbus groß und stark knieförmig gebogen [Abb. 22]. Flügeldecken lang, gestreckt und etwas parallel, Halsschild quer, zur Basis leicht verengt. 3,5-3,7 mm. D: Südostalpen. Hierher die Unterarten mit gefuchten Vorderschienen, die wahrscheinlich als eigene Arten zu betrachten sind. Halsschild mit abgestumpften Hinterwinkeln und breiter Basis. [Abb. 23]. D: Mt. Cavallo. Halsschild mit scharfen Hinterwinkeln, zur Basis stark verengt. Aedoeagus: [Abb. 24]. D: Mt. Pasubio. ssp. ssp.
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Abb. 21
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Abb. 22
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Abb. 23
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Abb. 24
→ 6-Penis kurz und wenig gebogen, die Spitze stumpf und der Basalbulbus weniger stark abgebogen.
#6
pseudopiceus Dan., 1898Fundmeldungen🗺ColeowebHinterschienen von der Mitte zur Spitze auffallend abgeflacht und erweitert, an der Spitze gut 2 mal so breit wie an der Basis (a in [Abb. 25]). Flügeldecken breit, mit deutlich vorstehenden Schultern und subparallelen Seiten. Die Streifen fein und seicht, die Zwischenräume eben. Halsschild klein, zur Basis schlank. 3,5 mm. Aedoeagus: [Abb. 26] [Abb. 27]. D: Südostalpen: Petzen, Grintoutz. Gehört nach dem Bau des Genitals sicher nicht in die pertyi-Gruppe.
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
→ 7-Schienen nicht so ausgebildet. Flügeldecken langgestreckt, mit flachen Schultern und gerundeten Seiten.
#7
pertyi Heer, 1837Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild schlank, zur Basis deutlich verengt, die Seiten vor der Basis nicht oder kaum eingebuchtet. Kopf groß. Aedoeagus: [Abb. 28] [Abb. 29]. Kopulationslamelle mit großem, spatelförmig erweitertem apikalen Fortsatz (die Form meist ert nach dem Herauspräparieren eindeutig erkennbar) [Abb. 30] [Abb. 31]. 3,5 mm. D: Schweiz: Berner Alpen nördlich des Rhonetals, nordwestlich des St. Gotthard.
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Abb. 28
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 31
→ 8-Halsschild quer, mit breiter Basis, die Seiten hinten deutlich eingebuchtet. Kopf relativ viel kleiner. Siehe auch LZ >>>19
#8
insubricus K. et J.Daniel, 1898Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldeckenstreifen stark, mit großen, seichten Punkten, die Zwischenräume etwas gewölbt. Aedoeagus: n. Jeannel [Abb. 32] [Abb. 33], n. Focarile [Abb. 34]; [Abb. 35] [Abb. 36]. Kopulationslamelle mit breitem apikalen Fortsatz der +/- schraubig gewunden ist. 3,5 mm. D: Bergamasker Alpen.
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
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Abb. 36
schaumii Pand., 1867Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldeckenstreifen fein, ohne große Punkte; Zwischenräume flach. Aedoeagus: [Abb. 37] [Abb. 38] [Abb. 39]. Kopulationslamelle groß und breit, ohne apikale seitliche Erweiterung. 3-3,5 mm. D: Schweiz: Rhätische Alpen, Alpes des Grisons, Splügenpass. Italien: Mt. Grigna. (=longobardus Putz., 1870) (=pygmaeus Dan., 1898) (=brembanus Focarile, 1949) (=intrusus Foc., 1950) (=marianii Foc., 1949) (=barajoni Foc., 1949) (=larianus Foc., 1949) (=splugensis Jeannel, 1927)
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Abb. 37
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Abb. 38
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Abb. 39
#9
stricticollis Jeannel, 1927Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildhinterecken spitzwinklig und scharf, nach hinten vorstehend [Abb. 40]. Kopf groß, mit gewölbten Schläfen. Halsschild so lang wie breit, nach hinten deutlich verengt, an den Seiten wenig gebogen. Halsschild und Flügeldecken mit auffallend breiter Seitenrandkehle. Flügeldecken oval, abgeflacht, mit stark geschwundenen Schultern und sehr seichten Streifen. Tarsen lang. Aedoeagus: [Abb. 41] [Abb. 42] [Abb. 43]. 3,3 mm. D: Karnische Alpen.
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Abb. 40
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Abb. 41
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Abb. 42
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Abb. 43
→ 10-Halsschildhinterecken stumpf- oder rechtwinklig, nach hinten nicht vorstehend [Abb. 44]. Halsschild viel breiter als lang, an den Seiten deutlich gebogen. Flügeldecken mit stärker vorstehenden Schultern und kräftigeren Streifen.
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Abb. 44
#10
→ 11Flügeldecken schmal und gestreckt, mit verrundeten Schultern [Abb. 45].
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Abb. 45
→ 16-Flügeldecken breit und ausladend, mit winkligen Schultern [Abb. 46], die aber sehr flach sein können.
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Abb. 46
#11
→ 12Penis lang und schlank, die Spitze lang ausgezogen und dorsalwärts gebogen; der Basalbulbus groß und im rechten Winkel knieförmig abgebogen [Abb. 21] [Abb. 22]. 3,5-3,7 mm. Hierher auch die Formen von T. longulus, die ungefurchte Vorderschienen haben.
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Abb. 21
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Abb. 22
→ 14-Penis kurz und gedrungen, die Spitze kurz, nicht dorsalwärts gebogen; Basalbulbus kleiner, nicht knieförmig gebogen [Abb. 47].
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Abb. 47
#12
schyberosiae Szallies & SchüleFundmeldungen🗺ColeowebHalsschildhinterecken scharf recht- bis spitzwinkelig. Schwarzbraun, die Flügeldecken mit irisieren­dem Schimmer. Fühler braun mit helleren Basalgliedern, Beine dunkel gelblich mit an der Basis schwärzlichen Schenkeln [Abb. 48]. Aedoeagus ähnlich wie bei longulus, aber die Spitze des größeren Schenkels der Innenstrukturen nicht hakenförmig sondern gerade [Abb. 49] [Abb. 50]. 3,6-4 mm. B: In der alpinen Region ab 2000 m Höhe. D: Schweiz: Südlich unterhalb des Hengst im Gebiet der Schrattenfluh im Kanton Luzern, in den steilen Nordflanken des Hohgant im Kanton Bern, in der nordexponierten Schutthalde des Brienzer Rothorns auf Luzerner Gebiet und auf dem Pilatus auf Nidwaldner und eventuell Obwaldner Gebiet.
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Abb. 48
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Abb. 49
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Abb. 50
→ 13-Halsschildhinterecken scharf stumpfwinklig oder +/- verrundet.
#13
longulus Dan., 1898Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildhinterecken stumpfwinklig, aber scharf. Stammform. D: Julische Alpen: Mt. Triglav.
montiscanini Jeannel, 1927-Halsschildhinterecken stumpfwinklig, aber verrundet. Flügeldeckenstreifen viel stärker punktiert als bei der Stammform. Aedoeagus: [Abb. 51]. D: Mt. Canin, Mt. Mangart. ssp.
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Abb. 51
julianus Jeannel, 1927-Halsschildhinterecken völlig verrundet (wie bei T. hampei). Flügeldeckenstreifen stark punktiert. D: Karnische und Julische Alpen: Crna Prst. ssp.
#14
Größere Arten: 3,5 mm. Siehe LZ >>>8
→ 15-Kleinere Arten: 3 mm.
#15
pumilus Jeannel, 1927Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken oval, nach hinten nicht verbreitert [Abb. 45]. Halsschild schlank, zur Basis verengt. Penis ziemlich schlank und gebogen [Abb. 52] [Abb. 47], Kopulationslamelle in Aufsicht beißzangenartig [Abb. 53]. D: Mt. Baldo: Rifugio Telegrafo, Valdritta. Dem sinuatus, der auch im Gipfelbereich des Mt. Baldo vorkommt, sehr ähnlich, aber kleiner, flacher, der Halsschild zur Basis mehr gerade verengt. Die Maschen der Mikroskulptur auf den Flügeldecken [Abb. 54] sind gröber, weniger quergestreckt als bei sinuatus [Abb. 55].
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Abb. 45
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Abb. 52
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Abb. 47
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Abb. 53
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Abb. 54
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Abb. 55
laevipes Jeannel, 1927Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken hinter der Mitte verbreitert. Halsschild schlank, zur Basis verengt. Penis sehr klein, sehr kurz und wenig gebogen, die Spitze dick, schnabelartig nach unten gebogen, die Kopulationslamelle ventral mit einem apikalen Fortsatz [Abb. 56] [Abb. 57] [Abb. 58]. D: Mt. Generoso. Diese Art gehört nach der Morphologie des Genitals nicht in die pertyi-Gruppe sensu Jeannel; sie ähnelt sehr stark der von T. suturalis aus Nordspanien.
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Abb. 56
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Abb. 57
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Abb. 58
#16
strasseri Gangl., 1891Fundmeldungen🗺ColeowebSeitenrandrinne der Flügeldecken an der Basis breit, am Beginn etwas zurückgebogen [Abb. 59]. Ziemlich hell ziegelbraun [Abb. 46]. Flügeldecken zur Naht nicht abgeflacht, mit feinen, unpunktierten Streifen. Penis ziemlich groß [Abb. 60] [Abb. 61]. D:
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Abb. 59
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Abb. 46
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Abb. 60
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Abb. 61
→ 17-Seitenrandrinne der Flügeldecken zur Basis allmählich verschmälert, am Beginn nicht zurückgebogen. Färbung dunkler pechschwarz. Flügeldeckenstreifen viel stärker, andeutungsweise punktiert.
#17
solarii Jeannel, 1921Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild zur Basis wenig verengt, etwas quer. Flügeldecken wenig erweitert, zur Naht nicht abgeflacht. Penis mit gerader Unterseite, seitlich betrachtet mit lang knopfartiger Spitze und sehr großer, 1-teiliger Kopulationslamelle [Abb. 62] (gehört daher nicht nicht in die pertyi-Gruppe sondern in die >>>Trechus_obtusiusculus-Grp; die Angaben und Abbildungen von Jeannel [Abb. 63]l zur Form des Genitals sind falsch.). 3,5 mm. D: Toscana.
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Abb. 62
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Abb. 63
→ 18-Halsschild sehr klein, nicht quer, deutlich zur Basis verengt. Flügeldecken sehr breit, zur Nahr deutlich abgeflacht, mit straken Streifen und gewölbten Zwischenräumen. Penis groß und langgestreckt, ein wenig gebogen, mit kleiner, 2-teiliger Kopulationslamelle.
#18
dolomitanus Jeannel, 1931Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken kürzer oval, grob quermaschig genetzt, ohne irisierenden Schimmer. Augen in der Kontur des Kopfes gewölbt. Größe: 3,5-4,3 mm. Penis: [Abb. 64] [Abb. 65]. D: Dolomiten, nördlich bis Kärnten: Karnische Alpen (Wolayersee); alpin.
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Abb. 64
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Abb. 65
tenuilimbatus Dan., 1898Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken länger oval, fein quermaschig genetzt, mit leichtem irisierenden Schimmer. Augen von den Schläfen abgesetzt, keine gleichmäßige Kontur bildend. Größe: 4-4,7 mm. Penis: [Abb. 66] [Abb. 67] [Abb. 68]. D: Hochalpin am Südrand der Bernina-Gruppe.
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Abb. 66
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Abb. 67
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Abb. 68
tristiculus Dan., 1898🗺Coleoweb-Kleiner. 4 mm. Färbung mehr schwärzlich. Flügeldecken an den Seiten gebogen. Kopulationslamelle dorsal mit einem scharfen, ventralwärts gebogenen apikalen Fortsatz [Abb. 69]. D: Italien, Judicarien: Südrand der Brenta- und der Adamello-Gruppe, Val Daone.
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Abb. 69
#99
barii Foc., 1949Fundmeldungen🗺Coleoweb magistrettii Foc., 1949Fundmeldungen🗺ColeowebArten aus der sinuatus-Verwandtschaft: D: Italien, Alpi Orobie: Cima di Camino, Passo di Vo, Passo Sellerino, Pizzo Presolana [Abb. 70] D: Italien, Alpi Orobie: Mte. oder Pizzo della Presolana [Abb. 71]
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Abb. 70
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Abb. 71
matejkai Vsetecka, 1938Fundmeldungen🗺Coleoweb-D: Slowakei: Mala Faltra, Chleb [Abb. 72]
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Abb. 72
sp-vellach-Aedoeagus [Abb. 73]. Bisher erst 1 Exemplat bekannt. D: Vellacher Koczna.
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Abb. 73
Enthaltene Taxabarii cavallensis danieli dolomitanus glacialis hampei insubricus julianus laevipes longulus magistrettii matejkai montiscanini pertyi pseudopiceus pumilus schaumii schyberosiae sinuatus solarii sp-vellach strasseri stricticollistenuilimbatus tristiculus
Literaturverzeichnis
Jeannel, R. (1927): Monographie des Trechinae - Tome II - L'Abeille Journal d'Entomolgie, 33: 1-592 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Jeannel-Monographie-II.tif" (p. 485)
Focarile, A. (1949): 1° Contributo alla conoscenza dei Trechini palearctici - Bollettino della Società Entomologica Italiana (Genova), 79(7-10): 71-79
Schmölzer, K. (2001): Wo liegt die Grenze zwischen Ost- und Westalpen? - Gredleriana 1:227-242
Szallies, A. & Schüle, P. (2011): Trechus (Trechus) schyberosiae sp. nov., ein Reliktendemit aus den Voralpen der nördlichen Schweiz (Coleoptera: Carabidae, Trechini) - Contributions to Natural History, 18:1-10 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Szallies&Schüle2011 Trechus schyberosiae.pdf"
Donabauer, M. (2017): Synonyms and distributional corrections of Trechus Clairville, 1806 (Coleoptera: Carabidae: Trechini) from the Eastern Alps - Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 69: 65-76 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Donabauer2017 Trechus der Alpen.pdf"
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 16.10.2024 - 12:02:33
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