
Kopf fast quadratisch, Stirnfortsatz sehr breit und kaum vorspringend, letztes Glied der Kiefertaster dreimal so lang wie breit. ♂: das zweiteilige 7. freiliegende Tergit jederseits quer abgestutzt, Aedoeagus außerordentlich klein und schmal, etwa viermal so lang wie breit (Untergattung Leptophallus Coiff.) Schwarz, glänzend, Flügeldecken bräunlichgelb, Seitenrand der Tergite und Spitze des Hinterleibs, Fühler und Beine rostrot. Kopf spärlich und fein punktiert, Halsschild im Grunde nicht chagriniert mit etwa 6 Reihenpunkten. 8-11 mm. D: Im Osten des südlichen und mittleren Mitteleuropa, selten. (=relucens (Grav.))
Groß, 10-14 mm. Kopf jederseits mit verstreuten groben Nabelpunkten, dazwischen sehr fein und weitläufig punktiert. Halsschild auf glänzendem Grund weitläufig und fein punktiert, jederseits mit einer Reihe von 5-8 Punkten. Schwarz, glänzend, Flügeldecken ziegelrot, Tarsen rötlich. (Untergattung Megalinus Muls. Rey) B: Im Sommer im Kompost, gern in Gärten und bei Ställen. D: Nur im Westen und Süden häufiger, sonst selten
-6-7 mm. Kopf an den Seiten mit verstreuten, feinen Punkten. Untergrund auf Kopf und Halsschild verloschen chagriniert; der Halsschild jederseits mit einer Reihe von 6-9 Punkten. Schwarz glänzend, Flügeldecken hell braunrot, Fühler und Beine rostrot. Im trockenen Mulm alter, hohler Bäume, selten; fehlt im Nordwesten. Siehe Gattung
Halsschild parallelseitig mit lang abgerundeten Vorder- und Hinterecken, Hinterleib an der Basis der 4 ersten freiliegenden Tergite mit tiefem Quereindruck. (Untergattung Milichilinus Rtt.) Bunt gefärbt, Kopf, Flügeldecken mit Ausnahme der Basis oder der Schultern und Spitze des Hinterleibs schwarz, manchmal schwach metallisch glänzend, der übrige Körper rostrot. 7,5-9 mm. D: Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend, selten
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Halsschild vollständig gelbrot. Hinterleib schwarz, höchstens mit schmal aufgehellten Hinterrand der Tergite. 6. freiliegendes Tergit auf der Vorderhälfte immer schwarz. ♂: Aedoeagus [Abb. 2]. D: In Wärmegebieten, besonders auf Kalkboden, verbreitet, aber selten. (=semirufus (Rtt.) Steel) (=jarrigei Coiff.)
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-Halsschild vor dem Hinterrand oder in der Hinterhälfte oder bis auf einen ± breiten hellroten Streifen am Vorderrand geschwärzt. Hinterleib schwarz, Hinterränder der Tergite und das 6. freiliegende Tergit rot, letzteres höchstens in der hinteren Hälfte angedunkelt. ♂: Aedoeagus [Abb. 3] [Abb. 4]. B: Besonders in Nadelwäldem, in den Alpen hoch emporsteigend. D: Wohl überall nicht selten, (=toumayeffi Bordoni)

♂: Hinterrand des 6. freiliegenden Tergites in der Mitte mit einspringendem Winkel, der Hinterrand daher in Form einer liegenden Klammer ausgeschweift. Präputialsack des Aedoeagus am Grunde mit einem auffallend großen Zahn. (Untergattung Acanthophallus Coiff.) Pechbraun, Kopf und Halsschild mit kräftigem Bronzeschimmer, Kopf auf der Scheibe glatt, hinten mit verloschener Chagrinierung. Halsschild meist heller als der Kopf am Vorder- und Hinterrand meist rötlich aufgehellt. Flügeldecken braungelb oder gelbbraun. meist in der Hinterhälfte angedunkelt und nur die Schultern hell verbleibend, seltener einfarbig braungelb. ♂: Aedoeagus [Abb. 5]. D: Wohl überall in Wäldern, vorzugsweise montan, im allgemeinen selten, in den Alpen in höheren Lagen ziemlich häufig. (=clairei Coiff.)
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Schwarz oder pechbraun, selten Halsschild und Flügeldecken braunrot. Fühler kurz und gedrungen, 3. Fühlerglied höchstens eineinhalb mal so lang wie breit, vorletztes Glied stark quer. 6-9 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 8] [Abb. 9]. D: Überall häufig, die gemeinste Art der Gattung.

-Äußerlich weitgehend mit linearis übereinstimmend, aber mit einem anderen Genital [Abb. 10] [Abb. 11]. D: Balkanhalbinsel, Niederösterreich, auch bei Berlin gefunden. (=sublinearis Coiff., 1969)

-Pechbraun, Halsschild und Flügeldecken düster rot. Halsschild ± angedunkelt. Fühler besonders beim ♂ schlank, das 3. Fühlerglied etwa doppelt so lang wie breit, die vorletzten Glieder schwach quer. 6-7,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 12] [Abb. 13] [Abb. 14]. D: Westeuropäische Art, die aber entgegen früheren Meldungen auch bei uns weit verbreitet vorkommt. (=rhenanus Coiff., 1962)


Halsschild lebhaft rot, der übrige Körper ± angedunkelt rotbraun, Fühler und Beine rot. 6-6,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. D: Aus Frankreich und der Tschechoslowakei nachgewiesen, sicher in Mitteleuropa weiter verbreitet. (=strandi Coiff.)



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7-9 mm. ♂: Analsegnemt [Abb. 18], Aedoeagus [Abb. 19] [Abb. 20]. D: Wohl überall nicht selten. (=sejugatus G. Benick)


-6,5-7,5 mm. ♂: Aedoeagus [Abb. 21] [Abb. 22] [Abb. 23] [Abb. 24] (siehe auch Innenlsack in ausgestülptem Zustand). D: In Schweden (im Anspülicht der Küste), bei Leipzig und in der Tschechoslowakei gefunden; schweigeri wurde aus Anatolien beschrieben; sicher weiter verbreitet. (=dissimilis Coiffait, 1956) (=roubali Coiffait, 1956) (=schweigeri Coiffait, 1966) Lohse hat den Verdacht, daß die Bestachelung des Innensackes nicht konstant ist, und daß schweigeri lediglich auf Tieren von dvoraki beruht, bei denen einer der großen Stacheln atrophiert ist.


