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-Halsschild beim ♀ auf der Scheibe mit tiefen, am Grunde glänzenden Eindrücken, die in der Mitte durch einen +/- hohen Kiel getrennt sind, innerhalb dieser Grube einfach punktiert [Abb. 2]; beim ♂ mit einer Längsfurche in der Mitte die selten fehlt. Schuppen auf den Flügeldecken breitoval, fast kreisrund. Schwarz, unter den Schultern und vor der Flügeldeckenspitze mit einem verdichteten Fleck heller Schuppen, sonst spärlich beschuppt [Abb. 3]; es können auch noch weitere Schuppenflecken auftreten.. Flügeldecken des ♂ jederseits vor der nach unten ausgezogenen Spitze mit einem Höcker oder einem gebogenen Kiel; die Spitze dort grubig vertieft [Abb. 4]; beim ♀ meist mit einem kegelförmigen Mucro vor der Spitze. Aedoeagus [Abb. 5]. 10-16 mm. D: Westeuropa; Spanien, Portugal, Frankreich, nach Norden bis in die Niederlande, Belgien und Nordrhein-Westfalen.



Flügeldecken mit einem weißen Schildchenfleck. Oberseite der Flügeldecken dicht granuliert und behaart, vor allem zur Spitze. Halsschild dicht punktiert-granuliert; gerundet, beim ♀ mit kurzer Basalfurche, beim ♂ ohne. Flügeldecken beim ♀ gedrungener, beim ♂ schlanker; in beiden Geschlechtern an der Spitze abrupt verengt, schlank schnabelförmig ausgezogen; der 2. Zwischenraum am Ende etwas erhaben und verdickt. Augen stark vorstehend. Aedoeagus [Abb. 6]. 8-12 mm. D: Spanien.
Die helle Nahtzeichnung der Flügeldecken besteht aus langelliptischen, zugespitzten kupfrigen oder rötlichen Schuppen. Halsschild glänzend, fein punktiert; wenig gerundet, eben und ohne Mittelfurche beim ♂, beim ♀ stärker gebogen und hinter der Mitte am breitesten, auf der Scheibe querüber eingedrückt und im vorderen Drittel verengt. Augen flach. Flügeldecken an der Spitze mit rauher, angehobener dunkler Behaarung. Aedoeagus [Abb. 7]. 8-10,5 mm. D: Spanien.
Halsschild mit tiefer Mittelfurche, an den Seiten gerundet, vorne querüber eingedrückt, grob punktiert-gerunzelt, aber glänzend. Kiele des Rüssels an den Seiten parallel. Augen stark vorstehend. Flügeldeckennaht kupfrig mit Metallschimmer. Oberseite fast kahl, zur Spitze der Flügeldecken fein behaart, die Striefen regelmäßig punktiert, die Zwischenräumr fein gerunzelt. Aedoeagus [Abb. 8]. 8-12 mm. D: Zentral- und Südspanien, Marokko.
-Halsschild nur mit Mittellinie, von der Basis nach vorne etwas erweitert, die Oberfläche matt. Der ganze Körper ziemlich dicht, etwas schuppig, metallisch behaart. Kiele des Rüssels deutlich divergierend. Die Schläfen hinter den flacheren Augen stark entwickelt. Aedoeagus [Abb. 9]. 8-10 mm. D: Algerien, Marokko.

Flügeldeckenspitze beim ♀ plötzlich verengt und in schlanke schnabelförmige, divergierende Spitzen verlängert. Beim ♂ die Spitze stumpf, breit verrundet und ohne Erhabenheit am Abfall der Flügeldecken. Analsegment des ♂ mit einer Mittelfurche die in einer im Grunde flachen und granulierten, kaum umrandeten Grube endet, beim ♀ tief ausgehöhlt, am Grunde glänzend, erhaben umrandet und nach vorne in 2 divergierende gekrümmte Äste auslaufend, die Grube mit einer +/- deutlichen Mittelfurche. Aedoeagus [Abb. 11]. 12-14 mm. D: Marokko.
-Flügeldeckenspitze beim ♀ allmählich verengt und in gedrungenere, lang konische Spitzen verlängert, die seitlich vom 3. Zwischenraum wulstartig begrenzt sind. Der Nahtzwischenraum an der Spitze flach, die apikale Verlängerung deutlich gekrümmt. Flügeldeckenende des ♂ wie bei caudatus. Analsegment des ♂ fast wie bei caudatus, aber der Eindruck deutlicher umrandet und die Mittelfurche über den Eindruck hinaus verlängert; beim ♀ geht dem Eindruck eine tiefere Mittelfurche voran und die Ränder sind nach vorne nicht verlängert. Manchmal beim ♀ die apikale Verlängerung des 3. Zwischenraums deutlich erhaben, an der Spitze knotig verdickt. Aedoeagus [Abb. 12]. 11-14 mm. D: Marokko.
-Behaarung der Flügeldecken etwas angehoben, im Profil gut sichtbar, etwa so wie auf Kopf und Halsschild. Halsschild dicht runzelig punktiert, mit eingesprengten kleinen Punkten in den schmalen Zwischenräumen, beim ♀ meist mit kurzer Mittelfurche, aber nicht eingedrückt. Analsegment des ♂ mit einer Grube die von 2 nach vorne etwas konvergierenden Kielen eingefaßt ist. Aedoeagus [Abb. 13]. 6-11 mm. D: Frankreich, Iberische Halbinsel, Nordafrika. (=quercus Bellier) (=nigrosparsus Chevr.) (=cribricollis Fairm.)
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-Halsschild gleichmäßig dicht punktiert, beim breiteren ♀ mit einem schmalen, glatteren und eingedrückten oder zumindest deutlich abgeflachten Mittelfeld, dort feiner und weitläufiger punktiert [Abb. 14]. Die feine Behaarung der Flügeldecken anliegend [Abb. 15], dazwischen graue oder braune und kupfrig-metallische Schuppen eingesprengt. Analsegment des ♂ breit eingedrückt, beim ♀ einfach. Aedoeagus [Abb. 16] [Abb. 17], Spermatheka [Abb. 18]. . 7-11 mm. B: Auf jungen Kiefern, nicht selten. D: Europa. (=lepidopterus Gyll.) (=sabaudus Fairm.) Ich besitze 1 ♀ aus der Schotenheide (Umg. Nienburg) mit abweichender Struktur der Halsschildoberfläche, die - bis auf die Eindrücke - wie bei pubescens beschrieben ausgebildet ist. Das Tier hat überall dicht punktierten Halsschild, an den Seiten die Punkte nur durch schmale Stege getrennt [Abb. 19], in denen kleine Punkte stehen; Halsschild mit deutlichem Mittelkiel zwischen den flachen Eindrücken, an der Basis ein feiner Wulst angedeutet. Zwischenräume der vertieften Flügeldeckenstreifen etwas gewölbt (normalerweise Streifen flach und Zwischenräume eben.). Sonst der Normalform sehr ähnlich, aber die Schuppen der Flügeldecken alle grau. Die Behaarung der Flügeldecken ist eine Spur stärker angehoben, aber keinesfalls so wie auf dem Halsschild.





Schuppen auf dem Rücken sehr dicht, matt, gelblich, die Oberfläche völlig bedeckend. Die Schuppen auf dem Halsschild gestreckt oval, auf den Flügeldecken elliptisch, nicht zugespitzt, mit sehr feinen Haaren untermischt, wollig aussehend. Halsschild beim ♀ quer oder fast quadratisch, ungekielt; beim ♂ etwas gestreckter, an den Seiten schwach gebogen. Tarsen schwarz. Analsternit des ♂ mit einem Eindruck der seitlich von einer ripprnförmigen Randung eingefaßt ist; beim ♀ einfach. Aedoeagus [Abb. 20]. D: Algerien, Marokko.


-Flügeldecken undeutlich gestreift mit sehr feinen Punkten, der 2. Zwischenraum in den vorderen 2 Dritteln deutlich erhaben, der Nahtzwischenraum der Länge nach vertieft. Halsschild glänzend, dicht aber fein punktiert, beim ♂ an der Basis schmäler als vorne Penisspitze [Abb. 23]. 5,8-10,5 mm. D: La Palma.